Michael Gradias

 4.3 Sterne bei 7 Bewertungen
Autor von Nikon D90, Nikon-Fotografie und weiteren Büchern.
Michael Gradias

Lebenslauf von Michael Gradias

Ich, (Jahrgang 1960) bin seit 1980 selbstständiger Grafikdesigner und Fotograf. Seit 1997 habe ich etwa 140 Fachbücher in den Bereichen Grafik/Video/Fotografie veröffentlicht, die insgesamt weit über 1,2 Millionen mal verkauft und inzwischen in acht Sprachen übersetzt wurden (als letzte Sprache kam erfreulicherweise kürzlich Chinesisch dazu). Außerdem schreibe ich seit vielen Jahren regelmäßig Artikel für Computer/Foto-Fachzeitschriften. Ich fotografiere seit 1985 mit Nikon-Kameras und sammle diese auch (15 Modelle von der F über die F3 bis hin zur D300 und P7000). Ich sammle auch diverse andere Kameramodelle (Exa u. a.), sodass sich inzwischen 98 Kameras angesammelt haben, von denen der allergrößte Teil noch funktionsfähig ist.

Neue Bücher

NEAT projects COACH

Erscheint am 26.11.2018 als Taschenbuch bei Franzis.

Nikon Capture NX-D COACH

Neu erschienen am 29.10.2018 als Taschenbuch bei Franzis.

Kamerabuch Fujifilm X-T100

Neu erschienen am 15.10.2018 als Hardcover bei Franzis.

Fujifilm X-T3 - Das Handbuch zur Kamera

Erscheint am 31.12.2018 als Taschenbuch bei Markt + Technik Verlag.

Alle Bücher von Michael Gradias

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Nikon D90

Nikon D90

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Erschienen am 22.11.2008
Nikon-Fotografie

Nikon-Fotografie

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Erschienen am 10.01.2012
Canon EOS 350 D

Canon EOS 350 D

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Erschienen am 29.08.2006
Nikon D80 für unterwegs

Nikon D80 für unterwegs

 (1)
Erschienen am 19.03.2007
Nikon D80

Nikon D80

 (1)
Erschienen am 30.01.2007
Fotografien XII

Fotografien XII

 (0)
Erschienen am 01.10.2009
Silkypix Developer Studio COACH

Silkypix Developer Studio COACH

 (0)
Erschienen am 10.09.2018

Interview mit Michael Gradias

Interview mit Michael Gradias rund ums Thema Fotografie // Mai 2011 zwischen dem Autor und LovelyBooks geführt

1)Wie lange fotografierst du bereits?

Seit ich ein kleines Kind war (etwa mit 7- oder 8 Jahren). Es war im Nachhinein gesehen schon etwas lustig. Weil mein Vater gerne fotografierte (aber es nicht so recht konnte), gab er mir immer mal wieder seine Spiegelreflexkamera, eine Voigtländer Bessamatic, mit kurzen Einweisungen zum Fotografieren - und ich verstand das Prinzip sehr schnell recht gut. Da ihm meine Bilder gut gefallen haben, durfte ich dann immer öfter mit seiner Kamera fotografieren und nutzte das auch aus.

2)Was hat dich dazu bewegt?

S. o. Ich war schon als etwa 12jähriger gleich "Profi"- mit der ersten eigenen Kamera, die ich von meinen Eltern geschenkt bekam (eine etwa 20 DM teure Agfa Clack, die 6 x 9 cm große Bilder erstellte), fotografierte ich die Rennautos bei Autoslalom-Veranstaltungen, (an denen meine Eltern damals regelmäßig teilnahmen. Die waren um 1970 rum "Hipp"). Am nächsten Wochenenden habe ich die Bilder an die Fahrer der Autos verkauft. So hatte ich ein schönes zusätzliches Taschengeld schon als kleiner Knirps.

3)Welcher Fotograf inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Ehrlich gesagt, niemand, weil ich einen sehr eigenen Stil habe und immer haben wollte. Daher habe ich nicht so sehr auf andere Fotografen geschaut. Ich wollte mich immer gerne selbst weiterentwickeln und tue das noch immer.

4)Welches ist dein bevorzugtes Genre und warum bevorzugst du dieses?

Am meisten liebe ich die Fotografie im Nah- und Makrobereich, weil ich dort Dinge auf den Fotos sehen kann, die einem normalerweise mit bloßem Auge verborgen bleiben. Das fasziniert mich immer wieder. Man erlebt eine ganz andere Welt dabei und sieht, wie viel Perfektion und Schönheit es in der Natur gibt, die man schnell übersehen kann. Das bereitet ebenso viel Freude, wie das "in der Natur sein" an sich.

5)Und wie kamst du von der Fotografie zum Schreiben?

Das war sozusagen ein "Gang der Dinge". Ich war schon lange ein "Schreiberling" (seit 1997) und habe bei meinen Büchern über Computerprogramme (wie etwa Photoshop und Corel Draw) immer wieder meine eigenen Fotos für die Beispiele verwendet, weil ich ja ständig nebenher fotografiert habe. Das blieb auch meinem Verlag nicht verborgen. Als dann die Nachfrage nach Handbüchern zu Kameramodellen stieg, lag die Anfrage meines Verlages 2005 nahe, ob ich dabei einsteigen möchte. Das "Ja" fiel mir sehr leicht - es war schon länger wegen meines Hobbys "Fotografie" ein Lebenstraum von mir, über Fotothemen Bücher zu schreiben. Das ging dann wegen ständig steigender Verkaufszahlen meiner Bücher immer weiter voran – glücklicherweise bis heute.

6)Seit wann schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Mein erstes Buch (über das Vektorgrafikprogramm Corel Draw 6/7) erschien 1997. Es war eher eine "Notgeburt", weil in meinem damaligen Arbeitsbereich als Grafikdesigner (3D-Animationsfilme für wissenschaftliche Themen) die Auftragslage nicht mehr sehr gut war. Nachdem meine Leser das erste Buch sehr gut annahmen, folgten immer weitere Aufträge. Das führte dazu, dass ich seitdem ausschließlich vom Schreiben von Fachbüchern und -artikeln lebe.

7)Woher bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?

Ich beobachte den Markt recht genau und schaue, welche Themen die Leser interessieren. Außerdem berücksichtige ich, was ich für Rückmeldungen von meinen Lesern erhalte. Daraus entstehen dann immer wieder die Ideen für neue Bücher.

8)Wie beurteilst Du den derzeitigen Kameramarkt?

Ein wenig bin ich besorgt, weil es inzwischen viel zu sehr um die Technik geht. Die Werbung möchte den Kunden suggerieren, dass die Kameras gute Bilder machen würden. Dabei machen nicht die Kameras die Bilder, sondern der Fotograf. Das war von 50 Jahren so, und das wird auch in 50 Jahren so sein.

9)Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

In all meinen Büchern gebe ich meine E-Mail-Adresse und meine Webseiten-Adressen an. Inzwischen ist meine Webseite www.gradias.de auch vielen Lesern bekannt und sie informieren sich dort. So erhalte ich ständig diverse E-Mails mit Anfragen und gelegentlich auch Anrufe. Ich beantworte meinen Lesern alle Ihre Fragen immer wieder gerne – nicht zuletzt, weil ich daraus Rückschlüsse für meine weitere Arbeit ziehen kann.

10)Wann und was liest Du selbst?

Das ist ein Problem für mich. Ich habe keinerlei Schwierigkeiten damit, über 41.000 leere Seiten mit sinnvollen Texten zu füllen (so viele Seiten habe ich inzwischen für meine vielen Bücher geschrieben – die ganzen Zeitschriften-Artikel habe ich mal nicht mitgezählt) – aber mit dem Lesen hapert es ganz doll. Ich habe einfach nicht die Geduld, um ein Buch fertig zu lesen. Ok – ich habe so ein Geheimnis preisgegeben. Aber ich habe mir viele hochinterssante Bücher gekauft, die ich wirklich sehr gerne lesen wollte. Helmut Schmidts Biografie ebenso wie die von Goethe (Dichtung und Wahrheit), die mich brennend interessiert haben. Aber nach 40 oder 50 Seiten ist mir leider die Geduld ausgegangen – wie bei allen anderen Büchern auch. In meiner Jugend habe ich alle Karl May-Bände komplett verschlungen, später die von Johannes Mario Simmel auch. Aber seitdem ist das letzte Buch, das ich geschafft habe vor etwa zwei Jahren wirklich komplett zu lesen, Anselm Grüns Buch der Antworten. Ich mag den Mann wegen seiner "einfachen Weisheit" sehr gerne.

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Neue Rezensionen zu Michael Gradias

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Rezension zu "Nikon D90" von Michael Gradias

Mit der D90 den Augenblick einfrieren
buchwanderervor 2 Jahren

„Nach der ersten Praxiserfahrung war klar, dass Nikon auch bei der D90 innovative Neuerungen untergebracht hat.“ (S.17)

Zum Inhalt: Michael Gradias, seines Zeichens Fachautor & Fotograf,  liefert mit seinem Band zur D90 Handbuch und Nachschlagewerk für die D90 in Einem. Neben den ersten einführenden Schritten zum Kennenlernen der Kamera, über Belichtungsautomatiken und deren Einsatz, sowie Möglichkeiten und Grenzen des Autofokusbetriebes, bringt Gradias dem Leser auch die Vielzahl an erweiterten Funktionen der D90 näher, stets mit dem Augenmerk auf deren Praxistauglichkeit. An eben diesem Kriterium der Tauglichkeit für den fotografischen Alltag lassen sich auch alle Anregungen, erklärenden Ausführungen, sowie v.a. die detailierten Beschreibung eines jeden Bildes in diesem Band messen. V.a. letzteres macht sich in der Lernkurve bemerkbar, kann der Leser doch gerade daran ersehen, welche Einstellungen für welchen Bildtypus die vielversprechendsten Ergebnisse liefern. Kurz gestreift wird auch die neue Funktion der D90 Filme zu erstellen, wobei die Bearbeitung mittels Windows Movie Maker® nicht mehr zeitgemäß erscheint. Unter der Rubrik „Dies und Das“ fasst Gradias Equipment allen Couleurs zusammen, so z.B. Blitzgeräte, Stative, Fototaschen, Leuchttische, Objektive und auch Diadups, stets Bedacht nehmend darauf, was dem ambitionierten Hobbyfotografen den meisten Nutzen bringen kann. Die Nikon eigene Software kommt ebenfalls nicht zu kurz und so werden über mehr als 30 Seiten Nikon ViewNX, Camera Control Pro 2, sowie Capture NX 2 behandelt. Ein Highlight bilden die 3 Workshops in denen der Autor anhand real gestellter Anforderungen Vorgehensweisen erarbeitet, wie man das Meiste aus einer Situation mit der D90 machen kann.

Fazit: Warum dieses Buch? Ich hatte vor kurzem bereits eine Buchbesprechung zu einem ähnlichen Werk von Jörg Walther verfasst – „Das Profi-Handbuch zur Nikon D90“ – und fand jenes von Michael Gradias die ideale Ergänzung. Gradias geht auch, jedoch weniger detailiert, auf die rein technischen Belange der Kamera ein, liefert hier v.a. einen Fülle ansehr hilfreichen und v.a. umsetzbaren Tipps für den Umgang mit der D90 im alltäglichen Gebrauch, sowie in grenzwertigen Ausnahmesituationen. Sein angenehm lockerer Schreibstil, die didaktisch ausgezeichnete Gestaltung und die profunde Wissensvermittlung machen das Buch immer noch zu einem Referenzwerk für die D90 von Nikon.

Zum Buch: Als Zwischending zwischen Lehrbuch und Bildband könnte man das Buch bezeichnen. Es ist hervorragend gedruckt und sehr stabil verarbeitet. Die Qualität der Abbildungen ist ausgezeichnet, die Typografie sparsam und doch akzentuiert eingesetzt und das Lesebändchen, sowie die beigelegte CD mit den Daten zum Buch runden das positive Gesamtbild ab. Aus meiner Sicht ein idealer Begleiter für Besitzer der D90, die ein Optimum aus ihrer Kamera herausholen wollen.

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