DIE HINRICHTUNG IN DER ELBE: Erschütternde Todesfälle in deutsch-deutschen Grenzflüssen

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Inhaltsangabe zu "DIE HINRICHTUNG IN DER ELBE: Erschütternde Todesfälle in deutsch-deutschen Grenzflüssen"

Ein junger Mann versucht dem repressiven Wehrdienst bei der Kasernierten Volkspolizei zu entfliehen und wird dabei in der Elbe auf geradezu barbarische Weise ums Leben gebracht. Ein Ehepaar, die Frau ist im fünften Monat schwanger, befindet sich bereits im niedersächsischen Teil der Elbe, als ein tragisches Unglück geschieht. Und als ein westdeutscher Bürger versucht, seinem ostdeutschen Freund zu helfen, gerät er beim Durchschwimmen der Werra ins gnadenlose Karabinerfeuer sowjetischer Besatzungssoldaten. Ein 18-jähriger wird auf seiner Flucht in die BRD angeschossen und bei minus 20 Grad ohne Erste Hilfe auf den tiefgefrorenen Auenwiesen der Elbe einfach liegen gelassen. Eine junge Frau versucht ihrer großen Liebe in den Westen zu folgen und stürzt sich an der Sudemündung in die eisigen Fluten der Elbe. Und ein junger Mann ist so verzweifelt, dass er mit 29 Jahren bereits drei Fluchtversuche in die Bundesrepublik unternommen hat – der vierte Versuch wird ihm zum Verhängnis. Sechs erschütternde Todesfälle in deutsch-deutschen Grenzflüssen hat der Autor für sein neues Buch recherchiert und erzählt. Ein Kapitel über die Arbeit der Zentralen Ermittlungsstelle Regierungs- und Vereinigungskriminalität (ZERV) und ein Kapitel über die DDR-Grenztruppen mit allen relevanten Zahlen und Fakten sowie eine Todesfall-Chronik ergänzen das Buch. + + Vor Kurzem neu erschienen + + Die zweiteilige Erzählreihe über die geheim gehaltenen Todesfälle in den Grenztruppen der DDR: Teil 1: »AUSSER KONTROLLE« – Tödliche Vorkommnisse unter Soldaten Teil 2: »TÖDLICHES VERLANGEN« – Tödliche Vorkommnisse im Unteroffizier- und Offizierkorps DER AUTOR: Michael Dullau beschäftigt sich seit mehreren Jahren als Autor mit der Aufarbeitung der Geschehnisse an der deutsch-deutschen Grenze und in den Grenztruppen der DDR und hat dazu Romane, Erzählungen und Kurzgeschichten, aber auch Fachbücher, Dokumentationen sowie Chroniken publiziert. Von 1987 bis 1989 war er selbst Wehrdienstpflichtiger bei den DDR-Grenztruppen. Im Jahr 2005 wurde sein viel beachteter Debütroman »GRENZLAND« veröffentlicht, der vom Alltag an der einstigen Grenze erzählt und einen Einblick in das Leben der DDR-Grenzsoldaten gewährt und mittlerweile in der 4. Druckauflage sowie einer Lizenzausgabe und als e-book erschienen ist. Seit Anfang 2016 widmet er sich mit mehreren e-books bzw. e-book-Reihen der umfassenden literarischen Aufarbeitung der Todesfälle an der einstigen deutsch-deutschen Grenze. WEITERE BUCHVERÖFFENTLICHUNGEN: – »Chronik der deutsch-deutschen Grenze und der Grenztruppen der DDR«, Druckauflage: 2008, e-book: 2015 – Roman »TRIMBORNS PLAN«, Roman, Druckauflage: 2009, e-book: 2015 – »Chronik der Opfer der tödlichen DDR-Grenzsicherung – eine Dokumentation von 1949 bis 1989 an der deutsch-deutschen Grenze«, e-book, 2016 – Fachbuch: »Die tödliche Grenzsicherung der DDR«, e-book, 2016 – Fachbuch: »Das geheime Projekt zur Grenzsicherung«, e-book, 2016 – Vierteilige Erzählreihe über verschwiegene und vergessene Todesfälle an der deutsch-deutschen Grenze: Teil 1 – die 50er Jahre: »Unter Folter« Teil 2 – die 60er Jahre: »Menschenjagd im Harz« Teil 3 – die 70er Jahre: »Das Liebespaar im Minenfeld« Teil 4 – die 80er Jahre: »Gnadenlos getötet« Auch als Gesamtausgabe zum günstigen Kombipreis verfügbar. e-book, 2016 – Erzählband »Monster – Ungeklärte und rätselhafte Todesfälle an der deutsch-deutschen Grenze«, e-book, 2017 Michael Dullau ist heute als freiberuflicher Redakteur und Autor tätig. PRESSESTIMMEN: »Mit zeithistorischer Objektivität erzählt der Autor von den geheim gehaltenen Todesfällen in den DDR-Grenztruppen während der deutschen Teilungszeit.« Deutsches Kuratorium zur Förderung von Wissenschaft, Bildung und Kultur e. V.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B0738MLV8G
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:143 Seiten
Verlag:Stiftungs- und Initiativenverlag
Erscheinungsdatum:24.06.2017

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    Grenzlands avatar

    Buchvorstellung e-book/Taschenbuch:

    »Die Hinrichtung in der Elbe«
    Erschütternde Todesfälle
    in deutsch-deutschen Grenzflüssen

     

    Liebe Bücherfreunde
    und Geschichtsinterssierte,

    heute möchte ich mein vor Kurzem erschienenes e-book und Taschenbuch »Die Hinrichtung in der Elbe« vorstellen, dass erschütternde Todesfälle in deutsch-deutschen Grenzflüssen erzählt. Mit diesem Buch möchte ich meine Anfang 2016 begonnene erzählerische Aufarbeitung der Todesfälle an der einstigen deutsch-deutschen Grenze fortsetzen.

    Wer heute in den Auenlandschaften der Elbe bei Lenzen oder Schnackenburg spazieren geht, auf dem Elb-Radweg von Dömitz Richtung Hamburg unterwegs ist, im Werratal wandert, oder der Saale vom thüringischen Hirschberg bis zur Bleilochtalsperre folgt, der kann sich kaum mehr vorstellen, dass an diesen drei Flüssen vor nicht einmal 30 Jahren die wohl gefährlichsten und am schärfsten bewachtesten Flussgrenzen dieser Welt verliefen.

    Hunderte Bürgerinnen und Bürger der einstigen DDR versuchten in den 28 Jahren der deutschen Teilung, ihr Land durch die Grenzflüsse zu verlassen. Viele davon wurden während der Flucht schwer verletzt oder gefangen genommen. 38 Menschen kamen, nach dem derzeitigen Stand der Forschung, bei Fluchtversuchen in deutsch-deutschen Grenzflüssen ums Leben. Diesen getöteten Menschen soll dieses Buch gewidmet sein.


    Inhalt

    Ein junger Mann versucht dem repressiven Wehrdienst bei der Kasernierten Volkspolizei zu entfliehen und wird dabei in der Elbe auf geradezu barbarische Weise ums Leben gebracht. Ein Ehepaar, die Frau ist im fünften Monat schwanger, befindet sich bereits im niedersächsischen Teil der Elbe, als ein tragisches Unglück geschieht. Und als ein westdeutscher Bürger versucht, seinem ostdeutschen Freund zu helfen, gerät er beim Durchschwimmen der Werra ins gnadenlose Karabinerfeuer sowjetischer Besatzungssoldaten.

    Ein 18-jähriger wird auf seiner Flucht in die BRD angeschossen und bei minus 20 Grad ohne Erste Hilfe auf den tiefgefrorenen Auenwiesen der Elbe einfach liegen gelassen. Eine junge Frau versucht ihrer großen Liebe in den Westen zu folgen und stürzt sich an der Sudemündung in die eisigen Fluten der Elbe. Und ein junger Mann ist so verzweifelt, dass er mit 29 Jahren bereits drei Fluchtversuche in die Bundesrepublik unternommen hat – der vierte Versuch wird ihm zum Verhängnis.

    Sechs erschütternde Todesfälle in deutsch-deutschen Grenzflüssen hat der Autor für sein neues Buch recherchiert und erzählt. Ein Kapitel über die Arbeit der Zentralen Ermittlungsstelle Regierungs- und Vereinigungskriminalität (ZERV) und ein Kapitel über die DDR-Grenztruppen mit allen relevanten Zahlen und Fakten sowie eine Todesfall-Chronik von 1949 bis 1989 ergänzen das Buch.

    Beste Grüße

    Michael Dullau


    Link zu e-book und Taschbuch:
    https://www.amazon.de/dp/B0738MLV8G

    Buchinformationen e-book: Stiftungs- und Initiativenverlag, e-book 2017, 130 Seiten, Erzählungen und Todesfall-Chronik, ASIN: B0738MLV8G, 3,49 €

    Buchinformationen Taschenbuch: Stiftungs- und Initiativenverlag, e-book 2017, 128 Seiten, Erzählungen und Todesfall-Chronik, ISBN: 978-1-52147-024-4, 6,99 €

    Link zur Autorenseite: www.amazon.de/-/e/B00JKQJ54W

     

     

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    Letzter Beitrag von  Grenzlandvor einem Jahr
    LESEPROBE TEIL 1 VERBLUTET »Habt ihr schon das Neuste gehört?«, fragte Helmut Breuer, kaum das er die Kneipentür hinter sich geschlossen hatte. Er stürmte zu seinen Freunden, die zu sechst an einem Tisch im hinteren Teil der Konsum-Gaststätte »Harders« in Bahlen nahe Boizenburg saßen. »Es haben schon wieder zwei geschafft!«, rief er. »Und wieder über die zugefrorene Elbe!« Seine Wangen glühten vor Aufregung. »Nun setzt dich erst einmal und bestell dir ein Bier«, sagte einer seiner Freunde und klopfte ihm auf die Schulter. Helmut streifte hastig seine Winterjacke ab und warf sie über die Stuhllehne. »Aus der Brigade vom Rudolf! – Zwei Elektriker! Gestern Nacht! – Bei minus 20 Grad! – Sie haben sie nicht erwischt!«, rief er stoßweise. »Aus der Brigade vom Rudolf?«, fragte ein hochgewachsener rothaariger Bursche mit kräftigen Händen und schlug mit der Faust auf den Tisch. »Das gibt es doch nicht! Das sind doch die Hundertzehnprozentigen!« »Tja, die meisten Leute reden anders als sie denken«, warf ein bärtiger junger Kerl ein, der Helmut Breuer gegenüber saß. »Leute! Leute!«, rief ein Langhaariger, der am Kopfende des Tisches saß. »Wisst ihr, was mir wirklich Sorgen macht?« Alle Köpfe gingen zu ihm. »Wenn wir nicht aufpassen, werden wir bald die Letzten auf der Werft sein. Und wenn ihr mich fragt: Ich habe keine Lust, hier das Licht auszumachen!« Mit einem Mal wurde es still am Tisch. »Wie meinst du das?«, fragte nach einer Weile Helmut Breuer und brach damit als Erster die Stille. »So, wie ich es sage«, antwortete der Langhaarige trocken. Wieder Stille. Alle Augen am Tisch waren auf ihn gerichtet. ... * * * Im Winter 1962/63, es war einer der kältesten Nachkriegswinter in beiden Teilen Deutschlands, beherrschte das Thema »Flucht in den Westen« die Tagesgespräche unter den Arbeitern der Elbewerft in Boizenburg. Allein in den ersten Januarwochen des Jahres 1963 gelang 23 Arbeitern die Flucht über die zugefrorene Elbe in die Bundesrepublik. Die Geflüchteten waren in der Mehrzahl junge Männer zwischen 18 und 25 Jahren. Genau die Generation, die die DDR so dringend für den Aufbau ihrer neuen Gesellschaftsordnung benötigte. In einem Grenzabschnitt der Elbe – zwischen Gothmann und Boizenburg – waren die Flüchtlingszahlen besonders hoch. Deshalb erteilte die zuständige Grenzbrigade den Grenzkompanien in diesem Abschnitt den Befehl zur besonderen Wachsamkeit. Dazu wurden die Postenabschnitte verkleinert und die Anzahl der Grenzposten erhöht. Im Bereich der Sudemündung in die Elbe nahm man zusätzlich eine tiefere Staffelung der Grenzpatrouillen vor. ....
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