Michael Crichton Micro

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Inhaltsangabe zu „Micro“ von Michael Crichton

Eine Handvoll Studenten, ausgesetzt im Regenwald, auf der Flucht vor technisch veränderten Organismen: ein hintergründiges und hochaktuelles Actionszenario Honolulu, Hawaii. Drei Männer liegen tot auf dem Fußboden eines verschlossenen Büros – keine Anzeichen eines Kampfes, keine Einbruchsspuren, keine Tatwaffe. Nur die extrem feinen, rasiermesserscharfen Schnitte, die die Leichen überziehen, liefern einen ebenso grausigen wie rätselhaften Hinweis auf die Todesursache. In Cambridge, Massachusetts, wird eine Handvoll Studenten, die sich durch besondere Fähigkeiten hervortun, von einem Unternehmen für den Einsatz an der Front der Mikrobiologie rekrutiert. Die streng geheime, höchst profitable Arbeit von Nanigen Micro Technologies führt die Forschungstalente nach Hawaii. Doch hier, weit entfernt von der Sicherheit ihrer Labors, plötzlich sich selbst überlassen im Dschungel, sehen sich die Studenten nicht nur einer erbarmungslosen Natur, sondern auch einer radikalen neuen Technik gegenüber, die die Gruppe schnell beherrschen lernen muss, will sie nicht für immer in den undurchdringlichen Wäldern Oahus verschwinden ... Mit jedem seiner Weltbestseller hat Michael Crichton bewiesen, dass er ein außerordentliches Talent hatte. Seine Thriller loten das Grenzgebiet zwischen Fakt und Fiktion aus, beschreiben Szenarien einer Welt von morgen, die uns der wissenschaftliche und technische Fortschritt von heute bescheren könnte. Mit dem Roman Micro aus seinem Nachlass, vollendet von Richard Preston – seinerseits Thrillerautor von Weltrang –, erscheint jetzt ein weiterer konsequent auf Hochspannung ausgelegter Blockbuster von Michael Crichton.

Wow, spannend, fantastisch und auch ein wenig beängstigend, wenn man sich vorstellt, was solche Miniroboter anstellen können ...

— Gundo57
Gundo57

Eine fantastische Reise in eine uns normalerweise verborgene Welt.

— seraphim
seraphim

Crichton und Preston. Das verspricht Hochkarätiges. Rausgekommen ist ein "Liebling ich habe die Kinder geschrumpft" für Ältere ... Schwach

— gorgophol
gorgophol

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  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Spannend mit Schönheitsfehlern

    Micro
    P_Gandalf

    P_Gandalf

    19. September 2016 um 13:13

    Leider zum letzten Mal fasst Crichton aktuelle - wenn auch dieses Mal noch sehr weit entfernte - Forschung an und baut einen rasanten Thriller auf. Im Gegensatz zu älteren Werken gerät das Werk schnell zu einem Hollywood Drehbuch und hat wenige überraschende Wendungen. Der ermordete Bruder, der später quicklebendig wieder auftaucht, die blonde Finanzchefin mit der tollen Figur, die aber ansonsten strohdoof zu sein scheint, der Erfinder, der eigentlich tot sein müsste aber als erster und einziger die Tensorkrankheit überlebt hat - naja - daher keine volle Punktzahl

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  • Spannend und beeindruckend bis zum Schluss

    Micro
    Gundo57

    Gundo57

    26. May 2016 um 20:10

    Micro hat schon eine besondere Entstehungsgeschichte; die Idee und der Hauptteil stammen vom Jurassic Park Autor Michael Crichton, der im November 2008 starb und an diesem Buch noch arbeitete. Richard Preston wurde dazu gewonnen, es zu vollenden und deshalb sind beide Autoren von Micro. Micro bezieht sich auf eine ganz neue Form und Welt der Naturwissenschaften; auf Hawaii ist ein Forschungsinstitut damit beschäftigt, der Natur neue Geheimnisse zu entlocken, indem es Roboter und auf Minigröße verkleinerte Menschen bei der Erforschung einsetzt. Eine Gruppe von talentierten Studenten soll sich diese Forschungsarbeiten ansehen und sich selbst ein Bild machen, ob sie daran mitwirken wollen. Ein skrupelloser Chef hat aber auch in einem daneben liegenden Labor einen Regierungsauftrag und soll dem Militär ganz neue Möglichkeiten in die Hände zu geben. Die ethisch und moralische Stärke, das auch mit Verantwortungsbewusstsein zu tun, fehlt ihm aber ganz offensichtlich und so verschwinden immer mehr seiner Mitarbeiter und durch drei mysteriöse Todesfälle kommt auch die Polizei von Hawaii langsam auf die Spur des skrupellosen Geschäftsmanns mit der Saubermannweste. Dem Militär wird vorgeschwindelt, die angestrebte Lösung sei nicht zu finden und hintenherum wird nach dem Meistbietenden gesucht. Das scheint dann auch das Todesurteil für einige der Firmenmitarbeiter zu sein! Die beschriebenen Visionen, dass dargestellte Szenario als Minimenschen sich der freien Natur Tag und Nacht zunächst wehr- und schutzlos auszusetzen und die vielleicht in Laboren auch schon möglichen Verfahren für die Realisierung (das Buch hat am Ende eine lange Liste vertiefender Literatur dazu!) beunruhigen mich schon sehr, vor allem, wenn ich mir vorstelle, wie sie in den Händen von Terroristen sich auswirken könnten. Hochspannung pur, faszinierend und erschreckend zugleich!

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    • 3
  • Die Chinesische Kalenderchallenge 2015/2016

    Die Chinesische Astrologie. So erstellen Sie Ihr chinesisches Horoskop selbst.
    stebec

    stebec

    Willkommen zu unserer Challenge des Chinesischen Kalenders. Wir kattii und stebec haben uns ein paar nette Aufgaben überlegt, an deren Erfüllung ihr hoffentlich genauso viel Spaß haben werdet, wie wir bei der Erstellung. Natürlich dreht sich hier alles um den Chinesischen Kalender. Wir stellen euch Aufgaben für dessen Erfüllung ihr Punkte sammeln könnt, wenn ihr fleißig lest, aber alles der Reihe nach. Die Regel: Die Challenge findet vom 01.Mai 2015 bis zum 30.April 2016 statt. Einsteigen könnt ihr jederzeit und die verpassten Aufgaben auch nachholen.  Wir stellen euch jeden Monat zwei Aufgaben, die einem Tier des chinesischen Tierkreiszeichens passen. Die Aufgaben werden immer frühzeitig veröffentlicht, damit ihr genug Zeit habt, um euch eure Bücher herauszusuchen. Zusätzlich könnt ihr jeden Monat Elementaufgaben erfüllen, die Zusatzpunkte einbringen. Hier solltest ihr allerdings auf ein Gleichgewicht zwischen den Elementen sorgen. d.h. das jedes Element nur 6 mal verwendet werden darf. Die Elementaufgaben sind immer gleich. Natürlich müsst ihr auch darauf achten Yin&Yang im Gleichgewicht zu halten. D.h. das jedes Yin oder Yang nur 16 mal verwendet werden darf. Auch die Yin&Yang Aufgaben bleiben gleich. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, den wir verlinken können und in dem ihr eure Punkte aktuell haltet. Das hilft uns die Übersicht nicht zu verlieren.  Haltet euch hierbei bitte an das Beispiel, was wir unten erstellt haben. Die Aufgaben: Jeden Monat gibt es zwei Hauptaufgaben für euch, die von kattii im Monat vorher veröffentlicht werden. Eine zu einer schlechten und eine zu einer guten Eigenschaft des Tieres. Es geht sich also also darum für jeden Monat zwei Bücher zu lesen.  Die Elementzusätze können mit den Hautpaufgaben vereinbart werden. Die Elementzusätze sind keine Pflicht. als Beispiel: Ich lese ein Buch zu einer Hauptaufgabe, das über 450 Seiten hat und kann mir Wasserpunkte auf mein Konto schreiben. Feuer, heiß, leidenschaftlich und zerstörerisch. Um die Feuerpunkte zu bekommen, müsst ein Buch aus dem Genre Liebesroman, Thriller oder Dystopie lesen Wasser, 71% der Erde sind mit Wasser bedeckt. Das ist ganz schön viel. Deswegen müsst ihr für die Wasserpunkte ein Buch lesen, dass über 450 Seiten hat.  Luft, bedeutet Leichtigkeit. Man ist losgelöst von allem, deswegen lest ein Buch aus dem Genre: Fantasy, historischer Roman oder etwas humorvolles . Erde, ist ein sehr festes Element. Für die Erdenpunkte müsst ihr ein Hardcover lesen. Metall, steht für Fortschritt und deswegen müsst ihr für die Metalpunkte ein Buch lesen, dass nicht vor 2015 erschienen ist. Die Yin&Yang-Aufgaben sind simpel. Auch hier gilt, dass diese mit den Hauptaufgaben vereinbart werden können.  Yin => Ein helles Cover Yang => Ein dunkles Cover Ihr könnt euch hier entscheiden, ob ihr nur die Hauptaufgaben erfüllt oder die Zusätze auch abarbeiten möchtet.  Pro Buch könnt ihr eine Hauptaufgabe, einen Elementzusatz und einmal Yin oder Yang anrechnen. als Beispiel: Wenn ich ein Buch für eine Hauptaufgabe lesen, das über 450 Seiten hat und ein helles Cover besitzt, dann habe ich alle möglichen Aufgaben erfüllt. Sollte ich die Hauptaufgabe im Monat des Aufgabenstellung erfüllen, habe ich die höchstmögliche Punktzahl erreicht.  Die Punkte: Pro erfüllte Tieraufgabe gibt es 1 Punkt Pro erfülltes Element gibt es 1 Punkt Pro erfülltem Yin/Yang gibt es 1 Punkt Wenn ihr im Jahr des aktuellen Tieres geboren wurden seit:  Punktzahl mal 2 Wenn ihr die Aufgabe im Monat lest, in dem sie gestellt wurde: 1 Zusatzpunkt pro Aufgabe. Als Beispiel: Richtige Aufgabe + Element + Yin/Yang = 3 Punkte Ihr könnt also im Monat, wenn ihr beide Aufgaben und Zusatzaufgaben erfüllt habt 6 Punkte sammeln. Bei richtigem Geburtsjahr verdoppeln sich die Punkte auf 12. Und wenn ihr die Aufgabe im richtigen Monat lest gibt noch jeweils 1 Punkt pro Aufgabe dazu. Ihr könnt also bei richtigem Geburtsmonat 14 Punkte sammeln. Und in den anderen Monaten 8 Punkte. Am Ende der Challenge bekommt ihr noch einmal ein paar Bonuspunkte, wenn ihr fürs Gleichgewicht gesorgt habt. Punkte werden im folgenden Verhältnis verteilt. Yin&Yang: Jedes Yin&Yang mindest 8mal: 4 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 10mal: 8 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 12mal: 12 Punkte Elemente: Jedes Element mindestens 3mal: 8 Punkte Jedes Element mindestens 4mal: 12 Punkte Bonus für die Katzenaufgabe: 12 Punkte Am Ende des Jahres könnt ihr somit maximal 138 Punkte erreichen. Wenn wir euch jetzt mit unseren Regeln und Aufgaben nicht total durcheinandergebracht haben, freuen wir uns, wenn ihr uns ein Jahr lang auf dem Weg des chinesischen Kalenders begleitet. Selbstverständlich stehen wir euch immer mit Rat und Tat zur Seite.  Teilnehmer: 123sarah321 [inaktiv?] AberRush AnnaWaffel Anruba ban-aislingeach Bellastella BlueSunset Buchgeborene [inaktiv?] Buchgespenst clary999 DasBuchmonster DieBerta fabulanta [inaktiv?] Federzauber Galina86 hannelore259 Hikari Honeygirl96 [inaktiv?] janaka Jecke JuliB kattii Kitayscha Krimine LadySamira091062 Lavieenverre louella2209 lunaclamor [inaktiv?] mabuerele MiHa_Lore MiniMixi  mrsapplejuiice monana88 [inaktiv?] Niob Paulamybooksandme raphael-edward Regina99 samea Sandra251 scarlett59 Sick stebec sursulapitischi [inaktiv?] Tatsu Tiana_Loreen TigorA weinlachgummi Willia Wolfhound zazzles

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    • 2100
  • Leserunde zu "Infinity Drake - Scarlattis Söhne" von John McNally

    Infinity Drake - Scarlattis Söhne
    Daniliesing

    Daniliesing

    Action, Abenteuer und Humor! Mit "Infinity Drake - Scarlattis Söhne" hat John McNally den aufregenden Auftakt zu einer neuen Jugendthriller-Reihe geschrieben. Begebt euch mit Finn und seinem verrückten Onkel in eine abenteuerliche Geschichte, die es in sich hat. Bei dieser genialen Kombi aus Spannung und Witz kann man garantiert nicht so schnell aufhören zu lesen! Mehr zum Inhalt: Infinity Drake, genannt Finn, und sein verrückter Onkel Al sind gerade auf dem Weg in die Ferien, als Al zu einer internationalen Krisenkonferenz abberufen wird. Die Welt steht vor einer globalen Katastrophe: Im Süden Englands wurde ein sogenannter Scarlatti freigesetzt, ein Killerinsekt, das innerhalb weniger Tage die halbe Menschheit auslöschen könnte. Sofort wird ein Interventionsteam zusammengestellt, das den Scarlatti verfolgen und vernichten soll. Es gibt bereits eine heiße Spur, aber der Scarlatti ist so klein wie ein Daumen und schwirrt durch ein Gebiet so groß wie die ganze Grafschaft Surrey. Nur ein Team, das genauso winzig ist, hat eine reale Chance ihn zu finden. Eine durchgeknallte Idee? Nein, denn Onkel Al hat eine Maschine erfunden, mit der die gesamte Crew auf durchschnittlich 9 Millimeter geschrumpft werden kann. Ein hochriskanter Auftrag, für den nur speziell ausgebildete Agenten in Frage kommen. Kurz nachdem er das Team auf seine gefährliche Mission geschickt hat, vermisst Onkel Al plötzlich seinen Neffen Infinity ... Leseprobe zu "Infinity Drake - Scarlattis Söhne" | www.InfinityDrake.de Etwas in der Art habt ihr bestimmt noch nicht gelesen, oder? Dann wird es definitiv höchste Zeit! Also macht euch bereit für diesen fesselnden Abenteuerthriller und bewerbt euch als Testleser! Zusammen mit dem Loewe Verlag vergeben wir 30 Exemplare des Buches unter allen, die die folgende Frage beantworten: Wenn ihr einen Tag lang genau 9 Millimeter groß wärt, was würdet ihr dann so alles anstellen? Witzige Antworten sind herzlich willkommen! Bitte beachtet: Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur aktiven und zeitnahen Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten dieser Leserunde sowie zum Verfassen einer ausführlichen Rezension zum Buch auf LovelyBooks. Wenn ihr euch als Testleser bewerbt, solltet ihr bestenfalls schon mindestens eine Rezension veröffentlicht haben.

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    • 561
  • Wissenschaftsthriller

    Micro
    JuliaO

    JuliaO

    03. May 2014 um 00:44

    An sich wirklich recht spannend geschrieben! Allerdings habe ich 2 Probleme mit dem Buch. 1) Die äußere Rahmenhandlung fand ich etwas unglaubwürdig 2) Die Protagonisten handeln teilweise etwas aprupt und nicht nachvollziehbar Alles in allem hat mir das Buch aber durchaus gefallen - man lernt viele interessante Dinge über die Micro Welt und Insekten, nebenher hat man auch eine spannende Geschichte, die recht schnell voran schreitet und einen in die mikroskopische Welt hinein zieht. Die äußere Rahmenhandlung - also wie unsere Protagonisten überhaupt so "winzig" wurden - erscheint mir wie gesagt etwas arg an den Haaren herbei gezogen, doch das Wissen das wir nachher aufsaugen können macht das wieder wett.

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  • Rezension zu "Micro" von Michael Crichton

    Micro
    Phil Decker

    Phil Decker

    23. October 2012 um 14:18

    Werde seine Bücher sehr vermissen, auch wenn die Letzten die Qualität der Früheren aus meiner Sicht nicht mehr erreicht haben. Trotzdem ist dieses noch interessant und phantastisch genug, um auch in ein gebundenes Buch zu investieren. Zum Schluß ist etwas die Phantasie durchgebrannt, was vielleicht auch an Preston lag, der das Buch nach dem Tode und auf Wunsch von Crighton vollendet hat.

  • Rezension zu "Micro" von Michael Crichton

    Micro
    thursdaynext

    thursdaynext

    Insektenphobiker inkompatibel
    Hochspannend, faszinierend und sowas von Ruckzuck weggelesen, dass man über kleinere Logikmängel und Schwächen weglesen kann.
    Wer Wissenschaftsthriller ohne "schönschreiberisches" Brimborium mag wird bestens bedient. Denken abschalten und in Gulivers Lilliputwelt abtauchen.

    • 3
    rallus

    rallus

    10. June 2012 um 14:45
  • Rezension zu "Micro" von Michael Crichton

    Micro
    Ben78

    Ben78

    04. June 2012 um 15:08

    Sehr unterhaltsamer Plot. Zugegeben es gibt am Anfang etwas das Gefühl von "Liebling ich habe die Kinder geschrumpft", dennoch eine packende und faszinierende Story.

  • Rezension zu "Micro" von Michael Crichton

    Micro
    piubella

    piubella

    29. May 2012 um 16:14

    Technologie-Thriller....das Wort hatte mich gepackt. Denn meist hat so ein Thriller etwas Science Fiction und ein wenig Fantasie im Inhalt. Und doch ist die Geschichte darin nie weit her geholt. Wie oft schon sind Geschehnisse oder eben Entwicklungen aus früheren Büchern heute Wirklichkeit. Denken wir nur an Jules Vernes oder Perry Rhodan...vieles von dem, was damals futuristisch schien begleitet heute unseren Alltag. "Micro" greift genau dieses Thema auf. Es entführt den Leser auf eine Reise in den Nanobereich unserer Welt. Eine fantastische Reise in die Welt der kleinen Roboter und Insekten. Leider muss ich aber sagen, dass mich das Thema selbst zwar sehr interessiert hat, ich aber von der Umsetzung in dieser Geschichte nicht ganz so überzeugt bin. Teilweise schleppend zieht sich die Geschichte hin, lässt es oft an Spannung fehlen und ist auch so manches mal sehr durchschaubar. Oft wusste man schon Seiten vorher, was passieren wird. Der Schreibstil selbst ist meines Erachtens recht einfach gehalten. Die wissenschaftlichen Erklärungen sind verständlich geschrieben, wenn auch nicht immer sehr interessant dargestellt. Richtig fesseln konnte mich das Buch dann aber doch nicht. Oft hab ich es weggelegt und hatte wenig Lust, weiter zu lesen. Streckenweise gab es zwar auch Kapitel, die spannend waren, aber als dann die Lösung eines Problems genau so war, wie man sich das vor ein paar Seiten schon gedacht hat, tja da war dann die Leselust wieder dahin. Mein Fazit Ich denke mal die Grundidee und das Grundgerüst der Geschichte stammt eindeutig aus der Feder von Herrn Crichton. Aber die Umsetzung des Ganzen wird dem Grundgedanken und auch dem Thema leider nicht gerecht. Da fehlte es mir eindeutig an Spannung und Tiefe in der Geschichte und auch die Charaktere bleiben blass und undeutlich. Wer eine leichte und gut verständliche Technologiegeschichte erwartet, ist hier gut bedient. Wer aber Spannung sucht, sollte doch eher zu einem von Crichtons früheren Werken greifen. Für mich leider nur 3 Lesezeichen!

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  • Rezension zu "Micro" von Michael Crichton

    Micro
    Pennelo

    Pennelo

    17. May 2012 um 20:41

    Inhalt: Eine kleine Gruppe von Superhirnen wird eingeladen, nach Hawaii zu fliegen und dort die neue "Überfirma" Nanigen zu besuchen. Nanigen erforscht auf mikroskopisch kleine Weise das Erdreich zu untersuchen um ein Heilmittel für Krankheiten zu finden, für die es noch keine Heilung gab. Ihrer Meinung nach gibt es in der Natur nichts was nicht geheilt werden kann. ein hochrangiges Mitglied von Nanigen ist Eric Jansen, und er lädt seinen Bruder ein, mit nach Hawaii zu kommen, Nanigen bedeutet eine neue Chance für jeden. Kurz bevor Peter abfliegen will bekommt er eine seltsame SMS von Eric und kurz darauf die Mitteilung er hatte ienen Unfall mit dem Boot und man gehe davon aus, er ist in den Strömungen ertrunken. Peter glaubt dies nicht und stellt erste Nachforschungen an, mit denen er Geschäftsführer Vin Drake konfrontieren will. Dieser fühlt sich in die Enge getrieben und... schrumpft die Gruppe Studenten auf 1,3 Milimeter und setzt sie im Dschungel aus, um sie zu vernichten. Doch so unbeholfen sind die Genies gar nicht. Wie diese Geschichte um den Dschungel und die Microroboter weitergeht und was Eric Peter in seiner SMS mitteilen wollte.... Erfahrt ihr wenn ihr MICRO weiterlest. Meine Meinung: Die Geschichte startet erst mit einer Sequenz, die erst im hinteren Teil der Geschichte eine größere Rolle bekommt, denn bei Nanigen wird eingebrochen und der Detektiv verstirbt auf ungeklärte Weise. Dann werden die Studenten an ihrer Uni vorgestellt. Ich muss sagen, bei den Beschreibungen im Labor bin ich etwas abgedriftet, denn ein Biologisches Genie war ich leider nie. Die Story plätschert ein bisschen und man könnte in Versuchung geraten zu pausieren. Doch das sollte man auf keinen Fall, denn sobald die Studenten auf Hawaii sind, nimmt die Geschichte Fahrt auf. Geschäftsführer Drake war mir von Anfang an unsympathisch... ein schmieriger aalglatter Typ, dem man es schon in der ersten Zeile "anliest" das er Dreck am Stecken hat. Als sie geschrumpft werde dachte ich erst, Moment, dass ist das falsche Buch, ich wollte nicht "Liebling ich habe die Kinder geschrumpft" lesen und hatte Angst, die Story driftet ins absurde ab. Aber weit gefehlt. Die Beschreibungen des auf einmal riesigen Dschungels, die Gefahren der Tiere und auch die ab und an fallenden Fachbegriffe schildern die Gefahr einer mikroskopischen Welt sehr genau. Zwar zieht ist es klar, dass jedem von ihnen etwas zustößt und so zieht sich der Hauptteil etwas, aber jedes Mal wird der Spannungsbogen so interessant aufgebaut, dass ich das Buch nicht weglegen konnte. Das Ende: Naja ich will nicht zu viel verraten: Es war gut gemacht, obwohl es ganz zum Schluss etwas offen bleibt. Aber sehr gelungen, ein total geschlossenes Ende hätte meiner Meinung nach auch nicht gepasst. Zu den Personen: Ja, Schade dass Peter nicht sooo lange mit dabei war, als ruhiger sachlicher Typ hat er zwischen den ganzen Genies vermittelt, da er mit jedem gut klarkommt. Sein Tod.. war etwas heftig für mein Kopfkino, aber gut gemacht. Rick und Karen als Überlebendes Paar gefällt mir sehr gut, die beiden passen unwahrscheinlich gut zusammen, beide Kämpfernaturen mit eigenem Kopf. Sehr gut. Zu Danny kann ich nur sagen, den hätte ich gleich bei der ersten Versorgungsstation liegen gelassen, die alte Memme. Ja sowas muss es geben, aber nein, den konnte ich garnicht leiden und sein Verhalten am Ende zeigt mal wieder, dass es sich nicht immer lohnt, nett zu allen zu sein. Sorry dass ist meine ehrliche Meinung. ZU den anderen möchte ich eigentlich nur sagen, dass sie alle ihr Fachgebiet sehr sehr gut vertreten haben, aber leider so nicht weiter aufgefallen sind. Weder negativ noch herausstechend positiv. Also haben sie sich sehr gut in die Gruppe eingefügt. Die Schreibweise ist flüssig und wie schon gesagt mit einigen Fachbegriffen gespickt, was allerdings keinesfalls dazu führt, dass man als Nicht-Biologe kein Wort versteht von dem, was dort geschrieben wird. Ich hatte keinerlei Probleme diese Fachbegriffe mit den Erläuterungen zu verstehen. Fazit: Alles in allem ein sehr sehr guter Thriller mit einigen längeren Phasen. Ich denke, man muss sich schon für die Biologie interessieren um die kompletten 500 Seiten zu lesen, aber wer nur ansatzweise Interesse hat, dem lege ich das neue Werk von Michael Crichton sehr ans Herz, denn die Idee hinter dem Buch ist genial. 4 von 5 Sternen

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  • Rezension zu "Micro" von Michael Crichton

    Micro
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. May 2012 um 21:21

    Inhalt: Honolulu, Hawaii. Drei Männer liegen tot auf dem Fußboden eines verschlossenen Büros – keine Anzeichen eines Kampfes, keine Einbruchsspuren, keine Tatwaffe. Nur die extrem feinen, rasiermesserscharfen Schnitte, die die Leichen überziehen, liefern einen ebenso grausigen wie rätselhaften Hinweis auf die Todesursache. In Cambridge, Massachusetts, wird eine Handvoll Studenten, die sich durch besondere Fähigkeiten hervortun, von einem Unternehmen für den Einsatz an der Front der Mikrobiologie rekrutiert. Die streng geheime, höchst profitable Arbeit von Nanigen Micro Technologies führt die Forschungstalente nach Hawaii. Doch hier, weit entfernt von der Sicherheit ihrer Labors, plötzlich sich selbst überlassen im Dschungel, sehen sich die Studenten nicht nur einer erbarmungslosen Natur, sondern auch einer radikalen neuen Technik gegenüber, die die Gruppe schnell beherrschen lernen muss, will sie nicht für immer in den undurchdringlichen Wäldern Oahus verschwinden ... Personen: Die verschiedenen Charaktere sind gut gemischt. Ethnobotaniker, Arachnologin, Gift- und Vergiftungsexperte, Käferforscherin, Botaniker, Biochemikerin und noch einige andere interessante Personen. Die Charakter bilden ein ausgewogenes Gleichgewicht. Es sind starke und zugreifende Personen vertreten, ebenso wie sensible und nervenschwache Charakter, die die Gruppe eher aufhalten. Alles Spezialisten, die teilweise etwas überfordert sind ihr eigenes Überleben zu sichern. Meinung: Die Erwartungen waren hochgesteckt und sie wurden auch nicht weit verfehlt. Mir kam das Buch ein bisschen "komisch" vor, was wohl an der Tatsache lag, dass ein Autor das Buch angefangen hat und ein anderer beendet. Für mich war der Übergang nicht so ganz stimmig, deshalb ein kleiner Abzug. Ansonsten war das Buch richtig spannend. Werden die Studenten überleben? An manschen stellen war es ja wirklich kritisch, man musste deshalb weiterlesen. Das Thema ist sehr aktuell. Gentechnik und technischer Fortschritt. Ein weiterer Aspekt ist das Grauen das heraufbeschworen wird. Meine Ängste waren hellwach. Überall Insekten und vor allem Spinnen, an manchen Stellen konnte ich mich kaum überwinden weiterzulesen. Leider war es teilweise sehr übertrieben dargestellt und dadurch nicht ganz so glaubwürdig. Insgesamt ist das Buch sehr nüchtern und auf hohem Niveau geschrieben, leider manchmal etwas langatmig und zu durchschaubar. Fazit: Ein unterhaltsamer Thriller auf hohem Niveau.

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  • Rezension zu "Micro" von Michael Crichton

    Micro
    ForeverAngel

    ForeverAngel

    12. May 2012 um 15:58

    Inhalt In Honolulu werden drei Leichen gefunden. Männer, die außer hauchfeinen Schnitten keine Verletzungen aufweisen, doch es besteht kein Zweifel, dass es sich hier um Mord handelt. Die Frage ist nur, wer oder was hat sie umgebracht? Mensch? Tier? Oder etwas Neues? Und vor allem, war es ein Unfall oder steckt jemand dahinter? Als die Gruppe Cambridge-Studenten sich auf ihren Trip in den Regenwald vorbereitete, ahnte sie noch nicht, dass dort der Tod auf sie lauerte. Dabei hatten sie sich gefreut, auserwählt zu sein, für Nanigen Micro Thechnologies zu arbeiten. Die Geheimniskrämerei um das Unternehmen löst einen Nervenkitzel bei ihnen aus und die Bezahlung scheint vielversprechend zu sein. Alle Studenten zeichnen sich durch ihre herausragenden Fähigkeiten in bestimmten Themengebieten aus, aber keiner von ihnen hat das Wissen, das ihnen allen das Leben retten könnte. Mit der Hitze, den giftigen Pflanzen und den nächtlichen Jägern wusste sie umzugehen. Aber auf das, was sie noch erwartete, konnte sie nichts vorbereiten. In den Wäldern von Ohaus in Hawaii lauern nicht nur die üblichen Gefahren, sondern technisch veränderte Lebewesen und die machen erbarmungslos Jagd auf die Stundeten. Meine Meinung Micro ist ein spannender Thriller, der das immer wieder aktuelle Thema des technischen Fortschritts und den Gefahren der genetischen Manipulation aufgreift und damit eine Teufelsschlinge für die Protagonisten strickt. Die heutigen Forscher machen immer mehr Fortschritte. Was ist, wenn es eines Tages wirklich technisch veränderte Insekten gibt und ein ganz ähnliches Szenario wie in Micro Wirklichkeit wird? Der Thriller spielt mit den Urängsten der Menschen, nämlich der Furcht vor Insekten, an der so viele leiden, der Angst vor dem Unbekannten und dem Tod und verbindet es mit einer immer stärker werdenden Angst der heutigen Gesellschaft: was, wenn unsere Experimente außer Kontrolle geraten und sich gegen uns wenden? Manche Geschichten kehren die gescheiterten Experimente in Zombie-Apokalypsen, manche den technischen Fortschritt in eine Welt, in der Roboter die Menschheit versklaven. Micro aber greift ein völlig anderes Thema auf und lässt den Leser mit einem Schauder überlegen, was unser Wissenschaftler eigentliche gerade in ihren Laboren tun. An vielen Stellen merkt man, dass Michael Crichton es nicht geschafft hat, den Roman selbst zu beenden und stattdessen ein anderer (Richard Preston) weitergeschrieben hat. Mir persönlich macht das aber nichts aus, da ich zwar immer ein Fan von Chrichtons Geschichten, nicht aber von seinem doch recht nüchternen Schreibstil war. Zwar gefällt mir die Idee von Micro unglaublich gut, leider ist es mir teilweise etwas zu langatmig und bei diesem Thema auch definitiv zu unblutig. Hier hätte Chrichton ruhig etwas mehr in die Splatter-Kiste greifen können, und die Angriffe detaillierter und blutiger beschreiben können. Bei technisch veränderten Killer-Insekten bietet sich das einfach an. Fazit: Eine geniale Idee mit guter Umsetzung, die durchaus besser sein könnte. Ein schöner Schauereffekt durch die Aktualität und das Spiel mit den Ängsten. Wirklich schade, dass Chrichton den Roman nicht selbst zu Ende schreiben konnte, mich würde interessieren, was dann alles anders gewesen wäre. Auf jeden Fall aber ein gelungener Wissenschaftsthriller. 4 von 5 Punkten Cover 1/2 Punkt, Idee 1 Punkt, Plot 1 Punkt, Sprache 1/2 Punkt, Figuren 1 Punkt

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  • Rezension zu "Micro" von Michael Crichton

    Micro
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. May 2012 um 17:19

    Da stellt sie sich wieder, die Frage, wie man mit dem Material von verstorbenen Künstlern umgehen sollte. Michael Crichton war ein fleißiger Arbeiter. Nach seinem viel zu frühen Tode, hat man unzählige Manuskripte auf diversen Datenträgern gefunden. Zum Teil vollendet, wie der geniale Piraten-Plot "Gold" und zum Teil unvollendet, wie "Micro". In dessen Fall hat Michael Preston das Werk vollendet. Zweifelsohne eine gute Wahl. Nur leider hat die Story ihre Unzulänglichkeiten. Sie ist teilweise unglaubwürdig und erinnert an die Klamaukfilme "Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft". Nanotechnik ist nicht zum ersten Mal in einem Crichton-Buch das Thema. In "Beute" wird diese Idee gut umgesetzt. Hier gelingt es nicht. Die irrige Idee, Menschen zu schrumpfen gelingt nicht in der Umsetzung. Die Rahmenhandlung ist ein Krimi, wie wir ihn schon öfter und besser bei anderen gefunden haben. Vielleicht sollte man nicht alles veröffentlichen, was der Autor mal im stillen Kämmerlein geschrieben hat. Keiner weiß, ob es ihm Recht wäre.

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  • Rezension zu "Micro" von Michael Crichton

    Micro
    Claudia-Marina

    Claudia-Marina

    29. April 2012 um 14:22

    Neulich im Wohnzimmer: ★ Eigentlich könnte ich mal was ganz anderes lesen. Irgendwas, was ich sonst nie lesen würde, was ich links im Bücherregal liegen lassen würde. Was von Michael Crichton zum Beispiel, denn den verbinde ich bis jetzt nur mit irgendwelchen Öko-Dschungel-Umwelt-Szenarien. Oder mit Dinos. Und die sind nun wirklich nicht mein Fall! ☆ Na ja, man muss sich ja auch mal auf was Neues einlassen, meinst du nicht? Und Micro ist anders, denn hier hat Richard Preston mitgeschrieben. Michael Crichton hat es nicht mehr geschafft, seinen letzten Roman zu vollenden und hat seinen Freund gebeten, ihn fertig zu schreiben. Ich finde, das klingt doch interessant, oder? ★ Ja, sicher. Aber merkt man das dann nicht, dass hier zwei Autoren geschrieben haben? ☆ Vielleicht. Wir werden sehen. Fangen wir doch erst einmal mit dem Lesen an. ★ Na gut. Eigentlich fängt es ja schon recht spannend an. In einem Büro auf Hawaii werden drei männliche Leichen entdeckt, sie sind alle verblutet und die Polizei geht von Selbstmord aus. Eine Tatwaffe ist aber nirgends zu finden. ☆ Siehst du, das fängt an wie ein stinknormaler Thriller. Blut und Leichen. Da stehst du doch drauf, oder? ★ Ja, so einen Thriller zwischendurch brauche ich wirklich. Aber dann ändert sich die Szenerie, es geht weiter mit einer Gruppe von Studenten in Cambridge. Schade, und was wird aus dem mysteriösen Mord/Selbstmord? ☆ Jetzt warte doch ab! Vielleicht kommt der Plot ja später darauf zurück, sei mal nicht so ungeduldig! ★ Na gut, ich les ja schon weiter. ☆ Ich finde es jedenfalls jetzt schon sehr spannend. Sieben junge Studenten, die von einem erfolgreichen, aber mysteriösen Biotechnologieunternehmen abgeworben werden sollen um deren Arbeit auf Hawaii zu unterstützen. Und bei einer Führung durch das Unternehmen erfahren die sieben, dass es um Mikrotechnologie geht. Um winzig kleine Maschinen. Und Menschen, die diese lenken – weil sie geschrumpft wurden. ★ Also, bis jetzt hab ich mir das ja noch alles gefallen lassen, aber Menschen, die geschrumpft werden? Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft? Den Film fand ich grauenhaft. Sowas von unglaubwürdig, aus der Luft gegriffen. Und dann werden diese armen sieben Studenten natürlich auch gleich mal auf 1,2cm Größe geschrumpft. Was soll denn das? ☆ Ja, das klingt vielleicht ein wenig abstrus, aber es bietet auch jede Menge Stoff für spannende Geschichten! Die sieben Studenten landen zusammen mit einem Mitarbeiter von Nanigen, der versehentlich mit geschrumpft wurde, mitten im Dschungel. Auf einmal ist alles riesengroß! Spinnen und Ameisen werden zu Monstern, eine ganz normale Blume wird zum Baum. Überall lauern Gefahren, die man als normal großer Mensch einfach so platt trampeln könnte. Und aus dieser Lage müssen sich die acht ja auch wieder befreien, denn ihnen bleibt nicht viel Zeit, um zurück zum Labor zu gelangen und wieder auf Normalgröße wachsen zu können. Was eigentlich nur wenige Kilometer weit weg ist, ist jetzt unerreichbar. Stell dir das doch mal vor! ★ Gut, ich gebe dir ja recht, das ist schon wahnsinnig spannend, wie die Gruppe ums Überleben kämpft und sich plötzlich aufeinander verlassen muss – auch wenn sich einige auf den Tod nicht ausstehen können. Und dass sie dabei verfolgt werden, weil man sie lieber tot als lebendig sehen will, ist auch eher spannungsfördernd. David gegen Goliath. ☆ Siehst du! Das Experiment hat sich gelohnt. Aber jetzt verraten wir hier besser nichts mehr! Von mir erfährt jedenfalls niemand, wie es jetzt noch weitergeht, ob alle überleben, ob die Studenten am Ende wieder ihre normale Größe zurück erlangen, oder ob… ★ Genau! Dann sei jetzt bitte still! Ich will lesen. Ich kann nämlich nicht mehr aufhören, die Geschichte zieht mich wirklich in ihren Bann, da kann ich mich nicht mehr gegen wehren. Jetzt muss ich unbedingt wissen, wie die Geschichte zu Ende geht! Bitte nicht stören!

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  • Rezension zu "Micro" von Michael Crichton

    Micro
    berka

    berka

    27. April 2012 um 22:21

    Micro - Helden im Unterholz In diesem Buch wird dauernd geschnippelt: mit Messern, Macheten und anderen Schnittwerkzeugen im Unterholz, an Apparaten oder gern auch mal am Gegner. Es handelt von einer Firma die auf Hawaii Mikrotechnik betreibt. Über den technischen Hintergrund sollte man nicht allzu genau nachdenken: mittels kräftiger Magnete können Menschen und Gegenstände stark verkleinert werden, der Vorgang ist umkehrbar. Wenn man dies als Annahme akzeptiert entwickeln sich daraus interessante Möglichkeiten für die Handlung: man kann eine Truppe junger Wissenschaftler am Waldboden aussetzen und dort Abenteuer mit Ameisen, Wespen, Spinnen und anderem Getier erleben lassen. Dies vermittelt ein paar ungewohnte Einblicke in die Dschungel-Fauna und rechtfertigt ein wenig das Etikett 'Wissenschafts-Thriller'. Man erfährt einiges über den Körperbau von Insekten, Gifte und die Nahrungskette in solch einem Mikrokosmos, kann künftig Spinnen besser einschätzen und wird sich vor Tausendfüßlern in Acht nehmen. Dieser Mittelteil des Buches las sich recht spannend. Danach bestimmen zunehmend wie schon zu Beginn die Thriller-Elemente die Handlung, und die verläuft leider vorhersehbar und mässig spannend. Die Figuren bleiben blass. Der Leser erfährt wenig über ihre Vergangenheit. Am Ende entwickelt sich eine kleine Liebesgeschichte die aber offen bleibt. Scheinbar differenziert angelegte Figuren von denen man sich eine Wende der Handlung erhofft sterben plötzlich oder bleiben recht starr - egal ob gut oder böse. Das mag daran liegen dass der Roman von zwei Autoren verfasst wurde: Michael Crichton starb 2008 und konnte ihn nicht mehr vollenden, dies übernahm dann Richard Preston. Michael Crichton wurde u. a. als Autor von 'Jurassic Park' und 'Emergency Room' bekannt. Richard Preston behandelte in seinen Wissenschaftsromanen ('Hot Zone') bereits ähnliche Themen. Das gemeinsame Werk ist trotz der oben beschriebenen Schwächen ein recht flott geschriebener und unterhaltsamer Thriller. Viele Szenen könnte ich mir gut als Film vorstellen, Tricktechniker werden sich jetzt schon die Hände reiben. Die Besetzung der Hauptrollen fällt mir diesmal etwas schwer, ein Vorschlag: Karin - Scarlett Johansson Rick - Wayne Carpendale Vin Drake - Christoph Waltz

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