Michael Eckert

 4 Sterne bei 2 Bewertungen
Autor von Die Atomphysiker, Physik und weiteren Büchern.

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Rezension zu "Physik" von Michael Eckert

Weckt Interesse an der wissenschaftlichen Geschichte und Forschung in dem Fachgebiet Physik
Buchraettinvor 3 Monaten

100 Entdeckungen der Physik, von den Atomen über schwarze Löcher – von Aristoteles zu Einstein und dem „Atlas-Detektor“- eine spannend erzählte Reise durch die Welt der Physik.
Dieses Sachbuch weckt auf jeden Fall Neugier und es zeigt wie spannend die Welt der Physik auch sein kann. Ich denke es ist auch ein empfehlenswertes Buch für Jugendliche, die sich für naturwissenschaftliche Dinge interessieren.
Gut gefallen hat mir zu Beginn das Vorwort der beiden Autoren. Was versteht man unter Physik? Wie veränderte sich die Definition im Laufe der Jahrhunderte. Es gibt auch einen Ausblick auf das Buch und die Auswahl der Erfindungen, die hier präsentiert werden. Die Autoren sagen auch selbst, es sei ein Buch, in dem einfach gelesen werden sollte, was einem gefällt oder wo das Interesse des Lesers geweckt wird.
Als Anregung dient vorn im Buch das Inhaltsverzeichnis. Es unterteilt sich in Abschnitte, die in der griechischen Antike beginnen, über Physiker wie Albert Einstein, Kopernikus, Galileo bis zur Entdeckung des Vakuums weitergehen. Themen sind außerdem Klangfiguren, Fraunhoferlinien oder auch das Foucaultsche Pendel- um nur ein paar zu nennen und ein wenig neugierig auf das Buch zu machen.
Ich fand die Themen, die sich mit dem Inneren der Atome beschäftigen auch sehr spannend. Gerade Quantenmechanik oder auch die Elektronenmikroskopie sind da zu nennen. Aber auch die neuesten Entdeckungen in Bezug auf Astronomie. Schwarze Löcher, weiche Materie, Dunkle Materie oder auch der Teilchenbeschleuniger Cern in der Schweiz.
Ich finde die Physik liefert ein paar äußerst spannende Themen und ich denke, man sollte als interessierter Leser dieser Wissenschaft auch mal eine Chance geben, wenn es vielleicht in der Schule auch nicht immer unbedingt das Lieblingsfach war.
Das Buch ist ein wenig eine Mischung in der die Themen auch auf wissenschaftlich- historische Entwicklung in der Physik eingehen, aber auch die aktuelle Forschung in den Mittelpunkt stellen.
Der Aufbau ist so gestaltet, dass es immer eine Doppelseite pro Thema gibt. Auf der einen Seite findet man den Text und gegenüberliegend eine Zeichnung, Abbildung oder ein Foto zu dem aktuellen Sachthema.
Aufgebaut sind die Texte in Bezug auf das jeweilige Thema, in dem auch auf die historische Forschung oder Entdeckungen eingegangen wird. Es wird der aktuelle Wissensstand besprochen, als Beispiel nehme ich hier mal die Schwarzen Löcher. Es kommt ohne Formel aus, das Buch ist wirklich auch für Laien, die aber Interesse haben an diesen Themen insofern sehr gut geeignet.
Für alle interessierten Leser, die nun weitere Lektüre suchen und tiefer in die Wissensgebiete einsteigen wollen, fand ich am Ende des Buches das umfangreiche Literaturverzeichnis sehr gelungen. Hier finden sich auch noch ein Abbildungsverzeichnis, sowie ein Register.
Die Autoren des Buches sind Michael Eckert, er studierte Physik in München und arbeitet am Forschungsinstitut des deutschen Museums in München und Jürgen Teichmann, auch er studierte Physik und ist Professor für Wissenschaftsgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Die Daten erfährt man hinten im Buchumschlag. Die Texte enthalten immer ein Kürzel, die denke ich deutlich machen, welcher der Autoren ihn verfasst hat.
Es ist ein tolles Sachbuch, mit vielen Fotos, Abbildungen, ich persönlich mag es sehr, wenn viel mit Bildern gearbeitet wird und Sachthemen so verdeutlicht werden.
Das Buch ist auch von Laien sehr gut lesbar und es weckt wirklich Interesse an der wissenschaftlichen Geschichte und Forschung in dem Fachgebiet Physik.

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