Michael Frey Dodillet

 4.2 Sterne bei 142 Bewertungen
Autor von Herrchenjahre, Herrchenglück und weiteren Büchern.
Michael Frey Dodillet

Lebenslauf von Michael Frey Dodillet

Michael Frey Dodillet wurde 1961 in Singen geboren 1961. Er studierte Betriebswirtschaftslehre und ist nach seinem Abschluss für diverse Agenturen in Düsseldorf, Hamburg, München und in der Schweiz als Werbetexter tätig. Mit seiner Frau, drei Kindern und Schäferhundpumakänguruhmischling Luna lebt er in Erkrath bei Düsseldorf.

Alle Bücher von Michael Frey Dodillet

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Herrchenjahre

Herrchenjahre

 (57)
Erschienen am 24.01.2011
Herrchenglück

Herrchenglück

 (21)
Erschienen am 11.07.2016
Herrchentrubel

Herrchentrubel

 (15)
Erschienen am 09.05.2016
Die Toskanamänner

Die Toskanamänner

 (11)
Erschienen am 10.03.2014
Herrchen will nur spielen

Herrchen will nur spielen

 (11)
Erschienen am 26.03.2012
Hartmann und der böse Wolf

Hartmann und der böse Wolf

 (9)
Erschienen am 21.07.2017
Männer al dente

Männer al dente

 (7)
Erschienen am 11.05.2015

Neue Rezensionen zu Michael Frey Dodillet

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Rezension zu "Herrchentrubel" von Michael Frey Dodillet

Im Alter wird es besser? Von wegen!
scarlett26vor 9 Monaten

Ich habe vor zwei Jahren den ersten Teil der Bücher von meiner Schwester zu Weihnachten geschenkt bekommen und ihn dann auch relativ schnell gelesen. Kurz darauf habe ich mir das zweite Buch gekauft und auch das verschlungen. Da aber damals noch nicht der dritten Teil erhältlich war, konnte ich ihn nicht gleich lesen und habe es dann mit der Zeit vergessen. Als ich bei Bloggerportal aber gesehen habe, dass es dort das Buch gibt, habe ich es gleich angefragt und es dann auch bekommen, worüber ich mich riesig gefreut habe.
Dodillet beschreibt in den Büchern auf sehr lustige Art und Weise den Alltag mit seinen beiden Hunden, Luna und Wiki. Luna war von Anfang an da, Wiki kam vor einigen Jahren aus dem Tierheim in die Familie. Beide sind, meiner Meinung nach, tolle Hunde, die aber ihre eigenen Macken haben. Das wurde schon im ersten Band, der nur von Luna handelte, klar. Aber genau das macht diese Hunde so einzigartig und greifbar für den Leser. Da ich selbst Hundehalterin bin, finde ich es großartig mal von anderen zu erfahren, wie ihr Leben mit ihren Hunden so abläuft. Man sieht doch immer wieder Hunde, die ihren Herrchen auf Schritt und Tritt folgen und alles machen was sie wollen. Das hat wenig damit zu tun, wie Luna und Wiki so drauf sind und ich konnte da vollkommen mitfühlen. Auch meine Hündin ist manchmal ein Dickkopf (Jack Russel Terrier eben) und macht nicht das was ich gerne von ihr sehen würde. Aber wir lieben unsere besten Freunde doch trotzdem über alles und es wäre doch auch langweilig wenn sie nur nach unserer Nase tanzen würden. So sehe ich das jedenfalls.
Das Buch hat mich wieder mal so oft zum lachen gebracht und auch mein Freund fand die Passagen, die ich ihm vorgelesen habe, zum totlachen. Der Autor hat einen tollen Schreibstil und die Seiten fliegen nur so dahin. Das Schöne daran finde ich auch, dass er sich nicht so ernst nimmt und der Humor manchmal so sarkastisch und trocken ist. Klar ist es unangenehm, wenn du Hundehaltern begegnest, deren Hunde aufs Wort hören und dein Hund ein totales Theater macht, aber Dodillet findet immer wieder einen Weg das Gute an der Situation zu sehen und wenn nicht, dann trieft seine Reaktion nur so vor Ironie und Sarkasmus. Seine Bücher sind einfach nur menschlich und seine Hunde dürfen Hunde bleiben, was ich so wichtig finde. Doch trotz des Humors waren manche Stellen auch sehr emotional und ich musste mir ein paar Tränchen verkneifen. Ich bin wirklich traurig darüber, dass die Geschichte jetzt erst einmal vorbei ist und ich hoffe, dass da irgendwann noch ein Buch folgt.

Fazit

Michael Frey Dodillet seine Bücher sind keine Meisterwerke der deutschen Literatur, aber sie machen unglaublich viel Spaß zu lesen. Jeder Hundehalter sollte sich seine Bücher mal genauer angucken, weil sich glaube jeder in irgendeiner Situation wiedererkennt beziehungsweise seine Hunde. Wenn ihr gerne mal lacht bei Büchern, dann seid ihr hier auf jeden Fall gut aufgehoben.

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Heimfinderins avatar

Rezension zu "Hartmann und der böse Wolf" von Michael Frey Dodillet

Auf den Hund gekommen
Heimfinderinvor einem Jahr

Inhalt
Hartmann ist aus gutem Grund aus dem Polizeidienst ausgeschieden und fristet sein Dasein nun mit mehr oder weniger Begeisterung als Privatdetektiv. Meist auf der Spur nach untreuen Ehefrauen- und männern, treibt ihn ein Anruf aus seiner Routine. Er soll den Besitzer einer exklusiven Hundeschule beschatten und das Geld auftreiben, das dieser seinem neuen Auftraggeber noch schuldet. Hartmann sagt zu und steht vor einem Problem: er hat keinen Hund. Um unauffällig eine Hundeschule zu bespitzeln, ist dies aber unbedingt notwendig. Also leiht er sich im Tierheim die Hündin Gitte aus, die flugs zu Bruno wird, macht einen Termin für eine Trainingsstunde – und findet sich im chaotischen Alltag unterschiedlicher Hundeerziehungsmethoden, dickköpfiger Hunde, eifersüchtiger High-Society-Damen und einer anziehenden Hundetrainerin wieder. Richtig interessant wird es für ihn aber, als Wolf dann plötzlich tot im Wald liegt. Zum einen: wie kommt er jetzt zu dem gesuchten Geld? Zum zweiten: ein Mord muss aufgeklärt werden, warum nicht gleich von ihm, wenn er schon mal vor Ort ist? Und so erweitert Hartmann seine Ermittlungen und wird dabei tatkräftig unterstützt von der Hundetrainerin Marlene – und von der Hündin Gitte.


Meine Meinung
Von Michael Frey Dodillet kenne ich schon viele Bücher: Die humorvollen und gleichzeitig tiefsinnig und emotionalen Geschichten um die Toskana-Männer und auch die lustigen und berührenden Hundegeschichten um Luna (genannt Krawallmaus) und Wiki. Nun gibt es den ersten Krimi und den auch mit Hund und da war für mich klar, dass ich auch dieses Buch lesen musste. Und ich hatte sehr viel Spaß!

Mit dem Privatdetektiv Hartmann hat der Autor eine Figur geschaffen, die auf den ersten Blick gar nicht so sympathisch erscheint. Seine manchmal fragwürdigen Methoden und seine unfreundliche Art ließen ihn für mich nicht gerade in positivem Licht erscheinen, die Herkunft seiner Lebensgrundlage ganz zu schweigen. Aber ich mochte ihn trotzdem bald und es brauchte dann nur die richtige Frau und den richtigen Hund, um ihn etwas aus seiner Spur zu bringen. Die Hundetrainerin Marlene war dafür wie geschaffen, da sie selbst nicht auf den Mund gefallen war und Gitte-Bruno war eine Hündin, die sowieso selbst am besten wusste, was sie wollte und sich so gar nicht von Hartmann aus der Ruhe bringen ließ – und sich dabei ganz langsam aber sicher in sein Herz schlich.

Auch die anderen Figuren waren alle sehr lebendig beschrieben. Ich sah den schmierigen Fiesling Wolf direkt vor mir und hatte sogar seinen Tonfall im Ohr, wenn er sich vor den anderen aufspielte. Auch die nervösen High-Society-Damen waren toll dargestellt und sorgten bei mir für einiges Kopfschütteln. Und natürlich gab es neben Marlene und dem autoritären Wolf noch eine weitere Hundetrainerin mit wieder ganz anderen mehr oder weniger erfolgreichen Erziehungsmethoden. Nicht zu vergessen die jeweiligen Hunde, die ebenfalls sehr lebendig dargestellt wurden und für einige aufregende Szenen sorgten. Und das Aufeinandertreffen von Hartmann mit seinem nervenden Nachbarn war immer wieder ein Knaller und auch die Szenen mit einigen Verdächtigen waren einfach klasse.

Die Ermittlungen im Mordfall haben mir sehr viel Spaß gemacht und auch wenn ich bald einen Verdacht hatte, so waren die Puzzleteile gut verteilt und ließen mich immer wieder hin und her schwanken. Eine Kleinigkeit in der Auflösung war dann zwar etwas zu konstruiert, aber darüber konnte ich im Gesamtbild gut hinwegsehen, dagegen hat mir gut gefallen, dass Hartmann nicht ganz ohne Verbindung zu ehemaligen Polizeikollegen und deren Informationen ermittelten konnte.

Ganz besonders gut gefiel mir neben den Figuren der Humor. Die Dialoge waren einfach klasse und die Situationskomik und die teils schrägen Ereignisse, nicht selten verursacht durch Hunde, waren einfach nur toll und machten das Lesen zu einem kurzweiligen Vergnügen. Ich hoffe sehr, noch viele Fälle des Menschen-Hunde-Gespanns verfolgen zu können und freu mich auf den nächsten Fall.

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odenwaldcolliess avatar

Rezension zu "Hartmann und der böse Wolf" von Michael Frey Dodillet

(Hunde)sport ist Mord!
odenwaldcolliesvor einem Jahr

Privatdetektiv Hartmann bekommt den Auftrag, die finanzielle Lage des exklusiven Hundetrainers Wolf zu überprüfen. Dafür ist es notwendig, dass Hartmann auf den Hund kommt: mit Hilfe von Schäferhundmischling Bruno-Gitte besucht er Wolfs Hundeschule. Jedoch werden die Nachforschungen jäh unterbrochen, als Hartmann den Hundetrainer mausetot und eindeutig ermordet auffindet. Schnell stellt sich heraus, dass es genügend Verdächtige gibt, die mit Wolf noch ein Hühnchen zu rupfen hatten.


Mit „Hartmann und der böse Wolf“ liefert der Autor seinen ersten Roman ab, der im Bereich von Mord und Totschlag spielt – wie gewohnt mit viel Humor und vier Pfoten. Und ich muss sagen, dass der Einstieg bis auf ein paar kleine Logikfehler gut gelungen ist. Bis zum Schluss war ich mir nicht sicher, wer dem Hundetrainer den Erdanker durch das Auge getrieben hat.


Mit dem Privatdetektiv und Expolizisten Hartmann schafft Michael Frey Dodillet eine Figur mit reichlich Ecken und Kanten, an dem sich die Geister sicherlich scheiden werden. Immerhin hat er es während seiner Laufbahn als Gesetzeshüter nicht immer so genau mit demselben gehalten, so dass es mich überhaupt gewundert hat, dass er es so lange als Polizist ausgehalten hat. Zudem ist der Ursprung seiner finanziellen Grundlage mehr als fragwürdig. Hartmann fährt schnell aus der Haut und kann schon mal ziemlich überreagieren, wenn er sich auf den Schlips getreten fühlt. Aber: er hat das Herz auf dem rechten Fleck und eine seiner Stärken ist, dass er – meistens - mit sämtlichen Menschenschlägen umgehen kann.


Köstlich amüsiert habe ich mich über sein etwas eigenwilliges Auto, welches perfekt zu ihm passt. Ebenso über seine Beziehung zu Bruno-Gitte, die den gestandenen Kerl öfters an seine Grenzen bringt. Zusätzlich sorgt die Bekanntschaft mit der Hundetrainerin Marlene für einiges Prickeln.


Sehr gut gelungen finde ich auch die Figur des Hundetrainers Wolf, dessen Klienten ausnahmslos aus der Düsseldorfer Oberschicht stammen. Dabei ist Wolf ein richtiger Proll und es wundert den Leser nicht wirklich, dass sich nach seinem gewaltsamen Tod genügend Verdächtige für die Tat finden.


Mich hat der Krimi mit Hartmann und Bruno-Gitte köstlich unterhalten und ich habe mich über die Ankündigung des Autors gefreut, dass es mit diesem Ermittlerduo auf sechs Beinen und Pfoten weitergehen wird.

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