Michael Gerwien Alpentod

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Inhaltsangabe zu „Alpentod“ von Michael Gerwien

Exkommissar Max Raintaler und sein Freund Josef Stirner finden im Mittenwalder Dammkar zwei tote junge Männer vom Mittenwalder Skiklub unter einer Lawine, die sie selbst gerade fast das Leben gekostet hätte. Ein Anschlag? Wenn ja, wem hat er gegolten? Wo steckt die vermisste Sylvie Maurer? Und warum wird Max’ Freundin Monika daheim in München von einem Unbekannten bedroht? Gemeinsam mit Josef und dem aufrechten Polizeichef Rudi Klotz macht sich Max auf die Suche nach Antworten.

Fazit: Auch der 6. Raintaler-Krimi überzeugt wieder mit einer spritzig, witzigen Story sowie viel Lokalkolorit.

— Bellexr
Bellexr

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    Alpentod
    Bellexr

    Bellexr

    02. March 2014 um 18:37

    Mit seinem Fussballkumpel Josef Stirner ist Exkommissar Max Raintaler zum Skifahren ins Mittenwalder Skigebiet gefahren. Als die beiden Freunde das berüchtigte Dammkar hinabfahren, löst sich plötzlich eine Lawine und Beide werden verschüttet. Josef kann seinen Freund Max in letzter Minute retten, doch für die beiden anderen Skifahrer aus dem DSV-Kader, die kurz vor ihnen das Dammkar abgefahren sind, kommt jede Hilfe zu spät. Max ist davon überzeugt, dass die Lawine per Sprengung ausgelöst wurde. Doch wem galt der Anschlag, seinem Kumpel und ihm oder den jungen Skifahrern? Zur gleichen Zeit werden Raintalers Freundin Monika und sein Freund Franz in München von einem Unbekannten massiv bedroht.   Mit dem Lawinenunglück steigt Michael Gerwien in seinen mittlerweile sechsten Max-Raintaler-Krimi in die Geschichte ein und man erlebt den sympathischen Hypochonder dabei, wie er kurzzeitig mit seinem Leben abschließt. Doch dank seines Kumpels Josef bleibt Raintaler der Himmel noch einmal verwehrt. An seiner Ehre gepackt, beginnt der sture Ex-Kommissar auch sofort mit den Ermittlungen. Denn kurz bevor Max verschüttet wurde, hatte er eindeutig einen Knall gehört und richtig, als Josef und Max noch einmal zum Dammkar hochfahren, finden sie Reste von Sprengstoff. Doch wer sollte das Opfer sein?   Die Ermittlungen gestalten sich schwierig für Max und Josef. Nicht nur, dass nicht ersichtlich ist, wem der Anschlag galt, schon kurz nach dem Lawinenabgang entgehen die beiden Kumpels nur knapp einem weiteren Anschlag auf ihr Leben. Da Monika bei den vergangenen Fällen Max immer mit Rat und Tat zur Seite stand, werden Moni und deren Freundin Annie kurzerhand zum Langlauffahren eingeladen. Zu viert werden fortan die Ermittlungen fortgeführt.   Doch weder Motiv noch Täter neigen dazu, sich auf dem Präsentierteller darzubieten. Und dann ist auch noch die Frage offen, wie der rätselhafte Unbekannte aus München in den Mordfall passt oder hat dieser etwa gar nichts damit zu tun? Doch dies wäre schon ein merkwürdiger Zufall, an den weder Moni noch Max glauben können.   Spannung darf man bei dem Krimi nicht unbedingt erwarten, auch wenn im Mittelteil diese durchaus kurz auftaucht, aber unterhaltsam ist die Story wieder einmal sehr. Und da Max grundsätzlich nun einmal eine grantige Frohnatur ist und immer einen lockeren, flapsigen Spruch auf den Lippen hat, gestaltet sich die komplette Story entsprechend humorvoll und kurzweilig.   Einzig die Auflösung des Krimis kam mir dann doch etwas plötzlich und wirkte wie aus dem Hut gezaubert. Da tauchen zwar im Verlauf der Story einige Verdächtige auf, doch so richtig an deren Schuld mag man nicht glauben und dann, kurz vor Ende des Krimis löst sich alles plötzlich sehr schnell auf. Dies ist allerdings durchaus nachvollziehbar.   Fazit: Auch der 6. Raintaler-Krimi überzeugt wieder mit einer spritzig, witzigen Story sowie viel Lokalkolorit, bei dem die Spannung nicht unbedingt im Vordergrund steht.

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