Die Saat der Bestie

von Michael Dissieux 
3,7 Sterne bei40 Bewertungen
Die Saat der Bestie
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (27):
Virginys avatar

Düster, brutal und hoffnungslos, eine Reise in die menschliche Seele...

Kritisch (7):
JustLoveMyHoneys avatar

Bis 14.10.

Alle 40 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Die Saat der Bestie"

Was passiert, wenn einer der letzten Menschen auf der Erde ein schizophrener Psychopath ist? Und wie groß ist die Chance, eine Begegnung mit ihm zu überleben?
David glaubt, dass er der einzige Überlebende der Apokalypse ist. Die Stadt gehört ihm. Sein Leben ist geprägt von alltäglicher Routine, schmerzvollen Erinnerungen und der Musik von Neil Young.
Als eines Tages Samantha in seine Stadt kommt, erwacht die Bestie in ihm …

Nach seinem Überraschungshit GRAUES LAND erzählt Dissieux in DIE SAAT DER BESTIE eine weitere düstere Endzeitgeschichte, die tief unter die Haut geht. Wie kaum ein anderer Autor versteht er es, seinen Protagonisten Leben einzuhauchen und den Leser in ein apokalyptisches Grauen hineinzuziehen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783943408164
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:256 Seiten
Verlag:Luzifer-Verlag
Erscheinungsdatum:07.08.2013

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3,7 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne14
  • 4 Sterne13
  • 3 Sterne6
  • 2 Sterne1
  • 1 Stern6
  • Sortieren:
    Lipstickwarriors avatar
    Lipstickwarriorvor einem Monat
    aha ...

    das war mein Gedanke, als ich diese Geschichte beendet hatte. Als ich damals den Klappentext gelesen hatte, hatte ich etwas Großartiges erwartet. Und wurde enttäuscht. Mag sein, das der Autor intensiv beschreibt, wie die Welt die uns empfängt aussieht, aber mir fehlte der Grusel, der Schock, einfach eine gute Geschichte. Auch hätte mich interessiert, warum, wieso die Welt so ist und wo alle Menschen sind. Nun sind ja Geschmäcker bekanntlich verschieden, was auch gut ist, mich konnte das alles nicht überzeugen. Ich mochte die Thematik die auf mich einschlug übehaupt nicht! Auch den Schluss fand ich jetzt nicht berauschend aber doch verständlich. Zusammenfassend kann ich sagen, wer sich gerne etwas ekeln will, kann mit dem Buch nichts falsch machen. Herr Dissieux ich möchte mich dennoch bei Ihnen bedanken, dass Sie, trotz Ihrer Thematik, nicht extrem pervers geschrieben haben! das fand ich gut!

    Kommentieren0
    9
    Teilen
    Virginys avatar
    Virginyvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Düster, brutal und hoffnungslos, eine Reise in die menschliche Seele...
    Die Saat der Bestie

    Die Welt ist zum Teufel gegangen, Städte und Dörfer sind ausgestorben, auch Waterbury, Samanthas Heimatstadt, sie ist die einzige Überlebende und muß weg hier, also beschließt sie, sich auf die Suche nach ihrer Schwester zu machen, auch wenn sie natürlich weiß, das auch die längst tot ist, aber Sam braucht ein Ziel...
    In einer namenlosen Kleinstadt fühlt sich sich beobachtet von etwas Bösem, etwas, das weder Mesch noch Tier zu sein scheint, sich aber unerkannt im Schatten bewegt.
    Und dann trifft sie David, den "Herren" der Stadt, auch er ist der einzige Überlebende hier und nach einigem Hin und Her rauft man sich mehr oder weniger zusammen, ißt gemeinsam und teilt auch das Bett.
    Sam erzählt ihm von ihrer Reise, er hört zu.
    Doch sie kann nicht bleiben, etwas treibt sie weiter und so schleicht sich Samantha mitten in der Nacht aus dem Haus...
    Als sie wieder zu sich kommt, hängt sich gefesselt und nackt an einem Balken, ihr ganzener Körper schmerzt und sie weiß nicht, was passiert ist.
    Der Mann, in dessen Gewalt sie sich befindet, nennt sich Bill und macht sich lustig über den  schwächlichen, harmlosen David...

    Ja, man ahnt von Anfang an, in welche Richtung sich das Ganze entwickelt, trotzdem habe ich gespannt bis zum Ende gelesen, denn ich wollte wissen, wie alles endet.
    Das Geschehen wird abwechselnd aus der Sicht von Sam und David geschildert, beide unternehmen kleine Reisen in ihre Vergangenheit, so das man ihre Handlungen besser verstehen kann und erkennen muß, ohne hart zu sein, kann man in dieser neuen Welt nicht überleben...

    "Die Saat der Bestie" hat mich mit Samantha mitfiebern lassen und bekommt dafür von mir 4 Sterne.

    Kommentieren0
    13
    Teilen
    Elmar Hubers avatar
    Elmar Hubervor 3 Jahren
    Die Saat der Bestie

    „Die Vorstellung, dass es ausgerechnet diese Augen sein sollen, die sie beobachten, ist für Sam vollkommen absurd, so intensiv das Gefühl auch sein mag. Vielleicht würden ihre Gedanken länger bei David verweilen, gäbe es da nicht die schreckliche Tatsache, dass sie dieses Gefühl, von etwas Fremdem angestarrt zu werden, schon einmal wie feine, spitze Nadeln auf der Haut gespürt hatte.“

    STORY

    Inmitten ihrer nun menschenleeren Umgebung erinnert sich Samantha „Sam“ an glücklichere Tage vor der Katastrophe. Auch David, dessen einziger Gesprächspartner eine Schaufensterpuppe ist, die er von Zeit zu Zeit schminkt, zehrt von glücklicheren Erinnerungen. Als Samantha auf ihren ziellosen Weg in Davids Stadt kommt, spürt sie, dass sie von unsichtbaren Augen beobachtet wird. Bald darauf trifft sie auf David und das anfängliche Misstrauen wandelt sich in gegenseitige Zuneigung. Doch David ist, obwohl der einzige Mensch, nicht alleine in seiner Stadt. Nicht alleine in seinem Körper.

    „Ich folge ihr in den Schatten von Häusern und Büschen, nackt und auf allen Vieren, so, wie es mir als Kreatur der Nacht zusteht. Tief sauge ich ihren weiblichen Geruch in meine Lungen, berausche mich daran, schmecke ie auf meiner Zunge und betrachte schamlos ihre schlanke, hochgewachsene Gestalt. […] Ihre Kleidung ist zerrissen und entblößt so viel ihres Körpers, dass mir Speichel aus dem Mund läuft und sich an meinem Kinn sammelt.“

    MEINUNG

    Ähnlich wie in GRAUES LAND wirft Michael Dissieux den Leser auch in seinem dritten Roman ohne eine Vorgeschichte ins kalte Wasser einer post-apokalytischen Welt, auf der offenbar nur noch vereinzelt einsame Menschen am Leben sind. So einsam, dass eine Person über eine ganze (tote) Stadt herrschen kann. Samantha ist – wie man im Lauf der Geschichte erfährt – von den ernüchternden Erfahrungen gezeichnet, die sie auf ihren ziellosen Weg durch die Einöde gemacht hat. David hat sich mit der Situation arrangiert und lebt sein ereignisloses Leben, bis Samantha auf ihrem Weg in seine Stadt kommt. Nach anfänglichem Zögern entwickelt sich zwischen den beiden Überlebenden eine zarte, aufkeimende Romanze. Doch in Davids Körper wohnt auch Frank, der Samantha aus dem Dunkel der Nacht belauert und der – um seine Bedürfnisse zu befriedigen – in der Wahl seiner Mittel weit weniger zimperlich ist als David.

    Bis auf einige kurze Exkurse in die Vergangenheit der Figuren, konzentriert sich Michael Dissieux voll und ganz auf die Gegenwart und die beiden (bzw. drei) Hauptcharaktere. Obwohl DIE SAAT DER BESTIE die derzeitige Flut an Romanen mit Endzeittouch (und Zombies!) um eine unbenommen originelle Variante bereichert, hätten andere Autoren diese überschaubare Geschichte auf vielleicht 20 Buchseiten hingepinselt. VINCENT PREIS-Träger Michael Dissieux gelingt es jedoch aus daraus ein Musterbeispiel an Atmosphäre zu schaffen, das nicht einen Moment langatmig wirkt. Der Autor taucht förmlich (abwechselnd) in die Köpfe seiner Figuren ein, macht ihre Gedanken, Ängste und Hoffnungen greifbar und verlagert so das Grauen ins Innere seiner Protagonisten. Und obwohl DIE SAAT DER BESTIE auch Elemente des vergleichsweise modernen „Tortue-Porn“ aufweist, sind Vergleiche mit dem psychologischen Grauen eines Edgar Allan Poe nicht von der Hand zu weisen. Am Ende des Romans erhält sogar der bis dahin rätselhafte Titel einen folgenschweren Sinn.

    Der Roman ist erhältlich als edel gestaltetes Taschenbuch (mit Klappenbroschur). Verarbeitung, Satz und Layout sind einwandfrei; das Buch sieht nach der Lektüre noch aus wie neu. Für das Titelbild zeichnet der gut beschäftigte Grafiker Timo Kümmel verantwortlich, der z.B. auch die meisten Cover für den Atlantis Verlag erstellt.

    Beim VINCENT PREIS 2013 erreichte DIE SAAT DER BESTIE Platz 3 der Kategorie „Bester deutschsprachiger Roman“.

    FAZIT

    DIE SAAT DER BESTIE bereichert die aktuell grassierende Endzeitwelle in der phantastischen Literatur mit einer grandiosen Kombination aus psychologischem Horror und „Rape-and-Revenge“-Szenario. Ohne Zombies!

    Kommentare: 2
    2
    Teilen
    Kaisus avatar
    Kaisuvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Super zum Gruseln und Nachdenken!
    Feine Horror-Geschichte!

    Eine Saat braucht Nährstoffe zum keimen. Ist sie dann groß genug, hilft Muttererde, um sie noch stärker werden zu lassen. Sie räkelt und streckt sich der Welt entgegen und jeder, der sich ihr in den Weg stellt wird umflochten, umgarnt, mit ihr vereint. Sie will schließlich leben, nicht von etwas aufgehalten werden und verenden. Nein, dafür ist der Überlebenstrieb einfach zu mächtig. Schließlich ist sie der Saat der Bestie.

    Die junge Frau Samantha ist auf der Suche nach ihrer Schwester und nach verzehrbarer Nahrung. Seit geraumer Zeit irrt sie schon durch die Gegend. Immer dieses eine Ziel vor Augen. Als nächstes hat die sie Gegend rund um New York ins Visier gefasst und will dort ihr Glück versuchen. Samantha wäre schon glücklich, wenn sie ein anderes Lebewesen entdecken würde, denn wir befinden uns in der Zeit nach der Apokalypse. Die Menschheit wurde komplett ausgerottet. Gut, fast ausgerottet. Einzelne Überlebende gibt es und selbst bei denen ist es nur eine Frage der Zeit, bis sie an Nahrungsknappheit, Krankheit oder Wahnsinn sterben. Die junge Frau ist zum Beispiel der Beweis dafür, dass man auch noch alle sieben Sinne beisammen haben und in dieser Endzeit leben kann. Doch dann kommt sie in die Stadt von David.

    Hungrig und erschöpft scannt sie die Umgebung nach einem Unterschlupf ab und findet glücklicherweise eine gute Auswahl an Kleidung und Lebensmitteln, sowie Verstecken. Allerdings fühlt sie sich beobachtet. Kalte Schauer laufen ihr ständig den Rücken herunter. Plötzlich sieht sie einen Mann. Es ist David. Er führt sie zu seiner Wohnung. Sie kleidet sich neu ein, isst ausgiebig und unterhält sich mit ihm. Alles wirkt normal. Zu normal. Ehe sie sich versieht, findet sie sich in einem Keller wieder. Gefesselt und nackt hängt sie an einem Balken. Weit und breit ist kein Mensch zu sehen. Aber sie kann ihn fühlen. Sie spürt seine Blicke und wieder überkommen sie die kalten Schauer. Angst keimt in ihr auf und sie hofft schnell und schmerzfrei sterben zu können. Ob ihr der Entführer diesen Gefallen erweist?

    Das Buch fängt sehr harmlos an. Man wird regelrecht in einen Wattebausch gepackt und fiebert die ganze Zeit dem Cut entgegen. Hinter jeder Ecke vermutet man das Böse. Es dauert eine ganze Weile bis man zu eben jenem Punkt kommt und dann kommt er richtig. Ein paar Seiten vorher gab es schon leichte Andeutungen in Bezug auf die seltsame Person, der Samantha begegnen wird. Ich gebe zu, ich habe mich hier auch einmal verwirren lassen, doch eigentlich weiß man schnell wo der Hase lang läuft. Leider kann ich nicht zu sehr auf diese Neigungen eingehen, da ich sonst der Geschichte zu viel vorweg nehmen würde.
    Es sei aber gesagt, dass ich die junge Frau in allen Punkten verstehen konnte und auch ihr Leid gespürt habe. Für David empfand ich einfach nur Abscheu.

    Aufgeteilt ist das kleine Büchlein in sieben übersichtlich Abschnitte, die bis auf das Einstiegskapitel alle Namen tragen. Welche Bedeutung diese haben, wird einem nach und nach klar. Besonders, wenn man am Ende begreift wie vielen Menschen man eigentlich begegnet ist.
    Da Michael Dissieux nicht mit Fachsimpeleien um sich wirft, lässt sich seine Geschichte schnell lesen. Als absolute Horror-Lektüre würde ich es nicht bezeichnen. Dafür hätte es noch tiefer gehen müssen. Schön ist es dennoch nicht, was man hier präsentiert bekommt. Selbst das Ende habe ich so nicht kommen sehen. Die leise innere Stimme hat mich zwar die ganze Zeit davor gewarnt, aber irgendwie wollte man es nicht wahr haben.

    Alles in allem ist "Die Saat der Bestie" eine in sich abgeschlossene Handlung, die sich auf das Wesentliche konzentriert. Das heißt im Klartext: Es gibt keine großartigen Ausschweifungen zu dem Warum, Wieso und Weshalb der Apokalypse. Hier hätte das auch nur zu sehr abgelenkt. Stattdessen geht es um zwei Menschen, bei denen die Einsamkeit recht unterschiedlich auf das Gemüt geschlagen hat.

    Eine kleine feine stimmige Horror-Geschichte, die man lesen sollte!

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    Jeamis avatar
    Jeamivor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Sex und Gewalt, mehr nicht!
    Enttäuschende Dystopie

    Die Welt ist untergegangen und keiner weis warum. Das Warum löst sich auch nicht auf. Sam eine der wenigen Überlebenden macht sich auf, ihre Schwester zu suchen. Dabei läuft sie dem Ehepaar Bud u. Maria über den Weg und natürlich hat Bud nur ein Interesse - Sex mit ihr. Als sie das Problem gelöst hat, zieht sie weiter und trifft David bzw. Frank. Auch hier ist das Interesse rein sexueller Natur. Die Abschnitte, in denen David in Selbstmitleid schwelgt und Sam ihr Leben reflektiert ziehen sich wie ein Kaugummi. Hätte man das weggelassen, wäre wahrscheinlich nur eine Kurzgeschichte übrig geblieben. Die ganze vorhersehbare Geschichte endet mit Sex und Gewalt. Lediglich der Schluss war eine Versöhnung - es wird wohl keine Fortsetzung geben.

    Kommentieren0
    10
    Teilen
    sonjastevenss avatar
    sonjastevensvor 5 Jahren
    Horror nach der Apokalyspe

    Die Welt nach der Apokalypse ist eine andere: unfreundlich, düster, stinkend und so gut wie nicht bewohnt. Nur eine handvoll Menschen lernt der Leser an der Ostküste Amerikas kennen.

    Unter anderem Sam, die Protagonistin, die sich auf der Flucht nach Einsamkeit in Richtung Westen aufmacht um ihre Schwester zu suchen, in der Hoffnung, dass sie noch lebt. Auf ihrem Weg lernt sie Maria und Bud und später David kennen.

    Die Hoffnung aber auf einen neuen Anfang wird durch schlimme, sehr schlimme Ereignisse zerstört und Sam gerät in Lebensgefahr…

     Das Buch ist teilweise sehr spannend und sehr gruselig, teilweise wird es aber auch von Davids melancholischer Stimmung beherrscht.

    Als Leser fragt mich sich, was denn bloß geschehen ist mit der Welt, aber man wird es nicht erfahren, jedoch im Nachhinein ist es auch überhaupt nicht wichtig für die Handlung – dennoch fand ich diese Ungewissheit beim Lesen etwas störend.

     Nach dem ersten Kapitel, welches sehr verwirrend war, weil man sich erst langsam ein Bild der neuen Welt machen konnte, kam ich schnell in die Geschichte rein und sie hat mich meistens gefesselt, leider waren die melancholischen in Selbstmitleid zerfließenden Erzählungen Davids etwas störend und langatmig – aber sobald man diese Teile gelesen hat, nimmt die Geschichte an rasanter Spannung auf und fesselte mich als Leser total.

     Dennoch sollten Frauen gewarnt werden, die nicht gut Szenen lesen können, an denen Gewalt geben über Frauen verübt wird, denn der Autor geht schon sehr ins Detail und es war nicht immer einfach diese Szenen zu lesen.

     Alles in Allem hat mir das relativ kurze Buch gut gefallen und ich denke nicht zu zart besaitete Freunde des Horrors werden bei „Der Saat der Bestie“ auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen.

    Kommentieren0
    23
    Teilen
    SophiesLittleBookCorners avatar
    SophiesLittleBookCornervor 5 Jahren
    Der Horror schleicht sich an

    Äußeres Erscheinungsbild:
    Typisch Horrorbuchcover halt. Das dachte ich auf den ersten Blick, aber im Laufe des Buches erfährt man, dass das Cover nicht einfach nur creepy ist, sondern  auch nicht von ungefähr kommt. Die Szene kommt so im Buch vor.
    Der Titel macht neugierig und hat mich sofort gefesselt und ließ erste Vermutungen zum Inhalt aufkommen.


    Eigene Meinung:
    Ich mag alles postapokalyptische und ein bisschen Horror hat noch nie geschadet. Die Idee fand ich also gleich sehr interessant. Gut fand ich auch, dass nicht zu viel im Klappentext offengelegt worden ist, zB der Grund der Apokalypse. Leider wurden solche offenen Fragen auch im Laufe des Buch nur mäßig beantwortet. Es wird sich nur auf einige überlebende fokusiert und nicht auf das große Ganze. Ich denke, dass ich schon okay so wie es ist.

    In der Handlung passiert am Anfang weniger und die Spannung baut sich steigernd auf. Lange Zeit war ich über einige Geschenisse und Vorkommnisse sehr verwirrt, doch ich denke, dass war die Absicht des Autors.
     Die Atmospähre ist dauerhaft sehr düster und dunkel.
    Im Laufe der Geschichte wird es dann immer gruseliger, psychomäßiger und horrorhafter. Es ist interessant zu sehen, wie sich die Kreise schließen und Verknüpfungen wiederaufgenommen werden.
    Es ist alles sehr komplex und ich wusste machmal ganz schön kompliziert denken.

    Der Schreibstil ist sehr packend und passt gut zu der geschilderten Welt und ich konnte mir alles dunkle sehr gut vorstellen. Er passt sich generell sehr gut der gerade vorherrschenden Situation an.
    Besonders die gegensätzliche Schilderung von Frank und David war sehr gelungen und sehr gut dargestellt.
     Die Kampfszenen wurden sehr detailreich und intensiv geschrieben und geschildert.

    Die Person David hat mich besonders am Anfang sehr ratlos dastehen lassen und als dann alles rauskam war ich umso geschockter.
    Sams Handeln finde ich hier und da etwas wiedersprüchlich; mal ist sie die toughe Kämpferin, dann wieder das ängstliche kleine Mädchen.

    Sams Entschluss am Ende kann ich nachvollziehen und verstehen. Ich denke, dass nicht nur das Herausgefundene Schuld hat, sondern die Welt und ihre Erlebnisse generell. Sie scheint zwar meistens recht hart zu sein, doch wie ich bereits erwähnt habe, hat man ihre verletzliche Seite auch zu sehen bekommen. Wer könnte schon mit solch einem Schicksal leben?


    Fazit:
    Der Schreibstil ist wirklich 1a und auf extrem hohem Niveau. Spielerisch passt er sich der Umgebung und Situation an und erlaubt es einem vollends in dem Buch zu verschwinden. Der Autor spielt mit einem und das Gefühl der Verwirrung war die ganze Zeit konstant vorhanden. Hier und da hätte ich mir ein paar mehr Details gewünscht.
    3,5/5

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Inkedbooknerds avatar
    Inkedbooknerdvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Spannung und Psychohorror vom Feinsten.Man kann das Buch einfach nicht aus der Hand legen!
    Die Saat der Bestie

    Spannung vom Anfang bis zum Ende.

    Der Roman , die Saat der Bestie, handelt von der jungen Frau Samantha, die sich noch auf der Erde unter den Überlebenden befindet und sich auf die Suche nach Ihrer Schwester begibt. 

    Auf wen sie auf Ihrer Reise trifft, möchte ich nicht verraten.

    Der Roman ist sehr gut geschrieben. Er lässt sich leicht, flüssig und zügig lesen.Dennoch steigert sich die Spannung und man kann das Buch nicht aus der Hand legen.Die einzelnen Charaktere kann man sich sehr gut beim lesen bildlich vorstellen.Ebenso die Umgebung , wo sich das grausame Geschehen abspielt.
    Man fühlt sich beim lesen mit in den Geschehnissen als unsichtbarer Beobachter eingebunden und fiebert dem ganzen förmlich mit.

    Das Buchcover macht diesem Thriller mit Horrorelementen alle Ehre.Nichts für zartbeseitete Gemüter,  jeder der Psychothriller mit Horrorelementen liebt, ist die Saat der Bestie , nur zu empfehlen. 

    Freue mich auf weitere Bücher dieses Genres von diesem Autor.

    Kommentieren0
    32
    Teilen
    H
    hulahairbabevor 5 Jahren
    Horror ja - Thriller eher weniger

    "Was passiert, wenn einer der letzten Menschen auf der Erde ein schizophrener Psychopath ist? Und wie groß ist die Chance, eine Begegnung mit ihm zu überleben? David glaubt, dass er der einzige Überlebende der Apokalypse ist. Die Stadt gehört ihm. Sein Leben ist geprägt von alltäglicher Routine, schmerzvollen Erinnerungen und der Musik von Neil Young.  Als eines Tages Samantha in seine Stadt kommt, erwacht die Bestie in ihm..."

    Ich habe dieses Buch im Rahmen einer Leserunde gelesen. Wenn man sich Titel, Klappentext und Cover ansieht, erwartet man (bzw. ich zumindest) einen absoluten Pageturner mit Horror und Gruselelementen. Dies wird leider nur teilweise erfüllt.
    Der Schreibstil des Autors ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, da er seeeehr detailreich schreibt und teilweise sehr lange Sätze verwendet. Hat man 1-2 Kapitel gelesen hat man sich aber auch dran gewöhnt und empfindet den Schreibstil nicht mehr als störend sondern eher positiv. Durch die Liebe fürs Detail kann man sich gut in die Protagonisten hinein versetzen.
    Was ich allerdings nicht gut finde, ist die Tatsache, dass die Story relativ vorhersehbar war (zumindest für mich). Daher hat sich kaum Spannung aufgebaut, was ich aber bei einem Thriller durchaus erwarte (immerhin heißt thrill Nervenkitzel). Von Nervenkitzel war bei mir aber leider nur in einem der Kapitel die Rede..,
    Vom Gruselfaktor/Horror her fand ich das Buch angemessen. Ich persönlich finde aber eine gute Mischung zwischen Spannung und Horror am wichtigsten.
    Darüber hinaus fand ich das Ende relativ vorhersehbar, aber auch unpassend, da ich die Protagonistin ganz anders eingeschätzt hätte.

    Alles in allem fand ich das Buch ganz unterhaltsam und auch gut zu lesen, würde aber für die absoluten Gänsehaut-Liebhaber eher zu einem anderen Buch greifen.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    Goodreads avatar
    Goodreadvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Spannend geschrieben. Sehr gelungene Charakterstudie.
    Dystopie


    Als ich angefangen habe das Buch zu lesen hätte ich nicht gedacht, dass es so spannend sein würde. Von Kapitel zu Kapitel wird der Spannungsbogen immer weiter aufgespannt. Es gibt nicht viele Figuren in diesem Buch, aber die die da sind haben es in sich. Diese werden sehr gekonnt vom Autor charakterisiert.

    „Die Saat der Bestie“ ist in einem sehr detailreich, beschreibenden Stil geschrieben. Dies haucht der düsteren Atmosphäre richtig Leben ein. Man bekommt geradezu die Bilder vor dem geistigen Auge projiziert. 


    Eine sehr spannende Dystopie, auch wenn einige Handlungen vom Leser vorauszuahnen sind. Ein spannender Showdown und ein unerwartetes Ende.


    Mich als Leser hätte noch interessiert warum die Welt sich verändert hat, aber letztendlich ist das nicht wichtig für die Story.


    Ich würde das Buch jederzeit wiederlesen. Insbesondere wegen der gelungenen Charakterstudie und der dichten Erzählweise.


    4 von 5 Sternen 

    Kommentare: 1
    3
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    Michaeldissieuxs avatar

    Liebe Horrorfreunde,

    ich möchte Euch gerne in die Stadt von David einladen, ein Mann, der glaubt, der letzte Überlebende der Apokalypse zu sein. Er ist allein mit seinen Erinnerungen und fristet seine Tage, die ganze Stadt gehört ihm.

    Als eines Tages Samantha, eine weitere Überlebende, auf der Suche nach ihrer Schwester in die Stadt kommt, erwacht in David die Sehnsucht nach Zweisamkeit. Für ihn bedeutet Samantha die Chance auf einen Neuanfang.

    Gleichzeitig erwacht ... etwas ... in ihm. Eine dunkle Seite, die schon immer in David verborgen war, und die Samantha aus völlig anderen Gründen begehrt.

    Der Verlag spendet 10 E-Books (epub oder kindle). Unter den Rezensenten verlose ich 3 mal die Printausgabe von DIE SAAT DER BESTIE mit persönlicher Widmung.

    Den Leser erwartet kein blutiger Horror oder Splatter. Das Unheimliche zieht sich vielmehr wie ein roter Faden subtil durch die Erzählung. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf den Charakteren, ihren Ängsten und dunklen Abgründen.

    Ein Roman für Erwachsene !!!

     

    Zur Leserunde
    Michaeldissieuxs avatar

    Hallo, liebe Horrorfans.

    Ich möchte Euch gerne dazu einladen, mich in Davids Stadt zu begleiten, ein Mann, der glaubt, der letzte Überlebende der Apokalypse zu sein.

    Als Samantha, eine weitere Überlebende,  auf der Suche nach ihrer Schwester in seine Stadt kommt, erwacht in David die Sehnsucht nach Zweisamkeit. Für ihn bedeutet Samantha ein Neuanfang.

    Gleichzeitig erwacht in ihm jedoch ... Etwas .., das Samantha aus anderen Gründen begehrt. Eine dunkle Seite in David, die schon immer in ihm geschlummert hat und sich immer stärker in den Vordergrund drängt.

     

    Zur Leserunde

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks