Michael Ende Das Gefängnis der Freiheit

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Inhaltsangabe zu „Das Gefängnis der Freiheit“ von Michael Ende

Ein schimmernder Palast aus Mondstein, ein Korridor, dessen Ende nie erreicht werden kann, ein Katakombensystem, in dem das Schattenvolk lebt … Michael Ende entführt den Leser in seinen Geschichten in eine farbenprächtige Welt der Wunder und Zeichen, der Geheimnisse und Rätsel. Doch auch wenn es die magischen Orte, in denen die phantastischen Geschichten spielen, in der Realität nicht gibt, so erkennen wir sie wieder, weil sie in die Innenwelt der Menschen führen. Begeben Sie sich ins Land der Phantasie – mit den hier versammelten magischen Abenteuern von Michael Ende.

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  • Rezension zu "Das Gefängnis der Freiheit." von Michael Ende

    Das Gefängnis der Freiheit

    MrCeline

    09. November 2009 um 09:21

    Klappentext: "Da war mir plötzlich, als hielte die Welt den Atem an und als stünde die Zeit stille." Mit der Leichtigkeit eines Seiltänzers und der Genauigkeit eines Bogenschützen erzählt Michael Ende von den Labyrinthen der menschlichen Innenwelt. Seine acht Geschichten führen den Leser in düstere Kammern mit vielen Türen, vor hoch aufragende Tore, hinter denen eine andere Welt leuchtet, und in Korridore, die immer länger werden, je weiter man geht. Sie zeigen Welten, in denen einer das Wundern lernen kann.... Über das Buch: Der Klappentext spricht die Inhalte der Kurzgeschichten an. Ich habe den Eindruck, dass dieses Buch viele Autobiografische Züge hat. So spielen mehrere Geschichten in Rom. Einem zwischenzeitlich längerem Wohnort Endes. Und bei der Offenheit des Autors kann ich mir gut vorstellen, dass er immer auf der Suche nach neuen Phantasien war und diese auch gefunden hat. Ich weiß nicht welche Geschichte mich am Meisten beeindruckt hat. Sie sind jede auf ihre Weise etwas ganz besonders. Das meiste Unwohlsein empfand ich bei "Das Gefängnis der Freiheit. Die Geschichte der Tausendundelften Nacht". Eingesperrt in einem Raum mit 111 Türen. Was hinter den Türen ist, weiß keiner. Aber nur eine kann öffnet werden. Im diesem Moment verschließen sich alle anderen. Als amüsant empfand ich "Zugegeben etwas klein". Eine heitere und liebevolle Ansicht der Vorteile gegenüber der kleinen Italiener. Eine Reise der besonderen Art in Ruhe und Einsamkeit erlebt der Leser mit dem Traumweltreisenden Max Muto. Doch auch einen Leserbrief hat Ende in dieser Geschichtensammlung veröffentlicht. Sie handelt von kaum vorstellbaren Dingen. Ein Haus verschwindet. Nicht nur in Wirklichkeit,sondern auch von den Landkarten. Im wahrsten Sinne des Wortes. Obwohl diese Geschichte sehr real ist, verlangt sie dem Leser doch unheimlich viel Phantasie ab. Denn entgegen vieler Geschichten Ende, bei dem der Leser an die Hand genommen und in die Welt der Phantasie geführt wird, muss sich der Leser in dieser Geschichte alleine zurecht finden. Durch die extrem unterschiedlich langen Geschichten, kann sich der Leser einfach einer Geschichte aussuchen, für die er gerade Zeit hat. Denn ein unterbrechen der Geschichten reißt den Leser auf schmerzhafte Weise aus der geschaffenen Welt.

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  • Rezension zu "Das Gefängnis der Freiheit." von Michael Ende

    Das Gefängnis der Freiheit

    Leserrezension_2009

    29. September 2009 um 11:39

    Eingereicht von rumble-bee: Michael Ende zu lesen, ist für mich genau so, wie in ein Kaleidoskop zu schauen. Keine Lektüre gleicht der anderen, und auch dieses Mal habe ich wieder etliche neue Details entdeckt. Ich glaube, dass der Autor in seinen Kurzgeschichten unglaublich viel von sich selber versteckt, sowohl sich als Künstler, als auch seine Überzeugungen. Allerdings muss man da schon genauer "hinlesen"! In der Geschichte "Einer langen Reise Ziel" beispielsweise kommt "der wissenschaftliche Zeichner und Maler Emanuel Merkel aus München, der sich schon durch etliche Veröffentlichungen eine gewisse Bekanntheit erworben hatte" vor - das ist eindeutig Ende selber! Ironischerweise stirbt er dann im Verlauf der Geschichte. Auch in anderen dieser Geschichten vermeinte ich Anklänge an die Person des Autors zu entdecken - wie Iwri, der Mann aus dem Schattenvolk, der als einer der Wenigen eine äußere Wirklichkeit zu erspüren glaubt, oder der Traumweltreisende Max Muto. Sie alle spiegeln ein wenig das Selbstverständnis Michael Endes wider, der zumeist unverstandene, aber doch genial begabte Künstler und fantasievolle Fabulierer. Auch die Dinge, von denen hier geschrieben wird, lassen ein wenig von der Weltsicht Endes erraten. Es geht um Themen wie "Was ist Realität" "(Der Korridor des Borromeo Colmi"), "die Natur des Bösen" (Das Haus an der Peripherie), eine ironisch-verspielte Charakterisierung der Italiener, bzw. der Einwohner Roms ("Zugegeben etwas klein"), die Rolle des Künstlers in der Gesellschaft ("Die Katakomben von Misraim"), "was ist freier Wille" ("Das Gefängnis der Freiheit"), und etliches mehr. Sicher mag man die Atmosphäre in etlichen dieser Geschichten ein wenig gruselig finden, und auch sind die Enden oft in der Schwebe oder vielfach interpretierbar. Aber ich finde die erzählerische Vielfalt einfach unglaublich, sehr virtuos beschrieben, und in jedem Falle überzeugend dargestellt. Für jede Geschichte "erfindet" Ende einen ganz eigenen Ton: sei es ein Leserbrief, ein orientalisches Märchen, eine Parabel, oder eine mystische Biographie - alles gelingt ihm mit einer beeindruckenden Souveränität. Mit diesem Buch, das ich vor vielen Jahren eher zufällig entdeckte, hat sich Michael Ende für mich endgültig als ernstzunehmender Schriftsteller auch und gerade für Erwachsene etabliert. Sicher kein literarisches Fast Food, dafür aber, was die Fantasie betrifft, gehaltvolle Vollwertkost.

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  • Rezension zu "Das Gefängnis der Freiheit." von Michael Ende

    Das Gefängnis der Freiheit

    rumble-bee

    17. September 2009 um 11:14

    Michael Ende zu lesen, ist für mich genau so, wie in ein Kaleidoskop zu schauen. Keine Lektüre gleicht der anderen, und auch dieses Mal habe ich wieder etliche neue Details entdeckt. Ich glaube, dass der Autor in seinen Kurzgeschichten unglaublich viel von sich selber versteckt, sowohl sich als Künstler, als auch seine Überzeugungen. Allerdings muss man da schon genauer "hinlesen"! In der Geschichte "Einer langen Reise Ziel" beispielsweise kommt "der wissenschaftliche Zeichner und Maler Emanuel Merkel aus München, der sich schon durch etliche Veröffentlichungen eine gewisse Bekanntheit erworben hatte" vor - das ist eindeutig Ende selber! Ironischerweise stirbt er dann im Verlauf der Geschichte. Auch in anderen dieser Geschichten vermeinte ich Anklänge an die Person des Autors zu entdecken - wie Iwri, der Mann aus dem Schattenvolk, der als einer der Wenigen eine äußere Wirklichkeit zu erspüren glaubt, oder der Traumweltreisende Max Muto. Sie alle spiegeln ein wenig das Selbstverständnis Michael Endes wider, der zumeist unverstandene, aber doch genial begabte Künstler und fantasivoller Fabulierer. Auch die Dinge, von denen hier geschrieben wird, lassen ein wenig von der Weltsicht Endes erraten. Es geht um Themen wie "Was ist Realität" "(Der Korridor des Borromeo Colmi"), "die Natur des Bösen" (Das Haus an der Peripherie), eine ironisch-verspielte Charakterisierung der Italiener, bzw. der Einwohner Roms ("Zugegeben etwas klein"), die Rolle des Künstlers in der Gesellschaft ("Die Katakomben von Misraim"), "was ist freier Wille" ("Das Gefängnis der Freiheit"), und etliches mehr. Sicher mag man die Atmosphäre in etlichen dieser Geschichten ein wenig gruselig finden, und auch sind die Enden oft in der Schwebe oder vielfach interpretierbar. Aber ich finde die erzählerische Vielfalt einfach unglaublich, sehr virtuos beschrieben, und in jedem Falle überzeugend dargestellt. Für jede Geschichte "erfindet" Ende einen ganz eigenen Ton: sei es ein Leserbrief, ein orientalisches Märchen, eine Parabel, oder eine mystische Biographie - alles gelingt ihm mit einer beeindruckenden Souveränität. Mit diesem Buch, das ich vor vielen Jahren eher zufällig entdeckte, hat sich Michael Ende für mich endgültig als ernstzunehmender Schriftsteller auch und gerade für Erwachsene etabliert. Sicher kein literarisches Fast Food, dafür aber, was die Fantasie betrifft, gehaltvolle Vollwertkost.

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  • Rezension zu "Das Gefängnis der Freiheit" von Michael Ende

    Das Gefängnis der Freiheit

    Marcel

    11. September 2008 um 14:22

    In acht Kurzgeschichten entführt Michael Ende den Leser in andere Welten. Wunder, Geheimnisse, Rätsel, fernab der Realität. Fantasievoll, zum Nachdenken anregend.

  • Rezension zu "Das Gefängnis der Freiheit" von Michael Ende

    Das Gefängnis der Freiheit

    Kaba

    23. October 2007 um 11:56

    Zum Teil durchaus verstörende Kurzgeschichten!

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