Michael E. Vieten

 4,3 Sterne bei 162 Bewertungen
Autorenbild von Michael E. Vieten (©)

Lebenslauf

Michael E. Vieten schreibt seit seiner Jugend. Überwiegend Prosa und Lyrik, Romane und Erzählungen, am liebsten Balladen über die kleinen und großen Dramen im Leben von Menschen. Seit 2015 schreibt er die erfolgreiche Krimiserie „Christine Bernard …“. Die junge deutsch-französische Kommissarin ermittelt im Südwesten von Rheinland-Pfalz im Großraum Trier, Luxemburg, Eifel, Mosel und Hunsrück. Darüber hinaus gibt es immer wieder Buchprojekte abseits der Krimis, die ihm am Herzen liegen.

Botschaft an meine Leser

Neu! „Christine Bernard - Der schnelle Tod“, Paperback, 272 Seiten.

Dunkle Schatten der Vergangenheit greifen nach der Kommissarin. Christine Bernard entkommt nur knapp einem Mordversuch. Brandanschläge eines unbekannten Täters erschüttern die Stadt. Die Ermittlungen der Soko “Winterfeuer“ stocken. Gibt es eine Verbindung zwischen den Opfern oder sterben sie wahllos? Wird es Christine gelingen, sich von einem gefährlichen Feind aus einem zurückliegenden Fall endgültig zu befreien? Eine Zeitenwende. Das Team der Trierer Kriminalpolizei steht vor großen Veränderungen.

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Neue Bücher

Cover des Buches Christine Bernard. Die Zeugin (ISBN: 9783759216106)

Christine Bernard. Die Zeugin

Neu erschienen am 03.05.2024 als Taschenbuch bei tolino media.

Alle Bücher von Michael E. Vieten

Neue Rezensionen zu Michael E. Vieten

Cover des Buches Christine Bernard. Tödliche Intelligenz (ISBN: 9783862828005)
Annabeth_Books avatar

Rezension zu "Christine Bernard. Tödliche Intelligenz" von Michael E. Vieten

Tödliche Industrieroboter
Annabeth_Bookvor 2 Jahren

Inhalt


Zwei Morden, beide in der selben Fabrik und beide ausgeführt von Maschinen. Handelt es sich hierbei um künstliche Intelligenz oder um einen Menschen, der Maschinen für sich töten lässt? Und wie hängen die beiden Fälle überhaupt zusammen?


Erster Satz


Die Sonne ging auf und es begann einer dieser angenehmen Herbsttage, dessen Hochglanzbilder es bis in die verheißenden Reisemagazine schafften.


Meine Meinung


Als das Buch bei mir ankam, habe ich mir sehr darüber gefreut :) endlich wieder ein Krimi von Michael E. Vieten. Ich war schon sehr gespannt darauf, mit was er mich diesmal überraschen wird.


Kommen wir als erstes zum Cover. Ich finde es sehr passend zu dem Titel, aber auch zu dem Inhalt. Hier kann ich schon mal nicht meckern.


Es hat mich sehr gefreut wieder auf Christine Bernard zu treffen und sie bei ihrem Fall begleiten zu dürfen. 

Sie ist mir nach wie vor eine sehr sympathische Kommissarin, ich hab sie einfach in mein Herz geschlossen.


Die Fälle an sich waren, wieder sehr spannend und ich finde es immer wieder erstaunlich wie man auf so eine Idee kommt. Der Schreibstil des Autors hat dann auch dazu geführt, dass mich das Buch im allgemeinen in seinen Bann gezogen hat und ich es nicht mehr aus der Hand legen wollte.


Beide Morde, sind kurz hintereinander passiert und beide waren mehr als nur grausam. Beide wurden von Maschinen bzw Industrierobotern ausgeführt. Anfangs ging ich davon aus genauso wie Christine Bernard, dass beide Morde zusammenhingen aber der Autor hatte hier andere Plänen und hat somit nochmals mehr Spannung aufgebaut.


Teilweise hat er im Buch auch technische Infos mit eingebaut, aber naja ich hab da dann wirklich nur Bahnhof verstanden^^ In meinen Augen hätte man es nicht gebraucht, aber es hat zum Glück nicht dazu geführt, dass Spannung in dem Buch verloren geht.


Was mich beschäftigt hat, ist das der Autor sich in dem Buch mit dem heutigen Arbeitsmarkt auseinander gesetzt hat. Das viele Osteuropäer zu uns kommen zum arbeiten und das von manchen Firmen oder Personalagenturen ausgenutzt wird. Viele verstehen kein Deutsch und wissen gar nicht was sie da unterschreiben. Ich fand es teilweise wirklich erschreckend, auch wie dann die Chefin der Personalabteilung über die Menschen gesprochen hat, widerlich. Als wären die Menschen nichts wert und sollen froh sein, dass man sie hier überhaupt arbeiten lässt. Menschenrecht waren hier wirklich teilweise Fehlanzeige. Ich fand es wirklich gut, dass der Autor hier sich zusätzlich ein solches Thema für sein Buch ausgesucht hat.


Alles in einem fand ich das Buch wieder toll und ich bin schon sehr gespannt darauf, mit was mich der Autor als nächstes überraschen wird.

Cover des Buches Christine Bernard. Die Legende vom bösen Wolf (ISBN: 9783862825660)
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Rezension zu "Christine Bernard. Die Legende vom bösen Wolf" von Michael E. Vieten

Die Legende vom bösen Wolf
Annabeth_Bookvor 3 Jahren

Inhalt:

Es gibt zwei Leichen und alles deutet darauf hin, dass beide Personen durch die Wölfe umgekommen sind. Christine Bernard, muss nun beweisen das die Tier wahrscheinlich unschuldig sind und sie nur an den Prager gestellt werden.


Erster Satz:

Der klagende Ruf der einsamen Krähe wäre nicht nötig gewesen.

Meine Meinung:

Endlich schaffe ich es zu diesem tollen Krimi eine Rezension zu schreiben. Ich habe ihn schon vor längerer Zeit gelesen und jetzt wird es endlich Zeit ihn euch zu zeigen.

Kommen wir als erstes zum Cover :)
Ich finde das Cover wirklich sehr toll gestaltet, mit dem Wolf und zugleich die düstere Wirkung dann. Ich finde es hat dann fast was Mystisches an sich und das finde ich richtig gut.

Auch der Schreibstil des Autors konnte mich wieder fesseln und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und ich habe es nur so verschlungen, da ich unbedingt wissen wollte wer der Täter war und weil mich die Wölfe einfach so fasziniert haben.

Da ich ein allgemeiner Wolfsfan bin, hat der Autor natürlich bei mir voll ins Schwarze mit diesem Buch getroffen und ich fand es wirklich sehr erschreckend, wie selbst diese Tiere noch mit Vorurteile kämpfen müssen.
Ich meine es sind Tiere, die können sich nicht wehren. Klar, dass Märchen mit dem "Bösen Wolf" macht es nicht wirklich besser, aber iwann muss man zwischen Realität und Märchen unterscheiden.

Unsere Kommissarin Christine Bernard, wird genau mit diesen Vorurteilen konfrontiert, weil für die Bürger ist klar, es war der Wolf und Fall erledigt.
Dass, sich durch den Fall der Sumpf der menschlichen Abgründe aufgetan hat, mit dem rechnet man Anfangs überhaupt nicht.

Christine Bernard, war mich auch wieder sehr sympathisch, ich mag die Kommissarin einfach. Ich mag ihrere Gedankengänge und es macht einfach Spaß sie als Leser bei den Ermittlungen zu begleiten und man fiebert mit ihr mit.

Ihr Partner Jörg, war mich auch gleich wieder sympathisch, obwohl man teilweise mit seinem Charakter wirklich klar kommen muss, aber er ist zusammen mit Christine ein wirklich gute Team.

Alles in einem kann ich an diesem Krimi wieder nicht meckern.
Auch finde ich das der Autor, wieder ein ausgesprochen, aktuelles Thema genommen hat, mit dem man sich auch als Leser auseinander setzen muss und wie gesagt ich finde es wirklich sehr gut gewählt und es bringt einen zum Nachdenken, weil selber hat man auch brutal viele Vorurteile und warum? Weil es einem vorgelebt wird!
Manchmal sollte man erst nachdenken, bevor man die Vorurteile von anderen einfach mit übernimmt. 

Cover des Buches Christine Bernard. Tödliche Intelligenz (ISBN: 9783862828005)
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Rezension zu "Christine Bernard. Tödliche Intelligenz" von Michael E. Vieten

Tödliche Intelligenz
Klusivor 3 Jahren

Dies ist bereits der sechste Fall für die sympathische Kommissarin Christine Bernard. Der Tod eines Arbeiters, verursacht durch einen Industrieroboter, führt sie zu einem Betrieb, wo technische Kunststoff-Bauteile für die Automobilindustrie gefertigt werden. Schnell stellt sich heraus, dass die Maschine eventuell manipuliert wurde, und damit kommt auch die Frage auf, war es ein tragischer Unfall oder Mord? Es beginnt für Kommissarin Bernard und ihr Team eine lange, verwirrende Suche nach der Wahrheit.

Die Schauplätze dieses neuen Krimis sind so beeindruckend wie trostlos, denn hinter der mächtigen Maschinerie stehen viele, zum Teil tragische Einzelschicksale. Für Christine Bernard und ihr Team gilt es nun, herauszufinden, wer den Roboter darauf programmiert haben könnte, einen Menschen zu töten. Die Nachforschungen entwickeln sich spannend, führen aber zwischendurch schon mal in eine Sackgasse. Auch gibt es weitere Vorkommnisse, die so manche Erkenntnis wieder über den Haufen werfen.

Christine Bernard und ihr Team hatten auch diesmal wieder meine volle Sympathie, denn es gelingt ihnen die perfekte Balance zwischen knallharter Ermittlung und menschlichem Mitgefühl, denn was sie sehr häufig bei ihren Verhören spüren, sind die Existenzängste der Mitarbeiter.

Kleine Ausflüge ins Privatleben der Protagonistin lockern die Handlung zwischendurch auf, was ich als sehr erholsam empfand, denn was man in der und über die betroffene Firma erfährt, ist schon starker Tobak. Die Beschreibungen von Opfern und Tatort wirkten für mein Empfinden brutaler und detaillierter als in den vorherigen Bänden. Es ist aber auch möglich, dass mich die Geschichte einfach zu einem Zeitpunkt erwischt hat, wo ich sensibler reagiert habe als sonst. Letztendlich hat die drastische Darstellung absolut zum Setting des Romans gepasst. Der Autor hat auch hier wieder brisante und leider nur allzu realistische Themen verarbeitet und regt, neben der fesselnden Krimihandlung, auch stark zum Nachdenken an, denn hier geht es um extrem schlechte Arbeitsbedingungen, vor allem für Mitarbeiter, die sich nicht wirklich wehren oder durchsetzen können, aus ganz unterschiedlichen Gründen, wobei einer beispielsweise ist, dass die Arbeiter der deutschen Sprache nicht so mächtig sind, um sich wirklich behaupten zu können. Mit diesem Thema der billigen Arbeitskräfte, die bei schlechter Bezahlung zu teilweise unmenschlichen Bedingungen schuften müssen, hat der Autor einen Nerv unserer Zeit getroffen.

Ein weiterer kritischer Punkt, der hier zur Sprache kommt, ist der Einsatz von Robotern, denn eine künstliche Intelligenz arbeitet letztendlich nur so gut wie ihr Programmierer. Ich finde es bedenklich, wenn man einer Maschine zu viel Handlungsspielraum lässt, denn es ist nur ein Austausch, wo vorher menschliches Versagen im Spiel war, wird dieses gegen technisches Versagen ausgetauscht. Gewonnen ist dabei nichts, lediglich der Profit der Firmen steigert sich, wenn das monatliche Zahlen von Löhnen minimiert wird. Für diese Geschichte hat Michael E. Vieten wieder sehr intensiv recherchiert und die realen Probleme so geschickt in die fiktive Handlung eingebaut und verknüpft, dass alles stimmig und glaubwürdig wirkt. Auch ihren neuen Fall hat Christine Bernard wieder mit Verstand und viel Einfühlungsvermögen gelöst.

Gespräche aus der Community

Ich möchte mal wieder etwas Platz im Bücherregal schaffen und habe mir daher gedacht, dass ich zum zweiten Mal ein Buch hier verlosen könnte. Entschieden habe ich mich für

"Christine Bernard. Der unsichtbare Feind" von Michael E. Vieten
(Acabus Verlag, 281 Seiten, ISBN 978-3-86282-453-3),

dem ich selbst im Rahmen einer Leserunde begegnet bin.

Das Buch ist in sehr gutem Zustand und wurde nur einmal pfleglich gelesen. Die Verlosung ist für jeden offen. Eine Rezension ist freiwillig. Nach der Bewerbungsphase werde ich per Los den/die Gewinner/in ermitteln. Ich würde mich freuen, wenn diese(r) die Portokosten übernehmen würde, mache das aber nicht zur Bedingung für die Teilnahme.

Wünsche euch allen viel Glück :D


9 BeiträgeVerlosung beendet
Jeanette_Lubes avatar
Letzter Beitrag von  Jeanette_Lubevor 6 Jahren
Herzlichen Glückwunsch!

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