Aurelio Zen, 2 DVDs

von Michael Dibdin 
4,0 Sterne bei1 Bewertungen
Aurelio Zen, 2 DVDs
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Inhaltsangabe zu "Aurelio Zen, 2 DVDs"

Der italienische Privatdetektiv Aurelio Zen (Rufus Sewell: The Tourist, Die Säulen der Erde) ermittelt in Rom gegen organisierte Verbrecher und korrupte Politiker. Auf die Hilfe der Polizeibehörden kann er sich dabei nicht immer verlassen. Nur Tania, die attraktive Assistentin des Polizeichefs, versucht ihn so gut wie möglich zu unterstützen, ohne zwischen die Fronten zu geraten.Hochexplosive Mischung aus brutalem Gängstertum und zwielichtigen Polizeimachenschaften ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:4006448760199
Sprache:Deutsch
Ausgabe:DVD Video
Umfang:0 Seiten
Verlag:WVG Medien
Erscheinungsdatum:04.01.2013

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    TheRavenkingvor 6 Monaten
    Aurelio Zen

    Aurelio Zen ist eine britische TV-Miniserie aus dem Jahr 2011, die auf den Kriminalromanen von Michael Dibdin basiert.
    Da ich die Serie damals verpasst hatte, habe ich sie mir nun zu Gemüte geführt und war angenehm von ihr überrascht.

    Wenn man sich so die Bewertungen der Serie im Netz anschaut, dann fällt auf, dass diejenigen, die die Bücher mochten, eher enttäuscht von der filmischen Umsetzung waren, während andere, die unvoreingenommen an die Produktion herangingen ein eher positives Urteil abgaben.

    Bei mir ist es so, dass ich einige der Zen-Romane zwar gelesen habe, sie mich aber nicht ganz überzeugen konnten. Dagegen fand ich diese Adaption sehr viel unterhaltsamer, was auch daran liegt, dass der Protagonist wesentlich zugänglicher daherkommt.

    Aurelio Zen ist einer der wenigen Polizeiermittler in Rom, die eine weiße Weste haben und als moralisch integer gelten. Vielleicht wird er gerade deshalb immer wieder von hohen Vorgesetzten mit unmöglich scheinenden Fällen beauftragt, welche er dann nach deren Vorstellungen zu einem Abschluss bringen soll. Doch am Ende klappt nicht alles nach Plan, und die Bosse müssen lernen, dass Zen doch nicht ganz so unbedarft und unbestechlich ist, wie es vielleicht den Anschein hatte.

    Rufus Sewell verkörpert den etwas verschrobenen, aber auch sehr lässigen Ermittler, der immer noch bei seiner Mutter lebt, hervorragend. Die Rolle ist ihm wie auf den Leib geschnitten.
    Ihm zur Seite steht mit Caterina Murino eine äußerst attraktive aber auch intelligente Frau.

    Visuell und musikalisch kommt die Produktion sehr elegant daher und erinnert an die 1960-er Jahre, was durch den Einsatz von Mitteln wie Splitscreen noch verstärkt wird. Zwar ist die Handlung in der Gegenwart angesiedelt, aber Handys sind dann auch das einzige Eingeständnis an das 21. Jahrhundert, Computer spielen bei den Ermittlungen so gut wie überhaupt keine Rolle, das verleiht den Filmen einen gewissen zeitlosen Flair.

    Die Veränderungen gegenüber der Vorlage stechen sofort ins Auge. Der Ton der Bücher schwankt sehr stark, der erste Band, ist noch eher ernsthaft, spätere Teile wie Cosí Fan Tutti wirken dann eher wie leichte Komödie. Für die Serie hat man sich für einen eher humorvollen, sonnigen Ton entschieden. Obwohl die Serie Themen wie Korruption und Vetternwirtschaft durchaus thematisiert, tut sie dies auf eine süffisante und ironische Art.

    In Vendetta wird ein reicher Geschäftsmann in seiner mit modernstem Alarmsystem ausgestatteter Villa ermordet. Ursprünglich spielte die Geschichte auf der Insel Sardinien, nun hat man die Handlung in die Abruzzen verlegt, was dem Plot aber letztendlich kaum geschadet hat.

    In der Romanvorlage von Himmelfahrt spielte ein (Selbst-) Mord im Petersdom eine wichtige Rolle. Da man verständlicherweise nicht am Originalschauplatz drehen konnte, spielt der Vatikan nun eine sehr geringe Rolle.

    Ratking (Entführung auf Italienisch), eigentlich damals der erste Zen-Roman, bildet nun den Abschluss dieser ersten und leider auch letzten Staffel.

    Offensichtlich war Aurelio Zen beim Publikum kein Erfolg beschieden, was schade ist. Obwohl die Produzenten von Wallander für den TV-Dreiteiler verantwortlich waren, ist der Kontrast zu den düsteren skandinavischen Krimserien doch sehr groß. Zen verbreitet eher gute Laune und setzt auf altmodische, entschleunigte Unterhaltung. Dadurch verfehlte die Serie den Zeitgeist wohl um einiges.

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