Michael Gerard Bauer

 4,1 Sterne bei 260 Bewertungen

Lebenslauf von Michael Gerard Bauer

Ein weltweit-bekannter Bestseller-Autor: Michael Gerard Bauer, Jahrgang 1955, ist ein australischer Schriftsteller. Er studierte in Queensland und fing an nach seinem Abschluss als Lehrer für Englisch und Wirtschaft zu arbeiten. In dieser Zeit verfolgte er dann seinen Traum ein veröffentlichter Autor zu werden und schrieb an seinem ersten Jugendroman „Running Man“.

Sein Debüt und seine folgende Werke wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Darunter mit dem „Book of the Year“ der Children´s Book Council of Australia, dem Children´s Peace Literature Award und dem Katholischen Kinder- und Jugendpreis. Darüber hianus wurde er für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Heute lebt er zusammen mit seiner Familie in Brisbane.

Alle Bücher von Michael Gerard Bauer

Cover des Buches Nennt mich nicht Ismael! (ISBN: 9783446269675)

Nennt mich nicht Ismael!

 (120)
Erschienen am 20.07.2020
Cover des Buches Ismael und der Auftritt der Seekühe (ISBN: 9783423624695)

Ismael und der Auftritt der Seekühe

 (34)
Erschienen am 01.03.2011
Cover des Buches Dinge, die so nicht bleiben können (ISBN: 9783446268012)

Dinge, die so nicht bleiben können

 (26)
Erschienen am 15.02.2021
Cover des Buches Running Man (ISBN: 9783423624077)

Running Man

 (28)
Erschienen am 01.07.2009
Cover des Buches Ismael (ISBN: 9783446239159)

Ismael

 (10)
Erschienen am 06.02.2012
Cover des Buches Ismael - Bereit sein ist alles (ISBN: 9783423625548)

Ismael - Bereit sein ist alles

 (5)
Erschienen am 01.05.2013
Cover des Buches Rupert Rau, Super-GAU (ISBN: 9783423626996)

Rupert Rau, Super-GAU

 (2)
Erschienen am 26.10.2018

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Michael Gerard Bauer

Cover des Buches Dinge, die so nicht bleiben können (ISBN: 9783446268012)
Osillas avatar

Rezension zu "Dinge, die so nicht bleiben können" von Michael Gerard Bauer

Zum Lachen komisch und gleichzeitig so tiefgründig!
Osillavor 6 Monaten

Ich weiß gar nicht mehr so genau, woher ich die Leseprobe zu "Dinge, die so nicht bleiben können" von Michael Gerard Bauer her hatte. Aber nachdem ich diese angeschaut habe, stand fest, dass ich auch den Rest des Buches unbedingt lesen wollte. Innerhalb eines Sonntages habe ich das 220-seitige Buch verschlungen, weil ich es einfach nicht zur Seit legen konnte. Zum einen ist es unheimlich humorvoll, zum anderen wird schnell deutlich, dass noch ganz viel Tiefe zu erwarten ist. Ein tolles Buch, welches ich uneingeschränkt empfehlen kann.

Der Autor:
Michael Gerard Bauer (geboren 1955) ist ein australischer Autor. Sein Debüt "Running Man" (2007) erhielt eine Nominierung für den Deutschen Jugendliteraturpreis und eine Auszeichnung mit dem Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis. 2008 erschien "Nennt mich nicht Ismael!", 2009 "Ismael und der Auftritt der Seekühe" sowie 2012 "Ismael – Bereit sein ist alles". Im gleichen Jahr erschien außerdem "Mein Hund Mister Matti". 2015 folgte die 3-bändige Reihe um Rupert Rau. 2018 veröffentlichte er das Jugendbuch "Die Nervensäge, meine Mutter, Sir Tiffy, der Nerd & Ich." "Dinge, die so nicht bleiben können" wird im August 2022 in der Reihe Hanser bei dtv als Taschenbuch erscheinen.

Inhalt:
„Beim Tag der offenen Tür an der Uni begegnen sich Sebastian, Tolly und Frida. Frida ist schräg, frech und äußerst schlagfertig. Mühelos schwindelt sie die abenteuerlichsten Geschichten zusammen, verstrickt sich aber auch in Ungereimtheiten, wenn es um ihre Person geht. Wer ist sie wirklich? Sebastian fällt es schwer, Wahres von Erfundenem zu unterscheiden. Trotzdem ist er beeindruckt von Frida, vielleicht sogar mehr als das. Wie nah kann er ihr an einem einzigen Tag kommen? Und: Was ist er selbst bereit, dafür von sich preiszugeben?! (Klappentext)

Kritik und Fazit:
Das Cover wirkt einerseits altmodisch, mit seinem groß aufgedruckten Theaterticket in Abrissform von der Rolle. Gleichzeitig wirkt der Titel des Buches, welcher auf dem Ticket prangt mit seinen vielen verschiedenen Schrifttypen und der Handletteringoptik wiederum sehr modern. Dadurch, dass jedes Wort des Titel anders gezeichnet ist, wird auch der Titel nochmals unterstrichen, denn selbst dort kann nichts so bleiben, wie es zuerst war.

Der Autor holte mich von Anfang an ab. Die Leser stehen sofort mit Sebastian im Vorraum eines Kinos und erfahren, dass er auf ein Mädchen wartet, mit welchem er verabredet zu sein scheint. Der Film hat bereits begonnen, einen Karte hat er für sich gekauft und nun wartet er und wartet und wartet. Setzt sich immer wieder neue Deadlines, wann er das Warten aufgibt. Doch kurz darauf erfahren wir Leser, dass Sebastian das bisher unbekannte Mädchen gar nicht direkt zum Kino eingeladen hat. Dass er sie in einer Vorlesung getroffen, kaum mit ihr gesprochen, aber erwähnt hat, dass er den Film im Kino sehen möchte. Nachdem wir Leser dann also das gedankliche Chaos des Elftklässlers in Erfahrung bringen konnten, trifft Sebastian auf Frida. Ein ungewöhnliches Mädchen, welches voller Geheimnisse zu stecken scheint und Sebastians Tag aus den Angeln heben wird.

Sebastian und Frida harmonieren sehr gut miteinander und Stück für Stück bemerkt man als Leser, dass Sebastian mit ihr überhaupt keine Probleme hat, zu agieren. Er kann sich ganz natürlich und ungefiltert verhalten. Ganz im Gegenteil zu der Szene mit dem Mädchen in der Vorlesung. Schon hier wird also langsam deutlich, dass Frida vielleicht ja das richtige Mädchen für ihn sein könnte. Doch das Leben macht es Sebastian nie wirklich einfach und so muss er auch hier einige Hürden überwinden, um Fridas Geheimnisse lüften zu können.

"Dinge, die so nicht bleiben können" ist ein Buch voller Humor. Ich musste so oft herzhaft lachen, da Sebastian, Tolly und Frida einige witzige Dinge erleben und alle unheimlich viel Sprachwitz zutage fördern. Gleichzeitig wird es aber auch tiefgründig, denn nicht nur Frida hat ihre Geheimnisse, auch Sebastian hat eine dramatische Vergangenheit. Es handelt sich um ein Buch, welches einfach schön für die Seele ist. Es macht Spaß und lässt einen mit einem guten Gefühl die letzte Seite zuschlagen. Ich habe es von vorne bis hinten genossen und am Ende nochmals zur ein oder andere Szenen zurückgeblättert.

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Cover des Buches Dinge, die so nicht bleiben können (ISBN: 9783446268012)
L

Rezension zu "Dinge, die so nicht bleiben können" von Michael Gerard Bauer

Geheimnisse bleiben nie lange geheim
Leserstimmevor 9 Monaten

In diesem Buch begegnen sich 3 Teenies, die sich an einem Tag kennenlernen und einander irgendwie interessant finden. Sebastian in seinem Wesen unsicher und auch etwas ungeschickt, aber sehr freundlich mit anderen Menschen und Frida, ein cooles schlagfertiges Mädchen begegnen einander im Foyer der Kinos. Es ist der Tag der offenen Tür an der Universität, an dem viele verschiedene Aktivitäten geboten werden. Scheinbar mühelos stolpert Sebastian von einem Fettnäpfchen ins Nächste, doch Frida ist immer zur Stelle und rettet ihn vor vielen peinlichen Katastrophen. 

Das Buch strotzt vor Witz und Humor. Die Geschichten, die sich beide auftischen, nimmt aber niemand von den beiden so recht ernst und als Leser beginnt man zu ahnen, dass diese Geschichten ein Geheimnis verbergen sollen. Als beide in einem Kaffee sitzen, kommt Tolly hinzu , der beste Freund Sebastians, der eine wichtige Rolle im Verlauf der Story spielt. 

Irgendwann jedoch will Sebastian dann doch wissen: Wer ist Frida eigentlich? Woher kommt sie, in welche Uni geht sie und wie ist ihr richtiger Name? Ab hier nimmt die Geschichte einen ernsteren Verlauf und man kommt der schlagfertigen Frida sehr nah. Man erfährt von Dingen, die man von einem taffen lustigen Mädchen wie ihr nicht erwartet hätte. 

Ein tolles Buch zum Verschenken für Teenies, die hintergründiger lesen wollen, witzig, humorvoll und ernsthaft zugleich.  

Kommentare: 2
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Cover des Buches Dinge, die so nicht bleiben können (ISBN: 9783446268012)
-Favola-s avatar

Rezension zu "Dinge, die so nicht bleiben können" von Michael Gerard Bauer

vielschichtig, einfühlsam und voller Wortwitz
-Favola-vor einem Jahr

Michael Gerard Bauer ist ein preisgekrönter, australischer Autor. Schon sein Debut "Running Man" wurde für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Richtig bekannt wurde er dann mit seiner Ismael-Trilogie. "Dinge, die so nicht bleiben können" ist sein neuestes Werk und auch wieder etwas ganz Besonderes. Auch wenn diese Geschichte nicht einmal einen ganzen Tag umfasst, erzählt sie so viel...


Mit seinem besten Freund Tolly besucht Sebastian den Tag der offenen Tür an der Uni. Tolly hat schon eine genaue Vorstellung, wie seine Zukunft aussehen soll, während Sebastian noch in der Findungsphase ist.

In einer Veranstaltung trifft Sebastian nicht nur auf ein Mädchen, das ihn sofort in seinen Bann zieht sondern lernt auch noch Frida kennen. Diese ist äusserst taff, vielschichtig und alles andere als auf den Mund gefallen. Sie kann aus dem Nichts heraus die fantastischsten Geschichten erzählen, so dass man nie genau weiss, woran man bei ihr ist. Was ist wahr und was erfunden? Doch irgendwie verstrickt sie sich auch in Ungereimtheiten. Wer ist Frida wirklich? Und was will Sebastian? 


"Dinge, die so nicht bleiben können" ist wirklich eine ganz besondere Coming-of-Age-Geschichte. Wie gut kann man sich in einem einzigen Tag kennenlernen? Wie viel gibt man von seinem Inneren Preis und kann man seinem Gegenüber alles glauben?


In den sechs Stunden, die wir im Buch mit Sebastian, Tolly und Frida verbringen, erleben wir viele überraschende Wendungen und pointierte Dialoge voller Wortwitz.

Die Geschichte ist aus der ich-Perspektive von Sebastian geschrieben. Er begegnet einigen Situationen mit viel Sarkasmus, so dass sich das Buch richtig erfrischend liest. Die Geschichten, die er gemeinsam mit Frida erspinnt, sind köstlich unterhaltsam. Auch die Dynamik in der Dreiergruppe ist klasse. Michael Gerard Bauer hat wirklich ein Händchen für tolle, facettenreiche Charaktere, die uns in unsere eigene Jugend zurückkatapultieren.

"Dinge, die so nicht bleiben können" ist ein vielschichtiges, unterhaltsames, aber auch nachdenklich stimmendes Leseerlebnis, das ich sehr gerne weiterempfehle.


Fazit:

vielschichtig, einfühlsam und voller Wortwitz

"Dinge, die so nicht bleiben können" ist eine beeindruckende und humorvolle Coming-of-Age-Geschichte der besonderen Art. Gekonnt lässt Michael Gerard Bauer drei Teenager aufeinander treffen und der Leser verfolgt gebannt, was sich daraus entwickelt. Ganz grosses Kino!

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Gespräche aus der Community

Wie viel bist du bereit von dir preiszugeben – an nur einem einzigen Tag? In seinem neuen Roman "Dinge, die so nicht bleiben können" erzählt Michael Gerard Bauer von einer besonderen Begegnung. Für eine gemeinsame Leserunde verlosen wir 20 Exemplare. Wir freuen uns, wenn du dabei bist!

Liebe Leserinnen und Leser, 

in seinem neuen Roman erzählt Michael Gerard Bauer eine zarte Liebesgeschichte zwischen Ms Wrong Girl und Mr Right Guy. Gleichzeitig ist "Dinge, die so nicht bleiben können" aber auch eine Geschichte für mehr Toleranz, Offenheit und Mut im Umgang miteinander.

Hast du Lust bei der Leserunde dabei zu sein? Dann beantworte uns einfach bis zum 7. März  folgende Frage: Wie bist du bei neuen Begegnungen? Eher verschlossen oder erzählst du gleich viel Persönliches von dir?

Wir freuen uns auf die gemeinsame Leserunde mit euch und sind gespannt auf eure Meinung!

Viele Grüße
euer Hanser-Team

Wenn ihr keine Aktionen der Hanser Literaturverlage verpassen wollt, dann folgt der Verlagsseite.

415 BeiträgeVerlosung beendet
DaisiesDaffodilsAndOtherLetterss avatar
Letzter Beitrag von  DaisiesDaffodilsAndOtherLettersvor einem Jahr

Zusätzliche Informationen

Michael Gerard Bauer wurde am 10. August 1955 in Brisbane (Australien) geboren.

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