Michael Frey Dodillet Die Toskanamänner

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Inhaltsangabe zu „Die Toskanamänner“ von Michael Frey Dodillet

Echte Kerle, tierische Liebe und große Gefühle Markus, Rudi, Thomas und Alain sind beste Freunde, teilen Freud und Leid und, seit die Gelenke nicht mehr so geschmeidig funktionieren, die Liebe zum mittwöchentlichen Schnitzel. So weit, so gut – bis Alain kurz vor dem Fünfzigsten seiner Jugendliebe Claudia in die Toskana hinterherreist. Die Freunde sind fassungslos: Ausgerechnet Alain, die alte Beamtenseele, spielt sich als liebeskranker Rebell auf? Da muss man doch hinterher! Und so machen sich die Jungs zusammen mit Terrier Otto gen Süden auf. Auf diese Truppe hat die Toskana gerade noch gewartet.

witzig & locker

— sanrafael
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  • lustige, nette Geschichte über die Freundschaft

    Die Toskanamänner
    Pepples002

    Pepples002

    14. March 2015 um 11:59

    Hatte ich ganz schnell durch zum einen, wohne ich in der Nähe von Düsseldorf, daher fand ich den nebenschauplatz Hilden und Düsseldorf echt klasse. Sehr schöne Geschichte über Männerfreundschaften, die ein Leben lang halten. Super daran auch, dass auch die Geschichte aus Alains und Heikes Seite erzählt wird, sowie auch von den anderen Roadies. Die Delikatessen kommen auch nicht zu kurz. Selbst das leckere Schnitzel ist dabei. Herrlich. Gerne mehr davon.

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  • Auch ohne Krawallnudel herrliche Unterhaltung!

    Die Toskanamänner
    Spatzi79

    Spatzi79

    13. May 2014 um 16:36

    Nach mehreren Büchern über seine Krawallnudel Luna widmet sich Autor Michael Frey Dodillet nun einem anderen Thema: einer Männerfreundschaft. Ganz ohne Hund geht es natürlich nicht, denn Terrier Otto ist immerhin mit von der Partie und sorgt sicherlich zumindest bei Hundebesitzern für die eine oder andere Situation mit hohem Wiedererkennungswert (bei allen anderen wahrscheinlich eher für Entsetzen und erhöhten Ekelfaktor). Aber mal zum Inhalt: Markus, Thomas, Rudi und Alain sind beste Freunde. Obwohl alle völlig unterschiedliche Typen, sind sie seit Jahren eine fest eingeschworene Männerclique und treffen sich jeden Mittwoch Abend zum Schnitzelessen in ihrer Stammkneipe. Als eines Mittwochs Alain nicht auftaucht und nur eine kryptische SMS schickt, schrillen bei Kumpel Markus die Alarmglocken. Er versucht mit allen Mitteln, Alain zu erreichen, um herauszufinden was da los ist. Aber weder Alain noch seine Frau Heike gehen ans Telefon, die Kinder sind auf einer mehrwöchigen Schulfreizeit, keiner zuhause. Was ist da los? Markus findet heraus, dass Alain kürzlich auf dem Klassentreffen ihrer früheren Schule war und dort seine Jugendliebe Claudia wiedergetroffen hat. Er wird doch nicht…? Alles, was Markus über Claudia weiß, ist, dass sie mittlerweile in der Toskana lebt und dort Olivenöl produziert. Markus überredet seine beiden Kumpels Thomas und Rudi zu einem Trip in die Toskana, um Alain zu finden und dafür zu sorgen, dass er keine Dummheiten macht. Neben den 3 Männern und Terrier Otto sitzt noch der junge Ben mit im VW-Bus, dessen Verwicklung in die ganze Aktion erst im weiteren Verlauf klar wird. Ich muss gestehen, ich war anfangs etwas skeptisch, ob ich als Frau Mitte 30 diesen Roadtrip 50jähriger Männer wirklich unterhaltsam finden würde. Aber schon die ersten Seiten zeigten mir, dass es so ist. Ich amüsiere mich beim Schreibstil des Autors jedesmal köstlich und habe die Toskanamänner schnell ins Herz geschlossen. Wunderbar geschildert ist auch das italienische Flair der Toskana. Das beschrieben Ferienhaus klingt traumhaft, da möchte ich im nächsten Urlaub am liebsten auch hin! Einzig die Abschnitte um Alains Frau Heike konnten mich nicht ganz so sehr fesseln, aber eine Fortsetzung rund um die Toskanamänner, ihre Familien und neue Bekannte würde ich jederzeit sehr gerne lesen!

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  • Einmischung oder Freundschaftsdienst?

    Die Toskanamänner
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    12. May 2014 um 10:29

    Markus, Thomas, Rudi und Alain sind seit über 20 Jahren die besten Freunde. Nachdem sie den Sport aufgegeben haben, treffen sie sich nunmehr jeden Mittwoch zum Schnitzelessen. Es ist ein fester Termin, der steht. Als sie sich diesen Mittwoch treffen, fehlt Alain und niemand weiß, wo er geblieben ist. Erst spät am Abend meldet er sich per SMS, dass er eine Weile weg sein wird, ohne weitere Erklärung. Die drei wissen, dass er gerade erst zu einem Klassentreffen gefahren war und dort seine Jugendliebe Claudia getroffen hatte. Die Vermutung, dass Alains Verschwinden mit Claudia zu tun hat, liegt nahe, denn die beiden haben wohl den ganzen Abend miteinander verbracht. Markus, der ein absoluter Familienmensch ist und es nicht tolerieren kann, dass Alain seine Frau Heike betrügt, ist dafür, dass sie ihm hinterher in die Toskana fahren und ihn Rede und Antwort stehen lassen und ihn wieder nach Hause bringen. Zuerst einmal müssen sie jedoch herausbekommen, wo sich Claudia in der Toskana befindet. Auf der Suche nach Informationen stoßen sie auf Claudias Halbbruder Ben, der die Runde inkl. Rudis Hund Otto komplett macht und sie sich gemeinsam auf den Weg in die Toskana machen, um Alain zu finden. Es scheint eine unlösbare Aufgabe zu sein, denn die Suche gestaltet sich wie die nach der berüchtigten Nadel im Heuhaufen... Vier Männer und ein Hund machen sich auf den Weg in die Toskana. Genaues Ziel - unbekannt. Markus, Rudi und Thomas suchen ihren Freund Alain, der verschollen ist und Ben sucht seine Schwester Claudia, die er noch nie gesehen hat. Während die drei Männer schon um die 50 sind, ist Ben eher ein "Frischling", der sich mit den älteren auf die Reise macht. Er ahnt nicht, dass er auf der Reise auch mit Oldiemusik traktiert wird.  Das Motiv, Alain zu finden und ihm ins Gewissen zu reden, ist grenzwertig. Gehört sich das für einen Freund, ihm ins Gewissen zu reden und zu seiner Familie zurückzuführen oder steht man als Freund zu der Entscheidung des Freundes? Die Männer sind sich an der Stelle nicht ganz einig. Es ist eine erfolglose Suche, denn alles Fragen und Recherchieren führt ins Leere. Sie haben als Anhaltspunkt nur, dass Claudia in der Nähe von Siena eine Ölmühle hat. Und doch ist es so gut wie unmöglich, sie aufzufinden. Es ist eine Geschichte über Freundschaft und die Frage, wie weit geht so eine Freundschaft? Ist es schon Einmischung, wenn man sich sorgt und dem Freund nachreist oder läuft das eher unter Freundschaftsdienst? Die 4 Männer erleben unterwegs so einiges, denn nicht alles verläuft reibungslos.  Ich muss zugeben, dass ich den größten Spaß mit Otto, dem Hund, hatte. Unerzogen und eigenwillig macht er, was er will, er ist der Chef. Rudi, sein Herrchen, musste nicht nur einmal zähneknirschend die Geldbörse zücken, um den Schaden auszugleichen. Aber wenn man einen Hund hat, der gern Katzen jagt und besteigt, Hasen erjagt oder auch mal einen Wildschweinschinken, darf man sich darüber nicht wundern. Die Protagonisten sind alles Männer, die im Leben stehen, sich aber die Zeit nehmen, einem Freund zu helfen. Solche Freunde wünscht man sich, die zu einem stehen und das schon seit Jahren. Als Nebeneffekt lernt der Leser ein wenig die Toskana kennen mit seiner traumhaften Landschaft und macht Bekanntschaft mit der italienischen Mentalität der Menschen. Ein Buch zum Abschalten und zum schmunzeln.  Ein Buch, nicht nur für die Urlaubszeit, sondern um einfach mal die Seele baumeln zu lassen.

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  • Dieses Buch hat mich in Urlaubsstimmung gebracht

    Die Toskanamänner
    Sternenstaubfee

    Sternenstaubfee

    12. April 2014 um 10:31

    Markus, Thomas, Rudi und Alain sind vier Freunde um die 50, die sich regelmäßig einmal wöchentlich zum Schnitzelessen treffen. Sie kennen sich schon seit vielen Jahren und haben vieles miteinander erlebt. Nach einer Abi-Feier bekommen Markus, Thomas und Rudi völlig unverhofft eine seltsame SMS von Alain. Er sei eine Weile weg, sie sollen sich doch bitte keine Sorgen machen. Aber genau das machen die Freunde - sich sorgen! Was ist passiert? Markus findet heraus, dass Alain auf der Abi-Feier seiner Jugendliebe Claudia begegnet ist. Diese wohnt in der Toskana, und Markus befürchtet, dass Alain mit Claudia nach Italien gereist ist. Doch Alain hat Frau und Kinder! Markus möchte verhindern, dass Alain Dummheiten macht, und gemeinsam mit Thomas und Rudi beschließt er, Alain nachzureisen. Mein Leseeindruck: Leider war ich noch nie in Italien, aber durch dieses Buch habe ich nun richtig Lust bekommen, dort einmal Urlaub zu machen! Alles wird so toll beschrieben, dass ich mich direkt in die Toskana "hineinversetzt" gefühlt habe. Die schöne Landschaft, die gelassene Lebensart der Italiener, das leckere Essen! Markus, Thomas, Rudi und auch Ben - ein weiterer Reisegefährte - haben mir richtig gut gefallen und es war schön, sie auf ihrer Suche nach Alain zu begleiten! Nicht zu vergessen natürlich Otto, Rudis etwas verrückter Hund. Otto ist wirklich etwas verrückt, aber auf eine nette Art. Es war schön, dass er dabei war! Ich habe über ihn oftmals schmunzeln können. Sowieso ist die Geschichte sehr schön zu lesen und hat einen ganz eigenen, feinen Humor. Dabei wirkt der Humor nicht aufgesetzt oder gekünstelt, sondern passt einfach perfekt in die Geschichte, die ansonsten auch durchaus ernste Elemente aufweist. Alle Figuren im Buch sind mir mit der Zeit ans Herz gewachsen, nur mit Heike (Alains Frau) konnte ich nicht wirklich warmwerden. Aber das hat den Lesespaß nicht geschmälert, im Gegenteil. Es ist gut, dass die Figuren nicht nur "weiß" und "schwarz" sind, sondern dass sie alle ihre Ecken und Kanten haben. Das macht sie viel authentischer und liebenswerter. Insgesamt kann ich also sagen, dass mit dieses Buch sehr gut gefallen und mir ein paar schöne Lesestunden geschenkt hat! 

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  • Wein, Weib und Gesang - und Otto

    Die Toskanamänner
    odenwaldcollies

    odenwaldcollies

    31. March 2014 um 14:40

    Als sich Markus, Rudi und Thomas, die seit vielen Jahren die besten Freunde sind, wie jeden Mittwoch zum Schnitzelessen treffen, bekommen sie von dem Vierten in ihrer Runde, Alain, eine SMS, daß er eine zeitlang weg wäre und sie sich keine Sorgen machen sollen. Von wegen keine Sorgen machen: schließlich ist Alain als brave Beamtenseele bekannt, der nichts Ungeplantes macht. Schnell findet Markus heraus, daß Alain auf der gestrigen Abi-Feier seine Jugendliebe Claudia getroffen hat und ihr nachgereist ist. Die Nachricht läßt beim Familienmenschen Markus alle Alarmglocken schrillen und er beschließt, zusammen mit den anderen Männer und Terriermix Otto Alain nachzureisen, um ihn zur Vernunft zu bringen und ihn an seine Verantwortung als Ehemann und Familienvater zu erinnern. Das Buch ist wie ein lauer Sommerabend in der Toskana mit Focaccia, Oliven und einem schönen Glas Wein: man fühlt sich einfach wohl. Es handelt von herrlich normalen Menschen und Themen, die in ihrer Normalität überhaupt nicht langweilig bei mir angekommen sind. Gewürzt wird das Ganze durch die humorvolle Schreibweise des Autors. Der Humor ist wohldosiert, so daß auch auch ernste Themen zur Sprache kommen und verhindern, daß das Buch zu einer lächerlichen Slapstick-Komödie mutiert. Die Handlung wird nicht durchgehend chronologisch erzählt, sondern springt teilweise in der Zeitebenen, was mich aber nicht verwirrt hat, da nach wenigen Sätzen klar war, wo man sich als Leser befindet. Die Darstellung der Charaktere ist besonders gut gelungen, mir sind die Figuren alle ans Herz gewachsen, weil sie mit ihren Stärken und Schwächen einfach nur sympathisch sind. Alain, der kurz vor seinem fünfzigsten Geburtstag auf der Abi-Feier seine Jugendliebe Claudia wiedertrifft und mit ihr in Erinnerungen von früher schwelgt – willkommen, Midlife-Crisis! Da seine Kinder sich momentan im Urlaub in Skandinavien befinden, hält ihn nichts, um Claudia in die Toskana nachzureisen. Diese Entscheidung erstaunt seine Freunde, die ihn als braven Finanzbeamten kennen, der sein Leben vollständig durchplant. Heike, Alains Ehefrau, ist verschwunden und kann von Alains Freunden nicht erreicht werden. Markus kennt Alain seit dem Kindergarten und ist sein bester Freund. Er ist mit Sabine verheiratet und hat, seit die Kinder da sind, den Job des Hausmannes übernommen, den er gewissenhaft ausübt und der ihm sehr viel Freude macht, da für Markus die Familie an oberster Stelle steht; darum ist er über Alains Entschluß, Claudia nachzureisen, so entsetzt, da Alain in seinen Augen seine Familie im Stich läßt. Daher beschließt er prompt, seinem Freund nachzufahren, um ihn zur Vernunft zu bringen. Da Markus gutes Essen liebt, was sich leider auf seine Hüftenniederschlägt, ist er für das leibliche Wohl der Toskanamänner zuständig. Thomas ist zusammen mit seiner Frau Ulrike Werbetexter und da er sich momentan mit Milchbrüsten voller Orangensaft und der Kunst, eine 12-Sekunden-Rede in einem 7-Sekunden-Spot unterzubringen, rumschlägt, ist er nicht böse, als Markus ihn fragt, ob er ihn in die Toskana begleitet. Rudi ist der Single in der Männerrunde, dafür hat er den Chaosterrier-Mix Otto – mit Otto wird es Rudi nie langweilig. Otto hat eine bissige Vorliebe für schwarze Hosenbeine (warum nur tragen italienische Kellner immer schwarze Hosen?), mit Katzen treibt er nur Unanständiges und außerdem hat er das Talent, sich die teuersten Delikatessen zu klauen, was Rudi immer wieder an den Rand des Nervenzusammenbruchs – und seiner finanziellen Möglichkeiten – bringt. Rudi selbst schwankt zwischen gesundem Menschenverstand und Vulkanausbruch. Während er sich mit Thomas einig darüber ist, daß sie Markus in Italien immer mal wieder bremsen müssen, damit er sich nicht zu sehr in Alains Angelegenheiten einmischt, ist er der ernsten Meinung, daß Banker und Versicherungsmenschen am besten an der nächsten Laterne aufgehängt gehören. Claudia, Alains Jugendliebe, die auch Markus von der Schule kennt, lebt in der Toskana und betreibt dort eine Ölmühle. Dummerweise kennen Markus & Co. ihre Adresse nicht, so daß sie auf gut Glück nach ihr suchen müssen. Ben, Student, begleitet die Anderen auf ihrer Fahrt in die Toskana; er hat ebenfalls einen persönlichen Grund, warum er sich mit ihnen auf die Reise macht. Ben ist sehr sympathisch und kommt mit den „Alten“ gut klar, auch wenn er immer wieder von ihnen mit den Kosenamen, die seine Freundin Rosa für ihn auf Lager hat, aufziehen. Auch beim Musikgeschmack ist seine Leidensfähigkeit gefragt, wenn er die „Gerontomucke“ im VW-Bulli ertragen muß. Grazia ist die Tochter des Kneipenwirtes in dem Ort, in dem das Ferienhaus der Toskanamänner steht. Sie unterstützt die Männer bei ihrer Suche nach Alain und verguckt sich dabei in Rudi. Das Ende des Buches ist sehr harmonisch und passt daher wunderbar zum lauen Sommerabend und bietet genügend Potential für ein weiteres Abenteuer mit den Toskanamännern.

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