Michael Frayn Das Spionagespiel

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Inhaltsangabe zu „Das Spionagespiel“ von Michael Frayn

»Ein glanzvoller Roman...« (Ulrich Greiner in ›Die Zeit‹)»Ein großartiges Buch, das ich Ihnen sehr ans Herz legen möchte.« Elke Heidenreich in ›Lesen!‹Zunächst ist es fast eine Kindheitsidylle mitten im Zweiten Weltkrieg. Für die Spiele von Stephen und Keith bietet das einzige von einer Bombe getroffene Grundstück in dem ruhigen englischen Vorort die ideale Umgebung. Von hier aus versuchen sie die trügerische Ordnung der bürgerlichen Welt zu enttarnen: im scheinbar harmlosen Nachbarn erkennen sie einen vielfachen Mörder, unter ihren Füßen ist der Boden von Geheimgängen durchzogen, finstere Gestalten gehen ein und aus in dem einzigen Haus, das auch bei Tag immer verdunkelt bleibt. Und eines Tages sagt Keith zu Stephen: »Meine Mutter ist eine deutsche Spionin.« Ab sofort wird sie von den beiden auf Schritt und Tritt beschattet, entgeht den beiden keine ihrer Handlungen. Und irgendwann wird Stephen klar, daß sie mit ihrem Spionagespiel Dinge in Gang gesetzt haben, die eine unheimliche Eigendynamik gewinnen und langsam außer Kontrolle geraten.

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    Das Spionagespiel

    Stephanus

    20. March 2015 um 11:31

    In England während des 2. Weltkriegs erkunden die beiden vielleicht 10Jährigen Jungs Stephen und Keith ihre Umgebung. Sie beobachten dabei die Bewohner der Straße und suchen nach Abenteuern. Zunächst scheint alles normal und jeder der Bewohner zwar Eigentümlichkeiten zu haben aber nichts Außergewöhnliches zu bestehen. Das Spiel gewinnt an Dramatik als Keith plötzlich vermutet seine eigene Mutter sei eine deutsche Spionin. Beide Jungs beobachten zunächst die Mutter und um so länger sie beobachten um so mehr erschließen sich Details, aber auch die Freundschaft geht zu Bruch und letztlich Keith Mutter und deren Familie, da sich alles dann doch ein wenig anders ergibt als vermutet. Mit einer wunderbaren Sprache beschreibt der Autor seine Geschichte aus ungewohnter Perspektive, einem Wechsel zwischen dem alten Stephen der noch einmal in die Straße zurückkehrt und dabei aus der Perspektive des jungen Stephen erzählt. Beeindruckend sind die detaillierten Beschreibungen und die inneren Beweggründe der Hauptfiguren, wie Furcht, Neugier etc. Zum Schluss des Buches kommt es dann doch nochmals ganz anders. Kritikpunkt ist für mich aber, dass sehr vieles am Ende offen bleibt und nicht richtig zu Ende erzählt wirkte. Es wurde zudem zu Beginn und in der Mitte sehr viel Wert auf Details und Befindlichkeiten und Gefühle gelegt, was einerseits sehr gut ist, aber andererseits auch Spannung nicht aufkommen ließ und für mich leider sogar zu einer gewissen Langeweile führte.

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  • Rezension zu "Das Spionagespiel" von Michael Frayn

    Das Spionagespiel

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. November 2011 um 20:01

    England im 2. Weltkrieg. In einer Vorortsiedlung wachsen zwei befreundete Jungen, Stephen, der Erzähler, und Keith, der Sohn seiner Nachbarn auf. Sie werden vielleicht 10-12 Jahre alt sein und verbringen fast jede freie Minute gemeinsam. Die beschauliche Ruhe ändert sich aber, als Keith behauptet, mit seiner Mutter würde etwas nicht stimmen. Fortan beobachten die beiden Keith's Mutter auf Schritt und Tritt und aus dem ursprünglich harmlosen Spiel erwächst ein immer größeres Geheimnis, dass keiner der beiden Jungen richtig bewältigen kann... Tatsächlich passieren keine großen Ereignisse, aber in dem Alter reicht die Phantasie der beiden aus um eine spannende Geschichte daraus zu machen. Und das macht Michael Frayn sehr geschickt. Er setzt den Leser immer wieder auf falsche Fährten und beschreibt einfachste Dinge sehr subtil aus dem Blickwinkel seiner Hauptfigur Stephen. Auch wenn es aus meiner Sicht nicht der ganz große Wurf geworden ist, bleibt es eine gut erzählte Geschichte.

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  • Rezension zu "Das Spionagespiel" von Matthias Fienbork

    Das Spionagespiel

    katermurr

    23. April 2008 um 15:14

    Den Plot und die "Auflösungen" find ich auch gelungen. Was mich begeistert, ist die Beschreibung von Motivationen, inneren Stimmen und Gefühlszuständen. Der Autor weiß, was Wirklichkeit ist...

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