Michael Dibdin The Last Sherlock Holmes Story

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Inhaltsangabe zu „The Last Sherlock Holmes Story“ von Michael Dibdin

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  • The Last Sherlock Holmes Story

    The Last Sherlock Holmes Story
    TheRavenking

    TheRavenking

    Von all den Sherlock-Holmes-Pastiches (den Hommagen and das Werk Conan Doyle's, die seit dem ersten Erscheinen dieser berühmten literarischen Figur entstanden sind) gilt Michael Dibdin's “The Last Sherlock Holmes Story” als die kontroverseste. Viele Holmes-Anhänger lehnen sie entschieden ab, betrachten sie als einen Affront gegenüber dem unsterblichen Mythos des großen Detektivs. Was ist nur dran an dieser Novelle, dass sie bei Holmesianern solche Feindseligkeit hervorgerufen hat? “The Last Sherlock Holmes Story” erschien wenige Jahre nachdem Nicholas Meyer in "Sherlock Holmes und der Fall Sigmund Freud" eine radikale Neuinterpretation des Meisterdetektivs gewagt hatte. Während Meyer aber immerhin die Grundpfeiler des Sherlock-Holmes-Kosmos intakt ließ, ist für Michael Dibdin nichts mehr heilig. Schon der Titel ist in dieser Hinsicht ein Fingerzeig. Wieso die letzte Sherlock Holmes Geschichte? - fragt man sich unwillkürlich. Zum Inhalt: Jack The Ripper wütet in Whitechapel. Sherlock Holmes schaltet sich in die Ermittlungen ein und ist überzeugt, dass kein geringerer als sein Erzfeind Professor Moriarty hinter den Verbrechen steckt. Schließlich ergibt sich, wenn man den Fundort der Opfer auf der Karte Londons miteinander verbindet, ein riesiges M. Laut Holmes versucht der monströse Verbrecher seine Initialen mit Blut in das Antlitz der englischen Hauptstadt zu ritzen. Während die Polizei um Inspector Lestrade wie gewöhnlich im Dunkeln tappt, nehmen Holmes und Watson die Suche nach dem Täter auf. Michael Dibdin punktet vor allem mit einer sehr dichten Atmosphäre, und es gelingt ihm etwas, womit die meisten Autoren Mühe haben, nämlich die Ripper-Morde wirklich gruselig und furchteinflößend zu präsentieren. Allzu oft wurde die Nacherzählung der Morde zu einer drögen Aufzählung historischer Fakten. Es ist allerdings nicht das Blut, das das Publikum hier schockieren dürfte. Denn bereits in der Mitte, dieses doch recht kurzen Romans, wird mit einen großen Knall der Mörder enthüllt, und der Leser fällt aus allen Wolken. In der zweiten Hälfte versucht der Autor dann die Motive des Täters psychologisch zu begründen, was ihm allerdings mehr schlecht denn recht gelingt. Und am Ende ... ja, das wollen Sie jetzt nicht wirklich wissen, oder? Es ist ein Buch, das man schlecht kritisieren kann, ohne sich eines massiven Spoilers zu bedienen. Was ich jetzt aber nicht tun werde, ich glaube die Andeutungen sind in dieser Hinsicht schon sehr eindeutig. Es war Dibdins erstes Werk, das er noch als Student verfasste, und es wirkt auch ein bisschen, wie eine dieser Schnapsideen, die einem in einer durchwachten Nacht kommen. Das ganze Konzept ist schon ziemlicher Blödsinn, und man tut gut daran, das Buch nicht sonderlich ernst zu nehmen. Wobei ich sagen muss, dass ich das Buch nach dem Lesen fast wütend in die Ecke geworfen hätte. Hätte Michael Dibdin da vor mir gestanden, ich hätte meine Hände um seinen Hals gelegt, zugedrückt und voller Freude beobachtet wie sein Gesicht grün und blau anläuft. Glück für den Autor, dass er seit einigen Jahren nicht mehr unter uns weilt. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass ihn damals die eine oder andere Todesdrohung erreicht hat. Ich meine, was er hier mit dem armen Sherlock anstellt, also wirklich! Nachdem ich dann allerdings ein wenig über die ganze Sache nachgedacht habe, bin ich etwas versöhnlicher geworden. Die Freundschaft zwischen Holmes und Watson wird hier durchaus bewegend beschrieben und das rettet das Werk (gerade mal) vor der Verdammnis. Wie gesagt, trotz allem, empfehlenswert. Wenn Sie sich mal ein wenig aufregen wollen, dann lesen Sie dieses Buch!

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