Michael Gerwien Mordswiesn

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Inhaltsangabe zu „Mordswiesn“ von Michael Gerwien

Ende September. Das weltberühmte Oktoberfest ist in vollem Gange, die Stimmung im Bierzelt kocht. Exkommissar Max Raintaler und sein alter Freund Franz Wurmdobler bekommen jeweils 100 Euro von einem ihnen fremden Immobilienwirt aus Grünwald geschenkt. Einzige Bedingung: Sie müssen das Geld noch am selben Abend vertrinken. Keine zwei Stunden später ist der edle Spender tot. Er wurde mit einem Maßkrug erschlagen. Max und Franz machen sich gemeinsam auf die Suche nach dem Täter.

Fazit: Unterhaltsamer Wiesn-Krimi, bei dem die Spannung nicht unbedingt im Vordergrund steht und der Fokus klar auf den Protagonisten liegt.

— Bellexr

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  • Mord auf der Wies´n

    Mordswiesn

    gaby2707

    01. December 2014 um 18:27

    Unter den Klängen von "Country Road take me home" und "Fürstenfeld" feiert Exkommissar Max Reintaler zusammen mit seiner Dauerfreundin Monika, seinem Freund Franz Wurmdobler von der Kripo München, seinem Freund Josef und zwei jungen Italienerinnen  lautstark und trinkfest beim mittleren Wiesenwochenende, an dem traditionell die Italiener anreisen. Als sie beim Pieseln anstehen, schenkt ein großzügiger Grünwalder jedem von ihnen 100 €. Kurze Zeit später herrscht hinter dem Festzelt ein Tumult. Es stellt sich heraus, dass eben dieser Grünwalder, der wohl zu sehr mit seinem Geld geprahlt hat mit einem Maßkrug erschlagen wurde. Es handelt sich um den Immobilienwirt Schorsch Huber, der mit seinem Mann und einem Butler in einer feudalen Villa in Grünwald residiert. Max hilft seinem Freund Franzi in seiner Funktion als Privatermittler wieder bei den Ermittlungen, bei denen sie allerdings nicht weiter kommen. Verdächtige tauchen auf und genau so schnell wieder ab ins Reich der Unschuld und der Alibis. Ich kenne Max, Franz und viele der anderen Agierenden nun schon aus den vorherigen Kriminalfällen. Und sie wachsen mir immer mehr ans Herz. Besonders Schwerenöter Max, der sich immer noch sehr jugendlich gibt, tolle Musikkonzerte in der kleinen Rockkneipe absolviert und einer kleinen Affäre nie abgeneigt ist, habe ich ins Herz geschlossen. Wenn ich ihn aller-dings morgens seine Blutdrucktabletten nehmen sehe, strebt er schon sehr seinem tatsächlichen Alter zu. Monika versteht es aber immer, ihn bei sich zu behalten und drückt immer mal wieder beide Augen zu, wenn er über die Stränge schlägt. Bei diesem Fall tut sich die Polizei von vorne herein sehr schwer. Es gibt keine Zeugen, Fingerabdrücke auf dem Maßkrug sind nur sehr schwer zu bekommen, da er in 1000 Teile zersplittert ist und alle Tatverdächtigen haben ein wasserfestes Alibi. Aber das Warten zahlt sich aus und nach einer Woche meldet sich dann doch noch ein Zeuge. Auch ich hatte immer wieder Ahnungen, wer der Täter sein könnte, die sich dann aber zerschlagen haben. Besonders gefallen mir immer auch die Wegbeschreibungen in und um München. Da bin ich oft in Gedanken mit unterwegs. Max und Franz haben mich auch in diesem Roman manchmal wieder überraschen können und die Beiden haben mich sehr gut unterhalten. Ich freue mich heute schon auf die nächsten Fälle, die Michael Gerwien hoffentlich nicht so schnell ausgehen werden.  

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  • Mord auf der Wiesn

    Mordswiesn

    Bellexr

    02. September 2013 um 17:32

    Ende September herrscht mal wieder Ausnahmezustand in München: Es ist Oktoberfest und alles trifft sich auf der Wiesn. So auch Ex-Kommissar Max Raintaler und sein Freund, Hauptkommissar Franz Wurmdobler. Durch Zufall treffen Franzi und Max hier auf einen Grünwalder Immobilienwirt, der den Beiden einfach so je 100,00 € zum Verköstigen schenkt. Noch bevor die Freunde das Geld in einige Maß Bier umsetzen können, ist der großzügige Spender tot. Mit einem Bierkrug erschlagen wird der Immobilienmakler hinter dem Bierzelt aufgefunden. Franzi nimmt sofort die Ermittlungen auf und auch Max lässt es sich nicht nehmen, seinen Ex-Kollegen tatkräftig zu unterstützen. Auch beim fünften Band der Max-Raintaler-Reihe dreht sich in der Hauptsache wieder alles um den sportlichen, trinkfesten Ex-Kommissar. Als waschechter Münchner verbringt Max die meiste Zeit auf der Wiesn, natürlich nur des Falls wegen. Aber wenn man schon mal dort ist, kann man ja das ein oder andere Maß Bier auch noch genießen, schließlich macht die viele Fragerei ja mächtig durstig. Und auch ein Wiesnflirt in Form einer schönen Italienerin lässt Max sich nicht entgehen, mit seiner Teilzeitlebensgefährtin Moni führt er ja eher eine unkomplizierte Partnerschaft. Neben den Oktoberfestbesuchen und dem Unterhaltungsprogramm für die Italienerin Bellina kümmert sich Max aber auch um den Mordfall.  Schließlich ist es Ehrensache, den Mörder des edlen Spenders dingfest zu machen. Doch dies gestaltet sich ein wenig schwierig. Keiner hat an dem Mordabend etwas Auffälliges beobachtet, Verdächtige gibt es aber allemal viele, da der Schorsch Huber durch sein rücksichtsloses Geschäftsgebaren nicht gerade beliebt war, dummerweise haben aber alle Verdächtige ein Alibi. Also doch der große Unbekannte, der auf der Wiesn im Streit mit dem Immobilienmakler zu fest zugeschlagen hat? Max glaubt nicht dran und der Leser schnell auch nicht mehr. Denn Michael Gerwien lässt ab und an auch den Mörder zu Wort kommen, ohne hierbei jedoch seine Identität oder sein Motiv für die Tat preiszugeben. Somit verlaufen die Ermittlungen in alle Richtungen und Max muss feststellen, dass irgendwer unbedingt verhindern will, dass er in der Sache weiter ermittelt und der Ex-Kommissar hat bald schon nicht nur wegen dem Kater danach mächtige Kopfschmerzen. Man muss diesen grantigen, eigensinnigen, lebenslustigen, musizierenden Lebemann und Hypochonder Max Raintaler schon mögen, ansonsten wird man nicht viel Spaß mit dem Krimi haben, da dieser komplett auf den Thalkirchener Ex-Kommissar ausgelegt ist. Aber der Autor verliert bei den Ausflügen ins Privatleben von Max nie den Kriminalfall aus den Augen und so ist man auch regelmäßig bei Max Nachforschungen dabei, die sich alles andere als einfach handhaben und zudem für ihn auch noch recht gefährlich werden. Deswegen gestaltet sich der Krimi jetzt aber nicht unbedingt hochspannend, der Schwerpunkt liegt eindeutig auf dem Unterhaltungswert. Entsprechend locker, leicht und witzig ist auch der Schreibstil von Michael Gerwien zu beschreiben. Zudem ist die Geschichte auch immer mal wieder durchsetzt mit einigen Schmankerln über das Oktoberfest und der Münchner Lebensart sowieso. Fazit: Unterhaltsamer Oktoberfest-Krimi, bei dem die Spannung nicht unbedingt im Vordergrund steht und der Fokus klar auf den Protagonisten gelegt wird.  

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