Michael G. Manning Das Erwachen

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Inhaltsangabe zu „Das Erwachen“ von Michael G. Manning

Seine Herkunft ist dunkel. Sein Leben ein Geheimnis. Seine Bestimmung – Magie ... Der junge Mort verfügt über Fähigkeiten, die es eigentlich nicht geben darf: Magie ist in seiner Welt längst vergessen. Gemeinsam mit seinen Gefährten Dorian und Penny erlernt Mort das magische Handwerk – und gerät damit dem finsteren Lord Devon in die Quere, der nicht nur für Mort, sondern auch für Penny zur größten Bedrohung wird. Dabei ist Devon aber nicht ihr einziger Gegner. Mit seiner Gabe bringt Mort eine schier unbesiegbare Macht gegen sich auf: einen dunklen Gott.

Dieses Buch macht Lust auf mehr Abenteuer von Mordecai und seinen Freunden. Spannend bis zum Schluss!

— Sancro82

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  • Rezension "Das Erwachen"

    Das Erwachen

    Doscho

    03. August 2017 um 13:35

    Das Leben des jungen Mordecai ändert sich schlagartig, als er erfährt, dass er nicht der Sohn einer Schmiedefamilie ist, sondern ein Magier, dessen Eltern bei einem Attentat getötet wurden. So entdeckt er nicht nur die Welt der Magie für sich, sondern macht sich auch neue Feinde...Man sollte Michael G. Manning zugute halten, dass er mit einer einfachen und klaren Sprache durchaus Spannung erzeugen kann. Denn dies ist das Einzige, was mir an diesem Buch gefallen hat und was es gerade noch vor der Tiefstwertung bewahrt.Denn die Geschichte, bzw. das Konzept von "Das Erwachen" sollte wirklich niemanden, der schon den einen oder anderen Fantasyroman gelesen hat, vom Hocker hauen, zu abgenutzt und vor allen Dingen klischeebehaftet ist es. Schade ist es auch, dass Manning wirklich nichts neues dazu erfindet, sondern es bei diesem simplen Konzept belässt.Auch die Charaktere wissen nicht zu gefallen. Gerade in der zweiten Hälfte habe ich beim Verhalten des Hauptcharakters Mordecai und seiner Geliebten Penny fast schon Fremdscham empfunden. Mordecai, aus dessen Sicht das Buch geschrieben ist, macht sogar immer wieder Bemerkungen über seine Dummheit und Tollpatschigkeit. Dies schafft nicht etwa Distanz oder gar Verständnis, nein, je öfter er dies erwähnt, umso mehr möchte man zustimmen. Auch andere Charaktere, wie etwa der Bösewicht des Buches wirken überzeichnet und unglaubwürdig.So gemein es klingt, ich halte "Das Erwachen" für Reißbrettware, die sich definitiv an junge Leser richtet, die vorzugsweise noch nie einen Fantasyroman in der Hand hatten - sprich einer Zielgruppe, die es dank Werken wie "Herr der Ringe", "Harry Potter" und "Game Of Thrones" kaum geben sollte. Dieses Buch konnte mich keineswegs überzeugen und ich empfinde weder das Verlangen, noch etwas von Michael G. Manning zu lesen, geschweige denn, die Reihe zu beenden.

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  • Erfrischende Fantasy-Reihe mit ganz viel Charme

    Das Erwachen

    daniel_bauerfeld

    17. August 2015 um 09:53

    Solide erzählt und fesselnd geschrieben. Mit diesen Attributen können die drei Bücher der Reihe Dunkle Götter von Michael Manning bedenkenlos versehen werden. Der Autor, der mit seiner Frau, zwei Kindern und ebenso vielen Hunden in Texas lebt, ist eigentlich gelernter Apotheker. Bereits seit seiner Kindheit begeistert er sich sowohl für Fantasy als auch für Science Fiction gleichermaßen. Seine Romanreihe Dunkle Götter veröffentlichte er selbst als E-Books. Bevor er sich ganz dem Schreiben zuwandte versuchte Manning sich auch als Software Designer und Fantasy-Zeichner. Die Leser sollten der Reihe eine reelle Chance geben, auch wenn anfangs viele Details vor allem des ersten Bandes eher lediglich durchschnittliche Fantasy-Kost erwarten lässt. Der erste Band Das Erwachen erinnert vermutlich auch nicht von ungefähr an die große, noch unvollendete Saga von George R.R. Martin. Ebenso wie sich Das Lied von Eis und Feuer sehr an den Geschehnissen rund um das europäische Mittelalter orientiert, so halten sich auch bei Manning Fantasy- und Magie-Elemente zunächst stark im Hintergrund. Auch die Charaktereigenschaften des jugendlichen Protagonisten Mordecai - kurz Mort genannt - erfindet der Autor nicht neu: Die Geschichte von Mort beginnt in einem kleinen, unbedeutendem Dorf. Dort wächst er als Sohn eines Schmiedes auf, ohne die leiseste Ahnung von seiner wahren Herkunft zu haben. Doch in dem jungen Mann steckt mehr als er selber ahnt: Mort ist ein Magier, dessen magische Fähigkeiten nun am Erwachen sind. Doch dieses Erwachen bleibt nicht unentdeckt. Neben ganz irdischen Gegnern sieht sich Mort bald einer Reihe ganz besonderer Feinden gegenüber: den Dunklen Göttern. Der zweite Teil Der Bund führt die Geschehnisse des ersten Bandes nahtlos weiter. Die magischen Fähigkeiten fordern von ihrem Besitzer ihren Tribut. Der Wahnsinn ergreift immer mehr Besitz von ihm – nur der Bund mit seiner treuen Jugendfreundin Penny schützt ihn vor einem zutiefst dunklen Schicksal. Teil 2 der Reihe ist weitaus düsterer gestaltet als der erste Band. In seinem Nachwort verrät der Autor, dass sein eigener Vater während den Arbeiten an Der Bund verstorben ist. Auf die Stimmung des Buches hatte dieses Ereignis wohl einen überaus großen Einfluss. Von daher erweist sich der zweite Band als sehr persönliche Erzählung, in welche viele Kindheitserinnerungen des Autors miteinflossen. Der dritte Band Der Erzmagier erweist sich als düsterer Höhepunkt der vorliegenden drei Bände. Die Bedrohungen stürzen von allen Seiten auf Mort und seine treuen Kameraden ein. Die Dunkelheit um sie herum scheint allgegenwärtig zu sein. Von dem Protagonisten wird ein Opfer erwartet, welches Mort letztendlich auch bereit ist, zu geben: Koste es, was es wolle. Die Reihe Dunkle Götter könnte durchaus auch als Bühnenstück funktionieren. Gerade der erste Band beschränkt sich nahezu auf einen einzigen Handlungsort. Auch die Zahl der handelnden Figuren ist sehr übersichtlich gestaltet. Dementsprechend liebevoll und durchaus auch vielschichtig wurden sie vom Autor gezeichnet, in den Bänden 2 und 3 noch deutlich mehr als im ersten Buch. Manning schafft es vorzüglich, seine sympathischen Helden mit ganz viel Leben zu füllen. Hervorzuheben ist auch der überproportional hohe Anteil an starken Frauenfiguren – dies ist in der High Fantasy durchaus keine Selbstverständlichkeit. Die Geschichte wird nahezu durchgängig aus der Ich-Perspektive von Mort erzählt: Dies liest sich frisch und durchgängig flott. Die Reihe lebt von ihren Dialogen, die zuweilen mit sehr spitzer Zunge geführt werden. Im Gesamtbild hebt sich die Reihe positiv aus der Vielzahl durchschnittlicher Fantasy-Literatur hervor. Michael Manning hatte beim Schreiben wohl ebenso große Freude wie die Leserschaft beim Lesen. Der Piper-Verlag verrät: „Dunkle Götter war ursprünglich als Trilogie angelegt und als solche haben wir sie auch gekauft. Der Autor plant jetzt wohl noch zwei weitere Bände hinzuzufügen, aber ob und wann wir diese veröffentlichen werden, ist noch nicht geklärt.“ So bleibt zumindest die berechtigte Hoffnung, dass es demnächst weitergeht, mit der Geschichte um den jungen Magier Mort. In jedem Fall können die drei vorliegenden Bände ohne Abstriche als eine in sich geschlossene Einheit gelesen werden. Dunkle Götter ist eine erfrischende Fantasy-Reihe mit ganz viel Charme.

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  • Nicht umwerfend, aber spannend

    Das Erwachen

    Tasmetu

    27. February 2015 um 12:04

    Die Synopsis des Buches klang so spannend, dass ich mich die ganze Zeit darauf gefreut habe. Und spannend war es auf jeden Fall. Allerdings hatte ich so meine Probleme mit dem Schreibstil. Er war mir zu... klobig? Mir fehlt das richtige Wort dafür. Viele Sätze klangen nach Rechtfertigungen, warum ein Charakter jetzt so ist oder wie ganz genau etwas nun gemeint war. Verstärkt wurde das ganze durch die Ich-Perspektive. Bei Fantasy Romanen ist mir die 3. Person deutlich lieber, denn sie macht es leichter, die Welt zu umschreiben und Hintergründe aufzudecken. Außerdem klingt vieles dann nicht mehr nach Rechtfertigung, sondern einfach nur nach Beschreibung. Und da es sich stellenweise sowieso kurzzeitig mit der 3.Person abwechselte, wenn es darum ging die Sicht anderer zu zeigen, hätte es mir persönlich sehr sehr sehr viel besser gefallen, wenn gleich das ganze Buch in der 3.Person gewesen wäre. Das hat mir das Lesen leider etwas versaut. Ich hatte manchmal das Gefühl, aufgrund von Schreibstil und Perspektive, mehr durch das Buch zu stolpern als darin zu versinken. Manchmal hatte ich auch Schwierigkeit, meine emotionale Bindung zu Mort aufrecht zu erhalten. Das finde ich sehr schade, denn die Geschichte an sich ist vielversprechend und gefällt mir sehr gut. Deshalb möchte ich auch gerne noch die Folgebände lesen, denn ich möchte unbedingt wissen wie es mit Morts Fähigkeiten und natürlich auch Mal'goroth weitergeht. Mehr auf: http://wp.me/p5aiIx-OK

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  • Eher ein böses denn ein dunkles Erwachen

    Das Erwachen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    345 Seiten Piper Fantasy – dunkle Götter 1 das Erwachen macht den Auftakt einer noch nicht bekannten Reihe eines mir noch unbekannteren Autors. Das Cover in seinem dunklen Silberton mit den roten Insignien überzeugt mich auf jeden Fall, einen Blick auf die Coverrückseite zu werfen und die kurze Inhaltsangabe zu lesen. Was ich da lese weckt meine Neugier und verspricht in meinen Augen ein spannendes Buch zu werden. Der Hinweis auf den USA Bestseller stimmt mich erst recht positiv. Die Ernüchterung folgt dann in den ersten 100 Seiten des Buches. Der Klassiker Eltern tot, Kind Waise mit unbekannter Herkunft und Begabungen wird zum hunderttausenden Mal zum Leben erweckt. Leider auch nur mit durchschnittlichem Erfolg wie die folgenden Seiten bis zum Ende des Buches zeigen sollen. Der Leser erfährt relativ zügig von den besonderen Begabungen des Mordecai, so der Name des Hauptdarstellers, wenn auch in meinen Augen auf eine sehr plumpe um nicht zu sagen blöde Art. Ich bin davon überzeugt dass der Autor sicherlich auch andere stilistische Mittel gehabt hätte und das wesentlich besser kann. Dass fantastische Elemente nicht real sein können, sollte selbst den jüngsten aller Leser seit Harry Potter klar sein, aber dass sie derart irreal und unrealistisch daher kommen können war auch für mich als begeisterter Fantasy Leser eine neue Erfahrung. Teilweise musste ich die Szenen zweimal lesen um den Sinn und Ablauf derer verstehen zu können. Einzig allein der abartig sarkastische Humor der zweiten jungen Hauptfigur hat mich in diesen Momenten positiv gestimmt und manche Szene für mich „gerettet“. Leider sollte das auch im Laufe des weiteren Buches und der Story so bleiben, dass manche Szene einfach nur verwirrend und völlig irrational auf mich als Leser wirkte. Schade eigentlich denn das „Grundgerüst“ auf dem Michael G .Manning aufbauen wollte war und ist sicherlich nicht das Schlechteste. Was der Autor auch dringend noch mal überdenken sollte ist die Wahl der sprachlichen Mittel. Sicherlich sollte ein Buch zielgruppenorientiert geschrieben und damit auch die sprachlichen Mittel dementsprechend gewählt werden, aber wir reden hier nicht von einem Comic a la Dork Diaries der sich solche sprachlichen Faux pas erlauben darf. Mitunter einfach unpassend, ja fast schon oberflächlich und nachlässig wirkt in manchen Situationen die sprachliche Ebene die der Autor wählt, dass sie zu mindestens dem erwachsenen Leser ganz bewusst in die Augen sticht und unangenehm in Erinnerung bleibt. Auch hier sei ein dezentes Schade angemerkt, da ich nicht glaube das der Autor das wirklich nötig hat. Die Personen sind durchweg alle positiv gezeichnet und machten es mir trotz der schon genannten Kritikpunkte leicht sie sympathisch zu finden. Jede der Figuren hatte auf ihre Art etwas das sie wirklich authentisch positiv wirken ließ, sei es Mordecai der auf mich wirkte wie der trottelige Schmendrick aus „Das letzte Einhorn“, der junge Master Marc mit seinem sarkastischen Humor eines treuen Freundes, der Vater der Herrscher über die Burg der herrlich bodenständig wirkte oder die Magd die sich vom jungen Mädchen zur Frau entwickelte und erste Gefühle in Mordecai weckte. Hier sehe ich das größte Potenzial des Autors auf dem er aufbauen sollte, um eine gute Geschichte von Grund auf neu zu konstruieren. FAZIT: Leider konnte mich der erste Teil in keiner Weise überzeugen. Weder die Fantasy Elemente noch die Sprache waren der Geschichte angemessen, so dass sie mich nicht zu fesseln vermag. Einzig allein die Personen haben mich in weiten Teilen zu mindestens berührt aber das konnte das Buch vom Gesamteindruck her in meinen Augen nicht retten. Den zweiten Teil werde ich daher nicht lesen, auch wenn ein kleiner Funken Hoffnung und Neugier ob eines Styl Wechsels von seitens des Autors bleibt. Leider nur 2 von 5 Sternen da auch der Preis für das Buch und dessen Inhalt in keiner Weise gerechtfertigt ist. Band 1 Dunkle Götter Das Erwachen Band 2 Dunkle Götter Der Bund

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    • 2

    parden

    13. November 2014 um 14:11
  • Der Beginn eines Abenteuers

    Das Erwachen

    Traumfeder

    09. October 2014 um 22:11

    Inhalt Bei einem Angriff aus den Familiensitz der di'Camerons, werden die Bewohner von Unbekannten nieder gemeuchelt. Mit letzter Kraft bringt die Kämpferin Elena ihren Sohn mit dem Magier Tyndal in Sicherheit. Eher sie stirbt, übergibt sie den kleinen Jungen Mordecai einem Schmied und dessen Frau. In dem Glauben ein normaler Junge zu sein, wächst Mordecai heran, bis er eines Tages unbewusst Magie einsetzt. Sein Freund Marcus, der Sohn eines Herzogs, ist fasziniert davon und lässt ihn deshalb ins Schloss kommen. In der Bibliothek finden sie Aufzeichnungen eines verstorbenen Magiers und Mordecai beginnt seine Kräfte auszutesten. Da in den nächsten Tagen hohe Persönlichkeiten zum Schloss anreisen, wird alles vorbereitet. Keiner von ihnen ahnt, dass unter den Gästen ein dunkler Magier ist, der Mordecai auslöschen will um einen wahren Nachtgott auf die Menschheit los zu lassen. Meine Meinung "Das Erwachen" von Michael G. Manning ist der Auftaktband der "Dunkle Götter"-Serie, die sich um den Magier Mordecai dreht. Vom Augenblick der Entdeckung seiner Macht, bis zur vollständigen Entfaltung und Kontrolle darüber. Mordecai "Mort" Eldridge ist aufgewachsen als der Sohn eines Schmieds, hatte aber schon immer eine gewaltige Neugier und träumte gern. Als Freund von Marcus, dem Sohn eines Herzugs, hat er auch eine gewisse Bildung genossen, weshalb er lesen und schreiben kann. Er ahnt nichts von seiner wahren Herkunft oder dem, was seiner Familie zugestoßen war. Durch einen Zufall entdeckt er die Magie in sich und beginnt im Schloss des Herzogs Nachforschungen anzustellen. In der Bibliothek gibt es reichlich Dinge, die ihm helfen zu lernen. Nach und nach entdeckt er seine Grenzen und wozu er fähig ist, doch seine Studien haben gerade erst begonnen. Neben seinen Studien, verliert er aber auch sein Herz an ein schönes Mädchen. Obwohl Mordecai noch relativ jung ist und seine Kräfte gerade erst entdeckt hat, muss er sich schon bald beweisen um nicht nur das Mädchen seines Herzens zu retten, sondern viel mehr die Leben aller Anwesenden im Schloss von Lancaster. Mordecai ist sicherlich ein interessanter Charakter. Ein Junge, aufgewachsen in Armut, aber mit viel Liebe, um festzustellen, dass ein großes Schicksal auf ihn wartet. Er ist zu mehr bestimmt und hat gerade den ersten Schritt auf dem Weg dorthin zurück gelegt. Doch nicht nur er zeigt interessante Züge, auch seine Freunde, aber auch sein Feind, der hier geheim bleibt, haben etwas Besonderes an sich.Markus ist jemand vom hohen Stand, doch deshalb keinesfalls eingebildet. Er hält sich nicht für besser, weshalb auch jemand wie Mort sein Freund ist. Dorian ist ein ausgezeichneter Krieger, aber immer da wenn seine Freunde ihn brauchen. Und natürlich Penelope, die versucht ihre Familie zu unterstützen, aber immer noch mit den Jungs mithalten kann. Überhaupt sind die zentralen Figuren gut ausgearbeitet, haben viel Tiefe und Züge, die sie kaum jemanden offenbaren. Manning hat die Geschichte, oder viel mehr den Beginn von Mordecais Abenteuer, mit reichlich Spannung ausgestattet. Von der ersten Seite an, wird der Leser in die Handlung gesogen. Immer wieder werden Überraschungen parat gestellt. Mit jeder Wendung geschieht etwas Unvorhersehbares. Gefahren und Offenbarungen greifen Hand in Hand und zwingen den Leser den Atem anzuhalten. Kaum einen Atemzug später, beginnt das Spiel vom Neuen. Obwohl es überaus fesselnd, spannend und sogar ein wenig romantisch war, hat am Ende die finale Schlacht die Erwartungen leider nicht halten können. Es fehlte das gewisse Etwas. Zu dem schien es auch übertrieben. Mordecai steht am Anfang seiner Kräfte und soll dann so etwas aus dem Hut zaubern können (bitte nicht all zu bildlich nehmen)? Diese Übertreibung hätte wirklich nicht sein müssen. Mit etwas Abmilderung wäre das Finale trotzdem gelungen. Fazit Der erste Teil um die "Dunklen Götter" führt schon mal voller Spannung in das Leben des jungen Mordecai ein. Es mag zwar sein, dass die finale Schlacht nicht ganz perfekt durchdacht und dargestellt wurde, doch es ändert kaum etwas an der Begeisterungsfähigkeit der Handlung. Die Vorfreude auf die nächsten Abenteuer ist jedenfalls vorhanden.

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  • High Fantasy vom feinsten

    Das Erwachen

    Blacksally

    23. September 2014 um 14:46

    Das Cover: ich finde das Cover wirklich sehr schön, auch mysteriös und passt super zu diesem High Fantasy Roman. Ich finde die Ornamente total schön angebracht und auch der Leuchtende Punkt in der Mitte ist ein guter Blickfang Der Protagonist: Mort ist zu Anfangs ein ganz einfacher Junge, seine Eltern sind tot und er wächst bei einem Schmied und dessen Frau auf. Als er 16 Jahre alt ist, merkt er das er Magische Zeichen und Auren erkennen kann und so beginnt er die Magie zu lernen und zu beherrschen. Ich mochte Mort von Anfang an, er ist ein kleveres Kerlchen und man muss ihn einfach mögen, außerdem sind ihm seine Freunde sehr wichtig und er tut alles um sie zu beschützen Der Schreibstil: Den Schreibstil mochte ich ebenfalls von Anfang an, er ist nicht zu langweilig, sondern kann seinen Leser richtig fesseln. Außerdem ist die Geschichte so geschrieben, das man sich alles wunderbar vorstellen kann. Auch die Personen waren schön ausgearbeitet und man hatte das Gefühl mitten drin zu sein als stiller beobachter. Mein Fazit: Dieses Buch kann ich jedem Fantasyfan weiterempfehlen, es war wirklich erste Klasse und ich komme aus dem Staunen nicht mehr heraus. Eine tolle, durchdachte Story voller Spannung und Magie, die den Leser verzaubert.

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  • Fantasievoll und gut gesponnene Geschichte, toller erster Band!

    Das Erwachen

    IraWira

    22. September 2013 um 13:53

    Eigentlich dachte ich, im  Bereich der Fantasy könnte mich nur noch wenig positiv überraschen, aber diesem Buch ist es gelungen. "Das Erwachen: Dunkle Götter" ist eine fantasievolle und tolle Geschichte, die einen sofort in ihren Bann zieht. Die Protagonisten sind authentisch und sehr gut beschrieben, so dass man auch hier schnell in die Geschichte hineinkommt. Mort, der Sohn des Schmieds, muss feststellen, dass er plötzlich über Fähigkeiten verfügt, die er nicht erklären kann und die es vor Alem auch gar nicht mehr geben kann. Bald erkennt er, dass es noch mehr in seinem Leben gibt, das nicht so es, wie es immer zu sein schien. Immer an seiner Seite sind seine Freunde Marcus und Dorian und natürlich Penny. Mit ihnen und für sie, stellt er sich schließlich einer Gefahr, die unermesslich größer ist als er es sich hätte vorstellen können... Ich war beeindruckt von der gut gesponnenen und in sich schlüssigen Geschichte, der schön beschriebenen Umgebung und den plastisch dargestellten Charakteren. Mit gefällt dieses Buch unwahrscheinlich gut und ich bin sehr gespannt auf den zweiten Band!

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  • Gute Unterhaltung mit Abstrichen

    Das Erwachen

    Jetztkochtsie

    08. September 2013 um 13:00

    Nun ich muß zugeben, zeitweise gedacht zu haben, ein Jugendbuch zu lesen, die Handlung und die Personen sind tatsächlich sehr einfach konstruiert und der Schreibstil ist wirklich kein sonderlich anspruchsvoller. Dazu hat mich hier und da die moderne Sprache und Ausdrucksweise deutlich gestört, auf einer Burg erwarte ich kein Sofa und auch keinen Abstellraum für Putzmittel. Allerdings fand ich die Handlung und die Geschehnisse dann doch so reizvoll, daß es mich über diese Einfachheit schlicht hinwegblicken ließ. Das Buch hat es geschafft mich zu fesseln und das heute morgen immerhin über zwei Stunden, bis ich es recht atemlos beendet hatte und ich möchte wissen, wie es mit Mort weitergeht. Die Geschichte an sich ist abgschlossen, aber ein paar kleinere Fragen bleiben noch offen und vorallem der letzte Absatz läßt auf eine interessante Entwicklung im zweiten Band hoffen, die ich jetzt so noch nicht einschätzen kann. Wer also anspruchsvolle Charaktere, ausgefeilte Dialoge und ein stimmiges Setting als ganz besonders wichtig ansieht, der wird an diesem Buch nur sehr begrenzt seine Freude haben, wer aber Spannung und Abenteuer und faszinierende Magie und durchaus neue Ideen als reizvoll empfindet und der einfache Unterhaltung eine rasch voranschreitende Handlung begrüßt, der wird hier gut unterhalten und befriedigt werden. Mir hat das Buch durchaus, trotz seiner leichten sprachlichen Mängel, Spaß bereitet.

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  • Leserunde zu "Dunkle Götter 1 - Das Erwachen" von Michael G. Manning

    Das Erwachen

    MichaelManning

    Hello everyone. I'm Michael Manning, the author of the Mageborn series. The first book starts with the humble beginnings of one young man, Mordecai Eldridge. It's a story of exploration and wonder as he uncovers the secrets of his past and the power that dwells within him. He finds love and tragedy, in equal measure, both in his past and in the future. The series chronicles his life as he grows from an unknown commoner to become the first new wizard in a generation. With this power he is forced to face increasing responsibilities while transitioning from boy to man. Along the way he will lose as much as he gains—perhaps more. Mehr zum Buch: Nachdem seine Eltern bei einem Attentat ums Leben kamen, wächst der junge Mort bei einem Hufschmied auf. Seine wahre Herkunft kennt er nicht. Doch bald erwachen in ihm magische Fähigkeiten – lebensgefährlich in einer Welt, die die Magie längst verbannt hatte. Gemeinsam mit seinen Gefährten Dorian und Penny erlernt Mort das magische Handwerk – und gerät damit dem finsteren Lord Devon in die Quere, der nicht nur für Mort, sondern auch für Penny zur größten Bedrohung wird. Dabei ist Devon nicht ihr einziger Gegner. Denn bald findet Mort heraus, dass er sich gegen eine schier unbesiegbare Macht gestellt hat: einen dunklen Gott. => Leseprobe  Allgemeines zur Bewerbung und zur Leserunde: Ihr habt hier die Möglichkeit bei einer Leserunde mit Michael Manning mitzumachen. Michael spricht kein Deutsch, deshalb stellt die Fragen an den Autor bitte auf Englisch - es ist gar nicht schlimm, dabei Fehler zu machen, er wird euch verstehen. Wenn ihr auf Deutsch diskutiert und gelegentlich trotzdem knapp eure Eindrücke auf Englisch zusammenfasst, wird sich der Autor sicher freuen :) Unter allen Bewerbern vergibt der Piper Verlag 10 Testleseexemplare dieses magischen Buches. Ihr könnt euch dafür bis einschließlich 04.August 2013 bewerben - dafür gibt es eine kleine Frage zu beantworten: Welche magischen Fähigkeiten würdet ihr gerne besitzen?  (Wenn möglich, wäre es toll, wenn ihr auf Englisch antwortet!)

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    • 152
  • Dunkle Götter Band 1

    Das Erwachen

    books4life

    24. August 2013 um 09:09

    Nachdem seine Eltern bei einem Attentat ums Leben kamen, wächst der junge Mort bei einem Hufschmied auf. Seine wahre Herkunft kennt er nicht. Doch bald erwachen in ihm magische Fähigkeiten – lebensgefährlich in einer Welt, die die Magie längst verbannt hatte. Gemeinsam mit seinen Gefährten Dorian und Penny erlernt Mort das magische Handwerk – und gerät damit dem finsteren Lord Devon in die Quere, der nicht nur für Mort, sondern auch für Penny zur größten Bedrohung wird. Dabei ist Devon nicht ihr einziger Gegner. Denn bald findet Mort heraus, dass er sich gegen eine schier unbesiegbare Macht gestellt hat: einen dunklen Gott Eigentlich hat mir das Buch ziemlich gut gefallen: Die Charaktere sind wirklich sympathisch und authentisch, die Stimmung kommt auch richtig rüber und es gibt eine richtige Handlung! Leider ist mir das am Schluss ein bisschen zu viel geworden - einfach zu viele Ereignisse, die vorhersehbar sind und überwiegend Schönmalerei und Herbeizwingen des Happy Ends. Auch vom dunklen Gott hat man nur am Rand etwas mitbekommen und eine Vorahnung für den nächsten Band bekommen. Nichtsdestotrotz ist es ein wirklich guter Fantasyroman, der eine Menge Potenzial aufweist und Hoffnung auf mehr verspricht. Empfehlen würde ich das Buch allen High-Fantasy-Lesern, die mal etwas weniger komplexe Geschichten lesen wollen.

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  • Magie, Verrat und Liebe- Dunkle Götter

    Das Erwachen

    Star_walker

    22. August 2013 um 21:07

    Mord wächst als Sohn eines Schmiedes auf, aber als jugendlicher stellt er durch einen Unfall heraus, dass er Magie bewirken kann. Daraufhin beginnt er mit seinem besten Freund Marc an Nachforschungen zu betreiben. Dabei stellt er bald fest, dass er nicht der einzige Magier ist und das dunkle Mächte mit seiner Vergangenheit verbunden sind. Das Buch gibt am Anfang einen guten Einstieg, auch wenn ich es manchmal schade fand, dass man direkt alles über Mords Vergangenheit erfährt. Trotzdem ist der Prolog sehr spannend und macht Lust auf mehr. Über die Welt lernt man nicht viel kennen.Das Buch beschreibt nur das Anwesen und den Wald. Das fand ich zwar etwas schade, aber die Orte, die man kennenlernt sind anschaulich beschrieben. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich und waren mir sehr sympathisch. Vor Allem Lady Rose, die sehr selbstbewusst ist, sowie Marcus, der durch seinen Witz die Atmosphäre immer wieder aufgelockert hat. Man kann mit allen Charakteren mitfühlen und mag, oder hasst sie, wie es der Autor wohl bezweckt hat. Die Story ist manchmal vorhersehbar, bietet aber auch viele Überraschungen, es ist also eine Mischung aus beidem. Die Stellen, an denen Mord seine Magie erlernt hat, fand ich etwas langweilig, da sie zu lang gezogen waren. Dafür gibt es einen Punkt Abzug. Fazit: Ein spannendes und lesenswertes Buch, mit wenigen Schwächen, dass einen in eine Welt voller Magie entführt.

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  • Variation eines bekannten Themas

    Das Erwachen

    Jashrin

    22. August 2013 um 00:14

    Hauptcharakter Mordecai, genannt Mort, weiß nichts über seine Herkunft, während der Leser bereits im Prolog erfährt, dass seine Eltern bei einem Attentat ums Leben kamen und er selbst edler Abstammung ist. So wächst Mordecai jedoch bei dem Schmied Eldridge und seiner Frau auf und verlebt eine unbeschwerte Kindheit. Sein Leben ändert sich abrupt, als er unabsichtlich Magie einsetzt um das Pferd seines Freundes Marcus zu retten. Schon bald darauf muss er seine gerade entdeckten Fähigkeiten einsetzen, um sich und seine Freunde zu schützen. Michael G. Manning schreibt einen soliden Fantasyroman mit einer weiteren Variation eines bekannten Themas. Der verwaiste, magiebegabte Held aus gutem Hause wächst bei einfachen Leuten auf, bis ihn seine Vergangenheit und Fähigkeiten einholen. Der Roman bietet kaum überraschende Wendungen und alles ist sehr plakativ in Gut und Böse unterteilt. Es gibt wenig Raum für eigene Spekulationen. Die Hauptfigur Mordecai kommt erstaunlich gut mit all den Veränderungen zurecht, erlernt die Magie ohne Lehrer quasi nebenbei und scheint sich selten richtig anstrengen zu müssen. Daher wirkt er für mich leider etwas unglaubwürdig. Auch der Schreibstil kann mich nicht so recht überzeugen. Der Autor wechselt oft die Perspektive und die Sprache ist insgesamt sehr einfach. Trotz dieser Aspekte schafft Manning es dennoch einen so zu fesseln, dass man das Buch nicht für längere Zeit aus der Hand legen möchte. Gerade der Epilog baut nochmal große Spannung auf, so dass man sich bereits auf den zweiten Teil freut.

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  • A young hero between different worlds and great heritage

    Das Erwachen

    Jeanne_Darc

    21. August 2013 um 16:16

    Erfrischende Story eines jungen Helden - und dessen Schicksal :) Berührend und spannend zugleich! Intrigen im Hochadel und magische Offenbarungen. Klappentext: Nachdem seine Eltern bei einem Attentat ums Leben kamen, wächst der junge Mort bei einem Hufschmied auf. Seine wahre Herkunft kennt er nicht. Doch bald erwachen in ihm magische Fähigkeiten – lebensgefährlich in einer Welt, die die Magie längst verbannt hatte. Gemeinsam mit seinen Gefährten Dorian und Penny erlernt Mort das magische Handwerk – und gerät damit dem finsteren Lord Devon in die Quere, der nicht nur für Mort, sondern auch für Penny zur größten Bedrohung wird. Dabei ist Devon nicht ihr einziger Gegner. Denn bald findet Mort heraus, dass er sich gegen eine schier unbesiegbare Macht gestellt hat: einen dunklen Gott. Das Buch hat einen sehr lockeren Schreibstil und lässt sich leicht lesen, die Geschichte an sich ist gut durchdacht und weißt ein paar parallelen zu altbekannten Fantasy-Romanen auf das stört aber mich keineswegs.Die drei Protagonisten Penny, Marc und Mort sind sympathisch und man lernt sie schnell lieben. Das Buch ist optimal für alle Fantasy-Fans und somit eine Leseempfehlung meinerseits Ich freue mich auf die nächsten Band.

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  • Wunderkind im Perspektivendschungel

    Das Erwachen

    WolfgangB

    19. August 2013 um 07:20

    Der junge Mordecai wächst als Sohn eines Hufschmieds und guter Freund des gleichaltrigen Adeligen Marcus auf. Sein Leben erfährt eine entscheidende Wendung, als er ein ertrinkendes Pferd rettet - mit Hilfe von Magie. Auf der Burg seines Freundes findet er Zuflucht in einer Reihe wohlversteckter Bücher, aus denen er die Grundlagen seiner Begabung erfährt, einer übersinnlichen Tradition, deren Vertreter geächtet wurden. Mort - so der Kurzname des Helden - erweist sich als außerordentliches Talent und beherrscht bald einfache Zauberei. Nicht zu früh, bringt er doch den ebenfalls auf der Burg verweilenden Devon gegen sich auf. Dieser trägt sich mit unredlichen Absichten, um jeden Preis will er den Thron erlangen, wenn es sein muß, auch mit Hilfe dunkler Mächter. Und jeder, der ihm dabei im Wege steht, wird zum Ziel seines Hasses. Jedem der 21 Kapitel ist ein etwa einseitiges Zitat aus einer magischen Chronik unbekannten Alters vorangestellt, verfaßt von einem Marcus, dem Ketzer. Innerhalb der einzelnen Abschnitte kokettiert Autor Michael Manning mit dem Wechsel unterschiedlicher Perspektiven: Während ein Gutteil des Romans in der ersten Person aus der Sicht der Hauptfigur erzählt ist, erfolgt die Schilderung an vielen Stellen auch in auktorialer Perspektive. Dies geschieht einerseits, um Ereignisse außerhalb der Wahrnehmung Mordecais wiederzugeben, andererseits, um einen Blick von außen auf diesen zu ermöglichen. Gerade der erwähnte Perspektivenwechsel wirkt stark irritierend. Wird in den ersten Kapiteln noch in der ersten Person aus der Sicht des Helden erzählt, wird der Autor in Kapitel 6 inkonsequent und verlagert den Blick hin zur Außensicht auf andere Figuren. Dies mag unter anderen Voraussetzungen als Stilmittel gelten, erweckt hier jedoch den Eindruck unzureichender Planung. Nicht nur, daß dem Leser Aufmerksamkeit abverlangt wird, sich auf die Veränderung in der Wahrnehmung der Handlung einzustellen, diese Technik relativiert auch fundamental die Position des Ich-Erzählers. Mit dem Erzähler von außen kommt eine neue Instanz hinzu, deren Herkunft und Identität von einem aufmerksamen Leser natürlich hinterfragt wird. Wie eine solche Vermischung von Perspektiven durchaus gelingen kann, zeigt etwa Patrick Rothfuss in seinem epischen Werk "Der Name des Windes", in dem die Hauptfigur in Form eines ausführlichen Berichts die eigentliche Handlung in erster Person vorträgt. Eingefaßt sind diese Erinnerungen in eine in dritter Person verfaßte Rahmehandlung, die dem Autor auch die Sicht von außen auf den Protagonisten ermöglicht. Ein weiteres Detail, das als stilistische Unsicherheit gewertet werden kann, besteht darin, daß der Leser an einer Stelle direkt vom Erzähler angesprochen wird, um die Situation zu illustrieren. Michael Manning bedient sich in seinem Roman des bekannten Topos des Kindes von adliger Abstammung, das, von seinen leiblichen Eltern getrennt, unter einfachen Verhältnissen aufwächst, um im Verlauf der Geschichte von seiner Bestimmung zu höheren Weihen zu erfahren und damit verbundenen Aufgaben nach einem Lernprozeß sukzessive gerecht zu werden. Wie in anderen populärkulturellen Ausgestaltungen dieses Topos wie etwa Star Wars oder Harry Potter ist dabei eine höhere Macht im Spiel, in welcher der Protagonist unterwiesen wird. Wo jedoch üblicherweise ein weiser Lehrmeister auftritt, der in erster Linie dazu mahnt, diese verantwortungsvoll zu nutzen, erweist sich Mordecai Eldridge als extrem talentierter Autodidakt. Sein Wissen eignet er sich aus Büchern an, ohne größere Schwierigkeiten gelingen ihm einfache Zaubersprüche bis hin zur Fähigkeit, innere Verletzungen nach einem Unfall zu heilen. Diese Reibungslosigkeit wird in der Geschichte durch die Abstammung von einem Magiergeschlecht erklärt, jedoch stellt die geschilderte Einfachheit in der Aneignung die (vom Autor gewiß intendierte) Tiefe dieser Macht an sich infrage. Zum anderen wirkt dabei der Weg des Helden weniger beschwerlich, was seinen Triumphen viel von ihrem Glanz nimmt. Fazit: "Dunke Götter - das Erwachen" ist eine Coming of Age-Geschichte in einer phantastischen Welt, die zwar altbekannten Mustern folgt, durch die sorgfältig aufgebauten Spannungen zwischen den Figuren dennoch fasziniert und den Leser in ihren Bann zieht. Sprachliche Unsicherheiten und ausbaufähige Komplexität trüben jedoch zuweilen das Lesevergnügen.

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  • Vom naiven Landjungen zum mächtigen Magier

    Das Erwachen

    Art3mis

    18. August 2013 um 22:36

      Inhalt Der Sohn des Schmieds findet heraus, dass er magische Kräfte hat. Dies verändert sein Leben.   Autor Micheal G. Manning ist laut Selbstaussage praktizierender Apotheker und war sein Leben lang ein begeisterter Leser von Fantasyliteratur. So kam er dann auch zum Schreiben. Außerdem hat er sich auch als Graphikdesigner, Fantasy-Künstler und Baumkletterer versucht. Abenteuerlich wie er ist lebt Micheal mit Frau, Kindern und einer Sammlung verrückter Tiere in Texas.   Fazit Der Start in die Trilogie „Dunkle Götter“ ist Micheal G. Manning wirklich gelungen. Mit klarer Sprache schafft er eine romantisch anmutende Fantasy-Welt, mit liebenswerten Charakteren. Der Protagonist Mordecai bietet genug Ecken und Kanten, um genügend Stoff für 3 Bücher zu bieten. Seine Weiterentwicklung vom naiven Sohn des Schmieds zum unerfahrenen Zauberer im ersten Teil ist plausible dargestellt und gut nachvollziehbar. Auch die Bande zu seinen Gefährten sind gut in die Geschichte eingebunden.   Jedes Kapitel beginnt mit einem Text, der aus einem alten Buch über die Magie zu stammen scheint. Hier erklärt der Autor, wie er sich die magische Welt vorstellt und gibt dem Leser Erklärungen an die Hand, die dann später in der Handlung Erwähnung finden. Diesen Teil fand ich besonders clever, da man sich als Leser gut auf die eigentliche Handlung konzentrieren konnte, ohne von langwierigen Erläuterungen innerhalb des Kapitels abgelenkt zu werden.   Einziger Wehmutstropfen ist vielleicht, dass ziemlich schnell klar ist, wer der Böse ist. Die Handlung ist zum Teil vorhersehbar und man zweifelt nie daran, das der junge Magier seine Aufgabe eventuell nicht bewältigen könnte. Obwohl er ohne Anleitung agiert, gelingt ihm das Unmögliche: er besiegt das Böse. Kaum zu glauben, denn Modecai ist praktisch unerfahren, was die Magie angeht. Lediglich einige Bücher helfen ihm bei seinen Studien. Aber vielleicht deutet dies ja bereits darauf hin, wie mächtig er werden wird? Wer weiß? Die nächsten Bände werden es zeigen. Und wer „Dunkle Götter 1“ gelesen hat, wird sicherlich auch motiviert sein, die nachfolgenden Bände zu lesen, denn dieses Buch macht Spaß!

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