Michael E. Vieten Christine Bernard - Der Fall Siebenschön

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Inhaltsangabe zu „Christine Bernard - Der Fall Siebenschön“ von Michael E. Vieten

Eine Frau, ihre sechs Töchter und ein verzweifelter Mann. Sieben Tage Verhör und ein schrecklicher Verdacht. Wo sind Andrea Schröder und ihre Kinder? Leben sie noch? Unter Einsatz ihres eigenen Lebens treibt eine junge Kommissarin der Trierer Polizei die Ermittlungen voran und versucht, einem psychisch auffälligen und gewalttätigen Sonderling die dringend benötigten Informationen abzuringen. Eigentlich handelt es sich nur um eine Befragung zu einer Vermisstenanzeige. Doch der Selbstversorger Hartmut Schröder verwickelt sich in Widersprüche. Nicht nur seine Frau wurde seit Wochen von den Nachbarn in dem kleinen Dorf nicht mehr gesehen, auch seine sechs Kinder sind offenbar verschwunden. Kommissarin Christine Bernard spürt, dass unter der Oberfläche dieses verstockten Landwirts etwas Unfassbares auf sie wartet. Kriminalhauptkommissar Thorsten Kluge übernimmt den Fall. Die junge Kommissarin ist erleichtert, sich nicht mehr mit diesem düsteren Menschen befassen zu müssen. Doch Hartmut Schröder schweigt und fordert, dass Kommissarin Bernard die Vernehmung fortsetzt. Nachdem sie ihm wieder gegenübersitzt, beginnt eine beispiellose Achterbahnfahrt in die Abgründe der menschlichen Seele.

Durchweg spannend

— milapferd
milapferd

Ein Krimi, der sich auch für Thrillerfans eignet – superspannend und mit authentischen Charakteren.

— Tialda
Tialda
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  • Der Fall Siebenschön - Michael E. Vieten

    Christine Bernard - Der Fall Siebenschön
    milapferd

    milapferd

    13. June 2016 um 09:59

    Christine Bernard ist die junge Kollegin vom K1 in Trier. Von ihrem Freund, nach dem Tod ihrer Eltern, betrogen und verlassen, schmeisst sie sich mit all ihrer Kraft in die Ermittlungen des anstehenden Falls. Das Team vom K1 wird zu einem Bauernhof gerufen, um einer Vermisstenanzeige nachzugehen. Sie treffen in dem verdreckten Bauernhaus nur den Vater an. Seine Ehefrau und die sechs Kinder sind spurlos verschwunden. Auch in der Schule und im Dorf wurden sie lange nicht gesehen. Sind die Mädchen wirklich mit ihrer Mutter in den Urlaub gefahren, so wie es der Vater behauptet. Trotz der schulpflichtigen Kinder, die von der Gemeinde nicht akzeptiert wurden und in der Schule gemobbt werden? Die Ermittler werden stutzig und gucken sich im Haus um. Hinter einer Tür riecht es nach Verwesung und auch der Vater verhält sich verdächtig. Dieser Krimi hat mich direkt von der ersten Seite gepackt und dann auch nicht mehr losgelassen. Die Geschichte ist spannend, anders kann man es nicht sagen. Ich habe die ganze Zeit als Leser mitgefiebert und mitermittelt. Schön ist auch, dass es sich um eine Krimi-Serie handelt, denn so kann man sich die Charktere noch weiter erarbeiten und kennen lernen. Ich freu mich auf den nächsten Fall von Christine Bernard und vergebe sehr gerne 5 Sternchen.

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  • Ermittlungen wie im Krimi - Spannend wie ein Thriller

    Christine Bernard - Der Fall Siebenschön
    Tialda

    Tialda

    18. June 2014 um 15:19

    Rezension: Obwohl Krimis eigentlich absolut nicht mein Fall sind, wollte ich Michael E. Vietens “Christine Bernard: Der Fall Siebenschön” trotzdem ausprobieren, da mir ein anderes Buch des Autors bereits sehr gut gefallen hat – und zum ersten Mal in meiner ‘Lesegeschichte’ konnte mich ein Krimi richtig begeistern. Während in der dritten Person erzählt wird, begleitet der Leser eine Woche lang Christine Bernard – eine ehrgeizige, engagierte, junge Kommissarin, die noch nicht allzu lange bei der Trierer Polizei arbeitet und neben den Ermittlungen um Anerkennung im Team kämpfen muss. Die Geschichte nimmt zunächst ganz harmlos Fahrt auf: Mit ihrem Teamkollegen macht sich Christine Bernard auf den Weg zu einem Bauernhof, um einer Vermisstenanzeige nachzugehen. Die Frau eines Landwirts wurde länger nicht mehr gesehen und auch die vielen Kinder scheinen einfach weg zu sein. Auf dem Hof angekommen treffen die beiden auf den Hausherrn Hartmut Schröder - ein ungepflegter Kerl, der in einem ebenso verwahrlosten Haus lebt. Er verhält sich seltsam und sehr aggressiv – seine Eintrittskarte in die U-Haft. So beginnt eine atemberaubende Ermittlung, die mich völlig in seinen Bann zog. Schröder gibt völlig widersprüchliche Aussagen von sich und hält die Polizei ordentlich auf Trab. Immer wieder durchsucht die Kommissarin das unheimliche, alte Bauernhaus, macht grenzwertige Entdeckungen und nimmt dabei nicht gerade selten selbst Schaden. Bis zum Schluss bleibt alles schwammig und schwer zu greifen. Die Frage “Weiß er wo seine Familie steckt oder nicht und leben sie überhaupt noch?” wird immer wieder offenbar aufgelöst und endet dann doch wieder in einer Sackgasse. Der Schluss gestaltet sich dementsprechend spannend und mit einem Knall. Fazit: Ein Krimi, der sich auch für Thrillerfans eignet – superspannend und mit authentischen Charakteren.

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