Michael Gantenberg Zwischen allen Wolken

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Inhaltsangabe zu „Zwischen allen Wolken“ von Michael Gantenberg

Es ist Frühling auf Nördrum in der Nordsee. Die Abiturientin Gesa muss sich entscheiden, ob und warum sie die Insel endlich mal verlassen will. Da stürzt ihr Bruder aus sehr heiterem Himmel mit seinem Fallschirm ab. An diesem todtraurigen Tag verändert sich alles: Gesas Vater flieht, ihre Mutter schenkt nach Wochen der Trauer all ihre Liebe einer Ente namens Jean-Pierre, auch Tante und Oma benehmen sich maximal merkwürdig. Und Gesa muss in diesem Sommer ein paar fette Wolken beiseite schieben, um so erwachsen zu werden wie nötig und so glücklich wie möglich. »Viele liebevoll gestaltete Charaktere, kleine Absurditäten und eine sympathische Protagonistin mit viel Herz und Humor machen die eigentlich sehr traurige Geschichte zu einem luftig-leichten Sommererlebnis.« Radio Fritz

Es war sehr schwer reinzukommen. Man bekommt nur Bruchteile mit und erst zur Mitte hin wurde es spannend. Aber es war gut geschrieben.

— Sara_Fehling
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  • Rezension zu "Zwischen allen Wolken" von Michael Gantenberg

    Zwischen allen Wolken
    sddsina

    sddsina

    Ich muss sagen, mit diesem Roman habe ich mich wirklich köstlich amüsiert. Es wurde alles geboten, was ich erwartet hatte: Humor, Unterhaltung aber auch traurige Passagen. Das Buch hat eigentlich 4,5 Sterne verdient. Ersteinmal zum Inhalt: Es geht um Gesa, die unerwartet durch einen Fallschirmabsturz ihren Bruder verliert. Gesa steht kurz vor der mündlichen Abiturprüfung und muss nun mit ansehen, wie ein einziger Tag, ihre Familie verändert. Ihr Vater geht fort, ihre Muttter "adoptiert" eine Ente namens Jean-Pierre und auch Oma, Tante und Onkel haben sich verändert. Es wird Zeit für Gesa erwachsen zu werden und herauszufinden, was ihr wirklich wichtig ist. Was mir besonders gefiel war, dass der Roman auf der Insel Nördrum spielt. Die Atmosphäre kam dadurch super rüber, man bekam irgendwie Lust auf Inselurlaub. Das Buch ist in besonders kurze Kapitel eingeteilt und oftmals sind die Seiten voller Dialoge, sodass das Lesen wirklich leicht fällt und ich das Buch in einem Tag durchlesen konnte. Die Charaktere im Roman sind super gezeichnet, besonders mit Gesa konnte ich total mitfiebern und "miterleben". Ungefähr die erste Hälfte des Buches ist dabei vor allem lustig. Ich musste tatsächlich öfter laut auflachen, was nicht sehr oft bei Büchern passiert. Besonders Jean-Pierre verdient einen Platz in meinem Herzen. Die zweite Hälfte wird dann deutlich trauriger. Zwar musste ich nie weinen, aber die Entwicklungen stimmen den Leser doch schon sehr traurig. Das Ende gefällt mir und rundet den Roman gut ab. Insgesamt ist dieses Buch als leichter Familienroman für Zwischendurch wirklich zu empfehlen. Ich ziehe nur einen Stern ab, weil es kein Buch ist, an das ich ewig zurückdenken würde. Es gibt tatsächlich keine richtig großen Überraschungen, vielleicht ein paar kleine, aber noch nichts so außergewöhnliches, dass es für die herausragenden 5 Sterne reicht. Trotzdem bin ich wirklich zufrieden und empfehle jedem, der Lust auf eine erfrischende Geschichte hat, das Buch entweder zu kaufen oder es sich beim nächsten Büchereibesuch einfach mal zu schnappen, so wie ich es getan habe.

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  • Rezension zu "Zwischen allen Wolken" von Michael Gantenberg

    Zwischen allen Wolken
    Feuerkopf

    Feuerkopf

    "Zwischen allen Wolken" ist ein Buch, das ich nicht aus der Hand legen konnte, weil die eigentlich ernste Thematik "plötzlicher Tod eines Angehörigen" auf ganz einzigartige Weise umgesetzt wird. Gesa, die 19jährige Ich-Erzählerin lebt auf einer Nordseeinsel. Sie ist die bodenständige Chronistin eines Sommers, der sie und ihre Familie von Grund auf verändert. Der lakonische Humor, die höchst wunderlichen Charaktere und die Wendungen der Geschichte kommen manchmal fast "irving-esk" daher, ohne je völlig ins Absurde abzudriften. Mehr noch: Selbst die größte Merkwürdigkeit findet eine würdige Erklärung - ohne, dass ich hier zuviel ausplaudern möchte. Michael Gantenberg ist sich treu geblieben. Die Personen sind bei aller Skurillität glaubhaft und liebevoll gezeichnet. Das Thema "Tod" erfährt durch ihn eine Umsetzung, die ich als sehr anrührend und echt empfinde. Für mich gibt es nur ein Wort, das "Zwischen den Wolken" korrekt beschreibt: Wundervoll!

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