Michael Connelly Black Box

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Inhaltsangabe zu „Black Box“ von Michael Connelly

Während der ›L.A. Riots‹, der schlimmsten Rassenunruhen, die Los Angeles je erlebt hat, ist die dänische Reporterin Anneke Jespersen regelrecht hingerichtet worden. Wegen ihrer hellen Haut, die sie von den meisten anderen Opfern unterscheidet, erhält ihr Fall den Codenamen ›Schneewittchen‹. Er wird nie gelöst. Zwanzig Jahre später darf Harry Bosch die Ermittlungen wieder aufnehmen. Die Patronenhülse, die er damals sicherstellen konnte, führt ihn endlich zur Tatwaffe – und bis zum US-Militär. Harrys Gerechtigkeitssinn treibt ihn unerbittlich voran in diesem Fall, selbst als er ins Visier der Inneren Abteilung gerät und schließlich Urlaub nehmen muss, um weiter ermitteln zu können.

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  • Mehr oder weniger routinierter Fall

    Black Box

    Soeren

    23. June 2017 um 16:52

    Von Michael Connelly kenne ich bereits mehrere Romane, über seinen Helden Harry Bosch allerdings bloß zwei (und dazu die Fernsehserie). Verständnisschwierigkeiten gab es bei Boschs 18. Fall „Black Box“ trotzdem nicht. Alles, was man über die Familienverhältnisse und Polizeikollegen wissen muss, bekommt man in der Geschichte erklärt. Außerdem spielen diese Sachen ohnehin eine untergeordnete Rolle. Hauptsächlich geht es um die Ermittlungen in einem 20 Jahre alten Mordfall. Zwar war Bosch damals derjenige, der während der Rassenunruhen in Los Angeles die betroffene Leiche fand, eine wirklich persönliche Verwicklung unseres Helden in die Sache gibt es aber nicht.Vielleicht war das auch der Grund, weshalb mir der Krimi als recht routiniert vorkam. Harry Bosch ging seiner ganz normalen Polizeiarbeit nach, verfolgte verschiedene Spuren und fügte schließlich ein Puzzleteil nach dem anderen zusammen. Ihn dabei zu begleiten, war interessant, aber nicht immer spannend.Als „unbedingt lesenswert“ würde ich Connellys „Black Box“ daher nicht betrachten. Es ist eher ein solider Krimi, der vermutlich hauptsächlich die Fans von Starschädel Harry Bosch begeistern wird.Das Hörbuch wurde (wie auch schon Connellys "Der fünfte Zeuge") von Oliver Siebeck gelesen. Seine Stimme und Art zu Lesen passten hervorragend zu der Geschichte und der manchmal etwas grantigen Hauptperson.

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  • eBook Kommentar zu Black Box von Michael Connelly

    Black Box

    Wojo

    18. August 2015 um 22:12 via eBook 'Black Box'

    Einfach unübertrefflich: Michael Connelly und sein Held Harry Bosch . Es muss einfach noch weiter gehen mit Bosch und seiner begabten Tochter !

  • Harry Bosch, der Achtzehnte

    Black Box

    Havers

    08. May 2014 um 19:31

    1992 erscheint „Black Echo (dt. Titel „Schwarzes Echo“)“, der erste Thriller mit Detective Harry Bosch, der Kultfigur des amerikanischen Autors Michael Connelly, für den er auf Anhieb mit dem Edgar Award ausgezeichnet wird. Mittlerweile sind zweiundzwanzig Jahre vergangen und siebzehn weitere Bände der Reihe veröffentlicht worden, die bis heute nichts von ihrer Spannung eingebüßt hat. Harry ist ruhiger geworden, kein junger Hüpfer mehr, aber er zählt auch noch nicht zum alten Eisen. Anstatt sich in den wohlverdienten Ruhestand zu verabschieden, beschließt er, den Toten eine Stimme zu geben und verdingt sich für fünf Jahre bei einer Spezialeinheit des LAPD, einer Cold Case Unit, die ungelöste Mordfälle bearbeitet. Nun also „Black Box“, der neueste Fall für Harry Bosch, der für ihn aber eigentlich alt ist, hat er doch in der gleichen Mordsache bereits vor zwanzig Jahren ermittelt: Es geht um den ungeklärten Mord an einer dänischen Journalistin in South Central, dem Viertel, in dem, ausgelöst durch den Todesfall Rodney King, die Situation im Frühjahr 1992 eskaliert und in blutigen Auseinandersetzungen mündet. Zwei Jahrzehnte später haben sich die ballistischen Untersuchungsmöglichkeiten enorm weiterentwickelt, sodass die damals am Tatort gefundene Kugel einer bestimmten Waffe zugeordnet werden kann. Harry Bosch nimmt den Fall wieder auf und stellt im Laufe seiner Ermittlungen fest, dass die Journalistin nicht zufällig das Opfer rivalisierender Gangs wurde, sondern einer großen Sache auf der Spur war… Alle Bänder dieser Reihe zeichnen sich dadurch aus, dass der Autor sehr großen Wert auf die exakte Darstellung und die detaillierte Beschreibung der polizeilichen Ermittlungsmethoden legt. Dazu kommt dann noch die richtige Prise „Persönliches aus dem Berufs- und Privatleben“ des Protagonisten, und so entsteht ein äußerst gelungener Mix aus Spannung und Wiedersehen, nicht nur mit einem alten Bekannten, sondern auch mit dessen Umfeld und den Beziehungen, die ihm wichtig sind. Die Verknüpfung zeitgeschichtlicher Ereignisse, in diesem Fall die Rassenunruhen in Los Angeles mit einem fiktiven Mordfall, sorgen in Connellys neuestem Buch für die richtige Dosis Realität und machen aus „Black Box“ nicht nur einen spannenden sondern auch einen glaubwürdigen Thriller. Band 19 mit Harry Bosch wird im Original übrigens Ende 2014 unter dem Titel „The Burning Room“ erscheinen – wir dürfen gespannt sein! sein!

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  • Akribische Darstellung der Recherche

    Black Box

    michael_lehmann-pape

    21. March 2014 um 13:34

    Akribische Darstellung der Recherche Was eine Black-Box in einem Flugzeug ist, dürfte mittlerweile allgemein bekannt sein. Bei einem Mordfall nutzt Connelly den Begriff durch seinen Protagonisten Harry Bosch im Buch als „das Detail“. Irgendetwas, entscheidendes, das am Tatort genau den Hinweis in sich trägt, mit dem sich der Fall aufrollen lässt. „Folge der Pistole“. Das ist die Black-Box des Harry Bosch in Bezug auf den 20 Jahre zurückliegenden Mord an einer dänischen Journalistin in Los Angeles. Zur Zeit massiver Rassenunruhen und Gang-Kriege 1992 liegt die Leiche der Frau in einer kleinen Gasse. Hingerichtet. Schnell wird sie unter den „Kollateralopfern“ dieser Tage eingeordnet, aber als „offener Fall“ weiter geführt. 20 Jahre später ist es in Polizeikreisen opportun, diese „offenen Fälle“ noch einmal anzugehen. Und Harry Bosch wäre nicht Harry Bosch, wenn er bestimme ungelöste Fälle nicht persönlich nehmen würde. Fälle, die ihm keine Ruhe lassen. Auch wenn der neue Chef ein „Tool-Mann“, ein Technokrat und Verwaltungsfetischist ist, der die Zeit seiner Mitarbeiter keinesfalls zu verschwenden gedenkt. Auch wenn Bosch mehr und mehr auf eigene Faust zu ermitteln hat. Wo er sich festgebissen hat, lässt er nicht mehr los. Und so folgt er der zunächst einzig verbindenden Spur des Falles, der Mordwaffe. Die er nicht hat, deren Weg durch die Jahre er nun langsam, aber sicher, erfolgreich verfolgt. Und schnell merkt: jene Anneke Jespersen war keine „Touristin“, deren journalistischer Spürsinn vor Ort in den USA erst erwachte. Jene Jespersen kam bereits mit einem Ziel, einer Recherche in den USA damals an. Eine Recherche, die von Kuwait über Stuttgart nach Los Angeles führte. Je näher Bosch die Motive der Frau einkreist, je mehr ihm gerade Dinge auffallen, die am Tatort fehlten (beim Hotelzimmerschlüssel der Journalistin mal angefangen), desto deutlicher wird ihm, dass hier ganz andere Hintergründe als regionale Bandenkriege zu finden sein werden. Und desto gefährlicher werden die Ermittlungen für ihn selbst. Was Tom Clancy für die akribische und teils sehr kleinteilige Beschreibung von Militärtechnik ist, ist Michael Connelly (und das ganz besonders) für die kenntnisreiche, sehr realitätsgetreue und breite Darlegung polizeilicher Ermittlungsarbeit. Schon nach dem ersten Drittel des Buches ist der Leser intensiv vertraut mit den internen Abkürzungen für alles Mögliche beim LAPD, folgt Bosch kleinteilig von Indiz zu Indiz und wird so, bei aller Sorgfalt der Darstellung, auch auf eine ziemliche Geduldsprobe gestellt, bevor so etwas wie Spannung und Bewegung in den Ablauf der Ereignisse trifft. Dialoge, Telefonate, Aktenlage, Überlegungen, Computerrecherche, hier und da ein Ansatz eines Verhörs, das zieht sich, bis der Fall beginnt, „so richtig“ an Fahrt aufzunehmen. Dann aber gestaltet Connelly in bewährter Form mit seinem altgedienten Protagonisten eine anregende Jagd, gefährliche Momente, aktuelle Tote und zieht den Leser bis zum „Showdown“ souverän in seinen Bann. Trotz der sehr breiten und langatmigen Erzählweise zu Beginn des Buches ergibt sich so im Gesamten die von Connelly gewohnt anregende und spannende Unterhaltung, in welcher der Leser sehr detailgenau und realistisch die Ermittlungsarbeit nachvollziehen kann.

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  • Black Box - Ein alter Fall von Harry Bosch

    Black Box

    Natalie77

    21. March 2014 um 09:50

    Inhalt: 1992 war Harry Bosch mit im Einsatz bei den Unruhen von Los Angeles. Es wird eine Weiße in einem schwarzen Viertel tot aufgefunden und auch wenn er den Fall gerne sofort lösen würde muss er direkt wieder zu einem anderen Toten. 20 Jahre später wird auf Grund des Jahrestages der Fall neu aufgerollt und Harry Bosch versucht raus zu finden was 1992 passiert ist... Meine Meinung: "Black Box" folgt nun recht schnell nach "Der Widersacher" und mich irritierte ein wenig der Zeitsprung. Denn Black Box erzählt die Geschichte von 2012, ein Jahr nach der Geschichte im Band "Der Widersacher". David Chu im Widersacher fast schon Ex Partner von Harry ist nun etablierter Partner. Einen neuen Leutnant gibt es auch und auch sonst ist viel passiert was nicht direkt mit dem Fall zu tun hat. Es war nur zu Beginn irritierend weil der letzte Fall von Harry Bosch für mich nur ein Monat her ist. Ansonsten ist alles wie gewohnt, wobei ich finde das in dem Bild viel weniger Privates vor kommt als im letzten. Das was vorkommt macht Harry Bosch menschlich, verletzlich und zeigt die gefühlvolle Seite. Der Fall nimmt ihn, gerade weil er schon 1992 involviert war, stark in Anspruch und er verbeißt sich in die Aufklärung. So kennt man ihn und ich mag seine Art. So war ich auch wieder von der ersten Seite an gefesselt und wartete gespannt wie es weiter geht. Die Spannung steigerte sich. Allerdings gab es Stellen die mir dann zu lange Theorie beschrieben. Das Fakten wälzen ist wichtig wurde aber meinem Empfinden nach stellenweise etwas übertrieben. Das ist aber tatsächlich der einzige Kritikpunkt an diesem Buch. Ansonsten war ich wieder begeistert. Egal ob es der Plot war, die Protagonisten oder auch die Auflösung. Es war rundum gelungen. Ich denke am meisten Freude hat man an Harry Bosch wirklich wenn man ihn nach und nach kennen lernt. Der Autor erklärt zwar alles recht genau und so können auch Quereinsteiger mithalten, aber gerade das Private baut sich aus den Vorgängern auf und kann eventuell als störend empfunden werden. Ein Kritikpunkt, den ich bei diesem Band erstens für mich nicht sehe und zweitens ich als nicht so wichtig erachte wie bei anderen Bosch Bänden.

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