Michael E. Vieten Atemlos - Von des Todes zarter Hand

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Inhaltsangabe zu „Atemlos - Von des Todes zarter Hand“ von Michael E. Vieten

Die Geschichte von Anna Nowak und Anselm Jünger geht weiter. Hauptkommissar Matheo Anderssons Vorgesetzte im Landeskriminalamt Mainz hatten sich unmissverständlich ausgedrückt. Sie wollten auf keinen Fall eine "Bonnie & Clyde-Geschichte" daraus werden lassen. Deswegen schickten sie ihren besten Mann. Doch das flüchtende Verbrecherpärchen gerät völlig außer Kontrolle. Anna Nowak und Anselm Jünger ziehen auf ihrer wilden Flucht eine blutige Spur hinter sich her. Auch vor Geiselnahme schrecken sie nicht zurück. Dabei fällt ihnen Matheo Anderssons junge und unerfahrene Kollegin in die Hände. Ein nervenaufreibendes Katz-und-Maus-Spiel beginnt. (Quelle:'E-Buch Text/03.12.2014')

Konnte mit dem ersten Teil nicht ganz mithalten. Trotzdem lesenswert!

— Kristin84
Kristin84

Ein Muss für jeden Krimi - Fan!

— Anne11997
Anne11997

Ein spannendes Buch das man nicht mehr aus der Hand legen will

— Annabeth_Book
Annabeth_Book

Interessante Geschichte mit gutem Tempo und Schreibstil. Hat mir gut gefallen!

— Uwes-Leselounge
Uwes-Leselounge
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  • Der zweite Teil kann leider mit dem Vorgänger nicht mithalten

    Atemlos - Von des Todes zarter Hand
    Kristin84

    Kristin84

    15. August 2016 um 18:48

    Zum Inhalt: Die Jagd auf Anselm Jünger und Anna Nowak ist eröffnet. Quer durch Rheinland-Pfalz wird das Gangster-Paar gejagt, doch ans aufgeben denken die beiden definitiv nicht. Sie gehen ihren Weg - notfalls mit Gewalt. Doch ein neues Ermittlerduo ist ihnen auf den Fersen: Matheo Andersson und Christine Bernard. Ein Katz-und-Maus-Spiel beginnt. Wie wird es enden? Meine Meinung: Vor ein paar Wochen habe ich ja bereits den ersten Band "Atemlos - Beim Sterben ist jeder allein" gelesen und rezensiert Das Ende war zwar kein extremer Cliffhanger, trotzdem wollte ich gerne wissen wie die Geschichte von Anselm und Anna weitergeht. Eins gleich vorneweg: Der zweite Teil konnte für mich mit dem ersten nicht mithalten. Der erste Band hatte für mich in vielerlei Hinsicht etwas besonderes, z.B. der Aufbau der Geschichte in zwei Teile. Dies war leider im zweiten Band nicht so. Man wechselte immer zwischen den Gaunerpärchen und den Ermittlern hin und her, was ja leider oft in Büchern vorkommt. Somit ist diese Besonderheit schon mal abhanden gekommen. Auch wollte der Funke in diesem Buch einfach nicht so überspringen, wie es beim ersten Teil der Fall war. Woran es genau lag, kann ich gar nicht genau beschreiben. Man kommt direkt in die Geschichte rein, da sie nahtlos an den ersten Band anschließt. Der Autor hält sich nicht groß mit Rückblende oder ähnliches auf, was wirklich gut ist. Anstatt nun mit der gleichen Begeisterung und dem gleichen Elan den zweiten Band zu lesen, komme ich immer wieder ins Stolpern und denke mir, warum ist diese Teil so anders? Der Autor schreibt nicht schlechter und es sind immer noch die gleichen Charaktere, trotzdem entsteht bei mir als Leser nicht die selbe Begeisterung wie beim ersten Teil. Auch fehlte mir in diesem Band ein wenig der Bezug zu den Charakteren. Im ersten Band habe ich ja fast schon mit Anselm und Anna mitgefiebert. In diesem Buch hatte ich leider weder das Bedürfnis, zu deiner einen Seite, noch zu der anderen Seite zu halten. Ich habe das Buch einfach aus der Perspektive des Lesers gelesen, ohne wirklich eine Beziehung zu einem Charakter aufzubauen, was wirklich schade war, denn das war eben auch das Besondere im ersten Teil. Vielleicht lag es daran, dass für mich in diesem Teil viel mehr erklärt und erläutert und nicht einfach nur die Geschichte erzählt wurde. Entweder war das im ersten Teil wirklich weniger oder es ist mir nicht so bewusst aufgefallen wie bei diesem Band. Trotz meiner Kritik bin ich wirklich froh, dass ich "Atemlos - Von des Todes zarter Hand" gelesen habe, denn endlich weiß ich, wie die Story ausgeht. Ich habe auch schon im Internet recherchiert und gesehen, dass der Autor noch weitere Bücher veröffentlicht hat, u.a. über einen Nebencharakter aus diesem Buch - Christine Bernard. Da habe ich auf jeden Fall noch zwei weitere Bücher für mich entdeckt, die ich mir auch demnächst anschaffen werde. Mein Fazit: Der zweite Teil konnte nicht ganz so sehr überzeugen wie der erste; trotzdem auf jeden Fall lesenswert.

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  • Eine spannende, kurzweilige Geschichte!

    Atemlos - Von des Todes zarter Hand
    BieneMa

    BieneMa

    08. May 2016 um 15:40

    Dieses Buch ist Band 2 einer Reihe, den Vorgänger "Atemlos - Beim Sterben ist jeder allein" habe ich nicht gelesen. Dennoch kam ich sehr leicht in die Geschichte hinein, und es wurde genug erläutert, dass ich anfangs den Standpunkt der Figuren zueinander gut erfassen konnte.Obwohl die Geschichte nicht einmal 200 Seiten zählt, kam nicht das Gefühl auf das irgendetwas zu kurz gefasst wurde oder nicht genügend Beachtung bekam. Man bekommt eben nur einen kleinen Einblick in das Leben der Protagonisten, doch für mich zumindest hat das komplett ausgereicht. Trotz der Kürze des Buchs bekommt man nicht nur stumpfe Handlung, sondern die Personen wachsen einem regelrecht ans Herz und ihre Gefühle und Gedanken kommen gut zur Geltung.Der Schwerpunkt liegt natürlich trotzdem auf dem Fall, beziehungsweise auf dem Verbrecherpärchen das Bonnie und Clyde gleich durch die Gegend zieht und den Polizisten die die beiden aufzuspüren versuchen. Ich bin nicht unbedingt als Fan von Kriminalromanen zu bezeichnen, da schaue ich dann doch eher Filme oder Serien in dieser Richtung, aber dieses Buch hat mir wirklich gut gefallen.Es geht durchweg spannend zu, weshalb ich die Geschichte auch sehr schnell ausgelesen hatte, innerhalb eines Nachmittags nämlich. Schon ganz am Anfang gibt es einen die ganze Handlung verändernden Spannungspunkt mit dem ich überhaupt nicht gerechnet hatte, und auch das weitere Geschehen konnte mich immer wieder überraschen.Der Autor hat einen angenehmen, einfach zu lesenden Schreibstil, und durch bestimmte Formulierungen immer wieder ein wenig Humor in die Geschichte mit einfließen lassen, was die Handlung immer ein wenig aufgelockert hat. Als besonders gelungen empfand ich die Perspektivenwechsel, durch die der Leser verschiedene Sichtweisen auf die Geschehnisse vermittelt bekam und auch die Spannung noch anstieg.Insgesamt eine spannende, kurzweilige Lektüre für alle die sich für Krimis begeistern können. Ein toller Schreibstil, interessante Charaktere und viele Wendungen in der Geschichte konnten mich gut unterhalten!

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  • 4,5 Bücher für diesen super Krimi aus Trier!

    Atemlos - Von des Todes zarter Hand
    Anne11997

    Anne11997

    06. September 2015 um 10:38

    Cover: Das Cover finde ich sehr schlicht. Er ist in grau-schwarz gehalten. Der Titel ist rot. Im grauen Bereich erkennt man eine Revoler. Ich finde es sehr gut, dass duch das Cover nicht viel verraten wird. Trotzdem kann es langweilig wirken. Insgesamt ist das Cover sehr gut gelungen. Meine Meinung: Normalerweise lese ich kaum Krimis, aber dieser Krimi hat es mir angetan. Ich empfehle dieses Buch allen Krimi - Fans. Die Handlung: Von Anfang hat mich dieses Buch begeistert. Ich begann zu lesen und konnte es nicht mehr aufhören. Die Spannung blieb bis zur letzten Seite. Die Handlung hat mich an ein Krimi aus dem Fernsehen erinnert. Zudem fand ich die Perspektivenwechsel zwischen dem Verbrecherpärchen und der Polizei sehr gut. Insgeamt ist die perfekt gelungen und man könnte diese Handlung als TV - Krimi nutzen. Die Charaktere: Die Charaktere sind gut gelungen. Teilweise waren es sehr viele Perspektiven aufeinmal, wie z.B im Waffengeschäft oder wenn mehrere Personen gleichzeitig vorhanden waren. Trotzdem gefiel mir dieser Wechsel, da man sich in die Person hineinfühlen konnte. Der Stil: Der perfekte Stil, habe ich diesem Buch gelesen. In spannenden Situationen kurz und knackig. Mit kurzen Sätzen und einzelnen Wörtern. Von der ersten Seite an blieb die Spannung erhalten. Der Stil war flüssig und gut zu lesen. Einfach ein gelungener Stil. Das Ergebnis: Ich habe jetzt die schwierige Aufgabe mit der Bewertung. *gr* Mir hat die Handlung und der Stil sehr gut gefallen. Zudem sind die Charaktere gut gelungen. Das Cover ist sehr passend zum Thema. Wie der Titel passt, weiß ich leider nicht so genau. Deswegen habe ich beschlossen diesem Buch 4,5 Bücher zu geben,also deswegen nicht wundern, wenn es keine Buchbilder gibt. *lach* Ich bedanke mich recht herzlich beim Autoren Michael E. Vieten für das Rezensionsexemplar.

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  • Eine blutige Verflogungsjagt

    Atemlos - Von des Todes zarter Hand
    Annabeth_Book

    Annabeth_Book

    25. August 2015 um 11:14

    Klappentext:   Die Geschichte von Anna Nowak und Anselm Jünger geht weiter.   Hauptkommissar Matheo Anderssons Vorgesetzte im Landeskriminalamt Mainz hatte sich unmissverständlich ausgedrückt. Sie wollten auf keinen Fall eine "Bonnie&Clyde-Geschichte" daraus werden lassen. Deswegen schickten sie ihren besten Mann. Doch das flüchtende Verbrecherpärchen gerät völlig außer Kontrolle. Anna Nowak und Anselm Jünger ziehen auf ihrer wilden Flucht eine blutige Spur hinter sich her. Auch vor Geiselnahme schrecken sie nicht zurück. Dabei fällt ihnen Matheo Anderssons junge und unerfahrene Kollegin in die Hände. Ein nervenaufreibendes Katz- und Maus-Spiel beginnt.   Autor:   Michael E. Vieten lebte viele Jahre im Harz und Schleswig-Holstein, jetzt wohnt er in Hunsrück. Er schreibt Prosa und Lyrik, Romane und Erzählungen. Er interessiert sich für die großen und kleinen Dramen der Menschen und versucht seinen Lesern etwas von seinen Erfahrungen und Erlebnissen mitzugeben. Inhalt:   Anna und Anselm flüchten. Und zwar vor der Polizei. Durch eine unüberlegte Handlung von Anna sind sie endgültig im Visier der Polizei gelandet. Doch anstatt sie zu stellen, flüchten sie lieber und hinterlassen dabei jede Menge Blut und Angst.   Meine Meinung:   Ich sagen dieser Teil hat mir um einiges besser gefallen wie der erste Teil. Er ist um einiges Spannender und es gibt mehr Sichtwechsel zwischen der Polizei und dem Verbrecherpärchen. Auch der Klappentext verrät nicht soviel wie im ersten Teil. Der Einstieg ist einfach und man ist gleich mitten im Geschehen. Man möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, denn man will wissen, wie es ausgeht. Das Ende ist sehr unvorhersehbar und ich muss sagen, dass ich mit so einem Ende nicht gerechnet hätte. Auch bestimmte Teile im Buch waren überraschen und haben es dadurch noch spannender gemacht. Ich finde der Autor hat mit diesem Teil, die Macken des ersten Teils wunderbar ausgeglichen.

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  • Bonnie und Clyde im Moseltal

    Atemlos - Von des Todes zarter Hand
    ubirkel

    ubirkel

    21. July 2015 um 21:15

    Ein sehr gut geschriebener Regionalkrimmi. Da ich aus dieser Region stamme, aber seit über 30 nicht mehr dort lebe, konnte ich mich doch sofort in diese Region und Menschen reinfinden. Alle Personen sind gut beschrieben und man kann sich mit den Hauptpersonen gut identifizieren, Bei mir war sofort das Kopf Kino eingeschaltet und der Roman wurde in einem Rutsch durchgelesen.  Dass es sich hier um eine Reihe handelt, merkt man nicht. Es muss also nicht er der Band 1 gelesen werden. Da mir dieses Buch gut gefallen hat, werde ich mir Band 1 besorgen, um auch die Vorgeschichte besser zu kennen. Sehr Lesenswert, Gut für den Urlaub.

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  • 2. Band der Atemlos-Reihe

    Atemlos - Von des Todes zarter Hand
    Kerry

    Kerry

    06. April 2015 um 21:51

    Horst Krieger, der Kommissar, der hinter die Verbindung der Mordfälle in Trier und Anselm Jünger gekommen ist, ist tot - verstorben nach einem Treppensturz, für den ebenfalls Anselm verantwortlich war. Nun kann Anselm endlich mit Anna in eine ungestörte Zukunft schauen. Doch leider sehen das die Kollegen von Krieger etwas anders, denn auch wenn nur wenige wussten, woran der übergewichtige Mann arbeitete, ein ungeklärter Todesfall unter Kollegen wird immer untersucht. Tatsächlich findet Jörg Rottmann in Kriegers Wagen die Notiz, die Anselm Jünger mit dem Mord an einem Opfer in Verbindung bringt. Rottmann beschließt, der Sache auf den Grund zu gehen und wird sogleich bei Anselm und Anna vorstellig. Mit den Vorwürfen konfrontiert, erschießt Anna Jörg Rottmann in Panik und beide fliehen überstürzt. Nun ist die gesamte Polizei Triers hinter den beiden her. Mit Hilfe von Annas ehemaligem Zuhälter gelingt ihnen vorerst die Flucht, doch so unauffällig, wie sich die Beiden ihre Flucht vorstellen, geht es nicht vonstatten, denn Leichen pflastern ihren Weg und bringen die Polizei immer wieder auf ihre Spur. Eigentlich wollen Anselm und Anna nur nach Stettin, zu Annas Oma, um dort am Meer zur Ruhe zu kommen, doch widrige Umstände verhindern immer wieder, dass sie vorankommen. Derweil macht Hauptkommissar Matheo Andersson vom LKA Jagd auf das Mörderpaar, doch die Situation spitzt sich weiter zu ... 2. Band der Atemlos-Reihe! Den Plot dieses Bandes kann ich eigentlich nur  mit einem Wort beschreiben: blutig. Ich fand es fantastisch, wie Anselm und Anna wie seinerzeit Bonnie und Clyde vor der Polizei flüchteten. Von den Figuren her hat mich in diesem Band die Figur der Anna sehr überrascht. Von der anfänglich freundlichen jungen Frau ist nicht viel übrig geblieben, denn in Stresssituationen, wie einer Verfolgung durch die Polizei, zeigt sie ein ganz anderes Gesicht. Etwas traurig war ich, dass sich in diesem Band die Figur des Anselm nicht wirklich weiter entwickelt hat. Im Vergleich zu Anna wirkte er noch immer recht farblos, aber seine Gefühle Anna gegenüber fand ich sehr glaubhaft dargestellt. Den Schreibstil empfand ich als berauschend zu lesen, sodass ich das Buch am Stück gelesen habe, ich musste einfach wissen, wie es ausgeht.

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  • "Von des Todes zarter Hand" von Michael E. Vieten

    Atemlos - Von des Todes zarter Hand
    Nelly87

    Nelly87

    01. April 2015 um 20:23

    BEI DIESEM BUCH HANDELT ES SICH UM DIE FORTSETZUNG EINER REIHE, DAHER KANN DIE REZENSION SPOILER ENTHALTEN Erster Satz "Verletzte Person." Um was geht's? Obwohl Anselm nach seinem Zusammentreffen mit Horst Krieger penibel darauf geachtet hatte, keine Spuren zu hinterlassen, die die Polizei auf ihn aufmerkmsam machen können, findet Kriegers Kollege Rottmann trotzdem die Verbindung zu Anselm. Denn Horst Krieger hatte in seinen Unterlagen die Verbindung zwischen Anselm und den vier Todesopfers genaustens aufgeschrieben. Daher fährt Rottmann kurzerhand zu der Wohnung, in der der vermeintliche Killer zwischenzeitlich mit seiner Freundin Anna wohnt. Doch auch Rottmann weiß: gegen Anselm gibt es keinerlei handfeste Beweise. Doch während der harmlosen Befragung verliert Anna die Nerven und gibt auf den Polizeibeamten einen Schuss ab, der daraufhin blutend auf dem Boden zusammenbricht. Für das Pärchen ist klar: wenn sie nicht die nächsten Jahre im Gefängnis verbringen wollen, getrennt voneinander, dann müssen sie fliehen. Also verlassen sie kopflos ihre Wohnung, schnappen sich Anselms alten Corsa und fassen den Plan, sich nach Polen zu Annas Großmutter abzusetzen. Doch die Polizei Trier findet bereits kurz darauf den schwer verletzten Rottmann und erhalten von nun an Unterstützung von Matheo Andersson vom LKA. Langsamer als erhofft kommt der Verbrechenpärchen voran und die Verfolger sind ihn dicht auf den Fersen. So hat's mir gefallen Den ersten Teil der Atemlos-Reihe hatte ich ja erst vor kurzem gelesen. Die Handlung des zweiten Teils fängt bereits wenige Stunden nach dem Ende des ersten an. Nachdem es am Schluss von "Beim Sterben ist jeder allein" zum Show-Down zwischen Anselm und Horst Krieger kam, welchen letzterer nicht überlebt hat, finden dessen Kollegen die Leiche im Treppenhaus. Doch obwohl die Handlungen nahtlos aneinander anknüpfen, fiel mir der Einstieg in das Buch unglaublich schwer. Ich kann noch nicht mal genau sagen, an was es lag, aber irgendwie konnte mich das Buch anfangs so gar nicht abholen. Ich hab das Buch nach wenigen Seiten immer wieder auf die Seite gelegt. Dabei beginnt das Buch nicht mal langweilig. Der Leser steigt sofort wieder in die Handlung ein. Vielleicht hatte ich solche Schwierigkeiten, weil die Charaktere einfach so schnell wechseln. Rottmann wurde zwar, soweit ich weiß, im ersten Teil kurz erwähnt, hatte selbst aber keinen Auftritt. Doch bevor der Leser sich an ihn gewöhnt hat, wird er auch schon über den Haufen geschossen und es gibt direkt einen Wechsel im Ermittler-Team. Im Allgemeinen war ich von den Charakteren durchgehen überrascht. Das Ermittler-Team mit Matheo Andersson und Christine Bernard fand ich ganz gut ausgeklügelt. Der Kommissar vom LKA ist von einem ganz eigenen Schlag mit seinen Zwangsneurosen und seiner Art, mit Mitmenschen zu interagieren. Dadurch konnte ich ihn mir wunderbar vorstellen. Auch die kleine Romanze mit der Polizei-Ärztin hat mir gut gefallen, da sie wirklich nur ganz leicht angekratzt wurde und damit niemals die eigentliche Handlung überlagert hat. Trotzdem war sie wirklich niedlich. Auch den Neuling Christine mochte ich wirklich gerne. Sie ist wegen ihres Alters noch relativ frisch bei der Polizei und der Fall "Jünger-Nowak" ist für sie, eine gute Gelegenheit, ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Dabei wirkt sie aber niemals karrieregeil, sondern erledigt auch Botengänge mit Krips und Köpfchen. Beide waren mir von Anfang an wirklich sympathisch. Schwierigkeiten hatte ich allerdings mit den Protagonisten Anselm und Anna. Beide wiesen zwar die Tiefe auf, die ich erwartet hatte, aber irgendwie kam ich mir vor, als wären deren Charaktere vertauscht worden. Anselm lernte ich im ersten Teil als einen Menschen kennen, der bei der kleinsten Kleinigkeit seine Mitmenschen aus dem Weg räumt. Dabei hatte er immer genau durchgeplant, wie er vorgehen will und hatte immer einen Plan. Außerdem zeigte er bei seinen Tötungen wenige bis gar keine Gefühle. Doch im zweiten Teil der Reihe kam er mir irgendwie vor, als würde er neben sich stehen. Nicht Anna war diejenige, die etwas durchdreht nach einem Schusswaffengebrauch oder die immer wieder Zweifel an der Flucht hat.... Nein, Anselm war der labile Part dieses Verbrechenpärchen. Eigentlich hätte ich es andersherum erwartet. Anna dagegen lernte ich erst als nette, kleine Frau kennen, die zwar in ihrem Leben und durch ihren Job schon einiges erlebt hatte, aber trotzdem irgendwie eine starke Schulter braucht. Doch sie mutiert auf einmal zur Gangsterbraut, da staunte ich nicht schlecht. Zwar war die Ausgestaltung dieser beiden durchaus befriedigend, allerdings hätte mir die klassische "Aufgabenverteilung" besser gefallen. Der Schreibstil von Michael E. Vieten hat sich für meinen Geschmack stark verbessert. Derjenige aus Band 1 war mir etwas zu speziell und stieß nicht bei jedermann auf Gefallen. Dieses Mal war der Schreibstil etwas mehr "Main Stream", wobei meiner Meinung nach Main Stream nichts schlechtes ist. Die abgehackten Sätze, die ich noch in der letzten Rezension bemängelt hatte, tauchen so gut wie gar nicht mehr auf. Trotzdem war der Schreibstil weiterhin leicht und flüssig zu lesen. Dabei sollte der Autor bleiben. Nicht ganz so gut gefallen hat mir der Verlauf der Story. Allerdings liegt das wahrscheinlich an einer meinen persönlichen Vorlieben. Ich persönlich lese unglaublich gerne Krimis und zwar aufgrund der Geheimnisse, die dort aufgedeckt werden und der Fäden, die nach und nach miteinander verknüpft werden. Zwar weisen die meisten Krimis am Schluss irgendeine Verfolgungsjagd auf oder Szenen, in denen der Täter hinter dem Opfer her ist bzw. die Polizei dem Täter an den Fersen klebt. Das sind aber für mich persönlich nicht die Szenen, warum ich diese Bücher so gerne mag. "Von des Todes zarter Hand" ist aber eben genau das: eine lange Verfolgungsjagd. Das an sich hat mich noch nicht gestört, aber mir hat das Geheimnis gefehlt, der Überraschungseffekt. Durch den Umstand, dass Andersson dem Verbrechenpärchen immer dicht auf den Fersen ist, wurde es zwar nie langweilig, aber ich hätte mir irgendwo einen kleinen "Oho-Effekt" gewünscht.  Und zum Schluss... "Von des Todes zarter Hand" ist eine Fortsetzung der Reihe, in der man die Entwicklung des Autors sehr schön beobachten kann. Die Handlungen der Charaktere waren kaum voraussehbar, womit der Spannungsbogen immer weiter gespannt wurde. Nach kleinen Startschwierigkeiten habe ich das Buch in einem Rutsch weggelesen, was auch dem zwischenzeitlich angenehmeren Schreibstil von Michael E. Vieten zu verdanken ist. Dafür fehlte mir in Band 2 ein wenig das Geheimnis. Trotzdem handelt es sich um eine solide Geschichte.

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  • Interessante Geschichte mit gutem Tempo und Schreibstil.

    Atemlos - Von des Todes zarter Hand
    Uwes-Leselounge

    Uwes-Leselounge

    26. March 2015 um 17:00

    Im ersten Teil von Atemlos - Beim Sterben ist jeder allein durften wir Anselm Jünger und Anna Nowak kennenlernen und die Geschehnisse aus seiner Sicht erleben, was mir schon gut gefallen hatte. Der zweite Teil wird vermehrt aus der Sicht der Polizei und hier zu Beginn von Hauptkommissar Jörg Rottmann geschildert, der wegen eines Mordes zum Tatort gerufen wird. Leider erweist sich sein Verdacht bezüglich des Mordopfers als richtig und so sieht er sich der Leiche seines Kollegen Hauptkommissar Krieger gegenüber. Rottmann nimmt die Ermittlungen auf, prüft die Unterlagen seines Kollegen in Zuge der vier ungeklärten Morde in Trier und stößt dabei auf Anselm und Anna. Bei einer Befragung in der Wohnung von Anselm überschlagen sich die Ereignisse und Rottmann wird schwer verletzt. Überstürzt eilen Anselm und Anna vom Tatort und eine wilde und brutale Verfolgungsjagd beginnt. Damit aus dieser Flucht keine "Bonnie & Clyde-Fall" wird, setzt das LKA Mainz seinen besten Mann, Matheo Andersson, darauf an. Dieser soll zusammen mit dem restlichen Team von Rottmann das Verbrecherpärchen schnappen. Doch dies ist leichter gesagt als getan. Der zweite Teil von Atemlos - Von des Todes zarter Hand ist zwar ebenso blutig und teilweise brutal wie der erste Teil, jedoch mit mehr Action und Spannung durch die wilden Verfolgungsjagden quer durch die Region rund um Trier. Die neuen Ermittler Matheo Andersson sowie Thorsten Kluge und seine neue Kollegin Christine Bernard von der Polizei Trier wurde in diese Geschichte gut eingebaut und auch die darauf folgenden Abläufe und Handlungen konnte ich jederzeit nachvollziehen und so schließt sich der Kreis immer enger um Anselm und Anna. FAZIT: Die gesamte Geschichte war für mich in sich jederzeit schlüssig und der berühmte "rote Faden" klar erkennbar. Die Geschichte hatte eine gute Grundspannung sowie ein gutes Tempo, was die Seiten nur so dahinfliegen ließ. Auch die einzelnen Charaktere waren gut ausgearbeitet. Hier hat mir besonders Christine Bernard gut gefallen, da Sie mit viel Übersicht und Elan bei der Arbeit war und trotzdem schlagfertig rüber kam. Von Ihr gibt es einen eigenen Psychokrimi, mit dem Titel Der Fall Siebenschön, den ich mir auf jeden Fall genauer ansehen werde. Man erkennt beim Lesen der beiden Bücher ganz klar die Weiterentwicklung des Autors und im Bereich Krimi werde ich den Autor auf jeden Fall im Auge behalten.

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  • Bonnie and Clyde

    Atemlos - Von des Todes zarter Hand
    monja1995

    monja1995

    13. March 2015 um 19:10

    Klappentext: Die Geschichte von Anna Nowak und Anselm Jünger geht weiter. Hauptkommissar Matheo Anderssons Vorgesetzte im Landeskriminalamt Mainz hatten sich unmissverständlich ausgedrückt. Sie wollten auf keinen Fall eine „Bonnie & Clyde-Geschichte“ daraus werden lassen. Deswegen schickten sie ihren besten Mann. Doch das flüchtende Verbrecherpärchen gerät völlig außer Kontrolle. Anna Nowak und Anselm Jünger ziehen auf ihrer wilden Flucht eine blutige Spur hinter sich her. Auch vor Geiselnahme schrecken sie nicht zurück. Dabei fällt ihnen Matheo Anderssons junge und unerfahrene Kollegin in die Hände. Ein nervenaufreibendes Katz-und-Maus-Spiel beginnt. Mein Umriss: Nachdem der Polizeibeamte Horst Krieger den Anschlag durch Anselm Jünger nicht überlebt hat, übernimmt sein Kollege Rottmann die weiteren Ermittlungen. Jedoch auch diesem kommt Jünger auf die Schliche und verletzt ihn schwer. Das LKA Mainz schaltet sich mit KHK Matheo Andersson in den Fall ein, der unter Mithilfe der jungen Kommissarin Christine Bernard dem Gaunerpärchen auf der Spur bleibt. Dieses Pärchen zieht eine blutige Spur durch die Umgebung um Trier und ist der Polizei immer einen kleinen Schritt voraus. Bis sie in einer Bankfiliale Geiseln nehmen und Christine Bernard mitten drin ist und versucht, die Sympathien von Anna Nowak und Anselm Jünger zu erlangen… Mein Eindruck: Die Neugierde trieb mich, als ich den zweiten Teil um das Pärchen Anselm Jünger und Anna Nowak zu lesen begann. War der erste Teil für mich noch etwas irritierend, weil Michael E. Vieten mit seinem Aufbau der Geschichte ganz andere Wege, als andere Autoren beschritt, so überzeugte er mich nun mit Spannung, rasanten Abläufen, logisch nachvollziehbaren Polizeiermittlungen und dem richtigen Quentchen Nervenkitzel. Auch dieser Teil war in Schreib- und Ausdrucksweise eher einfach, daher leicht zu verfolgen, gehalten. Dies war genau die richtige Wahl, die den Leser an dieses Buch fesselt. Im ersten Teil eher irritiert nach Aufhängern suchend, sah ich im zweiten Teil große Parallelen zum Fall Gladbek von 1988. Insbesondere als die Bank anfing eine wichtige Rolle zu spielen. Obwohl hier die Verbrecher doch etwas humaner mit ihren Geiseln umgingen, als damals Dieter Degowski und Hans-Jürgen Rösner. Gerade die Geiselnahme in der Bank wird vom Autor wie eine Spontantat behandelt, zumal Jünger und Nowak diese Tat mit immer neuen Ideen garnieren, wenn gewisse Dinge passieren, oder die Geiseln entsprechende Bemerkungen machen. Hatte ich mit dem ersten Band noch Zweifel, ob die Krimis von Michael E. Vieten mein Ding sind, so hat er mich nun davon überzeugt und ich freue mich noch mehr von diesem Autor, der andere Wege wählt als die große Masse, zu lesen. Mein Fazit: Man sollte nach einem aussergewöhnlichen Einstieg einem Autor auch mal eine zweite Chance geben. Dies bereut man bei Michael E. Vieten auf keinen Fall. Danksagung: Herzlichen Dank Michael E. Vieten, dass ich das Bild des Covers in Verbindung mit meiner Rezension veröffentlichen darf.

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