Michael De Cock

 4.8 Sterne bei 6 Bewertungen

Alle Bücher von Michael De Cock

Rosie und Moussa

Rosie und Moussa

 (4)
Erschienen am 07.06.2018
Rosie und Moussa.Der Brief von Papa

Rosie und Moussa.Der Brief von Papa

 (2)
Erschienen am 08.01.2016

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Rezension zu "Rosie und Moussa.Der Brief von Papa" von Michael De Cock

Gefängnis, Kulturunterschiede leicht verpackt, ideal für Wenig-Leser.
Bücherfüllhorn-Blogvor 2 Jahren

Nachdem wir im ersten Band gerätselt haben, warum und wohin Rosie’s Vater verschwunden ist, erfahren wir dies hier im zweiten Band direkt auf den ersten Seiten. Ihr Vater ruft an! Rosie ist überwältigt von ihren Gefühlen und befindet sich sogleich in einem Dilemma, denn sie gibt ihrem Vater ein Versprechen, von dem ihre Mutter nichts weiß. Aus dem Geheimnis und dem Versprechen entwickeln sich Lügen, die am Schluss alle auffliegen.

 

Die Freundschaft zwischen Rosie und Moussa finde ich einfach wunderschön. Moussa steht Rosie als Freund und Begleiter ganz wunderbar in dem ganzen Dilemma zur Seite. Auch Frau Himmelreich ist wieder sehr diplomatisch und auf der Seite der Kinder.

 

Fazit:

Die Geschichte hat trotz der Thematik einen leichten Erzählton. Wie so nebenbei wird auch wieder ein klitzekleiner Kulturunterschied erwähnt, ohne groß thematisiert zu werden. Dieser Band hat große Themen, und es ist schon eine Kunst, dies alles so leicht und dennoch ernst zu erzählen.

 

 

Reihenfolge:

Band 1

Rosie und Moussa


Band 2

Rosie und Moussa

Der Brief von Papa

Band 3

Rosie und Moussa

Beste Freunde für immer


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Rezension zu "Rosie und Moussa" von Michael De Cock

Großstadt - Freundschaft - ohne Vater – andere Kultur- ein besonders Kinder-Buch
Bücherfüllhorn-Blogvor 3 Jahren

Eine Freundin erzählte mir begeistert von diesem Buch und ich kann mich ihrer Meinung jetzt anschließen.  „Rosie und Moussa“ erzählt von einer Kinder-Freundschaft in einer Großstadt.

Rosie zieht mit ihrer alleinerziehenden Mutter in ein Hochhaus. Ich kann nicht sagen, dass es vielleicht in einem Brennpunktviertel  wäre, dafür ist die Haus-Bewohner-„Mischung“ zu „angenehm“. Außer Rosie und ihre Mutter werden noch Moussa‘s Familie mit Immigration-Hintergrund erwähnt, Frau Himmelreich (eine ältere Dame) und der immer meckernde Herr Tak.

 

Zwischen Rosie und Moussa besteht von Anfang an eine Freundschaft, die durch ein bestandenes Abenteuer gefestigt wird. Aber auch Probleme bleiben nicht außen vor. Rosie merkt, wenn ihre Mama etwas sagt, was sie nicht so meint bzw. etwas, das Rosie nicht wissen soll. Oder ihre Hand nimmt, dann kommt meistens etwas wichtiges.  Kinder merken das, wenn etwas nicht stimmt und wenn Erwachsene nicht authentisch sind oder etwas verbergen wollen. Der Kulturunterschied  zwischen den Familien wird nur nebenbei in Andeutungen erwähnt, spielt eine untergeordnete Rolle.

 

Das alles, die Freundschaft, Ängste und das kleine Abenteuer, läßt sich richtig schön lesen.

 

Fazit:

Eine Geschichte an einem etwas anderen Schauplatz, einem Hochhaus in einer Stadt. Eine etwas andere Freundschaft, zwischen einem Mädchen und einem Jungen. Ein etwas anderer Hintergrund, Rosie mit ihrer alleinerziehenden Mutter, Moussa aus einer anderen Kultur. Ein Abenteuer, alles wird gut.

Der Erzählton ist leicht und zart, und auch irgendwie „heimelig“. Es gibt viele Illustrationen, so dass der Text auch für „Wenig-Leser“ unter den Kindern machbar ist. Das Lesealter ist mit 7-9 Jahren angegeben, aber auch noch für 10-jährige Jungs interessant, um schnelle Leseerfolge zu erzielen.

 

Alle drei Bände sind im Internetportal „Antolin“, einem Programm zur Leseförderung in Schulen, zu finden.

 

Ich habe mir alle drei Bände gekauft, als Hardcover.

 

 

Reihenfolge:

Band 1

Rosie und Moussa


Band 2

Rosie und Moussa

Der Brief von Papa

Band 3

Rosie und Moussa

Beste Freunde für immer

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W

Rezension zu "Rosie und Moussa" von Michael De Cock

Ein mehrfach preisgekröntes nachdenkliches und tiefgehendes Buch
WinfriedStanzickvor 5 Jahren


 

Es ist schon nicht leicht für Rosie, die eine Hauptperson des vorliegenden Kinderbuchs des Niederländers  Michael de Cock, sich nach dem Umzug Ihrer Mutter in der neuen Umgebung zu recht zu finden. Sehr einfühlsam und durch die  Illustrationen von Judith Vanistendael eindrucksvoll unterstrichen, beschreibt der Autor zu Beginn des Buches diese Phase.

 

Rosies Mutter hat sich vom Vater getrennt, was aber nur in einem Nebensatz erwähnt wird, es ist für das Thema des Buches weniger wichtig. Wichtiger sind die Ängste Rosies, keine neuen Freunde zu finden. Doch in dem Jungen  Moussa, der ebenfalls im neuen Haus wohnt, findet Rosie bald einen neuen Freund.

 

Obwohl die Erwachsenen es verboten haben, beschließen die beiden eines Tages, auf das Dach des Hauses zu steigen. Sie wollen nur kurz bleiben, um von dort die ganze Stadt und vor allen Dingen das Meer sehen zu können. Doch als sie versehentlich von Herrn Tak ausgeschlossen werden, ist die Angst vor allem bei Rosie groß. Während sie zu Beginn  ihrem neuen Freund noch Vorwürfe macht, nähern sich die beiden im Folgenden immer mehr an und lernen sich intensiv kennen. Moussa etwa erzählt von rassistischen Bemerkungen über sein Aussehen und auch Rosie offenbart ihm Gedanken, die sie bislang für sich behielt.

 

Als sie später von Frau Himmelreich gerettet werden, geht Rosie an diesem Tag mit dem warmen Gefühl schlafen, einen echten und guten Freund gefunden zu haben.

 

Ein in den Niederlanden mehrfach preisgekröntes nachdenkliches und tiefgehendes Buch, das auch den vorlesenden Erwachsenen von der ersten Seite in seinen ungewöhnlichen Bann zieht.

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