Michael Felten

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Michael FeltenDie Inklusionsfalle
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Die Inklusionsfalle
Die Inklusionsfalle
 (4)
Erschienen am 27.02.2017
Michael FeltenSchluss mit dem Bildungsgerede!: Eine Anstiftung zu pädagogischem Eigensinn
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Schluss mit dem Bildungsgerede!: Eine Anstiftung zu pädagogischem Eigensinn
Michael FeltenSchluss mit dem Bildungsgerede!
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Schluss mit dem Bildungsgerede!
Schluss mit dem Bildungsgerede!
 (1)
Erschienen am 23.01.2012
Michael FeltenKinder wollen etwas leisten
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Kinder wollen etwas leisten
Michael FeltenScriptor Praxis - Unterrichten / Lernwirksam unterrichten
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Scriptor Praxis - Unterrichten / Lernwirksam unterrichten
Michael FeltenAuf Drogen hereinfallen? Mein Kind nicht!
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Auf Drogen hereinfallen? Mein Kind nicht!
Michael FeltenNeue Mythen in der Pädagogik
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Neue Mythen in der Pädagogik
Michael FeltenAuf die Lehrer kommt es an!
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Auf die Lehrer kommt es an!
Auf die Lehrer kommt es an!
 (0)
Erschienen am 11.01.2010

Neue Rezensionen zu Michael Felten

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Buecher-Liebe-des avatar

Rezension zu "Die Inklusionsfalle" von Michael Felten

Die Inklusionsfalle
Buecher-Liebe-devor einem Jahr

Michael Felten zeigt in diesem Buch so einige Missstände in der schulischen Inklusionspolitik auf. So bekommt durch dieses Buch den Eindruck, dass die Inklusion einen weitaus höheren Stellwert hat als die Bildung. Er führt einige Beispiele an, bei denen ich das Gefühl bekommen habe, dass die Verantwortlichen einfach komplett keinen Plan davon haben, wie sich so etwas im Alltag tatsächlich umsetzen lässt.

Ich selbst halte es grundsätzlich schon für wichtig, dass behinderte und nicht behinderte Kinder in gemeinsamen Kontakt kommen, damit einfach Vorurteile und Hemmungen abgebaut werden können, bzw. gar nicht erst entstehen. Ich halte es aber für einen völlig falschen Ansatz, dass Kinder, die eine wirklich intensive Lernbetreuung benötigen – und selbst dann einfach nicht die selben Leistungen wie ein Realschüler aufbringen können – in eine normale Realschulklasse verfrachtet werden.

Meiner Meinung nach sollte hier auch mehr Aufklärung bei den Eltern betrieben werden sollte. Wie dem Buch zu entnehmen ist, sind es oft auch die Eltern, die unbedingt darauf pochen, dass ihr Kind in einer solchen Klasse unterrichtet wird, obwohl eigentlich von Anfang an klar ist, dass diese Kinder in anderen Klasse besser aufgehoben wäre. An dieser Stelle wird dann niemand ein Gefallen getan, nicht den Lehrern – die sich sicherlich mit solchen Situationen teilweise auch einfach überfordert fühlen, nicht dem eigenen Kind – das mit den anderen Schülern einfach nicht mithalten kann und den anderen Schülern auch nicht, denn sie können nicht in dem Tempo lernen, in dem es ihnen eigentlich möglich wäre. Somit gibt es nur Verlierer.

Jedoch sollte man dies auch nicht zu pauschal sehen, denn Behinderung ist ja nicht gleich Behinderung.

Früher galt es schon beinahe als Beleidigung, wenn ein Kind zur „Sonderschule“ ging. Ich könnte mir vorstellen, dass dies mit eine Grundlage der Inklusionsidee war. Statt Kinder aber zu über- und zu unterfordern, sollte lieber Aufklärung betrieben und andere Ansätze gesucht werden. Gemeinsame Schulprojekte oder gemeinsame Ausflüge zum Beispiel.

Fazit

„Die Inklusionsfalle“ regt zum Denken an und macht auf darauf aufmerksam, was in deutschen Schulen durchaus besser laufen könnte. Auch wenn man selbst keine Kinder hat und zunächst denken mag „Was geht mich dieses Thema an?“, dann sollte man sich klar machen, dass Kinder unser aller Zukunft sind und sie jeden einzelnen etwas angehen.

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T

Rezension zu "Die Inklusionsfalle" von Michael Felten

Die Inklusionsfalle – ein längst überfälliges und sehr wichtiges Buch nicht nur für Lehrer, Erzieher
TaHavor einem Jahr

Als erfahrener Gymnasiallehrer und Lehrbeauftragter in der Lehrerbildung führt der Autor ein in die Thematik der Inklusion an Schulen und die Bildungssituation an deutschen Schulen. Schon der Titel zeigt an, wie es um das Bildungssystem steht. Der Leser (sehr erfrischen, dass es sich endlich mal jemand traut, die „Funktion, nicht die konkrete Person“ zu meinen und auf das mit der Zeit mühsame Verwenden der weiblichen neben der männlichen Form zu verzichten [S. 10]) erfährt umfangreiche Hintergründe zur Inklusionsdiskussion von der Umsetzung der Behindertenrechtskonvention über die politische Motivation, die Einsparung von teuren wie bestens ausgebildeten Sonderpädagogen, dem grundgesetzlich verankerten Gleichbehandlungsgebot bis zum absoluten Gewinner dieser Entwicklung: dem Bildungsmarkt. Kritisch beleuchtet wird das gemeinsame beschulen von Kindern mit Behinderung unterschiedlichster Art und Form, Normal- und Hochbegabten und die Auswirkungen auf Lehrer, Schüler und Eltern. Der Autor formuliert sehr treffen, differenziert und pointiert, dabei zieht er passende Beispiele und wissenschaftliche Studien heran. Probleme, wie das gemeinsame Unterrichten von „Lernunlustigen und Hochbegabten“ an Gymnasien, spricht er an. Er zeigt auf, dass diese keineswegs gelöst wurden, im Gegenteil. Nun gibt es die politische Idee, zusätzlich noch Kinder in diese schon heterogene Gruppe zu inkludieren, die die Ziele der jeweiligen Schulform nicht erreichen können. Die Auswirkungen, die diese Entwicklungen auf die Lehrerausbildung haben, sind schockierend und können unmöglich wirklich gewollt sein. Unterhaltsam konstatiert er, dass Deutschland doch kein armes Land sei, das sich eine Beschulung, die den unterschiedlichen intellektuellen Fähigkeiten der Kindern gerecht wird, nicht mehr leisten könne. Er plädiert für mehr Augenmaß, Vernunft und Aufbegehren der Gesellschaft im Allgemeinen und der Lehrerschaft im Besonderen. Sehr ausgewogen zeigt er Lösungen und Alternativen auf, etwa das Eingehen von Partnerschafen von Gymnasial- und Förderklassen. Er verortet seine Ausführungen häufig gut begründet in NRW. Den Rheinland-Pfälzern sollte es aber vor dem Hintergrund der flächendeckenden Einführung der Schulform IGS und der Ganztagsschulen mit zweifelhafter fachlicher und finanzieller Ausstattung die Augen öffnen bei folgendem Absatz: „Wenn ein entmutigtes Kind zu früh oder zu viel sich selber überlassen bleibt, wird es mit Sicherheit unter seinen Möglichkeiten bleiben. Wenn ein Pubertierender zu häufig zwischen Aufgaben wählen kann, wird er das Attraktivere oft gerne dem Mühsameren vorziehen. (S. 123)“  Michael Felten hat die Thematik komplett durchdrungen, das zeigt er auch daran, dass er auch an die Hochbegabten und leistungsstarken Schüler denkt, die ja in der Inklusionsdebatte häufig vergessen werden. Sachsen rechnet er an, dass dort auch für diese Kinder Fördermöglichkeiten geschaffen werden. Hier muss natürlich noch weiter gedacht werden, denn hier tut sich ein gesamtgesellschaftlich relevantes Thema auf. Deutschland braucht Leistungseliten, zukünftige Ingenieure, Ökonomen, Juristen. Das Niveau in der Schule dauerhaft abzusenken oder durch Zieldifferenzierung viel Zeit „zu verschwenden“, kann sich eine Industriegesellschaft auf Dauer nicht leisten. Moralisch muss auf den Prüfstand, ob eine Wertegemeinschaft tatsächlich gut daran tut, Förderung zu reduzieren und einen geschützten Rahmen aufzulösen zugunsten einer ideologischen Gleichmacherei.

Fazit:

Dieses Buch geht jeden an!

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theophilias avatar

Rezension zu "Die Inklusionsfalle" von Michael Felten

Wie entscheide ich mich als Eltern richtig? Inklussion ja oder nein für mein Kind!
theophiliavor einem Jahr


Inhalt:
Michael Felten spricht aus, was viele ahnen und nicht wenige bitter erleben. So, wie es läuft, läuft es falsch. Inklusion wird mit Euphorie betrieben. Doch es fehlt überall an Geld. Es ist wohl im Wohle des Kindes Gedacht, doch wie soll eine flächendeckende Inklusion zu schaffen sein, wenn zuvor es Fachschulen für Behinderte gab? Leiden nicht die Kinder der Regelschule unter den anderen Kindern?

Hierzu eine Leseprobe:



Meine Meinung:
Das Cover des Buches ist in Gelb gehalten. Ob es eine Anspielung an das katholische Verlagshaus ist? Es ist ein sehr schön leuchtendes Gelb und gleichzeitig ist auf dem Cover der Wiederspruch zwischen Inklusion und Illusion mittels Wortspiel zu erkennen. In gelben und weißen Streifen durchziehen das Titelbild, sowie das Buch.
In der Innenseite der Vorderseite wird näheres zum Buch eingeführt. Im unteren Teil gibt es einen QR Code zum Einscannen per Smartphone. Auf der Innenseite des Buchrückens ist ein Foto von Herrn Felten abgedruckt und sein beruflicher Werdegang als Gymnasiallehrer, Publizist und Schulentwicklunsberater. Die Internetseite eltern-lehrer-fragen.de ist ergänzt. Auf dem Buchrücken gibt es weitere Informationen zum Thema des Buches.
Das Buch ist unterteilt in den Überblick, in dem nach Themen, aber nicht nach Seiten das Buch vorgestellt wird. neben dem Prolog, der hinterfragt ob Schulische Inklusion ein Traum oder ein Trauma darstellt, gliedert sicher das Buch in 3 Teile – die Lage – hinter den Kulissen – die Perspektiven. Das Buch endet mit dem Epilog, Anhang und Inhaltsverzeichnis.

Herr Felten schreibt direkt aus der Praxis des Gymnasiallehrers und kann viele Beispiele Misslungener Inklusion beschreiben. Das Buch geht auch auf die Inklusionspraktiken verschiedener europäischer Länder ein und zeigt die Inklusion in Deutschland auf. Diese ist je nach Partei unterschiedlich stark ausgeprägt. In Nordrhein Westphalen mit der SPD wird das Totalchaos beschrieben. Hier gilt das Motto „Gemeinsam lernen – normal“. In Bayern und Sachsen ist eher die Version Inklusion in sinnvollen Möglichkeiten und nur in der Mittelschule.

Was ich aus dem Buch lernen kann:
Inklusion ist sinnvoll für Kinder, bei denen die Zusatzförderung mittels Förderlehrer ausreicht. Für Kinder, die eine körperliche Behinderung haben, ist Inklusion einfach, wenn die Ausstattung gegeben ist. Für Kinder die Verhaltensauffällig sind bzw. geistige große Einschränkungen haben, sind in der Regelschule eher fehl am Platz. Es kommt auf das einzelne Kind an, ob es inklusionsfähig ist oder nicht. Es soll ja nicht die ganze Klasse unter einem Kind leiden müssen bzw. es soll ja jeder etwas davon haben, dass ein Kind in der Klasse mit Mehraufwand vor Ort ist. Auch sollte nur die Inklussion in der Sekundarstufe in einer Mittelschule erfolgen. ein geistig behindertes Kind im Gymnasium ist ein Witz ohne gleichen. Andere Regelkinder müssen wegen zu wenig Leistung vom Gymnastium und das Inklusionskind darf bleiben? Hahaha.

Ich finde, Herr Felten geht der Sache Inklussion ganz schön ins Gericht. Zu teuer, zu schlecht ausgestattet, unsinnig. Das kommt bestimmt daher, weil er ursprünglich im Gymnasium unterrichtet hat. Gymnasium ist nur für körperliche Beeinträchtigungen sinnvoll. Hat ein Kind eine geistige Einschränkung, verstärkt das Gymnasium nur die Ausgrenzung. Er wird sicher den Eltern sicher nicht zur Inklusion raten, wenn es anders ermöglichen lässt sein Kind zu unterrichten. Ein Besuch in einer Privatschule ist auch nur für Regelkinder die Alternative. Privatschulen sind nur an einfacher medienwirksamer Inklusion interessiert. Wo mehr Arbeit anfällt, werden die Kinder vor vornherein abgelehnt.

Fazit
Das Buch ist sehr interessant. Ist doch die EU im Inklusionsfieber und jeder Schüler soll es ermöglicht werden in eine Regelschule zu gehen. Ich finde das Buch sehr lesenswert. Neben dem Grundton zu teuer, bringt nichts, sind doch ein paar Zeilen der gelungenen Inklusion gewidmet. Es ist sinnvoll sich die Sache der Inklusion durchzudenken. Doch finde ich, wenn die gezahlten Mittel für das Kind ausreichen, kann ein Schritt in Richtung Inklusion gemacht werden.

Dabei müssen aber Schule und Lehrer und andere Stellen mitspielen. Es braucht auch ein Elternhaus welches Zeit und Kraft hat sich mit den bestreffenden Stellen auseinanderzusetzen.
Autor:
Michael Felten geb. 1951 arbeitet 35 Jahre als Gymasiallehrer, Publizist und Schulentwicklunsberater. Er schreibt für Zeit-online in der Serie „Schulfrage“
www.eltern-lehrer-fragen.de

weitere Bücher von Michael Felten
Lernwirksam Unterrichten – Carlsen Verlag
Schluss mit dem Bildungsgerede
Auf die Lehrer kommt es an.


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