Michael Ende Die unendliche Geschichte

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Inhaltsangabe zu „Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende

Bastian Balthasar Bux entdeckt in einer Buchhandlung ein geheimnisvolles Buch, „Die unendliche Geschichte“. Es handelt von „Phantásien“, dem Reich der Phantasie. Die Kindliche Kaiserin, Herrscherin dieses Reichs, ist schwer erkrankt. Sie droht zu sterben und mit ihr wird Phantásien untergehen. Erst ist Bastian nur der Leser der Geschichte, nach und nach merkt er, dass er ein Teil von ihr wird. Er soll derjenige sein, der Phantásien rettet! Wie man sie von früher kennt: die Originalausgabe ist zurück. Zum Neu- und Wiederentdecken der Welt Phantásiens! Folgende Auszeichnungen hat das Buch erhalten: „Buch des Monats Dezember“ (1979) Buxtehuder Bullen (1979) Silberner Griffel von Rotterdam (1980) Wilhelm-Hauff-Preis zur Förderung von Kinder- und Jugendliteratur (1980) Preis der Leseratten des ZDF (1980) Auswahlliste Deutsche Jugendbuchpreis (1980) Europäischer Jugendbuchpreis (1981)

Ein phantastisches Buch voller Magie, Tiefsinn und Leidenschaft. Eine Hommage an die Fantasie!

— MyriamErich

Steht schon viele viele Jahre in meinem Schrank

— Kelo24

Dieses Buch sollte jeder in seinem Leben mindestens einmal gelesen haben.

— SandraKath

Ein typischer Klassiker mit viel Stil. Am Anfang bin schlecht reingekommen aber danach ging es in eins durch Also Daumen hoch dafür

— Kathrinkai

[3/5] Sehr fantasievoll und zum Teil auch spannend. In der Mitte aber langweilig und manchmal überladen. Und lose Fäden ohne Ende.

— JenniferKrieger

Ein tolle Geschichte, die man immer wieder lesen und auch hören kann, denn das neue Hörspiel lohnt sich absolut!

— Buchling82

Ein Klassiker der mich zum Träumen brachte!

— Claraphine

Eine gute fantastische Geschichte, die jedoch ein wenig zäh wird, da kaum Spannung vorhanden ist.

— Bellchen

Hat damals meine Liebe zu Büchern geweckt und bis heute eines meiner absoluten Lieblingsbücher!

— Ro_Ke

Eine tolle Geschichte und immer wieder gerne gelesen. Werde meine Ausgabe für meine Kinder aufheben.

— Elizzie

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  • [Rezension] Die unendliche Geschichte – Michael Ende

    Die unendliche Geschichte

    JenniferKrieger

    30. August 2017 um 18:30

    Zur Rezension auf meinem Blog:http://jennys-buecherkiste.blogspot.de/2017/08/rezension-die-unendliche-geschichte.htmlKlappentext:Bastian Balthasar Bux gerät in einem Antiquariat an ein Buch, das ihn auf magische Weise anzieht: Die unendliche Geschichte. Er stiehlt es und liest auf dem Schulspeicher vom grenzenlosen Reich Phantásien, in dem sich auf unheimliche Weise das Nichts immer weiter ausbreitet. Ursache dafür ist die Krankheit der "Kindlichen Kaiserin", die einen neuen Namen braucht, um gesund zu werden. Den kann ihr aber nur ein Menschenkind geben. Bald merkt Bastian, dass er mehr und mehr in die Handlung um den jungen Krieger Atréju und dessen Aufgabe, ein solches Menschenkind zu finden, hineingerät. Sollte er selbst jenes Menschenkind sein? Einordnung:Das Buch ist kein Teil einer Reihe.Erster Satz:Diese Inschrift stand auf der Glastür eines kleinen Ladens, aber so sah sie natürlich nur aus, wenn man vom Inneren des dämmerigen Raumes durch die Scheibe auf die Straße hinausblickte.(Seite 4)Rezension:Wie es von einem Buch von Michael Ende nicht anders zu erwarten war, ist die Geschichte über alle Maßen fantasievoll. Die Welt Phantásien, in der ein Großteil der Geschichte spielt, ist vielfältig und detailreich beschrieben. Es gibt jede Menge unterschiedliche Länder, in denen viele verschiedene Völker leben. Dabei handelt es sich größtenteils um Wesen, die außerhalb dieses Buches wohl nicht existieren. Leider hat der Autor es, meiner Meinung nach, irgendwann ein wenig übertrieben mit der Fantasie. Es fiel mir immer schwerer, mich auf noch ein neues, verrücktes Wesen einzulassen. Und die Masse an Namen, die nicht nur Länder und Völker, sondern natürlich auch einzelne Individuen haben, hat mich schlichtweg erschlagen. Da ist überhaupt nichts von hängen geblieben. Manchmal waren das so ellenlange Buchstabenkombinationen, dass ich sie nicht einmal aussprechen konnte.Ähnlich ging es mir auch mit der Handlung. Sie war durchaus spannend und der Aspekt der Geschichte in der Geschichte in der Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Hin und wieder gab es zudem überraschende Wendungen und die Auflösung verlief anders als gedacht. Oberflächlich fand ich die Handlung daher sehr interessant. Sobald ich versucht habe, sie nachzuvollziehen, bin ich allerdings an meine Grenzen gestoßen. Die Geschichte ist so mystisch und fantastisch und verrückt und abgedreht, dass der Versuch, sie logisch zu verstehen, hoffnungslos ist. Mir blieb also nichts anderes übrig, als viele Entwicklungen, die schlichtweg über meinen Verstand gingen, einfach hinzunehmen. Zudem hatte das Buch in der Mitte einen ordentlichen Hänger. Da hatte ich zum Teil das Gefühl, dass „Die unendliche Geschichte“ tatsächlich unendlich ist. Es ging einfach nicht vorwärts, während sich ein kreativer Erguss des Autors an den anderen gereiht hat.Am meisten gestört haben mich jedoch die unzähligen losen Fäden, die ganz bewusst geschaffen und dann ignoriert werden. Immer wenn eine Figur sich aus der Handlung verabschiedet, werden grobe Andeutungen über die großen Leistungen und künftigen Abenteuer der Figur gemacht. Aber statt es einfach auf den Punkt zu bringen, bleiben die Aussagen vage und der Autor speist den Leser jedes Mal mit dem Satz "Aber das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden." ab. Ich kann gar nicht mehr sagen, wie viele Dutzend Male ich diesen Satz lesen musste. Dadurch ist mit dem Ende des Buches zwar Bastians Geschichte abgeschlossen, aber sämtliche Nebencharaktere hängen noch in der Luft, sodass es trotzdem ein unbefriedigendes Ende ist.Fazit:Im Großen und Ganzen hat mich das Buch enttäuscht. Die Geschichte ist wirklich fantasievoll und reich an allen denkbaren und undenkbaren Wesen. Leider war sie irgendwann so voll gestopft mit Ländern, Völkern und Figuren mit ellenlangen, unaussprechlichen Namen, dass davon einfach überhaupt nichts hängen geblieben ist. Zudem sind die fantastischen Ergüsse so verworren, dass ich die Handlung teilweise nicht mehr nachvollziehen konnte. Anfangs und am Ende ist sie trotzdem spannend, aber in der Mitte schien sie mir unendlich. Am meisten hat mich aber gestört, dass der Autor jeden Nebencharakter mit einem losen Faden und neugierig machenden Andeutungen verabschiedet hat, ohne später noch einmal darauf einzugehen. „Die unendliche Geschichte“ war damit nett, mehr aber auch nicht, und bekommt dafür drei Schreibfedern.

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    • 2
  • Kinderbuchklassiker

    Die unendliche Geschichte

    MellisBuchleben

    11. August 2017 um 11:59

    Ich tue mich immer schwer mit der Bewertung von Kinderbüchern, da es Geschichten gibt, die auch Erwachsenen richtig gut gefallen und dann gibt es Bücher, die nur Kinder unglaublich toll finden. Bei der "unendlichen Geschichte" handelt es sich um einen Kinderbuchklassiker, der mir erst jetzt begegnet ist. Zunächst einmal finde ich, dass das Cover des Schutzumschlages nicht so gelungen ist. Meine Ausgabe ist schon etwas älter und meiner Meinung nach passt dieses Cover nicht zum Inhalt. Auch das Cover des Hardcovers ohne Schutzumschlag passt nicht ganz zum Inhalt, gefällt mir aber schon etwas besser. Das Cover der "unendlichen Geschichte" ist im Buch genau beschrieben und bei meiner Ausgabe wurde sich leider nicht daran gehalten. Ich weiß aber, dass es durchaus Ausgaben gibt, die sich daran gehalten habe. Das finde ich immer schöner, ist bei mir aber wie gesagt nicht der Fall. Das möchte ich nur angemerkt haben. Besonders hervorzuheben ist die Aufmachung des Buches dennoch. Denn die einzelnen Kapitel beginnen jeweils mit einem der 26 Buchstaben des Alphabets. Jeder dieser Buchstaben nimmt eine ganze (linke) Seite ein und dient als Initial, also als erster Buchstabe des Kapitels und somit des ersten Wortes. Die Seitenzahlen befinden sich oben und sind von Blätterranken  umgeben. Die Schrift ist zweifarbig, und zwar grün und rot. Das ist wirklich besonders, denn ich habe noch nie ein Buch gelesen, das eine farbige Schrift hatte. Die beiden Farben haben eine Bedeutung, die nicht erklärt ist, dem Leser aber sofort klar ist, wenn er das Buch liest. Für diese ganze großartige Gestaltung des Buches gibt es von mir schon mal ein Herz :).Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Bastian ist ein etwa zehnjähriger Junge, der sehr authentisch in seinen Handlungen und Gedanken dargestellt ist. Er sitzt auf dem Dachboden und vergisst die Zeit, als er immer mehr in die Geschichte eintaucht.Vor Lesen des Buches habe ich mich natürlich gefragt, was es mit der Unendlichkeit auf sich hat. Diese Thematik wird im Buch sehr schön gestaltet und umgesetzt. Die Idee hinter dem Buch gefällt mir. Die vielen auftauchenden Wesen sind alle sehr bildhaft beschrieben, was von der Sprache unterstützt wird. Ich konnte wie Bastian in der Geschichte vertiefen und sie genießen. Einziger Kritikpunkt meinerseits ist, dass sich das Buch meiner Ansicht nach zum Ende hin etwas in die Länge zieht. Bastian hat viele Abenteuer zu bestehen und es wird auch nicht langweilig. Aber mit der Zeit war es mir irgendwie ein bisschen zu viel, immer wieder mit den zahlreichen Charakteren "auf Reisen" zu sein, vor allem, weil deren Namen alle sehr ausgefallen und zum Teil schwierig auseinanderzuhalten sind. Trotzdem hat mir das Buch insgesamt sehr gut gefallen und es ist in jedem Fall ein Kinderbuch, das auch Erwachsene noch begeistern kann, wofür es noch einmal drei Herzen gibt, so dass das Buch im Ganzen von mir vier Herzen bekommt.

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  • Ein wirklich schöner Klassiker

    Die unendliche Geschichte

    Karen_Lange

    15. July 2017 um 20:38

    Dieses Buch hatte ich noch vor dem Film gelesen. Es gefiel mir sehr gut und somit sah ich mir dann auch den Film an.

    Ich selbst fand das Buch bedeutend besser, denn dort konnte man sich in die Welt von der kindlichen Kaiserin hinein träumen.

    Aber was soll man auch über dieses Buch noch berichten? Ich kann mich nur vielen Kommentaren anschließen.

  • Die unendliche Geschichte von Michael Ende

    Die unendliche Geschichte

    steffi5437

    13. May 2017 um 16:06

    Auf den ersten Seiten geht es um den Jungen Bastian, der in einer Bibliothek Zuflucht vor seinen Mitschülern sucht! In der Bibliothek stiehlt er ein Buch mit dem Titel "Die Unendliche Geschichte! "Er flüchtet auf den Dachboden seiner Schule und beginnt zu lesen!Er taucht ein in die Geschichte von dem jungen Krieger Atreju, der in Phantasien lebt und Phantasien vor dem Untergang retten muss!Meine Meinung: Mich hat das Buch absolut gefesselt und in seinen Bann gezogen!Ich hatte beim lesen das Gefühl, als wäre ich mitten in der Geschichte drin und konnte sehr gut mit den Protagonisten mitfühlen!

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  • eine Geschichte voller Geschichten

    Die unendliche Geschichte

    banditsandra

    05. May 2017 um 14:26

    Ich habe das Buch jetzt zum zweiten Mal gelesen und werde jedesmal wieder davon gefesselt. Natürlich habe ich den Film vorher gekannt und es war als Kind einer meiner liebsten. Aber das Buch ist ja dann nochmal was ganz anderes. Ich mag die Ideen wie die 2 Welten zusammen gehören und voneinander abhängig sind. Und ich glaub am meisten gefallen hat mir das mit dem Bergwerk der Bilder, ein Ort wo alle vergessenen Träume hinkommen, den Gedanken mag ich. Die Schlamuffen waren auch sehr lustig, am Anfang zumindest.Ich habe das Buch vorgelesen und muss sagen es ließt sich sehr angenehm weil es so einen schönen Fluß und einen sehr angenehmen Schreibstil hat. Fazit: Nicht nur für Kinder geeignet.

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  • Momentan sind "Klassiker" nichts für mich

    Die unendliche Geschichte

    Ernie1981

    13. April 2017 um 09:00

    Inhalt: Phantásien ist in Gefahr. Das unheimliche Nichts droht alles zu verschlingen. Um das Reich der Kindlichen Kaiserin zu retten, muss Bastian immer tiefer in das Land der Irrlichter, Schlamuffen, Gnomen und Glücksdrachen eindringen, das er in einem geheimnisvollen Buch entdeckt hat. Gemeinsam mit dem jungen Krieger Atréju macht er sich auf die gefährliche Reise zum Elfenbeinturm und gerät in einen Strudel grenzenloser Fantasie. Persönliche Meinung: Ich habe mich wirklich durch das Buch gequält. Zeitweise binnich auf das Hörbuch umgeschwenkt, damit ich überhaupt weiter gekommen bin. Ich liebe Harry Potter, ich mag Kinderbücher, aber ich konnte mich auf dieses Buch nicht einlassen. Sorry 😕

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    • 3
  • Ein Fantasie-Klassiker

    Die unendliche Geschichte

    Annette_Spratte

    24. February 2017 um 18:08

    Sprachlich anspruchsvoll nimmt Michael Ende seine Leser mit auf eine Reise in eine Welt, in der nichts unmöglich scheint. Als ich das Buch als Teenager zum ersten Mal las, war ich wie gefesselt und verbrachte jede freie Minute in Phantasien. Über die Jahre erinnerte ich mich nicht mehr an die ganzen Details, aber eines stand fest: Dieses Buch war sagenhaft schön. Jetzt habe ich es wieder gelesen und mit meinen Kindern neu entdeckt. Wieder begeisterte mich die unglaubliche Schöpferkraft und der Ideenreichtum von Michael Ende, auch wenn mich manchmal beim Vorlesen das Gefühl beschlich, dass er die Namen seiner Figuren dadurch bekam, dass er Buchstabensteine aus einem Scrabble-Beutel zog. Ob nun Uyulala, Urgl oder Querquobad - so ganz flüssig ging das beim Vorlesen nicht von der Zunge. Der zweite Teil des Buches, in dem die Hauptperson Bastian Balthasar Bux nach Phantasien kommt, ist für mich noch immer mit einem Gefühl des Unwohlseins behaftet. Sein Verhalten ist egoistisch und unüberlegt und er richtet damit viel Schaden an. Da ist mir der Held Atréju, der den ersten Teil der Abenteuer bestreitet, deutlich lieber. Aber dennoch könnte die Geschichte nicht in dem wertvollen Ende münden, wenn Bastian nicht diese Fehler machen würde. So gab es Gesprächsstoff mit meinen Söhnen, was ja auch eine tolle Wirkung darstellt. Alles in Allem kann ich dieses Buch wärmestens empfehlen, auch wenn die Geschichte - leider - doch nicht unendlich ist.

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  • Diese Geschichte endet für mich wirklich nie

    Die unendliche Geschichte

    TashaWinter

    10. February 2017 um 16:24

    Dies ist eins der ersten Bücher bei denen ich mich genau daran erinnere, wie meine Mutter es uns vorgelesen hat. Bei sehr vielen Stellen kann ich mich noch ganz genau daran erinnern, wie ich zugehört habe, in mein Bett eingekuschelt. Es geht in dem Buch um einen Jungen namens Bastian Balthasar Bux, dessen Mutter gestorben ist und der auch keinen guten Kontakt zu seinem Vater hat. In der schule wird er nur gehänselt. Seine einzige Zuflucht sind Bücher. Als ihn wieder einmal eine Gruppe von Jungen verfolgt sucht er Zuflucht im Buchladen von Karl Konrad Koreander. Der ist alles andere als freundlich zu ihm, aber hier findet Bastian ein Buch mit dem Namen "Die unendliche Geschichte". Da er sich nichts besseres vorstellen kann als eine Geschichte die nie endet nimmt er es mit und beginnt auf dem Speicher seiner Schule es zu lesen. Er tauchte ein in Fantasien, eine wundervolle Welt, die vom Nichts verschlungen wird. Um es zu retten macht sich der tapfere junge Atreyu auf, um denjenigen zu suchen, der die Zerstörung Fantasiens aufhalten kann. Atemlos verfolgt Bastian dessen abenteuerliche Reise und wird mehr und mehr in das Buch hineingezogen. Wie kein anderes Buch hat "Die unendliche Geschichte" die Art wie ich Bücher lese geprägt. Für mich ist es jedes Mal wenn mich ein Buch fasziniert genauso wie für Bastian. ich fühle mich wie ein teil der Geschichte. Außerdem hat es mich sehr beeinflusst, dass in dem Buch immer wieder die Rede davon ist, das jede Geschichte hundert neue beginnt, die im Grunde ebenfalls erzählt werden müssten. Ganz sicher hat "Die unendliche Geschichte" meine Art die Welt zu sehen insofern geprägt als dass ich das was wir uns ausdenken, also die Welten die in unseren Köpfen entstehen nicht weniger wichtig ist als die reale Welt.

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  • Ein Klassiker für nahezu jedes Lesealter

    Die unendliche Geschichte

    Flaventus

    25. January 2017 um 08:31

    Es gibt so viel zu lesen. Auch in der Vergangenheit konnte ich nicht immer jedes Jugend- und Kinderbuch lesen. Das gilt auch für Klassiker, wie "Die unendliche Geschichte". Ich dachte, dass ich die Geschichte kenne, nachdem ich den Film gesehen habe und habe das Buch verschmäht, weil ich sowieso nur ungern Büchern lese, nachdem ich deren Verfilmung gesehen habe. Wie falsch ich damit lag, konnte ich erst jetzt feststellen, als ich Die unendliche Geschichte meinem achtjährigen Sohn vorgelesen habe. Dieser wurde durch ein Hörspiel auf die Geschichte aufmerksam, das im KiRaKa ausgestrahlt wurde, durfte danach den Film schauen und war dann ebenfalls davon überrascht, wie wenig der Film mit dem Buch gemein hat. Phantásien Das Grundgerüst ist bei beiden Erzählungen gleich. Bastian Balthasar Bux stößt in einem Buchantiquariat auf das Buch "Die unendliche Geschichte" und stiehlt es. Damit verkriecht er sich auf dem Speicher seiner Schule und taucht in die Geschichte ein, bis er merkt, dass er Teil von der Geschichte ist. Der Film erzählt quasi nicht nur gerade mal die Hälfte der Geschichte aus dem Buch, nein, im Grunde genommen erzählt er eine andere Geschichte, die nichts mehr mit der aus dem Buch gemein hat. Eine der Besonderheiten des Buchs liegt in der Zweifarbigkeit der Schrift. Geschrieben ist das Buch in orange und dunkelblau. Die Farben zeigen an, wo man sich gerade befindet: bei Bastian oder in Phantásien. Je nach dem, wo sich der Leser gerade befindet, überwiegt mal die eine und mal die andere Farbe. Ein sehr interessantes Stilmittel. Der orange Text ist etwas kontrastärmer, so dass das Lesen bei schummrigen Licht etwas schwieriger ist, aber es ist noch okay. Phantasie Aber warum heißt es eigentlich Die unendliche Geschichte? Im Film wird diese Frage nicht beantwortet, im Buch sehr wohl. Und das sehr anschaulich. Aber nicht nur das fehlt dem Film. Es fehlt auch die Seele des Buchs. Die eigentliche Quintessenz wurde für den Film extrahiert und entfernt. Eigentlich erzählt er eine eigene vom Buch unabhängige Geschichte. Kein Wunder, dass sich Michael Ende im Verlauf der Verfilmung von der Produktion distanziert hat. Dabei kommt das Buch im zweiten nicht verfilmten Teil erst richtig in Fahrt und spielt mit der Phantasie des Lesers. Dabei bedient sich Ende übrigens bei anderen Autoren. Mehr als einmal wurde ich an den Herr der Ringe von Tolkien erinnert. Allerdings tut das der Geschichte keinen Abbruch, immerhin hat sich Tolkien selbst ebenfalls bei anderen bedient. Lesealter Wir haben die gebundene Neuausgabe von 2004 aus dem Thienemann Verlag gelesen. Als Lesealter wird vom Verlag 12-16 Jahre angegeben. Keine Ahnung warum. Je nach Leseerfahrung können sicherlich auch jüngere Kinder das Buch selbst lesen. Zum Vorlesen eignet es sich sicherlich auch für Jüngere. Wie eingangs erwähnt habe ich das Buch meinem achtjährigen Sohn vorgelesen und musste nur manchmal ein paar Worte erklären. Sprachlich ist er aber jederzeit mitgekommen und konnte der Geschichte immer folgen. Deutlich unverständlicher ist die Angabe eines Höchstalters. Die unendliche Geschichte gilt zurecht als ein Jugendbuch, dass sich auch an Erwachsene richtet. Das vor allem auch Erwachsenen viele fantastische Lesestunden bieten kann. Nicht nur mein Sohn wollte abends ein weiteres Kapitel lesen, auch ich wollte wissen, wie die Geschichte weitergeht. Fazit Die unendliche Geschichte gehört zu Recht zu den Klassikern der Jugendliteratur, der sich auch an erwachsene Leser richtet. Wer das Lesen dieses Werks bisher wie ich immer nach hinten geschoben hat, sollte es tunlichst nachholen. Es lohnt sich, selbst für betagte Menschen. Wer das Buch nicht kennt, hat wirklich etwas verpasst. Und wenn gerade Gott und die Welt neu verfilmt wird, so sollte sich vielleicht mal ein Produktionsstudio dieses Werks annehmen und einen Film schaffen, der diesem Werk gerecht wird. Das Buch hätte es verdient.

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  • In den Sümpfen der Traurigkeit

    Die unendliche Geschichte

    AnneMayaJannika

    31. December 2016 um 17:24

    Zum Cover: grau-grün-braun, die zwei Schlangen, die sich gegenseitig beißen. In der Mitte ist PhantasienZum Buch:Die unendliche Geschichte beginnt damit, das Bastian vor seinen Schulkamraden fin ein Antiquariat flieht und dort dann ein Buch klaut, welches eine ungeheure Anziehungskraft auf ihn hat.Auf dem Dachboden der Schule beginnt er die Geschichte von der kranken kindlichen Kaiserin und dem tapferen Krieger Atreju, die in Phantasien leben, zu lesen. Je weiter Bastian liest, desto mehr wird die Geschichte zur Realität und er wird ein Teil der Geschichte.Meine Meinung:Nachdem 1984 und 1986 dieses Buch und Momo verfilmt wurden, sah ich in meiner Jugend nicht die Notwendigkeit die Bücher zu lesen. Nun in der nächsten Generation, lese ich mit bzw. vor.Das woran ich mich (aus dem Film) am Meisten erinnerte, war der Tod des Pferdes in den Sümpfen der Traurigeit. Zur Freude meiner Kinder musste ich beim Vorlesen auch tatsächlich wieder weinen, als ich es mir vorgestellt habe. Die Fantasie, die Wortwahl, die komplette Geschichte ist auch nach Jahren noch mitreißend.Obwohl ich gestehen muss, zum Vorlesen war es fast ein wenig lang. Nachdem wir den"ersten Teil" Atrejus Reise auf der Suche nach einer Heilung für die kindliche Kaiserin durch hatten, habe ich mich gefragt, was jetzt noch kommt. Der "zweite" Teil war zwar spannend und die Abenteuer von Bastian fast schon fantastisch, aber ich hatte meine Mühe beim Vorlesen, denn ich hatte das Gefühl, die Reise wollte kein Ende nehmen.Meinen Kindern und mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Und wir würden auch gerne einmal auf Fuchur Rücken durch die Lüfte schweben.Fazit:Ein Klassiker der Kinderliteratur, wirklich ein Muss zu lesen.

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  • Erst ist er nur der Leser der Geschichte, doch dann ist er ein Teil von ihr...

    Die unendliche Geschichte

    Leseratte2007

    20. November 2016 um 12:03

    Darum geht es (Klappentext):Bastian Balthasar Bux entdeckt in einer Buchhandlung ein geheimnisvolles Buch, „Die unendliche Geschichte“. Es handelt von „Phantásien“, dem Reich der Phantasie. Die Kindliche Kaiserin, Herrscherin dieses Reichs, ist schwer erkrankt. Sie droht zu sterben und mit ihr wird Phantásien untergehen. Erst ist Bastian nur der Leser der Geschichte, nach und nach merkt er, dass er ein Teil von ihr wird. Er soll derjenige sein, der Phantásien rettet! Meine Meinung:Ein klassisches Buch, was man auf jeden Fall gelesen haben muss und dann habe ich es in dem Regal meiner Mutter gefunden und musste es dann einfach lesen.Zuerst einmal finde ich die wechselnde Schrift total cool und die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Auch als Bastian in die Geschichte eintaucht finde ich die Entwicklungen sehr schön. Doch Bastians Charakter ändert sich immer und immer wieder ins Schlechte und er ist nicht mehr er selber. Er hat zwar Phantasien gerettet, doch er benimmt sich einfach unmöglich. Der ehemalige Protagonist ist teils sehr pessimistisch und fast schon miesepetrig vor Neid und schlechten Gefühlen.Das Ende fand ich wieder total toll und ich finde gut, dass sich Bastian wieder mit seinem Vater versöhnt hat und alles wird wieder besser...

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  • Tolle Geschichte zum immer wieder lesen

    Die unendliche Geschichte

    CorinaPf

    23. October 2016 um 11:50

    Inhalt:Bastian ein kleiner unscheinbarer Junge wird von seinem Mitschüler terrorisiert. Er versteckt sich in einer Buchhandlung und entdeckt ein Buch dass er kurzerhand mitnimmt (stiehlt). Er versteckt sich in seiner Schule am Dachboden und beginnt das Buch zu lesen. Er liest das es ein Land Phantasien gibt und dort eine Kindliche Kaiserin regiert die krank ist. Nur ein Junge mit 10 Jahren namens Antreju kann ihr helfen. Er begibt sich auf den Weg um ein Heilmittel zu finden. Bastian taucht immer weiter in die Geschichte und wird später selber in die Geschichte von Phantasien eintauchen.Ich habe schon lange das Buch gesucht und hab es endlich in einer Buchhandlung gefunden, ich hab es gleich mitgenommen. Wie ich es zu lesen begann viel mir auf dass in zwei färbig geschrieben ist Bastians Erfahrungen beim lesen ist Orange geschrieben und die Geschichte was in Phantasien spielt ist schwarz. Ich fand dies richtig gut, denn da wusste man immer wo man sich befindet und wer der Protagonist ist. Ein Satz der immer wieder vorkam und der sich in mein Gedächtnis gebrannt hat ist. " Aber das ist eine andere Geschichte und soll ein anderes mal erzählt werden." Der Satz kam immer wieder, wenn man eine Nebengeschichte/Nebencharaktere selbst eine Geschichte bekommen hätten.Protagonisten:Bastian: ist für mich der Hauptcharakter er liest die Geschichte und kommt selber dann nach Phantasien. Die erste hälfte vom Buch gefiel mir Bastian. Er war ein netter Junge der viel Phantasie hat. Doch die zweite hälfte vom Buch verändert er sich und ich mochte ihn dann nicht mehr. Ich wusste nicht wohin die zweite hälfte vom Buch hinführte, doch zum Schluss verstand man/ich wieso er die Veränderung gemacht hat. Antreju: Mochte ich seit der ersten Begegnung. Er hat Mut und hat ein gutes Herz. Er zeigt Gefühle und lässt sich von seinem Herzen leiten. Antreju, hilft seinen Freunden wo er nur kann und bleibt bei ihnen, steht zu ihnen auch wenn diese große Fehler gemacht haben. Vom Schreibstil:Am Anfang sehr spannend und auch sehr gefühlvoll. Doch ab der zweiten hälfte zog sich das Buch und ich mochte teilweise nicht weiterlesen. Doch zum Schluss wurde es wieder spannend  und gefühlvoll. Auch was das Buch aussagen will fand ich toll. 1.bleib so wie du bist verändere dich nicht, denn das bist du2. Glaube an die Phantasie und bewahre dir ein Stückchen Kindheit auf. Für mich ein tolles Buch 4 1/2  Sterne, wegen dem langatmigen Mittelteil einen halben Punkt abzug. Aber ich würde es jeder Zeit wieder lesen um Erinnerungen an meine Kindheit wieder zu erwecken.  

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    • 6
  • Das Buch meiner Kindheit

    Die unendliche Geschichte

    Yolande

    11. October 2016 um 14:52

    Ich habe das Buch vor Kurzem beim Aufräumen wiedergefunden und musste es natürlich jetzt noch einmal lesen. Ich erinnere mich, dass es damals regelrecht verschlungen habe und mir die einzelnen Figuren und Landschaften in Phantasien sehr gut vorstellen konnte. Das war vor über 30 Jahren :).Jetzt war es für mich eine schöne Erinnerung und ich wusste tatsächlich noch teilweise die Namen mancher Figuren.Die Story: Der 10-jährige Bastian Balthasar Bux wird von seinen Mitschülern gehänselt und gemobbt. Durch Zufall gerät das Buch "Die unendliche Geschichte" in seine Hände und er verschanzt sich auf dem Dachboden seiner Schule um es zu lesen. Damit beginnt die Geschichte in der Geschichte.Das Land Phantasien ist in Gefahr und der junge Atréju wird auf die Suche nach einem Retter geschickt. Er erlebt dabei viele Abenteuer. Nach und nach bemerkt Bastian, dass er wohl selbst eine große Rolle in dieser Geschichte spielen wird.Die unendliche Geschichte ist ein wunderschönes Kinder- und Jugendbuch. Die Gestaltung meiner gebundenen Ausgabe von 1979 ist sehr liebevoll und die Idee mit den verschiedenen Schriftfarben für die wirkliche und die phantasische Welt ist sehr gut. Auch die wundervoll gezeichneten Anfangsbuchstaben der einzelnen Kapitel (von A bis Z) sind gelungen und sehr schön zum Anschauen. Die Geschichte ist spannend und abenteuerreich und die Vielfalt der beschriebenen Figuren und Landschaften ist einfach unglaublich.Ein Muss für alle Kinder und Junggebliebenen.

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  • Sehr gutes Buch

    Die unendliche Geschichte

    _lezbar_zab

    22. August 2016 um 12:32

    Sehr schön geschrieben und eine tolle Handlung 
    Ich verbinde viel Kindheitserinnerungen mit diesem Buch ❤

  • einfach ein wundervolles buch <3

    Die unendliche Geschichte

    cupcakeprincess

    14. August 2016 um 12:31

    Phantasien ist nur noch Schutt und Asche. Die kindliche Kaiserin braucht unbedingt einen neuen Namen und schickt Atreju auf eine geheime Mission. Diese soll denjenigen finden, der der kindlichen Kaiserin einen neuen Namen geben kann.Bastian Balthasar Bux flieht vor seinen Klassenkameradin und findet Unterschlupf in einer Buchhandlung. Beim Stöbern entdeckt er "Die unendliche Geschichte", eine Geschichte, die nie zu Ende geht und für einen Bücherfreund wie Bastian einfach das perfekte Buch ist.Das Buch ist so spannend, dass Bastian gar nicht bemerkt, wie die Stunden übers Land ziehen. Beim Lesen wird er jedoch das Gefühl nicht los, dass die Figuren in der Geschichte seine Anwesenheit bemerken. Je weiter Bastian liest, desto mehr und mehr wird er in die Geschichte hineingezogen.Mir hat das Buch einfach nur super gefallen. Es ist flüssig geschrieben und entführt den Leser in eine Welt voller Fantasie. Auch finde ich die Message gut, dass die inneren Werte zählen und dass man aufpassen sollte, mit dem was man sich wünscht ;D Auch macht einem die Geschichte Mut. Denn Bastian dachte anfangs ja immer, dass er total unbedeutend wäre und keine speziellen Kräfte hätte.Zum ersten Mal habe ich die Buchversion gelesen und das Buch hat mich regelrecht verzaubert <3

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