Michael G. Manning Dunkle Götter - Der Erzmagier

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Inhaltsangabe zu „Dunkle Götter - Der Erzmagier“ von Michael G. Manning

Der Preis der Magie ist hoch. Sie fordert Entbehrungen und Opfer, und beschwört mächtige Feinde. Der junge Mort hat im Kampf gegen die Gododdin bewiesen, dass er über eine Macht gebietet, die größer ist als die von Königen. Doch dadurch wird er zu einer Bedrohung, selbst für jene, für die er einst zu Felde zog. Feindschaft und Intrige bedrohen das Glück seiner jungen Familie. Selbst Morts Fähigkeiten als Erzmagier können sie nicht vor der Skrupellosigkeit seiner Gegner schützen. Der einzige Weg, um gegen die Dunkelheit bestehen zu können, führt Mort selbst in tiefste Finsternis. Der düstere Höhepunkt der 'Dunkle Götter'-Reihe!

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  • Erfrischende Fantasy-Reihe mit ganz viel Charme

    Dunkle Götter - Der Erzmagier

    daniel_bauerfeld

    17. August 2015 um 09:55

    Solide erzählt und fesselnd geschrieben. Mit diesen Attributen können die drei Bücher der Reihe Dunkle Götter von Michael Manning bedenkenlos versehen werden. Der Autor, der mit seiner Frau, zwei Kindern und ebenso vielen Hunden in Texas lebt, ist eigentlich gelernter Apotheker. Bereits seit seiner Kindheit begeistert er sich sowohl für Fantasy als auch für Science Fiction gleichermaßen. Seine Romanreihe Dunkle Götter veröffentlichte er selbst als E-Books. Bevor er sich ganz dem Schreiben zuwandte versuchte Manning sich auch als Software Designer und Fantasy-Zeichner. Die Leser sollten der Reihe eine reelle Chance geben, auch wenn anfangs viele Details vor allem des ersten Bandes eher lediglich durchschnittliche Fantasy-Kost erwarten lässt. Der erste Band Das Erwachen erinnert vermutlich auch nicht von ungefähr an die große, noch unvollendete Saga von George R.R. Martin. Ebenso wie sich Das Lied von Eis und Feuer sehr an den Geschehnissen rund um das europäische Mittelalter orientiert, so halten sich auch bei Manning Fantasy- und Magie-Elemente zunächst stark im Hintergrund. Auch die Charaktereigenschaften des jugendlichen Protagonisten Mordecai - kurz Mort genannt - erfindet der Autor nicht neu: Die Geschichte von Mort beginnt in einem kleinen, unbedeutendem Dorf. Dort wächst er als Sohn eines Schmiedes auf, ohne die leiseste Ahnung von seiner wahren Herkunft zu haben. Doch in dem jungen Mann steckt mehr als er selber ahnt: Mort ist ein Magier, dessen magische Fähigkeiten nun am Erwachen sind. Doch dieses Erwachen bleibt nicht unentdeckt. Neben ganz irdischen Gegnern sieht sich Mort bald einer Reihe ganz besonderer Feinden gegenüber: den Dunklen Göttern. Der zweite Teil Der Bund führt die Geschehnisse des ersten Bandes nahtlos weiter. Die magischen Fähigkeiten fordern von ihrem Besitzer ihren Tribut. Der Wahnsinn ergreift immer mehr Besitz von ihm – nur der Bund mit seiner treuen Jugendfreundin Penny schützt ihn vor einem zutiefst dunklen Schicksal. Teil 2 der Reihe ist weitaus düsterer gestaltet als der erste Band. In seinem Nachwort verrät der Autor, dass sein eigener Vater während den Arbeiten an Der Bund verstorben ist. Auf die Stimmung des Buches hatte dieses Ereignis wohl einen überaus großen Einfluss. Von daher erweist sich der zweite Band als sehr persönliche Erzählung, in welche viele Kindheitserinnerungen des Autors miteinflossen.  Der dritte Band Der Erzmagier erweist sich als düsterer Höhepunkt der vorliegenden drei Bände. Die Bedrohungen stürzen von allen Seiten auf Mort und seine treuen Kameraden ein. Die Dunkelheit um sie herum scheint allgegenwärtig zu sein. Von dem Protagonisten wird ein Opfer erwartet, welches Mort letztendlich auch bereit ist, zu geben: Koste es, was es wolle.  Die Reihe Dunkle Götter könnte durchaus auch als Bühnenstück funktionieren. Gerade der erste Band beschränkt sich nahezu auf einen einzigen Handlungsort. Auch die Zahl der handelnden Figuren ist sehr übersichtlich gestaltet. Dementsprechend liebevoll und durchaus auch vielschichtig wurden sie vom Autor gezeichnet, in den Bänden 2 und 3 noch deutlich mehr als im ersten Buch. Manning schafft es vorzüglich, seine sympathischen Helden mit ganz viel Leben zu füllen. Hervorzuheben ist auch der überproportional hohe Anteil an starken Frauenfiguren – dies ist in der High Fantasy durchaus keine Selbstverständlichkeit. Die Geschichte wird nahezu durchgängig aus der Ich-Perspektive von Mort erzählt: Dies liest sich frisch und durchgängig flott. Die Reihe lebt von ihren Dialogen, die zuweilen mit sehr spitzer Zunge geführt werden. Im Gesamtbild hebt sich die Reihe positiv aus der Vielzahl durchschnittlicher Fantasy-Literatur hervor.  Michael Manning hatte beim Schreiben wohl ebenso große Freude wie die Leserschaft beim Lesen. Der Piper-Verlag verrät: „Dunkle Götter war ursprünglich als Trilogie angelegt und als solche haben wir sie auch gekauft. Der Autor plant jetzt wohl noch zwei weitere Bände hinzuzufügen, aber ob und wann wir diese veröffentlichen werden, ist noch nicht geklärt.“ So bleibt zumindest die berechtigte Hoffnung, dass es demnächst weitergeht, mit der Geschichte um den jungen Magier Mort. In jedem Fall können die drei vorliegenden Bände ohne Abstriche als eine in sich geschlossene Einheit gelesen werden. Dunkle Götter ist eine erfrischende Fantasy-Reihe mit ganz viel Charme.

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