Gründerjahr

von Michael Gerwien 
4,3 Sterne bei20 Bewertungen
Gründerjahr
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Spannender historischer München-Krimi. Ein interessantes Team, das aus seinen beschränkten Möglichkeiten viel herausholt. Wendung!

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Krimi mit historischem Hintergrund

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Inhaltsangabe zu "Gründerjahr"

Freitag, 8. November, 1918. Kurt Eisner ruft den Freistaat Bayern aus. Nur wenig später nimmt eine grausame Mordserie ihren Lauf. Junge blonde Frauen fallen einem bestialischen Täter zum Opfer. Oberinspektor Weinberger und seine Kollegen von der Münchner Kriminalpolizei stehen vor einem Rätsel. Der Mörder ist ihnen immer einen Schritt voraus. 30 Jahre später beginnt das Morden erneut. Wird es der Polizei diesmal gelingen, den Täter zu fassen?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783839222140
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:343 Seiten
Verlag:Gmeiner-Verlag
Erscheinungsdatum:07.02.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 07.02.2018 bei ABOD Verlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Patnos avatar
    Patnovor 23 Tagen
    Für den hartgesottenen Leser

    Es ist das Jahr 1918, als Kurt Eisner in München den Freistaat Bayern ausruft. Im gleichen Jahr erschüttert eine grausame Mordserie die Landeshauptstadt und somit erklärt sich der Buchtitel des Kriminalromans „Gründerjahr“, der im Februar 2018 beim Gmeiner-Verlag erschienen ist. Ein unheimlicher Täter streift durch München und sucht sich als Opfer junge blonde, blauäugige Frauen. Bevor er sie tötet, misshandelt er sie grauenvoll. Angst macht sich breit. Viele Frauen trauen sich nicht mehr im Dunkeln allein auf die Straße. Kriminaloberinspektor Karl Weinberger und seine Kollegen werden mit den Ermittlungen betraut, die sich inmitten der Nachkriegszeit schwierig gestalten, zumal ihnen der Täter immer einen Schritt voraus ist. Plötzlich verschwindet der Täter von der Bildfläche. Doch 30 Jahre später geht das Morden weiter. Wird es den Ermittlern endlich gelingen, den Täter zu überführen? Der Roman ist in drei Teile gegliedert, die die Ereignisse der Jahre 1918, 1948 und 2017 beinhalten. Buchautor Michael Gerwien hat einen ungewöhnlichen, leicht gestelzten Schreibstil, der mir den Einstieg in die Geschichte erschwerte. Als sich jedoch der bestialische Täter zu Wort meldete, war ich mitten im Geschehen. Seine nüchterne Betrachtungsweise liest sich gruselig und schockiert. Spannung in die Geschichte. Ich bin gefesselt. Die Beschreibungen der Leichenfunde sind nichts für schwache Nerven. Meines Erachtens könnte man diesen Kriminalroman durchaus als Thriller bezeichnen. Interessant fand ich, wie der Autor die drei Teile seines Romans miteinander verknüpft hat. Im Jahr 1948 ermittelt Karl Weinberger. Dreißig Jahre später übernimmt Karls Enkel Hans die Ermittlungen. Als 70 Jahre später erneut junge blonde Frauen in München ermordet werden, greift Karls Enkelin Julia auf die Akten ihres Großvaters zurück. Allerdings muss ich gestehen, dass mir der letzte Teil des Buches etwas zu schnell abgearbeitet wurde. Hier hätte ich es mir detaillierter gewünscht. Aufgrund des Buchtitels und des Covers hatte ich mehr historische Hintergrundinformationen vermutet. Diese klingen nur unterschwellig an. Hier steht jedoch klar der Kriminalfall im Vordergrund. Wer es blutrünstig mag und in das Seelenleben eines gestörten Täters blicken möchte, dem sei Micheal Gerwiens „Gründerjahr zu empfehlen.

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    yesterdays avatar
    yesterdayvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Spannender historischer München-Krimi. Ein interessantes Team, das aus seinen beschränkten Möglichkeiten viel herausholt. Wendung!
    Blonde Frauen, nehmt euch in Acht

    Grausame Morde an jungen Frauen passieren im München des Jahres 1918. Im kalten Winter ermittelt Kriminaloberinspektor Karl Weinberger mit seinem kleinen Team. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten finden sie einiges heraus, sind aber immer einen Schritt hinter dem Täter. Manches aus diesem Teil des Buches scheint zuerst etwas plötzlich, etwas unwahrscheinlich, ergibt aber Sinn, sobald es zum nächsten Teil weitergeht.

    Der Autor überrascht den Leser mit Zeitsprüngen, zwei, um genau zu sein. Und in gewisser Weise begleitet immer der vorherige Abschnitt den Leser weiter. Man kann nicht allzu viel dazu erzählen, ohne zuviel von der Geschichte vorwegzunehmen.

    Mir persönlich erschloss sich der zweiten Zeitsprung nicht ganz, die Geschichte wäre für mich auch ohne diesen vollständig gewesen. Das Buch wäre dann klarerweise dünner, aber es wäre sicher auch reizvoll gewesen, eben die beiden vorhergehenden Abschnitte weiter auszubauen und mehr zur damaligen Zeit und den Umständen zu schreiben. Was man in diesem Krimi gut beobachten kann, ist, wie sich mit der Zeit auch die Kriminaltechnik entwickelt hat, wie die Ermittlungen sich verändert haben, die Werkzeuge sich verbessert und die Herangehensweisen sich intensiviert haben.

    Da der Krimi durchaus spannend ist und man sich mit den Personen gut identifizieren kann, der Schreibstil stimmig und gut lesbar ist, fällt das Fazit dennoch sehr positiv aus.

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    Vampir989s avatar
    Vampir989vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: wahnsinnnig spannender Krimi
    wahnsinnig spannender Krimi

    Klapptext:


    Freitag, 8. November, 1918. Kurt Eisner ruft den Freistaat Bayern aus. Nur wenig später nimmt eine grausame Mordserie ihren Lauf. Junge blonde Frauen fallen einem bestialischen Täter zum Opfer. Oberinspektor Weinberger und seine Kollegen von der Münchner Kriminalpolizei stehen vor einem Rätsel. Der Mörder ist ihnen immer einen Schritt voraus. 30 Jahre später beginnt das Morden erneut. Wird es der Polizei diesmal gelingen, den Täter zu fassen?

    Ich hatte große Erwartungen an diesen Roman und wurde nicht enttäuscht.
    Der Schreibstil ist leicht und flüssig.Die Seiten flogen nur so dahin.Einmal angefangen mit Lesen,wollte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen.Auch die kurzen Kapitel tragen dazu bei.

    Das Buch befasst sich mit einer Reihe von Morden über einen Zeitraum von 1918- 2017.Die Geschehnisse ereignen sich in München.Dort lebt auch die Familie Weinberger welche meist mit den Morden zu tun hat.Denn ein Familienmitglied ist immer der Ermittler dieser Vorfälle.

    Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben und ich konnte sie mir klar und deutlich vorstellen.Es gab viele unterschiedliche Charaktere welche hervorragend und sehr authentisch ausgearbeitet wurden.
    Ich war bei den Morden und auch bei den Ermittlungen dabei.Dabei habe ich spannende ,teilweise sogar gruselige und schaurige Momente erlebt.Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Durch die sehr fesselnde und packende Erzählweise des Autors wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Ich habe mitgelitten,mitgefiebert und mitgebangt.Auch ist es dem Autor gelungen eine düstere und unheimliche Atmosphäre zu erzeugen.Ich konnte den Mörder richtig spüren und hatte ihn vor Augen.
    Fasziniert haben mich auch die sehr ansprechenden und bildhaften Beschreibungen der einzelnen Schauplätze.So hatte ich das Gefühl selbst an diesen Orten zu sein und alles mit zuerleben.Die Handlung lät einem kaum zum Atmen kommen und man wird einfach mitgerissen.Dadurch wird es zu keinem Zeitpunkt langweilig.Das Ende hat mir auch sehr gut gefallen und war ein gelungener Abschluß für diesen genialen Krimi.

    Das Cover ist auch sehr gut gewählt.Es passt genau zu dieser Geschichter und rundet das beeindruckende Werk ab.

    Mir hat diese Geschichte ausgezeichnet gefallen und ich vergebe glatte 5 Sterne.

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    Diana182s avatar
    Diana182vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr spannend und mitunter recht schaurig und detailliert!
    Gründerjahr - Ein historischer Bayern Krimi

    Das Cover zeigt ein altes Schwarz Weiß Foto aus längst vergangenen Zeiten. Darauf ist eine große Ansammlung von Menschen zu sehen. Darüber ist der Titel des Buches vermerkt. Man könnte meine, hier einen Bildband über Bayern in den Händen zu halten. Doch dieser erste Eindruck täuscht. Hier finden wir einen spannenden Krimi vor, der es in sich haben dürfte.


    Dieser erste Eindruck machte mich neugierig und ich wollte sehr gern mehr erfahren.


    Der Einstig gelingt recht schnell. Wie schon vermutet, werden wir in der Zeit zurück versetzt und reisen genau 100 Jahre in die Vergangenheit zurück- in das Jahr 1918 in dem Bayern als Freistaat ausgerufen wurde.


    Der Autor nutzt dieses Ereignis und lässt einen grausamen Mörder auferstehen, der sein Unwesen treibt. Welches Motiv treibt ihn an und noch viel wichtiger: kann die Polizei ihn stellen? Diese Fragen liegen dem Leser auf der Seele und so beginnt eine spannende Lesereise…


    Der Autor schafft hier Figuren, welche direkt menschlich wirken. Sie wirken authentisch und man kann sie schnell voneinander unterscheiden. Sie werden charakterlich tief gezeichnet und man ist schnell gespannt, was sie hier alles erleben und vor allem durchleben müssen.


    Der Schreibstil ist sehr schön flüssig und detailliert. Man gleitet nur so durch die Seiten und kann sich die einzelnen Schauplätze gedanklich vorstellen. Doch eins sollte man nicht haben: Schwache Nerven! Denn hier hat man mitunter das Gefühl als stiller Beobachter mit ansehen zu müssen, was der Täter seinen Opfern antut.


    Mein Fazit:
    Ich bin nur so durch dieses Buch geflogen und konnte es nur schwer wieder aus den Händen legen. Die einzelnen Szenen, auch wenn sie mitunter recht schaurig waren, haben mich gefesselt und einfach nicht mehr los gelassen.


    Für Krimifans ein echtes Highlight- daher vergebe ich sehr gerne volle Punktzahl und eine klare Leseempfehlung!

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    Lesewunders avatar
    Lesewundervor 7 Monaten
    Kurzmeinung: spannender Krimi, aber nichts für Leser mit schwachen Nerven
    Spannende Mörderjagd über ein ganzes Jahrhundert


    Das Buch schildert eine Mordserie in München beginnend mit dem 1. Mord im Jahr 1918 und deren Ende 2017. Zugleich wird die eng damit verknüpfte Geschichte der Familie Weinberger erzählt. Der Mörder tötet junge, zierliche, blonde Frauen. Er verstümmelt sie und lässt eine Marienfigur zurück. Kommissar Karl Weinberger setzt alles daran, dem Mörder habhaft zu werden. Kurz vor der Festnahme entzieht sich der Täter dem Zugriff. Weinberger kommt mit seinem Versagen nicht zurecht und quittiert den Dienst.
    Im Jahr 1948 beginnen die Morde erneut. Der ermittelnde Beamte ist Hans Weinberger, der Enkel von Karl. Er stellt den Zusammenhang zu den früheren Morden her. Tatsächlich kommt es zu einer Festnahme. Die Mordserie scheint beendet.
    2017 arbeitet Julia Weinberger, die Enkelin von Hans, als Journalistin. Da schrecken bestialische Frauenmorde die Münchner erneut auf. Das Muster erinnert Julia an den Fall, von dem ihr Opa ihr erzählt hat. Sie will nun unbedingt den Mörder endgültig zur Strecke bringen. Sann wird Julia entführt und der Täter droht, sie um zu bringen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
    Ich fand das Buch sehr spannend. Besonders gut haben mir die beiden ersten Abschnitte gefallen, weil  die geschichtlichen Rahmenbedingungen sehr lebendig dargestellt werden. Die Schilderungen der Morde und das anschließende Vorgehen des Täters sind nichts für schwache Nerven. Ich muss zugeben, ich habe zeitweise leichte Übelkeit verspürt. Der dritte Teil hat mich dagegen nicht so ganz überzeugt. Das lag vor allem an der Person von Julia. Sie war mir etwas zu sehr von sich überzeugt und ich habe die Empathie ihrer Vorfahren vermisst. Die Idee für den letzten Teil fand ich gut und es wurde nochmals richtig spannend. ich kam ganz schön ins Grübeln, denn rein rechnerisch konnte es nicht derselbe Mörder sein.
    Alles in allem für mich ein richtig spannender, unterhaltsamer und gut zu lesender Krimi

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    tardyvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Grausam! Nichts für zartbesaitete Gemüter!
    Gründerjahr

    München 1918, 1948 und heute: Ein bestialischer Serienmörder hat es auf junge, blonde Frauen abgesehen. Über drei Generationen hinweg passieren diese schrecklichen Morde, die ein gemeinsames, überaus grausames Muster aufweisen. Die Ermittler tappen im Dunkeln, denn der Mörder ist ihnen immer einen Schritt voraus.

    Michael Gerwien kenne ich schon von seiner Schattenrächerreihe. Ich habe mich gefreut, ihn einmal von einer ganz anderen Seite kennenzulernen. Seine überaus detaillerte und genaue Art zu schreiben hat mich bei diesem Roman jedoch ziemlich an meine Grenzen gebracht. Die grausamen, ekelerregenden Taten sind so exakt beschrieben, dass es mir richtig unangenehm war, die Passagen zu lesen. Aber dennoch ist das Buch so spannend, dass ich es beinahe in einem Rutsch durchgelesen habe. Die Protagonisten sind sympathisch und kommen authentisch daher, vom Täter einmal abgesehen. Seine verqueren Gedanken kann ich nicht nachvollziehen.

    Was mir am meisten gefällt, sind die genauen und realistischen Ortsbeschreibungen. Aber der Autor lässt mein München in einem ganz anderen, einem düsteren Licht erscheinen. Viele der Schauplätze sind für mich Heimat. Unzählige Male war ich im Cafe Mozart, im Biergarten der Kugler Alm, beim Fahrradfahren im  Perlacher Forst. Ob ich in Zukunft genauso unbedarft durch den Englischen Garten radeln kann? Ich weiß es nicht.

    Die sehr gute, historische Recherche lässt uns Leser durch die verschiedenen Epochen reisen. Unglaublich realistisch fährt man in Gedanken die verschiedenen Stationen nach. Man ist, ob man will oder nicht, tief in das Geschehen involviert und hat den Eindruck selbst dabei zu sein.

    Die kurzen, knappen Kapitel kenne ich schon aus den anderen Romanen. Sie sorgen dafür, dass man durch das Buch nur so fliegen möchte. Und in diesem Fall wollte ich das möglichst schnell, denn ich hatte nur einen Wunsch, dass dieses grausame Morden endlich aufhört.

    Ein tolles Buch, spannend, sehr schön recherchiert, ein äußerst interessanter Plot, wie immer, sehr gut geschrieben, nur sollte man keine zu schwachen Nerven haben.

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    Martina_Eggingervor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend bis zum Schluss, aber nichts für schwache Nerven
    Heftig, aber unbedingt lesenswert

    Das Buch hat mir gut gefallen. Normalerweise brauch ich meine 2o Seiten mindestens bis ich mich einlese.  Hier wurde ich gleich eingefangen und war sofort voll dabei. 

    Spannend und eher ungewöhnlich ist der Zeitraum über den sich das Buch mit seinen Morden streckt. Die Ermittler wechseln (zwangsläufig in diesem Zeitraum), trotzdem bleiben einem die Personen nahe.   Der Spannungsbogen bleibt auch immer erhalten, gleichwohl ist das Buch absolut nichts für schwache Nerven oder empfindliche Leser. Es geht recht grausam zur Sache.

    Und natürlich hat man als Münchner noch einmal eine ganz besondere Beziehung zum Ort der Handlung.

    Und was ganz anderes: Ich fand es auch rein optisch sehr angenehm zu lesen. Hier sind Schriftgröße und Abstände "augenschonend" nicht zu kleine udn nicht zur groß gewählt, was das Lesen zur reinen Freude macht.

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    funny1vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ein sehr interessanter und spannender Krimi.
    Toller Krimi.

    Um was geht es: ( Inhaltsangabe übernommen)

    Freitag, 8. November, 1918. Kurt Eisner ruft den Freistaat Bayern aus. Nur wenig später nimmt eine grausame Mordserie ihren Lauf. Junge blonde Frauen fallen einem bestialischen Täter zum Opfer. Oberinspektor Weinberger und seine Kollegen von der Münchner Kriminalpolizei stehen vor einem Rätsel. Der Mörder ist ihnen immer einen Schritt voraus. 30 Jahre später beginnt das Morden erneut. Wird es der Polizei diesmal gelingen, den Täter zu fassen?

    Meine Meinung:

    Eine sehr spannende und interessante Geschichte ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, der Schreibstil konnte mich auf ganzer Linie überzeugen. Teilweise geht es schon sehr hard zu und es ist kein Buch für schwache Nerven. Es blieb bis zur letzen Seite total spannend man hat mit Julia total mitgefiebert ob ihr denn jetzt auch was passiert. Sehr gut hat mir gefallen das die Geschichte in verschiedenen Zeitabschnitten gespielt hat. Die Protagonisten sind alle sehr gut beschrieben so das man sich die verschiedenen Charaktere sehr gut vorstellen kann. Von mir gibt es für diesen tollen Krimi verdiente 5 Sterne.

    Fazit:

    Ein sehr gelungener Krimi den ich nur Weiterempfehlen kann, aber  Vorsicht nichts für schwache Nerven.

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    Ladybella911s avatar
    Ladybella911vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Spannende Mordermittlungen über einen Zeitraum von hundert Jahren. Ein Kriminalfall mit Thrillerelementen aber nichts für schwache Nerven.
    München und ein bestialischer Frauenmörder

    Gründerjahr von Michael Gerwien ist nicht, wie nach dem Titel zu erwarten wäre, ein historischer Roman, nein, es handelt sich um einen Kriminalfall, der sich über einen hundertjährigen Zeitraum hinweg zieht.

    Die historischen Ereignisse während dieser Zeit werden zwar gestreift, aber im Vordergrund steht eindeutig der Kriminalfall, der im Jahre 1918 München in Angst und Schrecken versetzt.

    Ein bestialischer Frauenmörder bringt nach und nach auf grausame und sehr blutige Weise mehrere Frauen um, die alle ein gemeinsames Merkmal haben: sie sind von kleiner Statur, jung, und sie sind alle blond.

    Dem Team von Oberinspektor Weinberger gelingt es trotz intensivster Bemühungen nicht, den Täter dingfest zu machen.

    Eine lange Zeit von etwa dreißig Jahren vergeht, bis plötzlich, sozusagen aus dem Nichts, der Täter – oder ist es vielleicht sogar ein Nachahmer? – sein blutiges Handwerk wieder aufnimmt. Diesmal ist es der Enkel von Weinberger, Hans, der akribisch ermittelt.

    Und nun machen wir einen Sprung ins Jetzt. Im Jahre 2017 findet Julia, die Enkelin von Hans, Dokumente, diese Fälle betreffend. Und da es eine neuerliche Mordserie gibt, beschließt sie, selber zu ermitteln. Neugierig macht sie sich mit Hilfe eines Freundes aus dem Polizeidienst daran, Licht in das Dunkel zu bringen, was sich als nicht ungefährlich herausstellt.

    Wir begleiten den Autor durch das München im Jahre 1918, dem Jahr, als Kurt Eisner den Freistaat Bayern ausruft, bis in die heutige Zeit und erleben den Wandel der Gesellschaft auf eine sehr authentische Weise, sehen durch die bildhaften Beschreibungen die Orte der Handlung vor unserem inneren Auge erstehen und begegnen einem Täter, dessen abartige Gedanken und Taten wir durch die detaillierte Schreibweise nachvollziehen können.

    Kein noch so grausames, bluttriefendes Detail der Handlungen eines irregeleiteten, kranken Täters bleibt dem Leser erspart. Und das geht wirklich unter die Haut und ist keinesfalls geeignet für Leser mit schwachen Nerven.

    Bis auf kleine Einschränkungen hat mir der Roman gut gefallen. Der Schreibstil gestaltet sich, jeweils der Zeit angepasst, sehr realistisch und lebendig und vermittelt uns so ein einfühlsames Bild der jeweiligen Zeit und ihren Gegebenheiten.

    Die jeweiligen Ermittler sind allesamt sympathisch und man erfährt auch so einiges aus ihrem Privatleben, was mir persönlich gefällt und die Akteure näher bringt.

    Der Spannungsbogen wird konsequent auf einem hohen Level gehalten und auch der Humor blitzt aus manchen Ecken.

    Alles in allem fühlte ich mich gut unterhalten und spreche gerne eine Empfehlung aus, mit der Einschränkung: Achtung, dieser Roman ist nichts für Leser mit schwachen Nerven.


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    Isadorvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: So spannend, dass ich nicht damit aufhören konnte!
    Spannende Ermittlungen um eine Mordserie im Gestern und im Heute

    Im Jahr 1918 gibt es in München eine grausame Mordserie, der ausschließlich junge blonde Frauen zum Opfer fallen. Die Frauen werden von dem Täter regelrecht ausgeweidet, anschließend wird in ihrem Bauch ein geschnitzter Engel platziert. Dem Polizeiteam um Oberinspektor Karl Weinberger gelingt es trotz intensiver Ermittlungsarbeit nicht, den Täter zu fassen. Er ist ihnen immer um eine Haaresbreite voraus.


    Genau 30 Jahre später findet die nächste Mordserie nach dem gleichem Schema statt. Inzwischen ist Hans Weinberger, der Enkel von Karl Weinberger, im Polizeidienst und wird mit seinem Team mit den Fällen betraut. Es stellt sich die Frage, wie die beiden Fälle zusammenhängen und warum es so eine lange Pause dazwischenlag. Auch das Team um Hans ermittelt äußerst intensiv.


    Schließlich geht es im Jahr 2017 weiter. Diesmal kann sich die Enkelin von Hans Weinberger, die Journalistin Julia, an die Erzählungen ihres Großvaters über die Fälle erinnern und recherchiert die neuen Fälle gemeinsam mit einem Freund, der bei der Polizei arbeitet.


    Die Geschichte wird sowohl aus der Sicht des Täters als auch aus der Sicht der Opfer und der Kriminalpolizei erzählt. Das historische Umfeld ist sehr gut recherchiert und es wird Bezug auf die geschichtlichen Ereignisse der jeweiligen Zeit genommen. Ich habe mich regelrecht in die Szenen hineinversetzt gefühlt und fand die Ermittler und ihre Familien sehr sympathisch.


    Es ist durchgängig Spannung vorhanden - ich habe selten ein Buch so schnell in einem Stück durchgelesen, da ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte!


    Die einzige Einschränkung ist, dass man gewappnet sein sollte für einige nicht sehr appetitliche Szenen, die nichts für schwache Nerven und zarte Gemüter sind.


    Von mir bekommt das Buch volle 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung für Liebhaber von historischen Krimis. 

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    Michaelgerwiens avatar
    Liebe Lovely Books LeserInnen,
    100 Jahre Freistaat Bayern! Ich möchte euch hiermit herzlich einladen, an einer Leserunde zu meinem Kriminalroman "Gründerjahr" teilzunehmen, der jetzt im Februar herauskommt. Der dritte Teil der Schattenrächerreihe kommt im Oktober. Aber auch hier bei "Gründerjahr" geht es heftig zur Sache. Es handelt sich hierbei um einen zeitgeschichtlichen Kriminalroman, der 1918 beginnt (Kurt Eisners Ausrufung des Freistaates Bayern) und sich bis in die Gegegenwart 2018 erstreckt. Ein bestialischer Serienkiller tötet junge blonde Frauen. Er ist der Polizei immer einen Schritt voraus. Ein Fall, der über drei Generationen geht.
    Zur Leserunde

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