Michael Georg Spitzer Die letzte Melderin

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Inhaltsangabe zu „Die letzte Melderin“ von Michael Georg Spitzer

Danielle "Dan" Berg lebt in einer durch ein Kraftfeld von der Außenwelt abgeschnittenen Siedlung. Sie erfährt kurz vor ihrem 18. Geburtstag von ihrem Ausbilder Gregor, dass ihr Leben eine Lüge und zusätzlich in Gefahr ist. Als sie sich kurz nach Gregors Ermordung zusammen mit ihrem neuen Ausbilder und Partner Jonas auf die Suche nach den Hintergründen von Gregors unfreiwilligem Tod macht, bemerkt sie, dass dessen Informationen auch an sie herangetragen werden. Dan erkennt, wovor Gregor sie warnen wollte: Sie hat nicht die genetisch bevorzugten Merkmale und soll zusammen mit allen Anderen, die ihresgleichen sind, aus der Siedlung entfernt werden.

Gelungener Auftakt der geplanten dystopieschen Trilogie um Dan. Spannend und fesselnd.

— AnjaSc

Spannendes Buch mit Fesselfaktor!

— Buecherwurm1309

Ein gutes Buch, welches Lust auf weitere Teile macht.

— LenaSch

Ein gutes Buch, welches Lust auf weitere Teile macht.

— LenaSch

Tolle Geschichte. tolle Umsetzung.

— Booklove2016

Insgesamt eine sehr interessante Geschichte mit Potenzial zu mehr Bänden.

— Mel4193

Eine einfallsreiche Geschichte mit realistischen Charakteren und einem großen Plus für den bildlichen Schreibstil.

— Litis

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  • Was passiert, wenn Dein bisheriges Leben eine Lüge ist?

    Die letzte Melderin

    AnjaSc

    21. March 2017 um 20:44

    Dan ist die Hauptprotagonistin dieser Geschichte. Wir lernen eine junge Frau kennen, die in einer Siedlung lebt mit strengen Grundsätzen, die aber im Kontext so viel sagen wie: Einer für alle und alle für einen, keiner soll keinem Unrecht tun.Doch was ist, wenn das Ganze eine einzige große Lüge ist?Dan sieht sich mit immer mehr Frage konfrontiert, auf die es keine Antworten zu geben scheint.Warum gibt es niemanden, der älter ist als 33?Was passiert mit den verschwundenen Leuten?Was ist mit Mick passiert?Die gesamte Handlung wird aus der Sicht von Dan erzählt. Hier möchte ich nicht mehr zu dem Verlauf sagen, denn das würde die Geschichte spoilern.Der Autor hat einen angenehmen Schreibstil und schafft es den Leser schnell in seinen Bann zu ziehen. Die Ausdrucksweise ist sehr bildhaft, aber nicht zu detailliert, so dass man seine eigenen Bilder vor Augen hat. Fazit:  Ein gelungenes Debüt und ein wirklich guter Auftakt der Trilogie zur dystopischen Geschichte rund um Dan.Kleines Manko: es gibt den ein oder anderen Tippfehler, aber der ist meiner Meinung nach verzeihbar und weil mir der erste Teil so gut gefallen hat, habe ich mit Teil 2 gleich geholt. 

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  • Rezension zu "Die letzte Melderin"

    Die letzte Melderin

    Buecherwurm1309

    06. January 2017 um 19:58

    Das Cover finde ich sehr ansprechend und passend zum Inhalt des Buches gestaltet, da man im Vordergrund Dan, in gewohnter Pose, am Teich sitzen sieht, welcher für sie ein Rückzugsort ist. Am Teich kann sie nachdenken und ihren Gedanken und Gefühlen nachgehen. Daher ist das Cover meiner Meinung nach perfekt gewählt, der Teich ist meiner Ansicht nach eine Art Symbol im ersten Band dieser Geschichte.Dans Geschichte finde ich sehr spannend und vor allem wunderbar erzählt! Michael G. Spitzer schaffte es ihre Geschichte so niederzuschreiben, dass sich das Gelesene in meinem Kopf wie ein Film abspielte. Sein Schreibstil ist sehr bildlich und lässt sich flüssig lesen, dies war ein weiterer Grund, der mich so an das Buch fesselte. Die Hauptfiguren sind sehr authentisch beschrieben und mir sofort sympathisch gewesen. Ich sorgte mich um sie, trauerte mit ihnen und fieberte mit ihnen mit. Des weiteren fand ich die Idee des Buches sehr gut. Das Einzige was mich gestört hat war, dass es mich an "Die Bestimmung" erinnert hat, beispielsweise mit den Simulationen und die Welt "Außerhalb". Im Großen und Ganzen ein tolles Buch, welches ich wärmstens empfehlen kann!

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  • ,,Lebe dein Leben, auch wenn es nicht mehr so ist, wie es mal war!"

    Die letzte Melderin

    LenaSch

    01. December 2016 um 13:49

    Dieses Zitat stammt aus dem Buch die Letzte Melderin und zeigt, meiner Meinung nach, einen der Grundgedanken der Story. Die letzte Melderin Dies ist der 1. Teil um die Protagonisten Danielle, welche von allen nur Dan genannt. Die Geschichte spielt in einer Zeit wo die Gesellschaft wie wir sie kennen nicht mehr existiert. Die Gemeinschaft lebt in einem Kraftfeld, von allen äußeren Einflüssen abgeschottet. Also eine sehr gute Ausgangsidee für das Entstehen einer Dystopie.Als erstes möchte ich auf die Charaktere eingehen. Allen voran Dan, sie ist die Protagonisten und durchlebt im Laufe des Buches eine beeindruckende Wandlung. Sie wirkt zu Beginn des Buches wenig selbstsicher und sehr zurückgezogen, dieses Gefühl der Zurückgezogenheit blieb mir zwar erhalten doch trotz dessen öffnet sich sich immer mehr anderen, ihr vertrauten, Menschen. Doch sie wird ebenso stark und selbstsicher, dabei bleibt sie in ihrem Charakter recht konstant, zeigt aber durch ihre Gedanken und Handlungen wie stark sie sich verändert hat. Dies hat der Autor sehr gut dargestellt, man kann regelrecht miterleben und mitfühlen wie diese Wandlung stattfindet. Ein weitere wichtige Person ist Gregor, er ist Dans Mentor und nimmt einen großen Stellenwert in ihrem Leben ein. Er wird sehr gut beschrieben und ich hatte von Anfang an eine Vaterfigur vor mir. Durch seine liebenswerte und gleichzeitig strenge Art hat er Dans Entwicklung voran getrieben. Was mir gefallen hat war die überschaubare Menge an Personen. Jene, welche nur geringe Bedeutung haben, werden kurz angedeutet aber nicht zu intensiv. Natürlich darf auch die Liebe in einer Dystopie nicht fehlen. Hier möchte ich nichts vorwegnehmen, nur soviel sei gesagt, man möchte das Dan glücklich wird und bildet sich schnell seine eigene Meinung über die verschiedenen männlichen Charaktere. Die Handlung folgt einem sehr guten roten Faden. Die Spannung steigt kontinuierlich an, jedoch gibt es zwischendurch immer wieder kleine Augenblicke, in welchem, für die Handlung, recht unwichtige Dinge gestehen. Dies hat mir beim Lesen geholfen auch mal durch zu atmen und die Geschehnisse zu verarbeiten. Alles in allem war das Buch sehr flüssig und gut zu lesen, Fragen wurden schnell geklärt beziehungsweise war es auch möglich sich seine eigenenen Gedanken zu machen, bis Geschehnisse oder Entdeckungen aufgeklärt werden. Das Cover passt sehr gut zu der Geschichte. Die Protagonisten vor einem See, dies ist ein Bild, welches auch im Buch oft beschrieben wird. Mit der Stadt im Hintergrund passt es perfekt zur Gemeinschaft die im Buch beschrieben wird. Also ein durchaus gelungenes Cover, welches mir schon vor dem Verstehen gut gefallen hat. Was meinen ansonsten tollen Eindruck ein bisschen getrübt hat, waren die kleinen, vereinzelten Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler. Diese haben aber zum Glück nicht weiter gestört, sodass der Lesefluss flüssig weiter ging. Ich hätte mir die ein oder andere Situation gerne besser beschrieben gewünscht.Fazit: Mir hat diese Dystopie sehr gut gefallen, die Story war flüssig und gut gegliedert. Um dem Buch 5 Sterne zu geben hat mir etwas gefehlt. Ich kann nicht genau sagen was es war, aber es ist sehr nah an den 5 Sternen dran. Ich hoffe diese Reihe erfährt noch mehr Aufmerksamkeit und ich freue mich schon darauf den zweiten Teil zu lesen. Wie geht es mit Dan und denn anderen weiter? Was geschieht mit der Gemeinschaft? Ich hoffe der zweite Teil ist so gut wie der 1. 

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  • Eine neue Aufgabe

    Die letzte Melderin

    dia78

    25. November 2016 um 23:33

    Das Buch "Die letzte Melderin" - Die Nachfolge" von Michael Georg Spitzer wurde 2016 bei neobooks.com erstellt und ist der 1. Teil einer Reihe, rund um die Melderin Danielle Berg.Zunächst erfahren wir, wie das Leben in diesem Ort abläuft. Einige Bewohner werden in Kartografie, Ressourcen und Führung ausgebildet, Danielle erhält auch eine Ausbildung in Kampftaktik durch ihren Ausbildner Gregor. Doch etwas scheint komisch zu sein. Die Regierung scheint etwas zu planen und niemand weiß wirklich was es ist. Nachdem Danielle die Nachfolge von Gregor, als Melderin angetreten ist, erfährt sie bedrohliche Neuigkeiten und ein Abenteuer der besonderen Art beginnt.Dem Autor gelingt es, einem sofort ins Geschehen hineinzuziehen. Man kann mit den Hauptprotagonisten das Leben in dieser Siedlung miterleben und die Entwicklungen hautnah miterleben.Danielle, fällt mir durch ihre taffe Art, aber doch durch ihre Art, sich ihre Freunde ganz genau auszusuchen. Daraus resultiert, dass sie eigentlich nur Gregor und Christine zu ihren besten Freunden zählen. Auch ihre Ausbildung und ihre Tätigkeit nimmt sie sehr genau. Die Übernahme der Tätigkeit im Archiv erschien mir als einzig logische Arbeitsstelle für einen Einzelgänger wie sie.Gregor, der Ausbildner und Mitglied des Rates war mir von Anfang an sympathisch. Er ist ein vorausschauender Mensch, der Danielle für ihre kommenden Aufgaben ausgezeichnet vorbereitet.Leider gab es ein paar Tippfehler, die den Lesefluss ein wenig störten, doch die Idee hinter dem Buch ist einfach grandios und empfiehlt sich zu lesen, wenn man spannende, interessante Geschichten mag. Allerdings seien sie gewarnt, dass der Cliffhanger zum Schluss des Buches sehr groß ist und ich mich deswegen schon sehr auf den neuen Band der Reihe freue, denn ich möchte unbedingt Danielle weiter begleiten. Ich kann den Kauf des Buches nur empfehlen, denn die Sternebewertung von 4 resultiert nur auf Grund der Tippfehler.

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  • Weckt die Lust auf mehr :-)

    Die letzte Melderin

    Booklove2016

    25. November 2016 um 13:28

    Zum Buchinhalt möchte ich nichts sagen um nicht zu viel zu verraten. Das Cover gefällt mir gut. Wie einer meiner Vorredner muss ich sagen die Geschichte ähnelt manchem was man schon kennt aber dennoch ist sie ganz anders wie die Bekannten Sachen. Mich hat das Buch von Anfang an in seinen Bann gezogen und ich freue mich schon den 2. Band zu lesen. Ich gebe definitiv eine Kaufempfehlung.

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  • Rezension zu „Die letzte Melderin – Die Nachfolge“ von Michael G. Spitzer

    Die letzte Melderin

    Mel4193

    17. November 2016 um 01:55

    Cover: Das Cover ist ansprechend und passend zum Buch und dessen Geschichte. Es zeigt Danielle wie sie am Teich, ihrem Rückzugsort, sitzt, welcher einen wichtigen Schauplatz im Buch darstellt. Inhalt: Nachdem mich die Inhaltsangabe und das Cover neugierig gemacht haben, erwartete ich eine Geschichte ähnlich der Fernsehserie Eureka. Eine junge Frau welche in einer Siedlung in einer von der Welt abgeschotteten Gemeinschaft unter einem Kraftfeld lebt. In einem Zeitalter weit in der Zukunft. Die Hauptprotagonistin Danielle, Dan genannt, ist ein junges Mädchen, welche eher eine Außenseiterin mit nur wenigen Freunden ist. Anfangs noch etwas schüchtern, wird sie zum Ende hin reifer und selbstbewusster. Sie erkennt sich teilweise selbst nicht mehr und muss erkennen dass das Leben auch schwere Zeiten zu bieten hat, durch die sie sich, nicht zuletzt mit Unterstützung ihrer Freunde, durchkämpft.Weiter gibt es da noch Gregor, ein Freund und ihr Ausbilder der Dan kurz vor ihrem 18. Geburtstag eröffnet, dass sie seine Nachfolgerin werden soll. Was sie für eine Nachfolge antreten soll, wird erst mit der Zeit erklärt. Ab da kommt die Geschichte dann richtig in Schwung und wird interessant. Fragen tauchen auf, wem kann man trauen und wem nicht. Denkt man gerade dass einem der Protagonisten vertraut werden kann, tauchen durch eine Aktion dessen wieder Fünkchen von Zweifel auf. Insbesondere bei Cassandra war und bin ich mir nicht sicher ob sie vertrauenswürdig ist oder nicht. Im Laufe des Buches drängt sich irgendwann das Bild auf, dass die in der Siedlung lebende Gemeinschaft ein Menschenbild gleich dem aus Hitlerdeutschland, mit der Vorstellung eines perfekten Ariers, hat. Kurz darauf zieht der Autor die Parallele hierzu. Da es nur kurz angerissen wurde, bin ich gespannt ob und wenn, wie dies im nachfolgenden Band aufgegriffen wird.Der Autor beschreibt im Buch viele Werte wie Liebe, Menschlichkeit, Freundschaft, aber auch die Probleme im Umgang mit diesen, so dass man sich immer wieder mit den Protagonisten und der Situation verbunden fühlt. Wer kennt nicht das Problem sich entscheiden und über die Konsequenzen dessen klar sein zu müssen. Dies lässt einen in den verschiedensten Situationen mit Danielle mitfühlen und –fiebern.Das Ende ist nochmals, wie ich finde, ein gekonnt aufgebauter Spannungsaufbau, mit einem Ende welches einen neugierig auf den nächsten Teil mit Danielle, Mick und Jonas macht. Fazit: Zu Anfang wird man im Buch direkt in das Geschehen mit der Hauptprotagonistin hineingeworfen, ohne eine genauere Beschreibung der Umstände. Zuerst dachte ich dies würde Probleme bereiten. Jedoch war ich ziemlich schnell in der Geschichte, was auch dem sehr anschaulichen  Schreibstil des Autors zu verdanken ist.Ist es anfangs, aufgrund des da noch etwas holprigen Schreibstils, noch etwas schwieriger zu lesen, schreibt er von Seite zu Seite flüssiger und zieht den Leser mit gekonntem Spannungsaufbau in den Bann.Insgesamt eine sehr interessante Geschichte mit Potenzial. Der zweite Teil wird hier demnächst definitiv Einzug halten. Ich bin jetzt schon gespannt wie es mit Danielle weitergeht.  

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  • Eine einfallsreiche Geschichte

    Die letzte Melderin

    Litis

    19. October 2016 um 15:13

    Cover:Das Cover ist sehr passend gewählt und stellt einen wichtigen Schauplatz der Geschichte dar. Danielle sitzt an ihrem Teich, an dem sie oft über das Leben sinniert. Von dort aus hat sie einen Blick auf ihr Zuhause, in dem sie abgeschottet von der "Außenwelt" lebt - die Siedlung. Die Figur auf dem Cover hat dunkle Haare und wirkt verträumt, so wie Danielle.Die Story:Mit "Die letzte Melderin" hat Herr Spitzer eine vollkommen andere Welt zu unserer geschaffen. Sie ist dem, was wir kennen und mit dem wir uns tagtäglich beschäftigen zwar ähnlich, aber dennoch weicht sie in vielen Punkten von unseren Normen und Werten ab. Die Siedlung, in der Dan lebt, liegt irgendwann in unserer Zukunft - wie weit, das weiß nur Dan.Ich finde jedenfalls, dass die Ideen zum Leben in der Siedlung recht einfallsreich und in sich auch logisch aufgebaut sind. Was aber genau hinter all dem steckt und wie es so weit gekommen ist, bleibt im 1. Band noch recht wage. Ich hoffe, man erfährt in den Folgebänden mehr über die Hintergründe.Die Charaktere:Danielle Berg, kurz Dan, ist die Hauptprotagonistin, aus deren Sicht der Leser alles erlebt. Ihre Eltern sind bereits aus der Siedlung ausgezogen und ihre große Liebe Mick ist gegangen, ohne Lebewohl zu sagen. Ihre einzigen Anker sind ihre Freundin Tina und ihr Ausbilder Gregor. Ihr wird eine wichtige Rolle zuteil und sie muss lernen sich zu behaupten.Ihr Charakter ist sehr klar und auch komplex dargestellt und der Autor schafft es, sie mit realistischen Wesenszügen zu versehen, die man ihr abkauft. Mit der Zeit entwickelt sich Dan weiter, sie wird selbstbewusster. Zum Schluss ist sie sogar so selbstsicher, dass sie einem regelrecht Angst macht. Aber sie fürchtet sich auch vor sich selbst - vor dem, was aus ihr geworden ist.Der Schreibstil:Ein großes Talent von Herrn Spitzer ist sein überaus bildlicher Schreibstil. Er macht es dem Leser leicht, sich Charaktere und Schauplätze lebhaft vor Augen vorzustellen.Der Autor verwendet lange Kapitel, was mir persönlich nicht so gefallen hat. Ich bin ein Fan von kurzen, prägnanten Kapiteln, weil sich dann alles etwas flüssiger liest. Aber das ist Geschmackssache.Das Buch enthält viele innere Monologe, die zwar aufschlussreich und hilfreich für Dans Gedankengänge, aber mir stellenweise zu ausschweifend waren. Dadurch zieht sich die Geschichte meines Erachtens etwas. Es gibt dagegen verhältnismäßig wenig Dialoge und ich finde, Dialoge lockern ungemein auf.Ende:Am Ende läuft alles auf einen Showdown hinaus, der die Spannung noch einmal anzieht. Allerdings erscheint es mir etwas zu unglaubwürdig, wie Dan sich in den realen Kampfszenen schlägt. Sie hat zwar einige Wochen lang diverse Kampftechniken trainiert, es fällt mir aber schwer zu glauben, dass sie sich nahezu allein gegen ausgebildete Soldaten behaupten kann.Das Ende jedenfalls ist offen und die Karten werden neu gemischt. Der 2. Teil verspricht viel Neues und man möchte wissen, wie es weiter geht.Fazit:Eine einfallsreiche Geschichte mit realistischen Charakteren und einem großen Plus für den bildlichen Schreibstil. Die kleinen Minuspunkte sind größtenteils Geschmackssache.3 1/2 von 5 Isis'litis-fabelhafte-welt-der-buecher.blogspot.de

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  • Ein spannender Einstieg in eine neue Reihe

    Die letzte Melderin

    anra1993

    11. October 2016 um 21:19

    Das Cover und der KlappentextDas Cover gefällt mir richtig gut. Es zeigt Dan von hinten und vor ihr die Stadt, in der sie lebt. Der Klappentext fast im groben zusammen, um was es geht. Daher verrät er nicht zu viel vom Inhalt, bereitet aber den Leser auf das Buch vor.Der SchreibstilDer Schreibstil des Autors macht im Verlauf des Buchs eine Wandlung durch. Am Anfang ist er noch sehr holprig, im Verlauf wird er wesentlich flüssiger und leichter zu lesen. An sich hat mir der Schreibstil gefallen, denn durch seine detaillierte Art und dem Spannungsaufbau, habe ich das Buch gerne gelesen.Die CharaktereDurch das Buch begleitet der Leser Dan, ein junges Mädchen, welches in einer Stadt lebt, die von der Außenwelt durch ein Kraftfeld abgeschottet ist. Im Gegensatz zu den meisten Menschen in dieser Stadt, hat Dan braune Haare. Dan mochte ich als Person sehr gerne, denn zum einen konnte ich mich mit ihre identifizieren und zum anderen wirkte sie sehr authentisch. Im Verlauf trifft sie auf Jonas, der sie ausbildet. In ihm findet sie einen guten Freund. Jonas war tatsächlich neben Dan mein Lieblingscharakter. Am Anfang war er mir gar nicht mal so sympathisch, aber im Verlauf machte er doch Eindruck auf mich. Neben Jonas kreuzt auch Mick Dans Weg, ihr Freund. Mick ist mir persönlich nicht ganz so sympathisch und richtig schlau bin ich nie aus ihm geworden. Ich bin immer noch nicht sicher, ob man ihm vertrauen oder misstrauen sollte.Der EinstiegDer Einstieg ist für mich der größte Kritikpunkt. Vielleicht ist es hier auch dem anfangs holprigen Schreibstil des Autors zu verdanken. Ich kam nicht richtig rein und die Geschehnisse waren für mich nicht ganz greifbar. Mir hat einfach irgendwas gefehlt, was den Anfang rund gemacht hat. Denn man wird mitten in das Geschehen hineingeworfen.Die Spannung, Handlung und IdeeAuch wenn der Einstieg für mich als Kritikpunkt gilt, bin ich doch von dem Rest begeistert. Nach ca. 70 Seiten wurde es auf jeden Fall wesentlich besser. Der Autor beginnt mehr Spannung aufzubauen und es wird zum Teil sehr emotional, was mich sehr berührt hat. Zu dem werfen die Handlungen und auch das Setting und die darin agierenden Personen Fragen auf, die es heißt zu lösen. Die Spannung nimmt im Verlauf immer weiter zu, was auch auf die wachsende Gefahr zurückzuführen ist. An sich hat mich das Buch nicht zwingend an ein anderes erinnert. Elemente wie Zukunft, Zerstörung und Ausbruch aus der Norm der Gesellschaft gehören für mich einfach zu einer Dystopie dazu. Interessant fand ich den Bezug zum zweiten Weltkrieg, in dem das Idealbild des Menschen schon einmal zu Tage kam. Könnte uns das in der Zukunft auch erwarten?Das EndeDas Buch endet nicht mit einem fiesen Cliffhanger und doch möchte ich unbedingt wissen, wie es weitergeht. Wie ihr schon aus dem Teil mit der Spannung herauslesen konntet, nahm der Spannungsbogen zu, sodass am Ende sich alles sehr zuspitzt und sich die Ereignisse überschlagen.Mein FazitAuch wenn für mich der Einstieg holprig war, habe ich das Buch gerne gelesen. Durch seine ansteigende Spannung und der Emotionalität, die an einigen Punkten zu Tage kommt, konnte mich das Buch weitestgehend überzeugen. Es ist auf jeden Fall für alle geeignet, die gerne Dystopien lesen.

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