Michael Fuchs-Gamböck Abgefuckt

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Inhaltsangabe zu „Abgefuckt“ von Michael Fuchs-Gamböck

Hauptklappentext Über dieses Buch: Zwei in Einem! Ein Wendebuch mit zwei Romanen - und genauso außergewöhnlich wie die Aufmachung des Buches ist auch sein Inhalt. Volksmusik ← Abgefuckt: Ein On-The-Road-Movie, worin das rasante Leben von leidenschaftlichen Protagonisten beschrieben wird, die sich einem trotzigen Hier- und Jetzt-Existenzialismus verschrieben haben. Liebe geizt im anderen Roman „Abgefuckt → Liebe“ gleichfalls nicht mit überbordenden Gefühlen. Es geht um die Amour Fou eines Paars, das sich vorgenommen hat, radikal das klassische Bild der Romantik im banalen Alltag zu leben. So manche Passage ist bewusst hart am Rande des Kitsches angesiedelt, ohne dass der Autor je nach hinten kippen würde. Diese beiden gegensätzlichen Storys haben gemeinsame Klammern, die Reizworte „Emotionen” und „Existenzialismus“, damit gehören die zwei Werke in einen Band, weil einfach „abgefuckt“! Untertexte zu den einzelnen Romanen: Volksmusik← Abgefuckt Der Held des Romans, ein gesellschaftlicher Außenseiter, repräsentiert auf den ersten Blick ein Dasein, das sich einem trotzigen Hier-und-Jetzt-Existentialismus verschrieben hat. Der ursprüngliche Enthusiasmus für ein Leben außerhalb der etablierten Gesellschaft ist bereits der Erkenntnis der eigenen Tristesse und des zwangsläufigen Scheiterns gewichen, welche die gesamte Handlung als ernüchternden Unterton begleitet. Die Klischees der „On-The-Road-Romantik” werden übersteigert und zugleich entmystifiziert, das Ganze hat aber mit Underdog-Effekthascherei absolut nichts am Hut. Stattdessen thematisiert Michael Fuchs-Gamböck das Suchen, das Umherirren, die Liebe, den Sex und den Tod, Drogen und Elend, Freundschaft, Anarchie, die Spiritualität des Einfachen und die Komik des großen Dramas des Lebens - ohne banal oder pathetisch zu werden. Abgefuckt → Liebe Zwei Personen, ein weiblicher und ein männlicher Protagonist. Beide mit tiefen Narben auf der Seele und im Herzen. Spontan verlieben sie sich ineinander, um fortan zu beschließen, ihr Dasein ganz dem radikalen Ausleben von klassischer Romantik zu widmen. Immer wieder dringt das Selbstzerstörerische der Vergangenheit nach oben. Anna und Paul versuchen mit allen Mitteln, dem banalen Alltag zu entwischen, indem sie sich kopfüber ins große Reich der großen Liebe stürzen. So ein Schritt erfordert Mut, und dieser Mut wird nicht immer belohnt. Trotzdem wird dem Leser bewusst, dass man die Endlichkeit eines faden Daseins durchaus mit der Unendlichkeit der alles entscheidenden Emotion eintauschen kann, wenn man nur fest genug daran glaubt und konsequent genug danach handelt. Klar ist, dass die Geschichte auch konsequent endet.

Gewöhnungsbedürftiges Buch

— milchkaffee

Zwei Romane in einem Buch, das Wendecover ist eine wirklich gute Idee. Für Alle, die Ungewöhnliches lieben.

— Traubenbaer

krass, um nicht zu sagen abg.... was soll man davon halten???

— Booky-72

Leider nicht mein Stil und nicht meine Sprache

— Schnuck59

Stöbern in Romane

Das Haus ohne Männer

Anfangs war ich doch verwirrt &skeptisch, aber im Laufe der Geschichte war die Verbindung der Frauen sehr wichtig. Ich liebe es.

Glitterbooklisa

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  • Abgefuckt...

    Abgefuckt

    abetterway

    Bei diesem Buch handelt es sich um ein Wendebuch das zwei Geschichten beinhaltet. Durch dieses Buch habe ich nun gemerkt, dass Wendebücher nicht mein Fall sind.

    Auch die Geschichten haben mir nicht gefallen, hier passt der titel perfekt, mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen außer das die Geschichten nicht mein fall waren, hauptsächlich aufgrund der ordinären Sprache.

    • 2

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. April 2015 um 08:10
  • Ungewöhnlich

    Abgefuckt

    Leela

    Zwei Romane in einem Buch: "Volksmusik" erzählt die Geschichte eines Mannes, der es sich zum Motto gemacht hat, sein Leben hier und jetzt zu leben und dabei oftmals über die Stränge schlägt, sei es beim Sex, bei den Drogen oder beim Leben in der Gesellschaft. "Liebe" erzählt die Geschichte von Anna und Paul, die eine eher ungewöhnliche Beziehung führen und versuchen, dem langweiligen Alltag mit allen Mitteln zu entkommen. Die Geschichten greifen dabei, obwohl sie zuerst unterschiedlich wirken, einige ähnliche Themen auf, die den Rahmen beider Handlungen bilden, wie z.B. das des Existentialismus. "Abgefuckt" war für mich keine ganze leichte Lektüre. Einerseits sprach mich das Konzept eines Wendebuchs wirklich an, andererseits waren beide Geschichten anders, als ich es erwartet hatte. Vor allem "Volksmusik" fällt durch eine krude Sprache und einen Protagonisten auf, der mit seiner merkwürdigen Art wahrscheinlich nur wenigen Lesern gefallen wird. Den Einblick in solch ein Leben fand ich nicht uninteressant, wenn auch eher im Sinne von Katastrophentourismus. Dem Typen wollte ich lieber nicht im Dunkeln begegnen. Die andere Geschichte schlägt weniger oft über die Stränge, aber auch darin sind die Charaktere alles andere als normal und man kann einiges von dem, was sie tun, nicht nachvollziehen. Schlecht fand ich das Buch aber nicht, denn den Ansatz, zwei Geschichten mittels gleicher Topoi zu verbinden, fand ich interessant und überwiegend gelungen. Die Geschichten selbst sind Geschmackssache, werden aber wahrscheinlich nicht jedem gefallen.

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    • 2

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. April 2015 um 08:08
  • "Liebe" liest sich besser

    Abgefuckt

    Gracey_V

    "Abgefuckt" enthält gleich zwei Geschichten: Die eine ist die Geschichte eines Mannes, der im Jetzt lebt und dessen Leben von Sex, Drogen und sonstigen Ausschweifungen geprägt ist. Er ist kein sympathischer Zeitgenosse, verwendet eine derbe Sprache und macht generell das, auf was er gerade so Lust hat. In der zweiten Geschichte geht es um Anna und Paul, die ein ungewöhnliches Liebesleben führen, nicht weniger komisch als das, was in der ersten Geschichte erzählt wird. Mir fiel dieses Buch nicht ganz leicht, denn an den Schreibstil musste ich mich erst einmal gewöhnen und die ganze derbe Sprache ist nicht unbedingt das, was ich gewöhnt bin. An manchen Stellen dachte ich mir, dass der Autor es wohl nur geschrieben hat, um zu provizieren, denn einiges wäre nicht nötig gewesen. "Liebe" ist zum Glück weniger extrem und auch der Teil des Buches, der mir besser gefallen hat, obwohl "Volksmusik" einige gute Ansätze hatte. "Liebe" hatte ich ziemlich schnell durch, denn die Geschichte liest sich ziemlich leicht und ist eine nette Sache für zwischendurch. Dass die Hauptcharaktere alle irgendwie kaputt sind, ist wohl so gedacht, schaft es aber auch nicht, so sympathisch zu machen. Etwas enttäuscht war ich, dass die Geschichten nicht mehr miteinander zu tun hatten, als grobe Themen wie das Leben im Jetzt, aber ich finde, dass man trotzdem merkt, wie beide Handlungen zusammenpassen. Da mir die Idee zum Buch an sich gefiel und ich vor allem an "Liebe" meinen Spaß hatte, vergebe ich 3,5 Sterne.

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    • 2

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. April 2015 um 08:01
  • Das etwas andere Buch

    Abgefuckt

    milchkaffee

    12. April 2015 um 08:36

    Dieses Buch ist ein Wendebuch mit zwei unterschiedlichen Geschichten. Leider hat mir keine dieser Geschichten gefallen. Ich fand den Schreibstil und die Wortwahl einfach geschmacklos und ordinär. Schade.

  • Leserunde zu "Abgefuckt" von Michael Fuchs-Gamböck

    Abgefuckt

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Der Pax et Bonum Verlag Berlin lädt herzlich zur Leserunde ein. Wir freuen uns über rege Diskussionsbeiträge. Teilnahmebedingung an der Leserunde ist eine anschließende Rezension des Buches. Volksmusik-Abgefuckt-Liebe Volksmusik ← Abgefuckt → Liebe Zwei in Einem! Ein Wendebuch mit zwei Romanen - und genauso außergewöhnlich wie die Aufmachung des Buches ist auch sein Inhalt. Volksmusik ← Abgefuckt: Ein On-The-Road-Movie, worin das rasante Leben von leidenschaftlichen Protagonisten beschrieben wird, die sich einem trotzigen Hier- und Jetzt-Existenzialismus verschrieben haben. Liebe geizt im anderen Roman „Abgefuckt → Liebe“ gleichfalls nicht mit überbordenden Gefühlen. Es geht um die Amour Fou eines Paars, das sich vorgenommen hat, radikal das klassische Bild der Romantik im banalen Alltag zu leben. So manche Passage ist bewusst hart am Rande des Kitsches angesiedelt, ohne dass der Autor je nach hinten kippen würde. Diese beiden gegensätzlichen Storys haben gemeinsame Klammern, die  Reizworte „Emotionen” und „Existenzialismus“, damit gehören die zwei Werke in einen Band, weil einfach „abgefuckt“! Zu den einzelnen Romanen: Volksmusik ← Abgefuckt Der Held des Romans, ein gesellschaftlicher Außenseiter, repräsentiert auf den ersten Blick ein Dasein, das sich einem trotzigen Hier-und-Jetzt-Existentialismus verschrieben hat. Der ursprüngliche Enthusiasmus für ein Leben außerhalb der etablierten Gesellschaft ist bereits der Erkenntnis der eigenen Tristesse und des zwangsläufigen Scheiterns gewichen, welche die gesamte Handlung als ernüchternden Unterton begleitet. Die Klischees der „On-The-Road-Romantik” werden übersteigert und zugleich entmystifiziert, das Ganze hat aber mit Underdog-Effekthascherei absolut nichts am Hut. Stattdessen thematisiert Michael Fuchs-Gamböck das Suchen, das Umherirren, die Liebe, den Sex und den Tod, Drogen und Elend, Freundschaft, Anarchie, die Spiritualität des Einfachen und die Komik des großen Dramas des Lebens - ohne banal oder pathetisch zu werden.  Abgefuckt → Liebe Zwei Personen, ein weiblicher und ein männlicher Protagonist. Beide mit tiefen Narben auf der Seele und im Herzen. Spontan verlieben sie sich ineinander, um fortan zu beschließen, ihr Dasein ganz dem radikalen Ausleben von klassischer Romantik zu widmen. Immer wieder dringt das Selbstzerstörerische der Vergangenheit nach oben. Anna und Paul versuchen mit allen Mitteln, dem banalen Alltag zu entwischen, indem sie sich kopfüber ins große Reich der großen Liebe stürzen. So ein Schritt erfordert Mut, und dieser Mut wird nicht immer belohnt. Trotzdem wird dem Leser bewusst, dass man die Endlichkeit eines faden Daseins durchaus mit der Unendlichkeit der alles entscheidenden Emotion eintauschen kann, wenn man nur fest genug daran glaubt und konsequent genug danach handelt. Klar ist, dass die Geschichte auch konsequent endet. Leseprobe Michael Fuchs-Gamböck Der Autor Michael Fuchs-Gamböck, der seit 2011 in Diessen am Ammersee zu Hause ist, gewann 1985 den Literatur-Nachwuchspreis des Theaterfestivals München. Der ausgebildete Redakteur hielt sich mehrere Jahre in Japan und Italien als Kulturkorrespondent für verschiedene Pressebüros auf. In Italien arbeitete er als Redaktionschef eines zweisprachigen Radiosenders. Von 1989 bis 1994 war er Ressortleiter bei der deutschsprachigen Ausgabe des Zeitgeist-Magazins „Wiener“, später in gleicher Funktion beim „Playboy”. Seit 1995 ist er Freier Autor, u. a. für Cosmopolitan, Focus, Musikexpress, Marie Claire. Aktuell gibt es von Fuchs-Gamböck rund drei Dutzend Buchveröffentlichungen, u. a. autorisierte Biografien über Xavier Naidoo, James Blunt oder Genesis, außerdem Interviewsammlungen von Gesprächen mit Madonna, den Rolling Stones, David Bowie etc. („Ich hatte sie alle! – Tee mit Madonna, Cognac mit Ron Wood. 40 Anekdoten aus 20 Jahren Rock & Roll-Irrsinn“) 2011 ist darüber hinaus sein Gedichtband „Die Lady kommt pünktlich“ erschienen. Mit seiner neuesten Arbeit, den Romanen „Volksmusik ← Abgefuckt → Liebe“, zeigt der gebürtige Friedberger eine weitere Seite seines künstlerischen Schaffens. Bei diesem Werk handelt es sich um ein Wendecoverbuch, also „Zwei in Einem“. Teilnahmebedingung an der Leserunde ist eine anschließende Rezension des Buches.

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    • 81
  • Rezension zu Abgefuckt

    Abgefuckt

    Traubenbaer

    21. March 2015 um 12:04

    Das Buch Abgefuckt von Michael Fuchs- Gamböck (erschienen bei Pax et Bonum) enthält zwei Romane mit unterschiedlichen Protagonisten. Der Roman "Volksmusik" handelt von einem ungewöhnlichen Mann. Er beschloss sein Leben zu verändern. Dass das aber nicht unbedingt positiv ist bemerkt man schnell. Er schlägt bei allem, was geht über die Stränge, dabei schadet er oft sich selbst. Der Roman "Liebe" handelt von einem genauso ungewöhnlichen Liebespaar. Auch sie möchten kein gewöhnliches Leben führen und am besten die Welt verändern. Der Schreibstil ist einfach und deswegen leicht und flüssig zu lesen. Es gibt keine unnötigen Schnörkel oder Metaphern. Der Inhalt ist, wie schon erwähnt, ungewöhnlich. Zum einen finde ich das gut, es gibt (meines Wissens) keine ähnlichen Bücher. Zum Anderen ist gerade "Volksmusik" meiner Meinung etwas zu derb geschrieben. Das Buch "Abgefuckt" ist für alle zu empfehlen, die das Ungewöhnliche suchen und neue Pfade (bzw. Bücher) erklimmen möchten.

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  • Schon sehr Abgefuckt .....

    Abgefuckt

    rena1968

    28. February 2015 um 17:12

    Zuerst einmal zum Buch : Es ist ein Wendebuch mit zwei Geschichten. Die Idee mit dem Wendebuch finde ich wirklich klasse. Ist mal etwas anderes. Zu den Geschichten : Abgefuckt  - Volksmusik Ehrlich gesagt habe ich mich noch nie beim lesen so geekelt wie bei dieser Story. Mir wurde beim Lesen schlecht. Ganz ehrlich war gar nicht meins . Abgefuckt -Liebe  Naja ,war zwar besser aber die Liebe der beiden war wirklich mehr als seltsam. Da habe ich an eine Liebesgeschichte schon andere Erwartungen. Fazit : Das Buch ist im wahrsten sinne Abgefuckt.... Absolut nicht meins .

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  • Zum Wenden

    Abgefuckt

    Schnuck59

    19. February 2015 um 18:32

    Zwei unterschiedliche Romane in Form eines Wendebuches finde ich eine gute Idee. Die Sprache der ersten Geschichte ist für meinen Geschmack ordinär und die „Bettgeschichten“ teilweise geschmacklos. Hier erschließt sich für mich die Aussage der Geschichte leider nicht. Bei einer romantischen Liebesgeschichte hatte ich andere Erwartungen. Die Liebe von Anna und Paul sehe ich eher kritisch, fast schon krankhaft gewünschte ewige Liebe. 

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  • Abgefuckte Geschichten zum Wenden

    Abgefuckt

    Schnuck59

    14. February 2015 um 13:42

    Zwei unterschiedliche Romane in Form eines Wendebuches finde ich eine gute Idee. Die Sprache der ersten Geschichte ist für meinen Geschmack ordinär und die „Bettgeschichten“ teilweise geschmacklos. Hier erschließt sich für mich die Aussage der Geschichte leider nicht. Bei einer romantischen Liebesgeschichte hatte ich andere Erwartungen. Die Liebe von Anna und Paul sehe ich eher kritisch, fast schon krankhaft gewünschte ewige Liebe. 

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