Michael Fröhlich Tauroggen 1812

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Inhaltsangabe zu „Tauroggen 1812“ von Michael Fröhlich

Ende Dezember 1812 ist der Rußlandfeldzug der Grande Armée gescheitert, die Reste der Truppen befinden sich auf dem Rückzug. Das noch weitgehend intakte Hilfskontingent der preußischen Armee befehligt Generalleutnant Johann David von Yorck. Vergeblich sandte er mehrfach um Instruktionen von König Friedrich Wilhelm. Immer drängender wird die Lage bis er sich endlich entschließt, eigenständig zu handeln und die Geschicke Preußens selbst in die Hand zu nehmen. Am 30. Dezember unterschreiben er und sein russischer Gegenpart die Konvention von Tauroggen – die Preußen erklären sich für neutral. Diese Konvention markiert nicht nur einen Wendepunkt des Kriegsgeschehens, sie wird zum Ausgangspunkt der Befreiungskriege. Die Eigeninitiative von Yorcks stellt formalrechtlich eindeutig das Verbrechen des Hochverrats dar. Doch was ist Gehorsam? Was ist Widerstand? Nur drei Monate später kündigte der König selbst das erzwungene Bündnis mit Frankreich auf. Verständlicherweise ist daher die politische, militärische und verfassungsgeschichtliche Tragweite der Konvention von Tauroggen nicht hoch genug anzusetzen. War ihr – aus naheliegenden diversen ideologischen Gründen – noch zu verschiedenen Phasen deutscher Geschichtsschreibung eine erhöhte Aufmerksamkeit zuteilgeworden, so gilt dies sicher nicht für die vergangenen 50 Jahre. Umso mehr bietet sich nun eine Neubetrachtung der Konvention von Tauroggen an. Das Geflecht aus Tradition, Gehorsam und Widerstand erschöpfend behandelt zu haben, ist das unleugbare, ja historische Verdienst dieser Studie. „Die, deren Erinnerung in jene Zeit zurückreicht, werden sich entsinnen, dass die Nachricht davon auch dem weit Entfernten wie ein Blitzstrahl erschien, der den Gesichtskreis durchzuckte und veränderte.“ (Leopold von Ranke) „In militärischer Hinsicht ist es gar nichts, aber in politischer sehr viel.“ (Napoleon Bonaparte) „Tauroggen barg höchste Loyalität.“ (Claus Graf Schenk von Stauffenberg)

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