Next

von Michael Crichton 
3,5 Sterne bei155 Bewertungen
Next
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Neue Kurzmeinungen

NautilusCSGOs avatar

Viele Fachausdrücke dir jedoch die gesamte Geschichte nicht bremsen. Mir gefiel das Buch gut, das Thema ist sehr interessant.

marcel110891s avatar

Ein zum nachdenken anregender Thriller, der jedoch keine wirkliche Spannung aufkommen lässt und die Handlung zur Nebensache verkommen lässt.

Alle 155 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Next"

Ein rasanter Gen-Thriller, hochbrisant und brandaktuell

Drei Milliarden Dollar sind Frank Burnets Zellen wert. Drei Milliarden, um die er von der Universitätsklinik in L. A. betrogen wurde. Die Forscher entwickelten aus seinen Immunzellen eine Zelllinie, die zum Sieg über den Krebs beiträgt, und verkauften die Rechte daran an BioGen Research Inc., ohne Burnets Einverständnis einzuholen. Doch eines Tages sind alle Zelllinien im Labor kontaminiert und Geschäftsführer Diehl bleibt nur eine Chance, um die BioGen vor dem Konkurs zu retten: Er muss Burnet erneut Gewebe entnehmen, doch der ist schon auf der Flucht .

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442466726
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:539 Seiten
Verlag:Goldmann Verlag
Erscheinungsdatum:01.07.2008
Das aktuelle Hörbuch ist am 31.12.2006 bei Harperaudio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Saristas avatar
    Saristavor 2 Jahren
    Spannender Science Thriller, der dem Leser aber einiges abverlangt

    Wohl kaum eine Wissenschaft hat sich in den letzten Jahren so stark weiter entwickelt wie die Genetik. Beinahe täglich werden neue Gene entschlüsselt und es scheint, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis wir frei in unsere Gene eingreifen und diese verändern können. Doch mit den wissenschaftlichen kommen unweigerlich auch die wirtschaftlichen Interessen und die setzen eben nicht den Fortschritt und das Wohl der Menschheit an die erste Stelle, sondern den Profit. Es geht um Patentrechte in Milliardenhöhe und alle wollen mitmischen. Micheal Crichton zeigt in seinem Roman "Next" wohin das führen kann beziehungsweise wohin es uns in den letzten Jahren schon geführt hat. Sein Roman ist kein Thriller im klassischen Sinne, sondern verfolgt eine Vielzahl von Handlungssträngen, die verschiedene Aspekte der Thematik aufgreifen und an persönlichen Schicksalen zeigen. Erst nach und nach wird klar, wie all diese Geschichten zusammenhängen und welche Konsequenzen die einzelnen Entscheidungen haben. Da die Handlung aus wechselnden Perspektiven geschildert wird, ist es kaum möglich "Die Bösen" und "Die Guten" auszumachen, denn dem Autor gelingt es, dass man die Motive aller Figuren versteht und somit ihr Handeln nachvollziehen kann. Die Spannung zieht der Roman aus der zunehmenden Eskalation einzelner Konflikte, die teilweise schließlich sogar mit Waffengewalt gelöst werden. Bis dahin verlangt der Autor dem Leser aber einiges ab. Immer wieder wirkt sein Roman mehr wie ein Lehrbuch und ohne genetisches Vorwissen zieht sich die eine oder andere Passage ein wenig. Wenn man sich darauf einlässt, wird man mit einem spannenden Roman belohnt, aber gerade am Anfang muss man sich sehr konzentrieren, um bei all den Figuren und Ereignissen nicht den Überblick zu verlieren.

    Der Schreibstil von Michael Crichton ist sachlich und doch anschaulich. Er bringt die persönlichen Konsequenzen der aktuellen Entwicklung emotional rüber und kann so seine Botschaft sehr gut vermitteln. Unterstützt wird diese auch durch die Anmerkungen nach dem Roman, die die Handlung in die Realität einordnen. Da hat es mir besonders gut gefallen, dass auch ein Abschnitt zur deutschen Rechtslage eingefügt wurde.

    So ist "Next" in Summe gute Unterhaltung, durch die man aber auch einiges lernen kann und auf jeden Fall das Interesse an diesem hochkomplexen Thema geweckt wird. Und allein das ist das Lesen schon wert, denn die nächsten Jahre werden sicherlich noch einige alles verändernde Entwicklungen auf dem Forschungsgebiet der Genetik bringen.

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    Duffys avatar
    Duffyvor 5 Jahren
    Zwiespältig

    Frank Burnet wurde um drei Milliarden Dollar betrogen. Soviel sind seine Zellen wert, die eine Zelllinie aus seinem Immunsystem bilden, die Forscher entwickelt haben, um den Krebs zu behandeln. Eine Verwertungsfirma hält daran die Rechte. Doch die Zelllinie wird in deren Labor kontaminiert, es müssen also neue Burnet-Zellen beschafft werden.
    Diesen Hauptstrang und noch weitere rund um die Gentechnologie erzählt Crichton in dem Roman, der überdies mit Unmengen von Informationen um die Materie gespickt ist, alles genauestens recherchiert und im Anhang dokumentiert. Ein wissenschaftlicher Thriller also, der sich stellenweise sehr schwer lesen lässt, denn man ist geneigt, die allzu spezifischen wissenschaftlichen Abhandlungen zu überspringen. Aber auch bei der Vielzahl von verschiedenen Handlungen, die mit bewährtem Cliffhangersystem präsentiert werden und den vielen Namen der agierenden Protagonisten kann man leicht die Übersicht verlieren. Auf den letzten 100 von 500 Seiten, auf denen erwartungsgemäß der Showdown Fahrt aufnimmt, werden auch noch juristische Aspekte eingeflochten. Alles ein bisschen viel, um so ein komplexes, aktuelles und wichtiges Thema in einem Thriller mit Anspruch abzuarbeiten.
    Am Schluss gibt es ein Nachwort vom Autoren mit konkreten politischen Forderungen, sowie einen Aufsatz über den Stand der Situation in Deutschland.

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    Eglfingers avatar
    Eglfingervor 5 Jahren
    Interessanter Wissenschaftsthriller, der aber nicht gut umgesetzt ist.

    Inhalt:

    Frank Burnet kann den Knochenmarkkrebs besiegen und die Universitätsklinik in Los Angeles gewinnt aus seinen Immunzellen eine Zelllinie, die zum Sieg über den Krebs beiträgt. Die Rechte an dieser Zelllinie verkauft die Klinik an die Firma BioGen Research Inc. für 3 Milliarden Dollar, doch Frank Burnet erfährt davon nichts und erhält auch kein Geld. Als die Firma BioGen Research vor dem wirtschaftlichen Aus steht und dann auch noch die Zelllinie kontaminiert wird, sieht Frank Diehl, Geschäftsführer von BioGen Research, nur eine Möglichkeit, seine Firma vor dem Konkurs zu retten. Er muss Burnet, oder seiner Tochter oder seinem Enkelsohn noch einmal Gewebe entnehmen. Er sieht das als rechtens an, weil er die Patente an denen Genen hält und somit auch das Gewebe Eigentum der Firma BioGen Research ist. Doch die drei sind auf der Flucht...

    Meine Meinung:

    Crichton behandelt in seinem Roman das Thema der Genpatente aus wissenschaftlicher, wirtschaftlicher, juristischer und ethischer Sicht. Dabei beschreibt er eine Geschichte um einen geheilten Krebspatienten, dessen Immunzellen ein Gen beinhalten, welches patentiert wird und die Rechte an diesem Patent erhält ein Privatunternehmen. Als diese Firma aufgrund eines Anschlags alle Proben an dieser Zelllinie verliert, versucht die Firma erneut an Gewebeproben zu kommen. Crichton versucht in seinem fiktiven Roman anhand derzeit gültigen Gesetzen und Urteilen aufzuzeigen, welche Problematik das Thema Genpatente beinhaltet. Das führt soweit, das die eigentliche Person, in diesem Roman Frank Burnet, keine Rechte mehr an seinem eigenem von der Natur gegebenem Körper besitzt, da die Gene der Firma BioGen Research gehören. Er kann also somit nicht mehr darüber entscheiden, was mit seinem Gewebe geschieht und muss sein Gewebe auch zur Verfügung stellen. Das gilt auch für seine Nachkommen, die die Gene in sich tragen.
    Soweit wäre Crichton ein guter und aktuell brisanter Roman entstanden, würde er nicht auf den Nebenschauplätzen maßlos übertreiben. Er erfindet missglückte Genexperimente von transgenen Geschöpfen, die später alle in der Story auftauchen. Da gibt es einen auf Holländisch und Französisch fluchenden Orang-Utan, einen Humanzee - halb Mensch, halb Schimpanse - der sprechen kann und später in der Familie des Forschers aufgenommen wird und normal zur Schule geht, und einen Graupapagei, der rechnen kann und die Hausaufgaben eines Kindes macht. Diese sehr weit hergeholten Experimente will Crichton mithilfe von naturwissenschaftlichen Artikeln, die zwischendrin abgedruckt werden, zu mehr Realität verhelfen. Kann sein, dass Crichton damit aufzeigen will, wie gefährlich es ist, wenn der Mensch sich an Genen zu schaffen macht und was er damit anrichten kann. Aber für mich waren diese Geschichten zu grotesk und so absurd, dass es für mich mehr zu einer Komödie als zu einem realistischen Wissenschaftsthriller wurde.

    Mein Fazit:

    Ein interessantes Thema, und das Buch ist im Kern realistisch erschreckend, aber aufgrund der vielen übertriebenen Nebenschauplätzen geht die eigentliche Botschaft des Autors verloren. Da helfen auch die Anmerkungen des Autors im Nachwort nicht mehr viel. Ich vergebe hierfür gerade noch ♥♥♥♡♡.


    Zum Beitrag in meinem Blog

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    Buecherdiebins avatar
    Buecherdiebinvor 5 Jahren
    Was ist, wenn Deine Gene schon alle verkauft sind?

    Ein Gerichtsaal in den Vereinigten Staaten. Frank Burnet verklagt eine Biotech-Firma, denn sie haben seine Körperzellen kultiviert, patentiert und teuer an die UCLA verkauft. Nach dem geltenden Recht gehören die Zellen Frank nicht mehr, er verliert den Fall. In einer anderen Ecke des Landes experimentier ein Biotechnologie mit genetisch veränderten Viren, die er Ratten eingibt um die Reifung voranzutreiben. Als sein drogenabhängiger Bruder die Viren inhaliert, weil er sie für eine Droge hält, wird er von seiner Drogensucht geheilt und lebt ein verantwortungsvolles Leben. Und irgendwo in Amerika lebt ein sprechender Affe - der Laborleiter hat ihm nämlich seine menschlichen Gene übertragen...

    Michael Crichton schildert eindrucksvoll und wie immer gut recherchiert, was Biotechnologie-Unternehmen tun können, mit unseren Genen, mit unserer Angst vor Krankheiten und dem Altern. Sehr gutes und auch spannendes Buch. Das Einzige, was mich gestört hat, war, dass so wahnsinnig viele Personen vorgestellt und begleitet werden. Zum Ende fügt sich dann ja alles zusammen, aber gerade am Anfang ist es sehr verwirrend und anstrengend. Trotzdem: Super Buch!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "Next" von Michael Crichton

    "Next" von Michael Crichton ist ein richtig spannender, umfangreicher, gut recherchierter Wissenschafts-Thriller rund um das Thema Genetik.

    Inhalt vom Klappentext:
    Drei Milliarden Dollar sind Frank Burnets Zellen wert. Drei Milliarden, um die er von der Universitätsklinik in L.A. betrogen wurde. Die Forscher entwickelten aus seinen Immunzellen eine Zelllinie, die zum Sieg über den Krebs beiträgt, und verkauften die Rechte daran an BioGen Research Inc., ohne Burnets Einverständnis einzuholen. Doch eines Tages sind alle Zelllinien im Labor kontaminiert, und Geschäftsführer Diehl blebt nur eine Chance, um die BioGen vor dem Konkurs zu retten: Er muss Burnet erneut Gewebe entnehmen, doch der ist schon auf der Flucht...

    Dieser Roman ist wirklich richtig interessant und spannend. Einmal angefangen konnte ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen und musste immer weiter lesen. Die komplexe Handlung ist logisch konstruiert und gut aufgebaut.
    Der Autor baut seinen Roman auf umfangreichen Recherchen zum Thema Genetik auf. Im Nachwort findet der Leser auf über 20 Seiten weitere Infomationen zur rechtlichen Situation in den USA und Deutschland, Ansichten des Autors sowie eine kommentierte Bibliografie.
    All die wissenschaftlichen Fakten und genetischen Horrorszenarien wie humanoide Affen und Papageien oder eigene Körperzellen, die rechtlich als gestohlene Ware gesehen werden können, sind glaubwürdig in die Handlung eingebettet. Wie viel davon in welcher Art und Weise möglich wäre in Forschung und Wissenschaft, darüber kann ich nicht urteilen, weil ich es nicht weiß. Jedoch sind Zusammenhänge und wissenschaftliche Hintergründe gut und verständlich geschrieben.
    Was mir beim Lesen ein wenig schwer fiel, waren die Unmengen an Personen, die ich teilweise nicht mehr wirklich zuordnen konnte. Hier verlor ich manchmal den Überblick.

    Insgesamt jedoch ein super spannender Thriller, den ich grundsätzlich sehr empfehlen kann.

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    Schnuffelchens avatar
    Schnuffelchenvor 7 Jahren
    Rezension zu "Next" von Michael Crichton

    Inhalt: Noch nie war die Zukunft so bedrohlich nah wie in Crichtons neuem Bestseller "Next". In dieser Welt zählt nur eines: gutes Genmaterial. Und Gentechnologie-Unternehmen setzen alles daran, sich die Rechte an profitablem Gewebe zu sichern. Genau das wird Frank Burnet zum Verhängnis. Die Rechte an seinen Immunzellen hat BioGen Research erworben. Doch Burnet hat nicht vor, sein Gewebe zur freien Verfügung zu stellen, und so bleibt ihm nur die Flucht.

    Wieviel sind wir bereit für die Zukunft in der modernen Medizin zu geben?

    Michael Crichton hat sich hier ein sehr interessantes und aktuelles Thema gewählt. Leider geht bei all den gentechnisch und medizischen Grundlagen, in die uns der Autor ein zu führen versucht, die Spannung immer wieder verloren und es ist ziemlich anstrengend bis zum Ende durch zu halten. Wer es aber denoch schafft, wird mit einer Reihe von Fragen zurück gelassen. Wieviel gilt die persönliche Freiheit/Unversehrt-
    heit, wenn es um das Wohl von Vielen geht?

    Fazit: Sich ist es kein kurzweiliger Thriller für Zwischendurch. Doch das das Thema Genetik in der Vergangenheit immer aufkommt, mit allen Für und Wieder, ist das Definitiv ein Buch das man gelesen haben sollte. Ich habe es garantiert nicht bereut.

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    D
    DrThoraniusvor 7 Jahren
    Rezension zu "Next" von Michael Crichton

    Next ist eine Geschichte im Bereich der Gentechnik. Ein Bio-Tech Labor, das die Patentrechte an für sie sehr nutzbringenden Gewebeproben eines Menschen hat, wird Opfer eines Anschlags, bei dem die Geweproben verunreinigt und somit unbrauchbar werden. Nun glaubt das Labor, sich neue Proben auch ohne Zustimmung der noch lebenden Träger der Zellen beschaffen zu dürfen, wovon die Träger der Zellen natürlich nur mäßig begeistert sind und fliehen.

    Obwohl ich Michael Crichton sehr schätze, halte ich dieses Buch für eines seiner schwächeren Werke. Der Hauptfaden der Story wird bei den etwas über 500 Seiten auf nur ca. 80 Seiten abgehandelt. Der Rest sind Neben-Nebenhandlungen, deren Verzicht die Story inhaltlich kaum geändert hätte, da ihre Handlungsfäden den Kontakt zum Hauptfaden nicht bzw. nur rudimentär finden. Spannung generiert das m.E. nicht. Für einen Thriller ist das zu schwach.

    Thematisch ist der Roman brandaktuell. Gentechnik mit all seinen juristischen Implikationen ist ein bristantes Thema und ist wie von Michael Crichton nicht anders gewohnt gut recherchiert und gut dargestellt. Er zeigt die für juristische Laien nur schwer nachvollziehbaren Wirren des Patentrechts rund um menschliche Gene auf.

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    lovely_anns avatar
    lovely_annvor 8 Jahren
    Rezension zu "Next" von Michael Crichton

    Es dreht sich alles um die Gene und um ihre Nutzung - in Forschung und kommerziell. Darum ranken sich die verschiedenen Handlungsstränge in diesem Roman: da gibt es transgene Tiere, deren Erbgut menschliche Gene hinzugefügt wurden. Da gibt es Zellstrukturen, deren Besitz einem Gentechnologieunternehmen zugesprochen wurde. Da gibt es Patente auf Gene und Zellen...
    Diese Handlungsstränge verflechtet Crichton zu einem sozialkritischen Thriller.
    Mich als Leser lässt das ganze aber eher verwirrt zurück. Crichton hat die besten Absichten: nicht zu letzt deswegen findet sich im Anhang fast zwanzigseitiges Ergänzungsmaterial zur Lage der Gesetze bezüglich der Gentechnologie. Mit seinen kleinen Szenarien malt Crichton ein dunkles Zukunftsbild: nicht mehr der Mensch ist Eigentümer seiner eigenen Zellen, sondern ein Biotechnologieunternehmen - mit allen Konsequenzen. Tiere mit menschlichen Problemen werden ein ethisches Problem. Tiere werden genmanipuliert um als lebende Werbeflächen durch die Welt zu laufen: diese Schildkröte wird ihnen präsentiert von ...
    Alles was gentechnisch möglich wäre oder sein könnte, wird von Crichton ausgespielt. Dabei vergisst er dann aber dem Roman eine gelungene Struktur und so etwas wie Spannung zu geben.
    Und der Autor scheint sich auch sehr in seiner Fantasie zu gefallen - und so manches, was er vermutlich als Horrorszenario gedacht hat, bekommt eine niedliche und fast schon verlockende Note. Der Papagei, der Chansons singt, sich für einen Menschen hält, ist einfach nur putzig und amüsant. Die erschreckende Note verliert sich hierbei völlig.
    Für dieses Buch gilt meiner Meinung nach: das Gegenteil von gut gemacht ist manchmal gut gemeint. Gut gemeint hat es Crichton, das liest man aus jedem Satz. Gut gemacht sieht anders aus.

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    Garfield2xs avatar
    Garfield2xvor 9 Jahren
    Rezension zu "Next" von Michael Crichton

    Michael Crichton beschreibt zwar eine fiktive Story, wenn man sich jedoch mit dem Thema Genforschung auseinandersetzt bzw. sich damit auskennt, wird einem klar, wie wenig Ficton doch hinter diesem Buch steht. Die Geschichte an sich hat mich nicht so sehr gefesselt wie das Thema Genforschung. Crichton schweift zu sehr zwischen verschiedenen Handlungssträngen hin und her

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    serpents avatar
    serpentvor 9 Jahren
    Rezension zu "Next" von Michael Crichton

    In "Next" geht es um verstörende, aber nicht unbedingt an den Haaren herbeigezogene Szenarien, die die Gentechnologie betreffen. Mit der Entschlüsselung der menschlichen DNA begann eine ganz neue Dimension der Gentechnologie. Crichton beschreibt in seinem Buch mehrer Szenarien, angefangen von Biotech-Firmen, die Menschen das Recht auf ihre eigene DNA abkaufen über Patente die auf spezielle Gene verteilt werden, hin zu Hybriden aus Tier und Mensch.
    Weit entfernt von der Realität? Mit Nichten! Wie immer hat Crichton penibel recherchiert bevor er dieses Buch verfasste. Immer zum Thema Genetik und Gene werden verschiedene Geschichten in diesem packenden Thriller verwoben und erzält.
    Ich selbst mag bei dem Thema etwas voreingenommen begeistert sein (Biostudentin ;)), aber ich kann das Buch wirklich weiterempfehlen. Sogar das Nachwort, das schon gar nicht mehr zu der fiktiven Geschichte gehört, schließt sich wunderbar dort an und erschreckt regelrecht. So wird durch einen spannenden Thriller nicht zuletzt der Leser verstört und begeistert, sondern auch auf die gesetzlichen Makel bezüglich der Forschung mit Genen hingewiesen. Ein Buch, das aufrüttelt!

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