Elefantastische Weihnachten

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Eine abenteuerliche, fantastische Vorweihnachtsgeschichte, die die Frage stellt wer die Geschenke bringt.

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Inhaltsangabe zu "Elefantastische Weihnachten"

Das Christkind bringt die Geschenke, da ist sich Luise sicher! Doch da kann Anton nur den Kopf schütteln: Quatsch, der Weihnachtsmann bringt die Geschenke! Und schon ist der schönste Streit im Gange. Timbo ist egal, wer was bringt. Hauptsache, es gibt genügend Limonade und Schokoladenkekse.Und da man in der Weihnachtszeit sowieso nicht streiten soll, sehen die drei lieber selbst nach. Timbo glaubt, dass man dazu an den Nordpol muss, und Luise und Anton haben so etwas auch schon einmal gehört. Mit dem Fli-Fa-Schlitt-Mobil machen sie sich auf den Weg, doch da erleben sie eine unerwartete Überraschung ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783219117127
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:32 Seiten
Verlag:Annette Betz ein Imprint von Ueberreuter Verlag
Erscheinungsdatum:15.09.2017

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    Kinderbuchkistes avatar
    Kinderbuchkistevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine abenteuerliche, fantastische Vorweihnachtsgeschichte, die die Frage stellt wer die Geschenke bringt.
    Eine wunderschöne, spannende, abenteuerlich und amüsante Vorweihnachtsgeschichte

    Ja, wen gibt es denn nun?
    Den Weihnachtsmann oder das Christkind?
    Ja, und wer bringt die Geschenke?

    Diese Fragen beschäftigen nicht nur  Anton, Luise und Elefant Timbo sondern auch unsere kleinen Leser / Zuhörer.
    Ob wir nach dieser Geschichte schlauer sind?
    Wir dürfen gespannt sein.
    Michael Engler erzählt uns wieder einmal eine elefantastische Geschichte, voller kindlicher Fantasie, die er hier mit einfließen lässt.
    Anton glaubt der Weihnachtsmann bringt die Geschenke wohingegen Luise felsenfest an das Christkind glaubt.
    Nur Elefant Timbo, dem ist es völlig egal wer die Geschenke bringt Hauptsache es gibt  Schokoladenkekse und Limonade.
    Wenn man es  jedoch genau wissen möchte, dann muss man sich auf den Weg machen es zu erforschen / zu entdecken.
    Da gerade jede Menge Kartons  rum stehen bauen sie sich kurzerhand ein
    "FLI-SCHWIMM-SCHLITT-MOBIL" mit dem sie zum Nordpol fliegen möchten.
    Auf ihrer Reise glauben sie mal das Christkind, mal den Weihnachtsmann doch ihr Reisegefährt ist so schnell, das sie kaum, das sie etwas entdeckt haben auch schon wieder daran vorbei sind.
    Sie fliegen vorbei an mach interessanten Orten bis sie plötzlich auf einen riesigen Eispalast stoßen, voller Geschenke auch für sie, doch weder Christkind noch Weihnachtsmann sind zu sehen.
    Ob die beiden sie doch noch finden? Oder wenigstens einen von ihnen?

    *
    Ja, auch dieses Mal haben uns Michael Engler und Joelle Tourlonias völlig in den Bann gezogen mit ihrer elefantastischen Geschichte, die voller Abenteuer und Leben ist.
    Sprachlich lebt die Geschichte, insbesondere die Reise, von der Wiederholung eines bestimmten Ereignis. Schnell bekommen die Kinder dies mit und können mit einsteigen.
    Die Fahrt im "FLI-SCHWIMM-SCHLITT-MOBIL" ist recht rasant, was sich nicht nur in der Dynamik der Sprache ausdrückt sondern auch in den Bildern mit denen uns die Illustratorin Joelle Tourlonias wieder einmal verzaubert.
    Viele traumhaft schöne, oft geheimnisvolle, verwunschene, sehr stimmungsvolle  Illustrationen warten auf den Leser und Zuhörer.
    *
    Bei unseren Lesekindern kam die Geschichte sehr gut an. Auch wenn man Ende September eigentlich noch keine Weihnachtsgeschichten liest.
    Wir haben sie mit Kindern im Alter zwischen 4 und 9 Jahren gelesen und waren sehr überrascht von den anschließenden Kommentaren der Kinder, die sich sehr intensiv und reflektiert mit dem Gehörten auseinandersetzten.
    Es gibt in der Geschichte den Punkt wo Anton und Luise im Eispalast ihre Geschenke entdecken und auspacken. Sie freuen sich sehr genau das zu bekommen was sie sich gewünscht hatten.
    Da jedoch noch nicht Weihnachten ist kennen sie ja nun schon ihre Geschenke.
    In der Geschichte wird dies nicht thematisiert, doch die Kinder beschäftigte genau das am meisten. Die Frage:
    " Kann man sich noch über ein Geschenk freuen, wenn man schon weiß was man bekommt?"
    In der Geschichte stellt sich diese Frage nicht. Am Weihnachtsabend freuen sich alle über ihre Geschenke, als sehen sie sie das erste Mal.
    Die größeren Kinder kamen zu dem Schluss, dass die Kinder nur in der Fantasie die Geschenke schon geöffnet haben, so wie die ganze Reise ja nur Fantasie gewesen ist. Die kleineren sahen es deutlich naiver aber auch nüchterner. Sie waren mehrheitlich der Ansicht, dass man sich auch zweimal freuen kann und einige erklärten, dass man sich ja noch freuen kann weil nun genug Zeit ist damit auch zu spielen, was man vorher ja nicht wirklich konnte.
    Woher nun die Geschenke kommen bleibt im Grund unklar wie zuvor. Eben von Christkind und Weihnachtsmann. Der Glaube an beide bleibt erhalten und spielt auch in der Geschichte bis zum Schluss eine geheimnisvolle Rolle.
    Die größeren unter den Kindern sahen das Ende, in dem gefragt wird wer von den beiden denn nun der Mutter von Anton das Geschenk gebracht hat, als Erklärung.
    Daher ist beim Vorlesen zu überlegen in welche Richtung man das Gespräch in der Nachbetrachtung lenken möchte. Es könnte der Punkt kommen an dem die Kinder ernüchternd feststellen, das die Erwachsenen die Geschenke machen. Im Grunde ist dies ja überhaupt nicht schlimm, doch wenn man den Zauber von Weihnachten ( gerade bei kleineren Kindern) noch etwas beibehalten möchte sollte man im Vorfeld mit in Betracht ziehen, dass größere Kinder, die ohnehin nicht mehr an Weihnachtsmann oder Christkind glauben, die Jüngeren nicht entzaubern.
    Liest man einem Kind die Geschichte alleine vor besteht hier rein inhaltlich vom Verständnis er keinerlei "Gefahr".
    Ganz im Gegenteil. Es bleibt geheimnisvoll.
    *

    Eine wunderbare Geschichte,
    die uns da für die Vorweihnachtszeit
    von Autor und Illustratorin geschenkt wurde

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    Mit großen, verträumten und humorvollen Bildern und einem kurzweiligen Text, in kindgerecht leichter Sprache.
    Wiebke Plöger, Ruhr Nachrichten

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