Michael D. Eisner , Tony Schwartz Disney ist jeden Tag ein Abenteuer. Stationen einer Karriere

(0)

Lovelybooks Bewertung

  • 3 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 0 Rezensionen
(0)
(0)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Disney ist jeden Tag ein Abenteuer. Stationen einer Karriere“ von Michael D. Eisner

Was, Sie kennen Michael Eisner nicht? Aber Mickey Maus ist Ihnen schon ein Begriff, und den 'König der Löwen' kennen Sie doch auch?! Gut, dann bleibt nur noch die Frage zu klären: Was hat der eine mit den beiden anderen zu tun?<P> Sehr viel, denn alle drei arbeiten für dasselbe Unternehmen: den Unterhaltungs- und Multimediagiganten Disney. Mickey, von Walt Disney persönlich zum Leben erweckte Comicfigur, ist mindestens so bekannt wie Coca Cola, mindestens so erfolgreich wie Michael Jackson und steht für die guten alten Traditionen amerikanischer Unterhaltung. Eisner hingegen ist wohl weniger bekannt, aber genauso erfolgreich. Als er 1984 die Leitung des Unternehmens übernahm, nahmen sich die wirtschaftlichen Eckdaten nicht gerade rosig aus. Doch dann begann eine Erfolgsstory, die ihresgleichen sucht.<P> Eisner krempelte das Management um, um den alten Stärken Disneys, Kreativität und Innovation, neue Kraft einzuhauchen. "Wir müssen jeden Tag neue Produkte erfinden!", lautet eine seiner Devisen. Doch damit nicht genug: Er drängte darauf, die Komplettvermarktung der Disney-Produkte auszubauen. Binnen weniger Jahre wurden die USA mit einem Netz von Merchandising-Läden überzogen, in denen es die Ohrclipse von Arielle der Mehrjungfrau bis zur Miniaturschönen und dem dazugehörigen Biest alles zu kaufen gibt.<P> Euro-Disney, der Unterhaltungs- und Erlebnispark bei Paris, markierte endgültig, daß Disney auch in diesem Unterhaltungssegment zum Global Player wurde. 1997 hatte der Konzern einen Marktwert von 75 Milliarden Dollar, 1984 waren es gerade mal zwei Milliarden.<P> Michael Eisners beruflicher Werdegang kann durchaus als Prototyp der sprichwörtlichen amerikanischen Karriere herhalten. In seinem ersten Job 'klaute' er für einen Radiosender Verkehrsmeldungen anderer Stationen. Danach ging es scheinbar unaufhaltsam aufwärts. Machtkämpfe blieben nicht aus; um sich durchzusetzen war Ellenbogeneinsatz gefragt. Und obwohl die Schlangengrube Hollywood in Eisners Selbstdarstellung etwas zu schön gezeichnet wird, hat man nach der Lektüre das Gefühl, den Macher, der Disney fit fürs 21. Jahrhundert gemacht hat, gut zu kennen. <I>--Manfred Schwarzmeier</I>
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen