Michael Ende Der Niemandsgarten

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Inhaltsangabe zu „Der Niemandsgarten“ von Michael Ende

»Der Niemandsgarten« zeigt Michael Endes poetische Welt in all ihren Facetten: Gedankennotizen und Einfallsskizzen reihen sich neben Entwürfe und erste Szenen von Erzählungen und Romanen, etwa dem humorvollen Abenteuer des Raubritters Rodrigo Raubein. Zu Theaterstücken wie »Die Absteige« gesellen sich Gedichte, Rätsel und Leserbriefe, die durch Zeichnungen des Autors aufgelockert werden. Ein Lesebuch voller Phantasie und Poesie, zum Schmökern, Träumen und Nachdenken, das uns ins Reich des »Drachenvergolders« entführt.

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  • Eine Fundgrube für Ende-Fans

    Der Niemandsgarten
    anneschuessler

    anneschuessler

    16. August 2017 um 15:48

    Am Grabbeltisch eines Bahnhofsbuchhandlung gefunden, dann lag es relativ lange auf dem Bücherstapel und da ich gerade versuche, eben diesen jetzt abzuarbeiten, habe ich mich mal drangemacht. Das Buch beinhaltet fertige, halbfertige und bruchstückhafte Werke aus dem Nachlass von Michael Ende und ist spannend, aber auch mit Vorsicht zu genießen, denn man merkt einigen Sachen an, dass sie unfertig sind. Es gibt komplett fertige Theaterstücke neben Skizzen für ein Ballett, Briefe an Leser oder kurzen Ideen. Der titelgebende Niemandsgarten ist eine Geschichte, in der sich viele Elemente aus der Unendlichen Geschichte wiederfinden. Wenn man sich aber ein bisschen durchkämpft, wird man sehr belohnt, da macht es auch nichts, dass ein und die gleiche Geschichte in zwei Theaterstücken in komplett anderen Settings erzählt wird, im Gegenteil, es ist sehr spannend, wenn man sehen kann, wie sich Geschichten entwickeln, welche unterschiedlichen Herangehensweisen man wählen kann und am Ende auch, warum manche Dinge funktionieren, aber andere nicht. Michael Ende, so heißt es, wäre erst fertig gewesen, wenn es bei seinen Geschichten nicht nur um die Geschichte selber, sondern auch um eine Idee gegangen wäre. Der Einblick in seinen Zettelkasten macht deutlich, wie das gemeint ist. Wer sich für Michael Ende interessiert und kein Problem damit hat, Geschichten zu lesen, die einfach mal mittendrin abbrechen, dem kann ich dieses Buch nur wärmstens ans Herz legen. Ich habe dafür erst mal meine Wunschliste um weitere Ende-Bücher erweitert.

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  • Rezension zu "Der Niemandsgarten" von Michael Ende

    Der Niemandsgarten
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. April 2011 um 08:30

    Aber Märchen verstehen sie besser als die meisten Menschen hier. Märchen sind Brücken zwischen der Welt dort und der Welt hier. Ich meine die wirklichen Märchen. Dies und noch vieles mehr gibt es in diesem Lesebuch zu entdecken. Mal ernst, mal heiter, aber immer wieder neu und phantasievoll sind hier alle möglichen Fragmente aus dem Nachlass des Autors zusammengetragen. Egal, ob Nonsens-Gedichte, japanische Geistergeschichten oder rätselhafte Erzählungen, Michael Ende schafft es immer wieder, mit wenigen Worten eine tolle Atmosphäre zu zaubern. Was ich in diesem Buch auch sehr interessant fand, waren die wenigen Briefe von Michael Ende an verschiedene Personen, in denen man recht viel interessantes und lesenswertes über Endes Arbeitsweise und seine Ansichten zu diesem oder jenem Thema erfährt. Ich hatte den Eindruck, dass es sich nicht um eine lose Aneinanderreihung von Fragmenten handelt, sondern, dass sich der Herausgeber Roman Hocke, der als Lektor eng mit Michael Ende zusammenarbeitete und auch gut mit ihm befreundet war, wirklich etwas bei der Zusammenstellung der einzelnen Sachen gedacht hat. So scheinen manche der Erzählungen ein ähnliches Thema zu behandeln und es nur auf unterschiedliche Weise und aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu beleuchten. Ebenfalls interessant war die Tatsache, dass sich hinten im Buch zu allen Fragmenten - sogar zu der noch so kleinen Notiz - ein paar Sätze zur Entstehungsgeschichte derselben fanden, die ebenfalls aufschlussreich waren, was das Schaffen von Michael Ende angeht. Das einzige, was mich an diesem Lesebuch irgendwie stört, ist das Cover (siehe oben). Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, wieso gerade dieses Cover gewählt wurde. Es stammt zumindest nicht von Ende und die abgebildete Szenerie hat auch keinerlei Bezug zu einer der Geschichten im Inneren. Natürlich passt es bedingt zum Titel "Der Niemandsgarten", mit der gleichnamigen Geschichte hat es allerdings nicht das geringste zu tun. Ich persönlich hätte eher eine der surrealistischen Malereien von Edgar Ende bevorzugt, da sie meiner Meinung nach auch von der Atmosphäre besser passen, aber na ja... man kann nicht alles haben. Gelungen ist "Der Niemandsgarten" trotzdem und jedem Liebhaber von Michael Ende ans Herz zu legen!

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  • Rezension zu "Der Niemandsgarten" von Michael Ende

    Der Niemandsgarten
    Angizia

    Angizia

    25. December 2009 um 01:27

    Von Der Hauptgeschichte "der Niemandsgarten" war ich wirklich mitgerissen.. und umso enttäuschter als sie so aprupt endete. Aber so sind sie halt, die Nachlasswerke. Denn genau so eines ist dieses Buch. Eine Sammlung unveröffentlichter Artikel aus dem Hause Michael Ende. Darunter nicht vollendete Geschichten, unveröffentlichte Kurzgeschichten, Gedichte oder einfach eine Notiz, welche irgendwann einmal einen Gedanken festhalten sollte. Insgesamt zu empfehlen. Der Niemandsgarten wird außerdem als eine Art "Vorform" der unendlichen Geschichte dargestellt, in der bereits viele Ideen daraus umgesetzt wurden - allerdings in anderer Form. Dazu sagen kann ich leider nichts, da ich mir erstmal Die unendliche Geschichte kaufen muss.. aber das kommt ganz sicher noch!

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