Michael Fuchs Monstermäßig erzogen!

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Inhaltsangabe zu „Monstermäßig erzogen!“ von Michael Fuchs

Monstern ist das Tollste, was es gibt. Monster monstern. Und mache Kinder monstern. Aber am besten können Monsterkinder monstern. In den Monsterschulen lernen sie ihre Kinderzimmer richtig unordentlich zu halten, immer schön unfreundlich zu erwachsenen Monstern zu sein und natürlich richtig laut zu rülpsen. Wenn sie dann in die Schule kommen, lernen sie noch mehr über das Monstern. In den Hauptfächern „Pupsen“, „Schweissfussgeruch“ und „Plötzliches Herumschreien in bisheriger Stille“ lernen sie alles, was ein Monster wissen muss. Schon im Kindergarten zeigen die Erzieher den Kleinen Dinge, die sie für ihr Leben brauchen. Zum Beispiel das „Nein“–sagen. In „monstermäßig erzogen“ lernen die Kindern, wie Monster Monstern – und im Anhang des Buches erfahren sie den Unterschied zwischen Monster- und Menscherziehung. Ja – da gibt es ein paar kleine feine Unterschiede. Menschen geben sich nämlich tatsächlich zur Begrüßung die Hand. Und sie schauen sich dabei auch noch in die Augen. Das würde Monstern natürlich nie einfallen. Wie Monster sich begrüssen? Das verraten wir nicht – steht aber in „monstermäßig erzogen“ …

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  • Rezension zu "Monstermäßig erzogen!" von Michael Fuchs

    Monstermäßig erzogen!
    Annora

    Annora

    07. February 2011 um 17:00

    Nicht nur Menschen haben zuweilen das Problem, dass ihr Nachwuchs aus der Art schlägt und eine bessere Erziehung braucht - auch Monster fragen sich immer wieder: "Was machen wir nur falsch?" So geht es auch King-Rülps und Die-die-alles-Umschmeißt, den Eltern vom kleinen Knirps. Knirps ist ein ungezogenes Kind, das sich einfach nicht benehmen kann. Sein Zimmer ist ständig aufgeräumt, obwohl seine Eltern ihn ständig ermahnen es endlich mal wieder abzuräumen (so nennen die Monster es, wenn ein Zimmer so richtig schön unordentlich gemacht werden soll). Aber Knirps schafft es einfach nicht und ist so immer wieder eine Enttäuschung für seine Eltern. Aber nicht nur das Zimmer ist ordentlich, auch Knirps' Benehmen beim Familienessen finden die Verwandten einfach nur peinlich. Statt sein Essen auszuspucken, die Tischdecke zu beschmieren und mit den Finger im Essen zu spielen benutzt Knirps Messer und Gabel. Seine Eltern können sich nur noch für ihn schämen. "So kann es nicht weiter gehen", beschließen die Monster und unternehmen allerhand, um Knirps endlich Manieren beizubringen. Aber sowohl die Lektion im Lärmen als auch das richtige Verhalten im Strassenverkehrt(Fußgänger erschrecken, Autofahrer beschimpfen...) sind erfolglos. Erst der Besuch beim Monsterpsychologen kann die Wogen etwas glätten, denn die Maltherapie verfehlt ihre Wirkung nicht: Endlich darf Knirps all das zum Ausdruck bringen, was ER denkt. Liebe Autoren, wenn hier eine Botschaft für vorlesende Eltern versteckt ist, dann habe ich sie gefunden ;-) Und damit bin ich auch schon in meinem persönlichen Fazit angelangt: Monstermäßig erzogen ist ein traumhaft ironisches Buch, mit einem wunderbaren Humor, wie ich ihn selten in einem Bilderbuch gefunden habe. Dadurch spricht das Buch Kinder UND Eltern gleichermaßen an und richtet sich auch von der Thematik her sowohl an Kinder, als auch an Eltern. Denn nicht nur Kinder lernen viel über "richtiges Benehmen", sondern auch so manche Eltern stellen sich beim Vorlesen vielleicht die Frage: "Stelle ich zu hohe Ansprüche an mein Kind?" "Warum ist mein Kind so wie es ist und inwiefern MUSS ich es "anders" erziehen und wo DARF ich mein Kind seinen eigenen Freiraum für eigene Wünsche und eigenes Verhalten haben zugestehen?" Kinder können sich sofort mit Knirps identifizieren, denn Knirps ist auf der einen Seite wie sie selbst - lieb und artig, denn so sehen sich Kinder ja selbst - auf der anderen Seite hat auch Knirps einen Konflikt mit seinen Eltern, die ihn gerne anders, eben so richtig monstermäßig hätten. Ich glaube, dieses Bild von einem "perfekten" Kind und dabei aber so unperfekten Monster ist so absurd, dass Kinder da einfach sehr gut rein finden und natürlich so sein wollen wie Knirps. Benehmen leicht gemacht so ganz ohne Zeigefinger.

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  • Rezension zu "Monstermäßig erzogen!" von Michael Fuchs

    Monstermäßig erzogen!
    anette1809

    anette1809

    13. January 2011 um 23:07

    Monstern ist das Tollste, was es gibt. Natürlich monstern Monster, aber es gibt auch Kinder die monstern. Dieses Buch erzählt aber weder von monsternden Monstern noch von monsternden Kindern in der Hauptrolle, sondern von einem Monster namens Knirps, das nicht Monstern kann. Im Gegensatz zu allen anderen Monstern sagt es "Bitte" und "Danke" und räumt sogar regelmäßig sein Zimmer auf!!! Was sich die Monster alles einfallen lassen, um Knirps doch noch richtig zu erziehen, davon erzählt dieses Buch, und am Ende sind alle monstermäßig froh, obwohl Knirps allen mal krass die Meinung gesagt hat! Der Geschichte folgt die Benimm-Bibel der Monster: "Knacke statt Knicke". Hier lernt jedes kleine Monster die Grundlagen des richtigen Monsterns wie "Monster machen vor dem Essen die Hände richtig dreckig", "Monster kleben ihre Kaugummis unter den Stuhl" oder "Monster MÜSSEN Worte wie **** oder **** benutzen". Was die Monster nach Knacke alles machen, ist manchmal richtig eklig, und so wird das Verständnis bei Kindern ganz selbstverständlich dafür geweckt, warum man vor dem Essen die Hände waschen oder zu Hause Hausschuhe anziehen soll. Die Monster und ihre Welt sind kindgerecht umgesetzt und wirken teilweise wie mit breiten Pinselstrichen hingeschmiert und visualisieren die Monsterwelt dadurch auf eine sehr passende Weise. Einige der Bilder sind mir persönlich aber zu düster, und da für ein Vorlesebuch auf einigen Seiten recht viel Text vorhanden ist, der zudem nur in "normaler" Schriftgröße gedruckt ist und abwechselnd in Schwarz oder Weiß, je nach Hintergrundfarbe, fand ich das Buch nicht immer angenehm vorzulesen. Durch das übergroße Format liegt es nach einer Weile auch recht schwer in der Hand. Angenehmer ist es wohl nach Monsterart einen Tisch freizufegen und das Buch zum Lesen dort abzulegen, dann kann man sich auch viel länger auf den einzelnen Seiten aufhalten, weil Kinder auf den großformatigen Bildern sehr viel entdecken können. Einige Monster haben bereits monstermäßige Monsternamen, und bestimmt macht es viel Spaß sich für den Rest der Monsterhorde noch weitere Namen auszudenken.

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  • Rezension zu "Monstermäßig erzogen!" von Michael Fuchs

    Monstermäßig erzogen!
    Sanicha

    Sanicha

    20. October 2010 um 10:43

    Meine Rezension: Das Buch „Monstermäßig erzogen“ vom Autor Michael Fuchs, ist schon allein durch sein großes Format von 34,6 x 24,2 cm ein richtiger Blickfang. Die Texte sind kurz gehalten und leicht verständlich für Kinder. Im Buch sind die Zeichnungen über die komplette Buchseite und daher schön groß dargestellt. Das gefällt mir und meiner Tochter sehr gut, da man so viel entdecken kann. Die Zeichnungen an sich sind etwas dunkel gehalten, aber das ist nicht schlimm, da man sich Monster ja auch nicht farbenfroh vorstellt sondern düster und das passt dann wieder super zur Geschichte. Die Geschichte an sich erzählt davon, wie ein einzelnes Monster sich erheblich von den anderen abhebt. Dieses Monster ist „lieb“ und nicht darauf bedacht soviel Unfug zu machen, wie es eigentlich für Monster vorbestimmt ist. Meine Tochter hat es gleich in ihr Herz geschlossen und hat mir während des Vorlesens immer erzählt das es doch eigentlich genau richtig ist wie sich dieses Monster benimmt. Durch dieses anders sein, ist das Monster nicht so richtig in die Monsterwelt integriert und alle versuchen es umzuerziehen. Dies ist natürlich nicht einfach, da jeder ja seine ganz eigene Persönlichkeit hat, aber die Versuche der Monster werden schön beschrieben und durch die Zeichnung süß dargestellt. Die Geschichte zeigt auf, dass man es nicht einfach hat sobald man anders ist als die anderen. Aber selbst damit schafft man es in die Gemeinschaft aufgenommen zu werden. Knirps hat es geschafft, indem er einfach eine leere Wand beschrieben hat. Dort hat er alles drauf geschrieben was er gerne sein möchte und was er nicht leiden kann. Die Monster sind davon total begeistert, da es in Ihren Augen einfach nur eine vollgeschmierte Wand ist. Seit dem gilt Knirps als eines der krassesten Monster überhaupt. Es ist eine witzige und schön aufgemachte Geschichte über die Unterschiede von Menschen und Monstern. Gefällt mir sehr gut und es ist einfach mal was anderes. Besonders klasse gefällt mir auch die Unterschiede, die am Ende des Buches schön dargestellt und beschrieben sind. Fazit: Ein schönes witziges Buch für Kinder und Eltern. Es macht Spaß darin zu blättern und zu erfahren, wie sich Monster verhalten und was Menschenkinder anders machen. Einfach sehr gut gelungen. Die Zeichnungen sind passend zur Geschichte und fügen sich daher super in die Geschichte ein. Sehr empfehlenswert und mal ein etwas anderes Kinderbuch.

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