Michael Connelly Der fünfte Zeuge

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Inhaltsangabe zu „Der fünfte Zeuge“ von Michael Connelly

Mickey Haller ist wieder zurück in seinem alten Job als Strafverteidiger und vertritt vor Gericht insolvente Hausbesitzer. Seine Klientin Lisa aber hat noch weit größere Sorgen als nur ihre Hypothek. Sie ist des Mordes angeklagt, weil sie den Chef ihrer Bank erschlagen haben soll. Für Mickey deutet alles darauf hin, dass in Wirklichkeit jemand anderes hinter Gitter gehört. Als er überfallen und zusammengeschlagen wird, begreift Mickey, dass seine unbekannten Gegenspieler wenig Skrupel kennen. Doch wie kann er die erdrückenden Beweise gegen Lisa entkräften? Und was, wenn Lisas Unschuldsmiene trügen sollte?

Realistischer Gerichtsthriller in bester Grisham-Manier

— Soeren
Soeren

Der Plot spielt fast nur im Gerichtssaal, es passiert so gut wie nichts - und trotzdem kann man nicht aufhören zu lesen. Unfassbar gut!

— mercurial_mind
mercurial_mind

Connelly ist ein hervorragender Erzähler. Ein spannender Justiz-Thriller mit überraschendem Finale.

— RepairmanTom
RepairmanTom

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  • Realistischer Gerichtsthriller in bester Grisham-Manier

    Der fünfte Zeuge
    Soeren

    Soeren

    29. May 2017 um 19:09

    Von Michael Connelly kenne ich schon einige Romane, über Mickey Haller war bislang allerdings keines darunter. Was aber kein Problem ist. „Den fünften Zeugen“ versteht man auch ohne jegliches Vorwissen (und ahnt bei Harry Boschs kurzem Gastbesuch trotzdem, dass dies eine Anspielung auf eine andere Reihe ist). Wer von dem Roman einen Thriller á là „Der Poet“ oder „Sein letzter Auftrag“, wird von der Geschichte vermutlich etwas enttäuscht sein. „Der fünfte Zeuge“ ist ein lupenreiner Gerichtsthriller in bester Grisham-Manier. Der Großteil der Geschichte spielt im Gerichtssaal und auch das gesamte Drumherum befasst sich fast komplett mit Mickeys aktuellem Fall. Der Strafverteidiger war mir nicht von Anfang an sympathisch (ebenso wie seine Klientin Lisa), aber im Laufe der recht langen, sehr realistisch dargestellten Gerichtsverhandlung wächst er einem immer mehr ans Herz. Das Ende fand ich nicht so überraschend, aber nichtsdestotrotz sehr gelungen. Das Hörbuch wird - wie auch etliche andere Connelly-Audiobooks - von Oliver Siebeck gelesen. Auch er bzw. seine Stimme ist etwas gewöhnungsbedürftig. Nach und nach wird einem allerdings klar, dass er und seine Ausdrucksweise zu der Geschichte perfekt passen.

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  • Der fünfte Zeuge

    Der fünfte Zeuge
    GothicQueen

    GothicQueen

    11. August 2016 um 20:25

    Dieser Roman war der erste, den ich von Michael Connelly gelesen habe. Ich habe das Buch geschenkt bekommen und wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte erinnert mich an „Der Verrat“ von John Grisham: Ein Strafverteidiger (Mickey) arbeitet für die ärmere Arbeiterklasse. Er vertritt die insolvente Hausbesitzerin Lisa, die angeklagt wird, ihren Chef der Bank ermordet zu haben. Im Laufe der Story wird Mickey sogar auf der Straße zusammengeschlagen, als er sich scheinbar der Auflösung des Rätsels nähert. Er ist von Lisas Unschuld überzeugt und verstrickt sich immer mehr in den Fall. Letztendlich kommt er aber nicht weiter. Somit ist es fast so, als ob sich die Geschichte immer nur im Kreis dreht und nicht wirklich etwas passiert. Man hat dennoch den Drang dazu, immer weiter zu lesen. Der Komplott am Ende der Geschichte ist daher umso überraschender. Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die gerne Gerichts/Anwalt-Geschichten lesen. Der Autor schafft  es sehr gut, die Spannung aufrecht zu erhalten und das Interesse des Lesers auf jeder Seite zu wecken. Besonders „Thriller-mäßig“ würde ich es jetzt nicht bezeichnen, da nicht wirklich viel passiert. Das Ganze ist eher wie ein Detektiv-Roman. Daher bekommt es auch „nur“ vier Sterne von mir. Aber empfehlen kann ich es auf jeden Fall. Ich würde es wieder lesen. 

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  • Ich war Zeuge

    Der fünfte Zeuge
    frell

    frell

    01. June 2013 um 17:37

    …und jeder, der das Buch gelesen hat, ebenfalls. Dieses Buch ist ein wahrer Page-Turner. Ok, womöglich bin ich da nicht so unparteiisch, aber das ist auch gut so. Ich liebe Gerichts-Thriller, und gute Bücher dieses Genres könnte ich nahezu immer verschlingen. Leider gib es da gar nicht so viele gute. Und Michael Connelly ist schon seit vielen Jahren einer meiner absoluten Lieblingsautoren. War ihm mit der Schaffung seiner Figur Harry Bosch, einem Polizisten aus Los Angeles, schon ein kleines Meisterwerk, in vielen Romanen verewigt, gelungen, so hat er dieses Kunststück, als er vor einiger Zeit, Boschs Halbbruder Mickey Haller erfand, noch einmal geglückt. Protagonist dieses Buches ist mal wieder der Anwalt Haller, der als Rechtsanwalt auf der anderen Seite des Rechtssystems steht als Bosch.  Connelly führt uns hier zusammen mit Haller und seinem Team, das man mittlerweile bereits lieb gewonnen hat – schließlich ist es bereits der vierte Haller-Roman – in einen lupenreinen und spannenden Gerichts-Thriller. Wir erleben das Buch aus Mickey Hallers Ich-Erzählform aus, was die Sache nochmal das I-Tüpfelchen spannender macht. So erleben wir nach und nach mit, wie ihm die Geistesblitze kommen oder die Zusammenhänge klar werden. Ebenso wie wir miterleben, wie er von der Staatsanwältin überrascht wird oder aber er merkt, worauf es bei einer Zeugenbefragung der Gegenseite gerade hinausläuft, er aber nichts dagegen unternehmen kann. Wie bei jedem guten Gerichts-Thriller fragt sich der Leser ständig zwei Fragen. Ist -in diesem Fall- die Angeklagte schuldig oder nicht. Und wird Haller den Fall gewinnen oder nicht. Wer es wissen will, der sollte unbedingt zu diesem Buch greifen. Ich empfehle aber – wie bei allen Buchreihen auch – die Bücher Connellys chronologisch zu lesen, weil man erst dann die Entwicklung der Charaktere richtig einordnen kann. Und ganz am Ende des Buches scheint sich gerade da für den nächsten Haller-Roman einiges zu tun…

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  • Rezension zu "Der fünfte Zeuge" von Michael Connelly

    Der fünfte Zeuge
    dyke

    dyke

    01. March 2013 um 16:21

    Mickey Haller führt uns, wieder einmal, durch das Labyrinth der amerikanischen Justiz. Während uns Harry Bosch die akribische Arbeit der Ermitttler, jemand seine Tat nachzuweisen, zeigt(e), wird hier mindestens genauso akribisch die andere Seite, die der Verteidigung, gezeigt. Nicht der beste Connelly, aber immer noch ein Stück besser als viele seine Konkurrenten. Mag daran liegen, dass Harry nicht dabei ist.

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  • Rezension zu "Der fünfte Zeuge" von Michael Connelly

    Der fünfte Zeuge
    Natalie77

    Natalie77

    18. January 2013 um 00:20

    Inhalt: Mickey Haller arbeitet wieder als Strafverteidiger und kümmert sich um Mandanten denen die Zwangsversteigerung ihrer Häuser droht. So ist es auch bei seiner Klientin Lisa Trammel. Sie ist eine recht militante Klientin, die auch selber alles in die Wege leitet damit die Zwangsräumung abgewendet wird. Dabei ging sie soweit das sie sich der Bank nicht mehr nähern darf. Als dann der Chef der Bank ermordet vorgefunden wird ist Lisa die Hauptverdächtige und wird auch direkt verhaftet. Haller vertritt sie und findet Indizien die gegen die Täterschaft von Lisa Trammel sprechen, aber das muss er erstmal beweisen können... Meine Meinung: Der fünfte Zeuge ist für mich der zweite Justizthriller von Michael Connelly und ich wurde wir bei Spur der Kinder nicht enttäuscht. Normalerweise schaue ich noch nichtmal Law & Order weil es mir zu trocken ist, aber das war auch hier wieder so gar nicht so. Ganz im Gegenteil, die 635 Seiten habe ich an einem Tag gelesen, weil es sehr interessant war. Die Spannung war vorhanden wenn auch nicht auf einem sehr hohen Level, aber vollkommen ausreichend um immer weiter gezogen zu werden. Anfangs liest man die Vorgeschichte Mickey Haller kümmert sich nun um Mandanten denen die Zwangsversteigerung droht. Das hört sich doch recht unspektakulär an, bis der Mord geschieht. Dann liest man erstmal von der Beweissuche. Nie war es langweilig zu lesen auch nicht als es in den Gerichtssaal ging. es gab nichts überflüssiges. Als Leser bekommt man die Zeugenaussagen so berichtet wie sie auch die geschworenen hören. Man hat ein wenig Hintergrundwissen, aber ich konnte nie erahnen ob schuldig oder nicht. Michael Connelly zog neue Zeugen aus dem Ärmel und gestaltete so das Ganze mit vielen Wendungen und sorgte einige Male bei mir für eine Überraschung. Mickey Haller hatte nicht nur Probleme mit dem Fall, sondern auch im Privatleben lief es nicht so wie er es gerne hätte. Das kommt nur recht wenig zur Sprache aber oft genug um die Story ein wenig aufzulockern. Haller ist für mich ein kompetenter Anwalt einzig was mich ein wenig stört ist das ihm vollkommen egal ist ob die Mandantin schuldig ist oder nicht. er verteidigt einfach. Das finde ich doch moralisch etwas fragwürdig, aber vielleicht muss man als Anwalt so handeln. jeder möchte ja gerne einen Freispruch. In seinem Team ist unter anderem die junge Anwältin Jennifer, die Hallers Art seine Verteidigung zu führen auch nicht immer korrekt findet, aber auch nicht wirklich widersprechen kann. Schließlich ist er ihr Chef. Mein Fazit: Ein Justizthriller, der mit nur zwei Tropfen Blut keineswegs langweilig ist, selbst wenn man es sonst etwas blutrünstiger mag.

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