Michael G. Manning Dunkle Götter - Der Bund

(11)

Lovelybooks Bewertung

  • 19 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 4 Rezensionen
(4)
(5)
(1)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Dunkle Götter - Der Bund“ von Michael G. Manning

Michael G. Mannings High-Fantasy-Trilogie findet ihre spannende Fortsetzung: Nach dem Sieg über Lord Devon tritt Mordecai das Erbe seiner Ahnen an, doch Magie ist eine Gabe und eine Bürde zugleich. Sie birgt schillernde Macht und dunkelsten Wahnsinn. Dies muss auch der junge Mordecai erfahren, der sich plötzlich im Zentrum der Geschicke des Reiches befindet. Ein Reich, das droht, der Finsternis anheimzufallen. Könige wie Götter ringen um seine Gunst, doch Mordecai merkt schnell, dass er niemandem trauen kann. Nicht einmal sich selbst.

Sehr gutes Phantasiebuch auch für Jugendliche geeignet.

— Sancro82
Sancro82

Stöbern in Fantasy

Rebellion

Toller Start!

daniel_bauerfeld

Der Wandel

Lohnt nicht , was Rachel Morgan Fans aber wohl nicht abhalten kann/wird. Ging mir ja auch so.

thursdaynext

Blaze

Für mich mit Teil 1 der beste Band der Reihe.

Victoria_Townsend

Der Glasmagier

Die Figuren verhalten sich nicht nachvollziehbar und stellenweise sind manche Dinge etwas unlogisch. Schade, denn die Idee finde ich toll.

katha_strophe

Call it magic 2: Feentanz

Recht unterhaltsam

Bjjordison

Falkenmädchen

Eine umwerfende Geschichte. Ich liebe es und bin gespannt wie die anderen teile sein werden!

Black-Bird

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Erfrischende Fantasy-Reihe mit ganz viel Charme

    Dunkle Götter - Der Bund
    daniel_bauerfeld

    daniel_bauerfeld

    17. August 2015 um 09:54

    Solide erzählt und fesselnd geschrieben. Mit diesen Attributen können die drei Bücher der Reihe Dunkle Götter von Michael Manning bedenkenlos versehen werden. Der Autor, der mit seiner Frau, zwei Kindern und ebenso vielen Hunden in Texas lebt, ist eigentlich gelernter Apotheker. Bereits seit seiner Kindheit begeistert er sich sowohl für Fantasy als auch für Science Fiction gleichermaßen. Seine Romanreihe Dunkle Götter veröffentlichte er selbst als E-Books. Bevor er sich ganz dem Schreiben zuwandte versuchte Manning sich auch als Software Designer und Fantasy-Zeichner. Die Leser sollten der Reihe eine reelle Chance geben, auch wenn anfangs viele Details vor allem des ersten Bandes eher lediglich durchschnittliche Fantasy-Kost erwarten lässt. Der erste Band Das Erwachen erinnert vermutlich auch nicht von ungefähr an die große, noch unvollendete Saga von George R.R. Martin. Ebenso wie sich Das Lied von Eis und Feuer sehr an den Geschehnissen rund um das europäische Mittelalter orientiert, so halten sich auch bei Manning Fantasy- und Magie-Elemente zunächst stark im Hintergrund. Auch die Charaktereigenschaften des jugendlichen Protagonisten Mordecai - kurz Mort genannt - erfindet der Autor nicht neu: Die Geschichte von Mort beginnt in einem kleinen, unbedeutendem Dorf. Dort wächst er als Sohn eines Schmiedes auf, ohne die leiseste Ahnung von seiner wahren Herkunft zu haben. Doch in dem jungen Mann steckt mehr als er selber ahnt: Mort ist ein Magier, dessen magische Fähigkeiten nun am Erwachen sind. Doch dieses Erwachen bleibt nicht unentdeckt. Neben ganz irdischen Gegnern sieht sich Mort bald einer Reihe ganz besonderer Feinden gegenüber: den Dunklen Göttern. Der zweite Teil Der Bund führt die Geschehnisse des ersten Bandes nahtlos weiter. Die magischen Fähigkeiten fordern von ihrem Besitzer ihren Tribut. Der Wahnsinn ergreift immer mehr Besitz von ihm – nur der Bund mit seiner treuen Jugendfreundin Penny schützt ihn vor einem zutiefst dunklen Schicksal. Teil 2 der Reihe ist weitaus düsterer gestaltet als der erste Band. In seinem Nachwort verrät der Autor, dass sein eigener Vater während den Arbeiten an Der Bund verstorben ist. Auf die Stimmung des Buches hatte dieses Ereignis wohl einen überaus großen Einfluss. Von daher erweist sich der zweite Band als sehr persönliche Erzählung, in welche viele Kindheitserinnerungen des Autors miteinflossen.  Der dritte Band Der Erzmagier erweist sich als düsterer Höhepunkt der vorliegenden drei Bände. Die Bedrohungen stürzen von allen Seiten auf Mort und seine treuen Kameraden ein. Die Dunkelheit um sie herum scheint allgegenwärtig zu sein. Von dem Protagonisten wird ein Opfer erwartet, welches Mort letztendlich auch bereit ist, zu geben: Koste es, was es wolle.  Die Reihe Dunkle Götter könnte durchaus auch als Bühnenstück funktionieren. Gerade der erste Band beschränkt sich nahezu auf einen einzigen Handlungsort. Auch die Zahl der handelnden Figuren ist sehr übersichtlich gestaltet. Dementsprechend liebevoll und durchaus auch vielschichtig wurden sie vom Autor gezeichnet, in den Bänden 2 und 3 noch deutlich mehr als im ersten Buch. Manning schafft es vorzüglich, seine sympathischen Helden mit ganz viel Leben zu füllen. Hervorzuheben ist auch der überproportional hohe Anteil an starken Frauenfiguren – dies ist in der High Fantasy durchaus keine Selbstverständlichkeit. Die Geschichte wird nahezu durchgängig aus der Ich-Perspektive von Mort erzählt: Dies liest sich frisch und durchgängig flott. Die Reihe lebt von ihren Dialogen, die zuweilen mit sehr spitzer Zunge geführt werden. Im Gesamtbild hebt sich die Reihe positiv aus der Vielzahl durchschnittlicher Fantasy-Literatur hervor.  Michael Manning hatte beim Schreiben wohl ebenso große Freude wie die Leserschaft beim Lesen. Der Piper-Verlag verrät: „Dunkle Götter war ursprünglich als Trilogie angelegt und als solche haben wir sie auch gekauft. Der Autor plant jetzt wohl noch zwei weitere Bände hinzuzufügen, aber ob und wann wir diese veröffentlichen werden, ist noch nicht geklärt.“ So bleibt zumindest die berechtigte Hoffnung, dass es demnächst weitergeht, mit der Geschichte um den jungen Magier Mort. In jedem Fall können die drei vorliegenden Bände ohne Abstriche als eine in sich geschlossene Einheit gelesen werden. Dunkle Götter ist eine erfrischende Fantasy-Reihe mit ganz viel Charme. 

    Mehr
  • Eine würdige Fortsetzung

    Dunkle Götter - Der Bund
    Lydia255

    Lydia255

    19. June 2014 um 14:04

    Morts Leben ändert sich mit einem Schlag, als er seine magischen Fähigkeiten entdeckt und herausfindet, dass er der alten Magierlinie Illeniel entstammt und nun der letzte Magier auf der Welt ist. Nachdem er Devon Tremont in einem großen Kampf besiegt hatte, als dieser selbstsüchtige Adelige mithilfe der Macht eines dunklen Nachtgottes ihn ermorden wollte, muss er sich nun seinen neuen Pflichten als Mordecai Illeniel Graf di'Cameron und Lehnsherr des kleinen Dorfes Washbrook zuwenden. Zusammen mit seiner Verlobten Penelope (Penny) und seinen engsten Vertrauten, wie seinem Adoptivvater Royce Eldrige, Herzog James Lancester und seinen besten Freunden, muss er sich einigen Hindernissen stellen. Zum einen muss er die Wiederaufbau des Dorfes und der Burg Cameron mit kaum vorhandenen Ressourcen organisieren. Zum anderen muss er sich als Graf bei den Bewohnern seines Landes behaupten und ihr Vertrauen gewinnen. Letzteres wird immer schwieriger, als in dem Dorf über Nacht Menschen spurlos verschwinden. Mort bleibt nichts anderes übrig, als jede Nacht nach dem Feind zu suchen und schließlich trifft er auf eine grauenvolle Kreatur... Seit mehreren Jahrhunderten müssen Magier einen Bund mit einer anderen Person schließen, um nicht dem Wahnsinn zu verfallen oder sich von einem Licht- oder Nachtgott verführen zu lassen und damit zu einer zerstörerischen Gefahr für die Welt zu werden. Auch Mort muss sich für einen Anath'Meridum entscheiden, aber er zögert. Penny will seine Hüterin werden, doch könnte er es ertragen zu wissen, dass wenn er stirbt, Penny dann auch sterben wird? In letzter Zeit hört er immer öfter körperlose Stimmen in seinem Kopf... Ist das der Wahnsinn, von dem alle sprechen? Es war mir ein großes Vergnügen wieder in Morts außergewöhnliches Leben einzutauchen und seine Höhen und Tiefen mitzuerleben. Ich konnte ganz klar erkennen, wie sehr sich Mort seit dem ersten Band weiterentwickelt hat und auch wenn er immer noch im Anfangsstadium seines Magierdaseins ist - was vor allem daran liegt, dass es keine anderen Magier mehr gibt, die ihn unterrichten könnten - merkt man, dass er schon viel sicherer mit seinen neuen Fähigkeiten umgeht. Mit Einfallsreichtum und unendlicher Ausdauer versucht Mort seine Grafschaft und das Dorf zu aufzubauen und alles wieder zum Laufen zu bringen. Dabei sind ihm seine Freunde und seine Familie eine große Hilfe. Mort war mir schon im ersten Band sehr sympathisch und das hat sich durch seine Charakterentwicklung nicht geändert, auch wenn Mort verantwortungsbewusster geworden ist. Michael Mannings Schreibstil ist nach wie vor sehr schön zu lesen und flüssig. Man bekommt ein umfassendes Bild von der Gedankenwelt des Protagonisten und man kann sich hervorragend in Mort hineinversetzen. Alle Charaktere sind mir sehr gut in Erinnerung geblieben und sie sind alle sehr schön ausgearbeitet. Indem der Autor jedem Charakter eine besonders markante Eigenschaft verleiht, kann man sie sich gut einprägen und vorstellen. Die gesamte Geschichte wird hauptsächlich von Mort in Ich-Form und in Vergangenheit erzählt und ab und an wird durch ein paar Nebenkommentare deutlich, dass er von einem zukünftigen Standpunkt aus erzählt. Was die Sprache angeht, kann ich auch nur wie beim ersten Band wiederholen, dass es mir sehr gefällt, wie der Autor die altertümliche Sprache mit ein paar wenigen moderneren Redewendungen vermischt und ihr eine gewisse Flexibilität verleiht. Die Geschichte ist durchgehend unterhaltsam und durch den lockeren Schreibstil und die sich aufbauende Spannung, verliert man nie die Leselust an diesem Buch. Auch wenn Mort etwas reifer geworden ist, hat er seinen verrückten Humor oder seinen Hang zu äußerst provozierenden und manchmal lebensmüden Handlungen nicht verloren. Diese Leichtigkeit gleicht die ernsten Seiten der Geschichte gut aus. Ab der Hälfte konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und die Seiten flogen in nur wenigen Stunden nur so dahin. Der Autor versteht sich darin, eine Situation in verschiedenen Aspekten immer spannender, unheilvoller und dramatischer werden zu lassen, sodass man als Leser immer dringender wissen muss, wie es am Ende ausgeht. Einen größeren Kritikpunkt habe ich aber dann doch. Die Geschichte beginnt sehr interessant zu werden, als Mort mit diesen neuen bösartigen Wesen konfrontiert wird. Leider schlägt die Geschichte dann aber doch eine ganz andere Richtung ein und diese Kreaturen bleiben auf der Strecke. Ich möchte nicht spoilern, deshalb kann ich nur vage sagen, dass es am Ende ziemlich wichtig gewesen wäre, ihre Herkunft und ihre Handlung näher zu beleuchten, zumal ein seltsamer kleiner Junge auftaucht, der bei dem Angriff dieser Wesen nur still beobachtet. Was hat es mit ihm auf sich? Zudem fand ich es etwas schade, dass Dorian in diesem Band auf der Strecke bleibt und ihm keine Beachtung geschenkt wird, obwohl er sehr viel tut und Mort wann immer es geht hilft und ihm beisteht. Oh und Penny ist mir fast durchgehend gehörig auf den Zeiger gegangen und ich kann Mort nicht ganz verstehen, was er an ihr findet. Das Ende hat mich sehr berührt und ich musste sogar weinen, was bei mit nicht oft der Fall ist. Der Autor bringt ein persönliches Nachwort an und schreibt, dass er gewisse private Erlebnisse und Erfahrungen in diesem Band verarbeitet, was ich sehr schön fand. Nun freue ich mich einfach sehr auf die Fortsetzung und kann es kaum erwarten zu erfahren, gegen was Mort und seine Freunde im nächsten Band kämpfen müssen! Eine absolute Leseempfehlung! Fazit: 4 von 5 Punkten! :) Eine würdige Fortsetzung. Für alle Fans des ersten Bandes ist es ein MUST-READ.

    Mehr
  • "Der Verstand bringt immer nur alles durcheinander, glaubt mir." (Seite 77)

    Dunkle Götter - Der Bund
    Asaviel

    Asaviel

    13. October 2013 um 10:04

    "Lasst nicht zu, dass euer Verstand das Herz aufhält, Junge. Der Verstand bringt immer nur alles durcheinander, glaubt mir." (Seite 77) Nach dem Beenden von dem Vorgängerband (Das Erwachen - Band 1) hatte ich mir erhofft und versprochen, dass der Autor mit "Der Bund" sich noch steigern kann und mich damit dann vollständig überzeugt, denn es folgen schließlich noch Bücher in dieser Reihe und die Grundidee ist spannend. Dabei bleibt es auch in diesem Buch. Die Idee ist spannend. Das Magiesystem ist gut beschrieben und man findet sich in der Welt schnell zurecht. Das "High-Fantasy-Rad" wird zwar nicht neu erfunden, aber da der Autor eine neue Zusammensetzung elementarer Bauteilchen findet, ist das für mich kein Problem. Im Übrigen setzt die Geschichte einige Monate nach dem Ende von "Das Erwachen" ein. Die Zwischenzeit wird gut überbrückt. Auch die Sprache betreffend hält der Autor sich an das bekannte: Sie bleibt einfach, leicht verständlich und dadurch lässt sich das Buch umso schneller lesen. Es bleibt der Nachteil, das man kaum über schöne, wichtige oder erwähnenswerte Zitate stolpert, aber um sich einfach von einer Geschichte berieseln zu lassen, ist es perfekt, sodass ich hier nicht allzu viel kritisieren möchte. Leider gibt es nämlich einen Kritikpunkt, der mir am Ende das komplette Buch, ja die komplette Reihe verleidet hat. Es sind die Charaktere. Im ersten Band hatte mich nur der übertriebene Witz gestört, der oft eher an den obligatorischen Klassenkaspar erinnerte. Hier in Band zwei wollte ich die Charaktere oft einfach nur noch schütteln und dabei macht Mordecai, der Protagonist, keine Ausnahme. Vielmehr ist er der Vorreiter. "Ja, es war natürlich dumm, so etwas zu sagen, aber inzwischen war ich auf zwei meiner Reisegefährten ziemlich wütend." (Seite 21) Immer wieder musste ich das Gefühl zur Seite schieben, dass ich hier einfach nur vorpubertäre Jugendliche vor mir habe, die sich zanken. Mordecai und seine Freundin wollen zusammenleben, sie wollen ihre Leben sogar voneinander abhängig machen, das ist nötig damit er aufgrund seiner Magie nicht den Verstand verliert. Außerdem geht es um einen Krieg, der über sie hineinbrechen wird und alle töten könnte. Aber die Hauptcharaktere zanken sich wie kleine Kinder. Außerdem lernen sie nichts dazu. Ich konnte kaum eine Entwicklung der Charaktere ausmachen und wenn sie dann doch einmal zu erkennen war, war sie sprunghaft und ließ sich nicht aus den Geschehnissen erklären. Durch diese Konstellation können auch ernste Szenen, die viel Emotionalität in sich tragen könnten, den Leser nicht berühren. Die Charaktere stehen damit dem direkten Zugang zu einer Geschichte, die es verdient hätte, erzählt zu werden, im Weg. Natürlich kann daran leider auch eine schöne Aufmachung nichts ändern. Für mich ist an dieser Stelle Schluss und ich werde die nächsten Bände nicht weiter verfolgen. Fazit: Schade. Wider Erwarten ist es dem Autor mit dem zweiten Band nicht gelungen eine Schippe noch oben drauf zu legen. Die Charaktere haben mir die Geschichte leider madig gemacht und ich werde nun auf Abstand gehen. In den USA ein Bestseller, ich kann es nicht nachvollziehen. Aber da muss dann wohl jeder selbst einen Blick hineinwerfen und für sich entscheiden, welcher Meinung er sich anschließt.

    Mehr
  • Noch besser als Band 1!

    Dunkle Götter - Der Bund
    ForeverAngel

    ForeverAngel

    02. October 2013 um 10:55

    Die Geschichte des letzten Magiers Mordecai "Mort" geht weiter. Nachdem er im letzte Band den dunklen Lord Devon bezwungen hat, muss er nun in die Fußstapfen seines Vaters und dessen Erbe antreten. Nie hätte Mort gedacht, dass das so schwer sein würde und dass so viel Verantwortung auf seinen Schultern lasten würde. Er muss sich um so Vieles kümmern! Zum Glück ist Penny an seiner Seite und unterstüzt ihn. Die braucht er auch, denn ein neuer Kampf steht bereits vor der Tür... Der Bund ist nach Das Erwachen der zweite Band der Geschichte um Mort und die Dunklen Götter.  Die Geschehnisse knüpfen an die des Vorgängers an und erzählen, wie es nach dem Sieg über Lord Devon weitergeht. Mort muss das Erbe seines Vaters antreten und fortan nicht nur seine magischen Fähigkeiten verbessern, sondern auch über seine Untertanen herrschen und sich um sie kümmern. Das alles ist viel schwieriger als gedacht und Mort ist froh, seine Jugendliebe Penny bei sich zu haben. Ihre Unterstützung gibt ihm Kraft und Zuversicht. In den Zeiten, die ihnen bevorstehen, braucht er das auch. Gefahr droht nicht nur von den Seelenfressern, von Magiern und Göttern, von all den Kreaturen da draußen: sie droht auch von innen. Wem kann er noch trauen? Kann er sich selbst überhaupt noch trauen? Der Plot ist noch spannender, düsterer und dichter  als der des ersten Bandes und hat es geschafft, mich vollkommen zu fesseln. Für einige Stunden durfte ich Morts Welt eintauchen.  Die Figuren, allen voran Mort, haben sich seit Das Erwachen weiterentwickelt. Das müssen sie auch, denn Mort muss lernen, Verantwortung zu übernehmen und mit seiner neu gewonnen Macht umzugehen. Aber auch andere Figuren wie Penny haben mehr Tiefe bekommen und verleihen der Geschichte noch mehr dichte. Kurz gesagt: auch hier gibt es eine deutliche Entwicklung zu Band 1. Michael G. Manning schreibt noch immer flüssig und in einem für Jugendliche gut geeigneten Schreibstil, dieser wirkt aber mittlerweile etwas runder und ausgereifter. Fand ich in Das Erwachen mancher Satz noch holprig und zu konstruiert, wirkt die Sprache hier fließender.  Noch atmosphärischer, magischer und spannender als Band 1. Weiter so! 4,5 von 5 Punkten Cover 1 Punkt, Idee 1/2 Punkt, Plot 1 Punkt, Figuren 1 Punkt, Sprache 1 Punkt ~*~ Piper ~*~ 476 Seiten ~*~ ISBN: 978-3-492-70302-4 ~*~ Broschiert ~*~ 16,99€ ~*~ 27. August 2013 ~*~ 

    Mehr