Michael Connelly

 4.1 Sterne bei 945 Bewertungen
Autor von Der Poet, Die Rückkehr des Poeten und weiteren Büchern.
Michael Connelly

Lebenslauf von Michael Connelly

Er folgt seinem Vorbild und wird Bestseller-Autor: Michael Conelly wollte Schriftsteller werden, seitdem er die Bücher von Raymond Chandler gelesen hatte. Er studierte Journalismus und Creative Writing. Nach seinem Studium arbeitete er einige Zeit lang bei verschiedenen Zeitungen in Florida und schrieb über Verbrechen. Gemeinsam mit zwei Kollegen arbeitete er mehrere Monate an einem Artikel über die Überlebenden eines Flugzeugabsturzes, der für den Pulitzer-Preis nominiert wurde. Mit dieser Story gehörte er zu den Topjournalisten des Landes und bekam eine Stelle bei der Los Angeles Times, in der Stadt, in der auch sein Vorbild Raymond Chandler lebt. Schon drei Jahre später begann er, seinen ersten Roman zu schreiben. Michael Connelly lebt und arbeitet heute in Florida. Bereits für seinen Debütroman »Schwarzes Echo« wurde er mit dem renommierten Edgar Award ausgezeichnet. Zahlreiche Preise und Ehrungen folgten. Neben den Romanen um Detective Harry Bosch wurde er vor allem durch seine Bestseller »Der Poet«, »Das zweite Herz« (verfilmt von und mit Clint Eastwood), »Schwarze Engel«, »Dunkler als die Nacht« und »Die Rückkehr des Poeten« bekannt.

Neue Bücher

Ehrensache

 (4)
Erscheint am 01.02.2019 als Taschenbuch bei Droemer Taschenbuch.

Alle Bücher von Michael Connelly

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Der Poet

Der Poet

 (102)
Erschienen am 10.02.2009
Die Rückkehr des Poeten

Die Rückkehr des Poeten

 (68)
Erschienen am 06.11.2006
Kein Engel so rein

Kein Engel so rein

 (50)
Erschienen am 16.12.2008
Der Mandant

Der Mandant

 (45)
Erschienen am 03.02.2009
Dunkler als die Nacht

Dunkler als die Nacht

 (44)
Erschienen am 02.09.2014
Die Frau im Beton

Die Frau im Beton

 (37)
Erschienen am 02.09.2005
Schwarze Engel

Schwarze Engel

 (37)
Erschienen am 02.09.2005
Schwarzes Echo

Schwarzes Echo

 (33)
Erschienen am 17.02.2014

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Neue Rezensionen zu Michael Connelly

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Holdens avatar

Rezension zu "Black Box" von Michael Connelly

RIP Rodney King
Holdenvor 19 Tagen

Bei den Unruhen, die durch das Skandalurteil ausgelöst wurden, weil die Rodney King verprügelnden Polizisten freigesprochen wurden, wird eine dänische Journalistin erschossen, deren Leiche nur durch Zufall in einer Durchfahrt gefunden wird. Zur genauen Tatortsichtung war keine Zeit, nur eine Patronenhülse konnte sichergestellt werden. Der Fall läßt Ermittler Bosch keine Ruhe, 2012 (exakt 20 Jahre später) greift er den Fall nochmals auf, um Gerechtigkeit herbeizuführen. Daß er bemüht ist, den Mord an einer Weißen aufzuklären, könnte für Verärgerung in der afroamerikanischen Gemeinde führen, und sein neuer Vorgesetzter O`Toole (the tool) streut ihm Sand ins Getriebe. Insgesamt ein routiniert runtergeschriebener Thriller, nicht so schlecht, aber die Chrakaterzeichnung hat man zB bei Mankell schon viel besser gesehen.

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M

Rezension zu "Die Verlorene" von Michael Connelly

Doppelfall für Harry Bosch
michael_lehmann-papevor 3 Monaten

Doppelfall für Harry Bosch

Harry Bosch ist in Pension. Privatermittler auf Empfehlung, einerseits, aber auch noch ehrenamtlich für das Polizeipräsidium in San Jose bei Los Angeles tätig. Was sich ganz gut trifft, denn somit hat Bosch, auch wenn das eigentlich nicht gestattet ist, noch Zugang zu internen Polizeiinformationen, wenn er an privaten Fällen nicht weiterkommt.

Was der Fall seine wird. Erstmal.

Der Milliardär Whitney Vance sieht offenkundig dem Ende seines Lebens entgegen. Alter und Krankheit schwächen, doch eines treibt den reichen Mann noch um. Dass er, jung, ein Kind gezeugt haben könnte. Und durch seinen Dienst in Vietnam den Kontakt zur Mutter verlor.

Er engagiert Bosch, einen eventuellen Erben zu finden. Mit dem Wissen, das auch Bosch umgehend klar ist, dass bei einem solchen Vermögen mächtige Angehörige des Aufsichtsrates und manch andere, der von diesem Vermögen abhängig ist, dazu bringen wird, alles zu tun, damit Bosch nicht erfolgreich ermittelt.

Während Bosch selbst sich in San Jose mit „kalten Fällen“ beschäftigt und einem Serienvergewaltiger auf der Spur ist, der bisher keine Spuren, keine Hinweise, nichts an den Tatorten hinterlassen hat, was helfen könnte, ihn zu finden. Außer DANN vielleicht, die aber nirgends zuzuordnen ist.

„Jede dieser Vernehmungen bedrückte Bosch nachhaltig, und ob er wollte oder nicht, musste er jedes Mal an seine Tochter denken und welche Auswirkungen ein solcher Übergriff auf sie hätte“.

Beide Fällen verlaufen im Buch parallel und bieten somit durchaus Abwechslung in der Handlung. Gepaart mit der bekannten Handschrift Connellys, die Ermittlungen als „gute, alte Detektivarbeit“ detailliert zu beschreiben und in Szene zusetzten. Das muss man mögen, denn auch wenn Connelly in diesem Buch die Beschreibung der Ermittlungen etwas kürzt und nicht mehr so stark wie früher verfolgt, einige Längen und eher trockene Passagen tauchen natürlich dennoch im Buch auf.

Wobei gerade im letzten Drittel die Spannung, die Verhörtechnik und ebenfalls die Gefahr für Bosch selbst steigt und temporeich inszeniert wird.

Und die Zeit drängt, denn eine Kollegin könnte sich in den Fängen des Vergewaltigers befinden. Während sich auch die Schlinge der privaten Ermittlungen zuzieht und einer Lösung in der ein oder anderen Form entgegenstrebt.

Trotz mancher Kleinteiligkeit in der Ermittlungsarbeit bietet der neue Bosch zwei interessante Fälle, die mit überraschenden Wendungen dafür sorgen, dass der Leser sich nie zu sicher fühlt, schon zu wissen, wer der Täter und was genau vorgefallen ist.

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detlef_knuts avatar

Rezension zu "Die Verlorene" von Michael Connelly

Westcoastsound inklusive
detlef_knutvor 3 Monaten

Neu erschienen ist die deutsche Fassung des vorliegenden (21.) Harry-Bosch-Romans. Ich genieße wieder das Gefühl von Sanftheit und Entspanntsein bei diesem mitreißenden Krimi. Connelly fängt mich immer wieder mit seinem Schreibstil ein.

Hieronymus (Harry) Bosch, ehemals Detective beim LAPD, jetzt im Ruhestand als Privatermittler und in Teilzeit beim San Fernando Police Department tätig. Privat ermittelt er einen Auftrag von einem der reichsten Männer Amerikas. Seine Cold Cases beim SFPD muss er auch liegen lassen, denn ein Serienvergewaltiger geht in San Fernando Valley um, bei dem Bosch wegen seinen Erfahrungen hinzugezogen wird. Zwischen diesen Fällen versucht er, sein Privatleben mit seiner Tochter auf die Reihe zu bringen.

Ich weiß nicht, wie der Schriftsteller Connelly ist schafft, zwischen all den zahlreichen Informationen, trotz Schießereien und Hetzjagten eine Atmosphäre aufzubauen, die beinahe besinnlich wirkt. Ich komme mir beim Lesen vor, als wäre ich am Flughafen LAX in ein Mietauto gestiegen und cruise bei Tempo 50 bis nach Hollywood. Zurückgelehnt und entspannt. Dabei lasse ich die Informationen über den Vietnamkrieg, die Strukturen und Arbeitsweisen der Polizeikräfte, die Stadtpläne und Stadtviertel von LA und umliegenden Counties auf mich einwirken. Die Sonne bahnt sich langsam durch die diesige Luft ihren Weg. Bosch zofft sich mit Vorgesetzten oder anderen Leuten, er isst und trinkt mit Kolleginnen und Kollegen. Man spürt seinen Drang, nicht zum Abstellgleis zugehören. Bosch ist ein sehr erfahrener Ermittler. Meist bleibt er ruhig und entspannt bei seiner Arbeit, obwohl er auch mal kräftig ausrasten kann. Aber diese Gelassenheit des Profis geht beim Lesen auf den Leser über. Zumindest bei mir ist das so.

Eigentlich werden in diesem Krimi zwei unterschiedliche Fälle gelöst. Jeder für sich in separaten Strängen, die sich gelegentlich überschneiden. Im Kopf der Leser und bei Bosch sind beide Fälle präsent. Und Bosch bekommt als Protagonist die zusätzliche Aufgabe, die Ermittlungen in beiden Fällen zu organisieren, weil er von unterschiedlichsten Seiten ins Visier genommen wird. Der Knaller ist aber das Ende des Romans. Obwohl komplett plausibel und bei genauem Nachdenken eigentlich nicht unerwartet, präsentiert der Autor am Ende eine völlig überraschende Auflösung. Beste Spannung, ausgestattet mit reichlich Lokalkolorit a la Westcoastsound. Sehr zu empfehlen!

© Detlef Knut, Düsseldorf 2018

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Gespräche aus der Community

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svbs avatar
Auf meinem Blog gibt es anlässlich der Blogger Schenken Lesefreude Aktion zum Welttag des Buches The Black Echo von Michael Connelly zu gewinnen!

http://buch-fresserchen.blogspot.de/2014/04/blogger-schenken-lesefreude-2014.html

Teilnahme nur über meinen Blog, bitte nicht hier kommentrieren. ;)

Viel Glück!


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Zusätzliche Informationen

Michael Connelly wurde am 21. Juli 1956 in Philadelphia (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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