Michael Diemetz Splittergruppe Luginsland Teil 1,Verrückte Klettergeschichten aus der DDR

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Inhaltsangabe zu „Splittergruppe Luginsland Teil 1,Verrückte Klettergeschichten aus der DDR“ von Michael Diemetz

Literatur - 14x21cm Original-Karton

Die Geschichten sind geschrieben, so erschien es mir, als würde der Autor sie dem Leser erzählen, man meint, man sitze gemeinsam auf der Cou

— HEIDIZ

Auf so ein Buch habe ich gewartet. Überaus amüsante Geschichten rund um's Klettern ohne Heldenepos. Man kann es gar nicht mehr weglegen...

— RogerX

Viel Spannung und noch mehr zum Lachen. Super auch für Nichtkletterer, weil alles wortreich erklärt ist. Wenig Füllmasse für den roten Faden

— Jolele

Zahlreiche Geschichten über Kletterabenteuer in der Sächsischen Schweiz. Leider nicht immer so unterhaltsam wie man es sich wünscht.

— MrsAmy
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  • Luginsland Teil 1

    Splittergruppe Luginsland Teil 1,Verrückte Klettergeschichten aus der DDR

    HEIDIZ

    06. April 2016 um 09:12

    Die Splittergruppe Luginsland Teil 1 erzählt die Klettergeschichten des Autors Michael Diemetz und seiner Freunde zu Zeiten der DDR. Es gibt schon den Folgendband mit dem Titel: „Splittergruppe Luginsland Teil 2 - Verrückte Klettergeschichten grenzenlos“, den ich euch auch irgendwann vorstellen werde. Jetzt möchte ich erst einmal von meinem Lesevergnügen zum Band 1 berichten.   Sehr empfehlenswert auch ein Abend mit dem Autor, der es versteht, seine Zuhörer zu fesseln und zum Lachen zu bringen !!!   Daten zum Buch: =============   PREIS: 19,95 Euro   ·  Taschenbuch: 368 Seiten ·  Verlag: Machtwortverlag (2012) ·  ASIN: B00XNLOGBC   Das Buch enthält zahlreiche schwarz-weiß-Fotos, die die Kletterlandschaft zeigen und auch den Autor und seine Kletterfreunde in Aktion. Sie untermalen die ohnehin verständlich bildhaften Texte nochmals.   Leseprobe: ========   Jetzt das, was ich erlebt hatte, nachdem ich Sylvie dort unten im Kamin verlassen hatte: Es ist kein wirkliches  Vergnügen, eine III ungesichert und mit einer Taschenlampe zwischen den Zähnen zu klettern. Ohne triftigen Grund wäre das auch Wahnsinn. Einmal wurde mir auch sehr mulmig, als ich mich am ende des zweiten Kamins von einem Pfeiler auf den Gipfel ziehen musste. …   Der gebürtige Fürstenwalder – Jahrgang 1960 -  ist verheiratet und hat drei Kinder. Das Klettern ist eines seiner zahlreichen Interessen. Er spricht mehrere Sprachen und kann seine Zuhörer und Leser gleichermaßen fesseln.   Seine Schreibweise ist, wenn man ihn live erlebt hat kann man es beurteilen – er selbst – er schreibt authentisch kurzweilig, mitunter tiefgründig hinterfragend, wenn es nötig ist, um zu verstehen und er schreibt spannend und amüsant. Neben den Klettergeschichten erlebt man ihn als Menschen und Klettersportler – erlebt man seine Kameraden und erlebt man die Hindernisse, die einfach durch die Gegebenheiten in der DDR damals entstanden sind. Lebte man in der DDR, kann man es nachvollziehen, ansonsten ist vielleicht vieles neu und sorgt für Kopfschütteln – immerhin aufschlussreich und informativ …   Bild- und Textmaterial ergänzen sich perfekt und ergeben eine Einheit. Mir hat das Lesen sehr gut gefallen. Ich bin rundherum  zufrieden, habe es genossen, die Geschichten zu lesen, zu schmunzeln und in Gedanken mitzuklettern – in der Natur zu sein und mit den Kletterern in den Felsen zu hängen.

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  • Rezension zu "Splittergruppe Luginsland"

    Splittergruppe Luginsland Teil 1,Verrückte Klettergeschichten aus der DDR

    MrsAmy

    08. December 2014 um 06:30

    Michael ist Berliner und eines Tages sagt ein Freund zu ihm, er solle doch einmal mit in die Sächsische Schweiz zum Klettern fahren. Michael ist nicht wirklich begeistert, sagt aber dann doch zu. In der Annahme, es würde eh nie Zeit dafür sein. Doch schneller als gedacht befindet er sich mitten in einer der Sandsteinwände und fürchtet um nichts weniger als sein Leben. Doch schließlich hat er seinen ersten Gipfel erklommen und nach anfänglicher Skepsis und der festen Überzeugung, wirklich nie wieder Hand an den Felsen zu legen, hat es ihn auch schon gepackt: Das Kletterfieber. Bald schon fährt er jedes Wochenende gemeinsam mit seinen Freunden, die sich ebenso schnell wie er für den Sport begeistern konnten, in das Elbsandsteingebirge. Übernachtet wird dabei jedes Mal natürlich standesgemäß in einer Boofe. Keine Frage also, dass bei diesen zahlreichen Ausflügen ebenso viele Geschichten entstehen. Geschichten über Freundschaft, Mut, Angst und leider auch den Tod. Und genau diese bilden die Essenz von Michael Diemetz Buch „Splittergruppe Luginsland. Verrückte Klettergeschichten aus der DDR“ Das Buch von Diemetz ist chronologisch aufgebaut, jedoch finden sich wie der Titel vermuten lässt immer nur einzelne Klettergeschichten. Dabei kann man die sportliche Entwicklung von Michael und seinen Freunden mitverfolgen. Der Schreibstil ist angenehm und so lässt sich das Buch leicht lesen. Wer wenig Ahnung vom Klettern hat, für den werden einzelne Begriffe im Buch bzw. im beigefügten Glossar erklärt. Manche der Geschichten lassen den Rezipienten schaudern, andere schmunzeln und bei einigen – etwa, wenn die Kletterer mal wieder die Zeit vergessen haben und es am Felsen langsam dunkel wird – kann man nur staunen, dass diese Aktionen gut gegangen sind. Die meisten Geschichten allerdings sind nichts Besonderes. Gravierend ist vor allem, dass es keinen Spannungsbogen gibt. So liest man seitenweise von (gefühlten) immer gleichen Kletterausflügen und wird dann noch mit der Tritt- und Grifffolge in den angegangenen Routen konfrontiert. Das interessiert selbst mich als Kletterer nur mäßig und langweilt schnell. Wer allerdings gerne in der Sächsischen Schweiz klettert und sich dort an den Felsen auch ein wenig auskennt, denn dürften solche Geschichten gefallen – sind sie doch am Ende vor allem Anregungen für den nächsten eigenen Kletterausflug. Schade ist auch, dass sich – aber auch da macht das Buch keine falschen Versprechungen – die Handlung nur allein auf das Klettern und eventuell mal einen Bergurlaub konzentriert. Hätte man das normale Leben stärker mit einbezogen, wäre vielleicht tatsächlich auch eine durchgehende Handlung mit Höhen und Tiefen entstanden, die es vermocht hätte, den Leser wirklich zu fesseln. Von mir gibt es für dieses Buch drei Sterne und das Fazit, das es vor allem für Kletterer, die sich selbst in der Sächsischen Schweiz auskennen, zu empfehlen ist.

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