Michael Degen Nicht alle waren Mörder

(43)

Lovelybooks Bewertung

  • 56 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 7 Rezensionen
(17)
(21)
(4)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Nicht alle waren Mörder“ von Michael Degen

Mit elf Jahren musste Michael Degen zusammen mit seiner Mutter vor den Nationalsozialisten fliehen. Es folgte ein Leben im Untergund, mit der ständigen Angst entdeckt und deportiert zu werden. Aber in dieser Welt, die aus den Angeln gehoben war, gab es Menschen, die sie versteckten, bis der Krieg vorbei war. Freunde und Fremde, Menschen die nicht fragten, sondern wortlos halfen. 

Auch wenn Michael Degen allen Grund hat anzuklagen, tut er dies nicht, sondern er zeigt auf, dass es auch im zweiten Weltkrieg gute Mensche

— Ikopiko

Hervorragend und ohne Hass erzählt Michael Degen die Jahre seiner Kindheit in Nazi-Deutschland.

— Bellis-Perennis

Stöbern in Sachbuch

Nur wenn du allein kommst

Muss man lesen!

wandablue

Weihnachten kommt immer so plötzlich!

Wundervoll als Geschenk für Freunde oder sich selbst

Gwennilein

Das Café der Existenzialisten

Eine fesselnde Abhandlung über das philosophische Schaffen im 20. Jhd. perfekt eingebettet im historischen Kontext. Eine Bereicherung!

cherisimo

Hygge! Das neue Wohnglück

Zuhause einfach glücklich sein: das Buch bietet mehr als Einrichtungstipps, es vermittelt das Hygge-Gefühl in Wort & Bild...

Kamima

Sex Story

Witziges und informatives Comicbuch, welches die sexuelle Entwicklung der Menschheit nachzeichnet.

Jazebel

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Ungewöhnliche Berliner Kindheit

    Nicht alle waren Mörder

    UteSeiberth

    21. December 2016 um 16:28

    Ich habe dieses Buch vor einiger Zeit gelesen und es hat mich sehr
    beeindruckt wie gelassen Michael Degen diese schwierige Kindheit im Krieg erzählt! Dafür muss ich ihn sehr bewundern und auch seine Mutter,die sich nicht unterkriegen ließ trotz der schwierigen Zeiten! Ich kan n diese Kindheitsgeschichte nur wärmstens empfehlen!

  • Ein unglaublicher Mann

    Nicht alle waren Mörder

    _MiriamAnne_

    Aufmerksam bin ich auf das Buch geworden als Herr Degen bei der Kölner Museumsnacht im NS Dokumentationszentrum aus diesem Buch vorgelesen hat. Alle saßen gespannt auf ihren Stühlen und lauschten seiner Stimme. Noch nie habe ich einen Zeitzeugen getroffen und ich war sehr aufgeregt was mich erwarten würde. Seine Geschichte bewegte mich so ( wie auch andere die ich beobachtet habe ) das die eine oder andere Träne hinunter lief. Michael Degen schildert seine Erinnerungen an die schlimmste Zeit in seinem Leben. Wie er versucht hat zu überleben und seine Mutter zu beschützen versucht hat. Michael Degen und seine Mutter mussten jederzeit mit ihrer Deportation rechnen, die höchstwahrscheinlich mit beider Tod geendet hätte. Deshalb versteckten sich Michael Degen und seine Mutter jahrelang und bekamen dabei immer wieder Hilfe von deutschen Mitbürgern, was damals natürlich strengstens verboten war. Dieses Buch ist eines der wenigen, wo ich sagen kann, dass ich es jedem, aber auch wirklich jeden empfehlen würde. Auch denjenigen, die sich weniger für Geschichte interessieren.

    Mehr
    • 3

    _MiriamAnne_

    06. November 2015 um 14:32
  • Aufwühlende und gute Biografie

    Nicht alle waren Mörder

    claudi-1963

    16. June 2015 um 18:53

    Inhalt lt.Amazon: Als 1942 die ersten Bomben auf Berlin fielen, war Michael Degen zehn Jahre alt. Ein Jahr später mussten er und seine Mutter in den Untergrund. Zwei Jahre lang, immer auf der Flucht vor Verrat, Entdeckung und dem sicheren Tod verbrachte Michael Degen seine Kindheit.Einfühlsam, ohne jede Sentimentalität und aus der Sicht des Jungen erzählt der bekannte Schauspieler seine Erlebnisse und erinnert sich liebevoll an die Menschen, denen er eigentlich sein Leben verdankt. Meine Meinung: Durch Zufall hatte ich dieses Buch in meiner Ortsbücherei entdeckt und da ich den Schauspieler Michael Degen gerne sehe einfach mal ausgeliehen. Ich war zum einen erstaunt das er Jude ist und zum anderen hat mich seine Biografie so ergriffen das ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Sie gehört sicher zu den Biografien die absolut lesenswert sind. Was er und seine Mutter in der Kriegszeit für Ängste ausstehen mussten, unfassbar. Ich kann dieses Buch nur empfehlen, wenn man sich nicht scheut über Kriegserlebnisse zu lesen. Und kann dann auch weiter empfehlen das Buch: Mein heiliges Land: Auf der Suche nach meinem verlorenen Bruder

    Mehr
  • Nicht alle waren Mörder

    Nicht alle waren Mörder

    Ikopiko

    13. April 2015 um 14:03

    Michael Degen ist Jude. Während des zweiten Weltkrieges irrt er mit seiner Mutter durch Berlin und Umgebung. Seinen Vater haben die Nazis ermordet. Michael uns seine Mutter haben aber keine Zeit zum Trauern. Sie müssen ihr eigenes Leben retten und ziehen dafür von einem Versteck ins nächste. Angewiesen sind sie dabei auf wahre Freunde, die ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen um dem „Staatsfeind Nummer 1“, Juden, zu helfen. Ich habe nicht gewusst, dass der bekannte deutsche Schauspieler Michael Degen, Jude ist. In seiner Kindheitserzählung „Nicht alle waren Mörder“ zeigt er auf, dass zu Zeiten des Holocaust nicht alle Deutschen Judenhasser waren. Gewiss waren sie in der Minderheit, aber es gab sie, Leute mit Mut und Herz, die dem Regime auf ihre Art und Weise die Stirn boten. Michael Degen hat eine starke Mutter. Den Ehemann verloren, einen Sohn im Ausland, ein Kleinkind mit auf Verstecksuche – wie viel Kraft brauchten die jüdischen Mütter? Diese beiden hatten Glück im Unglück. Ehrliche Freunde versorgen sie finanziell und mit Lebensmitteln, suchen ihnen immer neue Verstecke. Selbst als Familienangehörige verhaftet und ermordet werden.

    Mehr
  • Rezension zu "Nicht alle waren Mörder" von Michael Degen

    Nicht alle waren Mörder

    Tinka95

    27. December 2012 um 20:06

    Nicht alle waren Mörder Der 1932 geborene Schauspieler Michael Degen berichtet in seinem autobiographischen Roman „Nicht alle waren Mörder“ von seiner Zeit im Berliner Untergrund während des 2. Weltkriegs. Nach dem Tod seines Vaters, der in einem KZ schwer krank wurde, und nach der Auswanderung seines älteren Bruders nach Israel, beginnt die Flucht vor den Nazis zusammen mit seiner Mutter. Sie finden auf ihrem Weg Unterschlupf bei einer reichen Russin, einer Prostituierten, Nazigegnern und einem Familienvater, der Juden nach Polen deportierte. Selbst eine Parteigenossin der NS half den beiden Unterschlupf zu finden. Trotz harter Schicksalsschläge, wie Hunger, Krankheit und Tod, hatte der junge Michael Degen, als einer der wenigen Juden das Glück zu erfahren, dass es auch Menschen gab, die ihr Leben opferten und alles aufs Spiel setzten, um das eines andern zu retten. Das Buch ist sehr gut zu lesen und beinhaltet eine ergreifende Geschichte, die kaum vorstellbar ist. Es ist gut zu lesen, dass es auch andere Schicksale und gute Menschen während des Nazi-Regimes gab und man lernt eine Menge über eine Zeit, in der die Kindheit nicht so unbeschwert war, wie ich sie kenne. Man kann es allerdings nicht ohne jegliches Vorwissen über diesen Zeitabschnitt lesen, da manche Dinge, die für Michael Degen selbstverständlich sind, natürlich nicht genauer erklärt werden. Von mir eine echte Empfehlung, was historische/autobiographische Bücher angeht!

    Mehr
  • Rezension zu "Nicht alle waren Mörder" von Michael Degen

    Nicht alle waren Mörder

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. January 2009 um 22:56

    Ehrlich gesagt war ich sehr überrascht, wie anrührend und spannend der mir bis dahin nur als Schauspieler bekannte Michael Degen schreiben kann. Bei einer Lesung mit ihm konnte ich mir jedoch nicht vorstellen, dass es sich um ein un denselben Menschen handeln soll. Für lesungen wenig geeignet. Doch als Autor auf alles Fälle zu beachten. Das Buch hat sich teilweise wie ein Abenteuerroman lesen lassen - Herr Degen schreibt aus seiner Sicht mit 11 Jahren. In Interviews betonte er immer wieder, wie nahe ihm das Schreiben ging, weil er sich so zurückversetzt fühlte. Das merkt man ungemein - es ist ein Sog - ehrlich und autehtisch kommt es daher. Deutlich beschreibt er, wie es der Titel schon verspricht, neben all den grausamen Erlebnissen die teilweise urkomische und immer herzliche Menschlichkeit von Freunden und Fremden - eben nicht alle waren Mörder. Ein bewegendes Zeitzeugnis und absolut lesenswert.

    Mehr
  • Rezension zu "Nicht alle waren Mörder" von Michael Degen

    Nicht alle waren Mörder

    krimtango

    31. May 2007 um 23:31

    Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, so mitreißend ist es geschrieben.

  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks