Michael Grandt

 3,8 Sterne bei 21 Bewertungen

Lebenslauf

Dr. h.c. Michael Grandt (Jahrgang 1963) arbeitet seit 1992 als investigativer Journalist, Publizist und Fachberater. Er hat an zahlreichen Fernsehreportagen unter anderem für BBC, Channel 4, ORF, RTL, Sat.1 und ProSieben mitgearbeitet und ist in vielen TV-Talkshows als Experte aufgetreten. Michael Grandt hat über 4500 Fachcontents verfasst und bisher 34 Bücher publiziert. Die verkaufte Gesamtauflage beträgt über eine halbe Million Exemplare. Seine Bücher standen bisher über einhundertmal auf den deutschen und österreichischen Bestsellerlisten von Spiegel, Focus, Stern, Manager Magazin und Handelsblatt. Im Jahr 2005 wurde Michael Grandt die Staufermedaille für besondere Verdienste für das Land Baden-Württemberg verliehen. 2011 wurde er mit der Ehrendoktorwürde der staatlichen rumänischen Universität Piteşti für »angewandte Journalismuswissenschaften« geehrt. Sein 2019 veröffentlichter Roman Das Merkel-Attentat (mit Alexander Strauß) und seine mehrbändige Sachbuchreihe Adolf Hitler, eine Korrektur – was Ihnen die Geschichts- und Schulbücher verschweigen (ab 2019) sowie Kommt die Klima-Diktatur? (2019) und Vorsicht Enteignung! (2020) sorgten für Empörung beim Mainstream. Weitere Bücher von Michael Grandt: www.michaelgrandt.de/meine-buecher Kostenloser Newsletter/Blog von Michael Grandt: www.michaelgrandt.de Telegram: https://t.me/MGrandt

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches "Deutschland muss vernichtet werden!" (ISBN: 9789916972298)

"Deutschland muss vernichtet werden!"

Neu erschienen am 04.12.2025 als Gebundenes Buch bei Reval-Buch OÜ.

Alle Bücher von Michael Grandt

Cover des Buches Das Handbuch der Selbstversorgung (ISBN: 9783942016520)

Das Handbuch der Selbstversorgung

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Erschienen am 03.12.2010
Cover des Buches Der Staatsbankrott kommt! (ISBN: 9783942016254)

Der Staatsbankrott kommt!

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Erschienen am 02.03.2010
Cover des Buches Ihre Vorsorgemappe (ISBN: 9783898799607)

Ihre Vorsorgemappe

(2)
Erschienen am 07.03.2016
Cover des Buches Antibiotika aus der Natur (ISBN: 9783864451676)

Antibiotika aus der Natur

(1)
Erschienen am 29.05.2009
Cover des Buches Das Ende der Lebensversicherung (ISBN: 9783898799911)

Das Ende der Lebensversicherung

(1)
Erschienen am 07.11.2016
Cover des Buches Der Crash der Lebensversicherungen (ISBN: 9783938516973)

Der Crash der Lebensversicherungen

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Erschienen am 03.08.2009
Cover des Buches Europa vor dem Crash (ISBN: 9783942016643)

Europa vor dem Crash

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Erschienen am 24.02.2011

Neue Rezensionen zu Michael Grandt

Rezension zu "Der kommende Bankencrash"

Ich habe das Buch „Der kommende Bankencrash“ aus der Feder des Autors Michael Grandt gelesen.

Nun muss ich erwähnen, dass wenn ich das Buch für mich richtig gelesen hätte, bestimmt ein paar Monate dafür gebraucht hätte. Bei solchen Büchern recherchiere ich gerne alles nach, was ich lese. Da die Zeit dafür zu lange ist, habe ich es ohne große Selbstrecherche gelesen. Leider. Ich hätte das Buch auch nur an meinem PC lesen können, da ich auf dem Handy nicht gerne im Internet suche und etwas nachlese.

Das Buch ist optisch, sowie von der Inhaltsangabe ein richtiger Burner. Das Buch fällt direkt auf und wartet mit wahren Sensationen auf.

 Jedoch sollte man das alles nicht einfach lesen und als komplette Wahrheit annehmen, ohne einmal selbst über verschiedene Punkte nachzudenken. 

 

Das Buch finde ich sehr gut gegliedert. Der Autor versucht schwer verständliche Dinge auch immer recht einfach zu erklären. Dies ist dann immer in Kästen eingetragen. Auch so gibt es viele Auflistungen und Abschnitte. Von daher finde ich das Buch wirklich gelungen. 

 

Jetzt muss ich gestehen, ich habe trotzdem öfters nichts verstanden. Das liegt aber an mir und nicht am Autor. Wie schon erwähnt, er hat sich sehr viel Mühe gegeben, alles auch einfach zu erklären. 

 

Daher möchte ich über den Hauptteil mit den Banken und den Crashs nicht viel sagen. Ich kann hier nur erwähnen, ich scheine die richtige Bank gewählt zu haben, dann in den schlechten Listen wird sie nie erwähnt. 

 

Kurz möchte ich hier nur auf die letzten Kapitel eingehen. 

 

In den Kapitel „Wichtige Infos für Bankkunden – Seite 258“ erwähnt der Autor, dass die EU zur „Bekämpfung der Geldwäsche eine Bargeldgrenze von 10.000 Euro beschlossen hat. Sowie das Kunsthändler, Jachtverkäufer und Juweliere Verkäufe über 10.000 Euro erfassen müssen. 

 

Ich muss jetzt gestehen, ich werde in meinem Leben kein Geld haben, mir eine Jacht zu kaufen, geschweige denn, es für Kunst aus dem Fenster zu werfen. Was ich damit sagen will? Ganz einfach, der Autor legt hier und weiter im Buch die Kontoeinnahmen so hoch, dass kein normal sterblicher Mensch mit seinen Tips groß etwas anfangen könnte. 

 

Uns Normalbürger ist es wohl egal, ob es eine Bargeldgrenze von 10.000 Euro gibt, da von uns kaum jemand, so etwas bar in der Hand hat. Und ich muss jetzt wirklich einmal davon ausgehen, dass das Buch für uns Normalbürger sein sollte. Wenn ich Millionär bin, habe ich andere, bei denen ich mich informieren kann, was ich mit meinem Geld mache. 

 

Weiter geht es mit Kapitel „VII. Angriff aufs Bargeld: Banken erschweren absichtlich das Geldabheben – Seite 259“. Es ist wahr, dass es immer weniger Bankschalter gibt. Durch die ständigen Sprengungen werden auch die Automaten auf kurz oder lang weniger. Aber, man kann in fast jedem Supermarkt beim Einkaufen Geld mitnehmen. Gut, man bekommt dort keine 10.000 Euro und muss eine Kleinigkeit kaufen. Aber auch hier reicht es für den Normal-Bürger aus. 

 

Mit dem Kapitel „VIII. Auslandskonten – Seite 261 und folgende“ mache ich dann weiter. Es ist eine gute Idee, Geld auch auf Konten im Ausland zu haben. Diese werden dem deutschen Staat natürlich auch rechtmäßig angegeben, da sie ja nicht verboten sind. Wenn in Deutschland dann der Bankencrash stattfindet, kann man auf diese Gelder zurückgreifen.

 

Gute Idee, doch wie ist die Ausgangslage dazu? Um zB auf der HSBC in Jersey ein Konto zu eröffnen, braucht man ein Einkommen von 100.000 britischen Pfund. Umgerechnet sind das rund 130.000 Euro, ich schätze im Jahr. Um auf der Chase Bank oder Bank of Amerika, USA ein Konto zu eröffnen, braucht man dort eine Adresse und muss dies auch noch persönlich tun. Um bei der DBS Treasures in Singapur ein Konto zu eröffnen braucht man eine Mindesteinlage von rund 34.000 Euro und muss dies persönlich beantragen. 

 

Alleine diese Punkte fallen für den Normalbürger einfach flach. 

 

Dazu kommt, wenn die Banken in Deutschland gecrasht sind, wohin soll ich dann dieses gebunkerte Geld hin überweisen? Dann muss ich erst einmal wieder zu der Bank reisen, um mir dort mein Geld zu holen. Kann ich das dann noch so einfach?

 

Auf Seite 264 – Vorteil 4 erwähnt der Autor, dass Anleger mit mehr als 100.000 Euro auf dem Konto von der gecrashten Bank auch nicht zur Kasse gebeten wird. Ich schätze, die Mehrheit der Deutschen ist von der Seite her sicher. Ein Konto im Ausland ist davon nicht betroffen, gut zu wissen. Dies wird aber der normale Bürger auch nicht haben oder brauchen. 

 

Ab „Teil 9 – So schützen Sie sich vor dem Bankencrash“ wird es teilweise spannend. 

 

Da wird es auf Seite 281 unter dem Praxistipp 6 spannend. Der Autor empfiehlt hier, sein Geld auf vier Banken und einem Tresor zu lagern. Ein Sparkonto, ein Konto für alltägliche Zahlungen und zwei Konten für das Vermögen zu bunkern. Wer hat bitte so viel Einkommen, dass er vier Konten bedienen kann? Und dazu Punkt 5 noch den Tresor nicht zu vergessen. 

 

Im Praxistipp 14 schreibt der Autor: „Kaufen Sie Münzen im Wert von 1 Unze, sonst haben Sie einen zu großen Prägeaufschlag.“ Hört sich gut an. Der Goldpreis liegt bei einer Unze Gold mit Schreiben der Rezension bei rund 2.150 Euro. Und das ist der Preis nur für einen Barren Gold. Also, wozu sollte man die im Vergleich zu einem Barren weitaus teureren Gold Münzen kaufen? Dazu, wer bitte hat mal locker, Gold in ganzen Unzen zu kaufen. Wieder einmal nicht der normale Bürger. 

 

Besser ist da sein Vorschlag, sich Silber Unzen zu kaufen. Die kommen in etwa auf 27 Euro. Da sollte man sich aber auch nicht 1-2 in der Woche kaufen, sondern eher einen Betrag sparen und dann mehrere kaufen. So hat man das ganze Porto etc. gespart. 

 

Ich muss ehrlich gestehen, beim Praxistipp 17 musste ich schon lachen. Ich habe förmlich geprustet. Der Autor gibt hier den Tipp, Gold zu verstecken, in dem man es einfach einschmilzt und zB einen Türknauf gießt. Erst einmal, wer hat so viel Gold, dass er es zu einem Türknauf gießen könnte? Aber viel interessanter ist die Frage, wie ein normaler Mensch eine Temperatur von 1.064,18 Grad Celsius hinbekommen sollte. Denn dies ist die Temperatur, bei der Gold erst schmilzt. 

 

Der Tipp, Grünland und Ackerland zu kaufen, finde ich auch nicht schlecht. Allerdings wieder die Idee, eventuell einen Reiterhof darauf zu errichten, wieder eher utopisch. 

 

Wobei es heutzutage auch nicht viel bringt, Acker und Grünland zu bepflanzen, wenn es nicht direkt am Haus ist. Bei uns hier wurden schon ganze Felder von Dieben abgeerntet. Wie wird das wohl sein, wenn es erst zur Krise kommt? 

 

Bei der Kryptowährung bin ich dann recht nah an der Meinung des Autors. Mir hat diese Art Anlage auch noch nie verlockend geklungen. 

 

Fakt ist, das Buch ist sehr interessant. Der große Punkt über die Bankencrashs nehme ich so hin und lasse ihn unkommentiert. Ob alles stimmig ist, ich weiß es nicht. Aber es ließ sich gut lesen. 

 

Die Ideen vom Autor zur Rettung des privaten Geldes sind teilweise gut, manche etwas überzogen. Ich sage es mal so, wer schon einmal etwas über sein Geld nachgedacht hat, wird selbst auf den ein oder anderen Punkt kommen. Mein Ding sind immer noch die Edelmetalle. Ich habe hier schon investiert und werde auch weiter investieren. 

 

Grundstücke finde ich auch immer gut. Hier besitze ich auch das ein oder andere Grünland. Zwar ohne Bewirtschaftung, aber die Zukunft wird zeigen, was man damit machen kann. 

 

Daher gebe ich dem Autor recht, man muss sehen, was für einen selbst das Beste ist. Am besten finde ich immer lange Sicherheit, anstatt schnelles Geld.

 

Daher gebe ich hier, trotz meinen negativen Punkten, 4 von 5 Sternen.


Rezension zu "Deutschland und der Zwei-plus-Vier-Vertrag"

Ich habe das Buch „Deutschland und der Zwei-plus-Vier-Vertrag“ aus der Feder des Autors Michael Grandt gelesen.

Nun muss ich erwähnen, dass wenn ich das Buch für mich richtig gelesen hätte, bestimmt ein paar Monate dafür gebraucht hätte. Bei solchen Büchern recherchiere ich gerne alles nach, was ich lese. Da die Zeit dafür zu lange ist, habe ich es ohne große Selbstrecherche gelesen. Leider. Ich hätte das Buch auch nur an meinem PC lesen können, da ich auf dem Handy nicht gerne im Internet suche und etwas nachlese.

Das Buch ist optisch, sowie von der Inhaltsangabe ein richtiger Burner. Das Buch fällt mit den Flaggen und dem Banner direkt auf und wartet mit wahren Sensationen auf.

 Jedoch sollte man das alles nicht einfach lesen und als komplette Wahrheit annehmen, ohne einmal selbst über verschiedene Punkte nachzudenken. 

 

Zuerst muss ich erwähnen, dass das Buch kleiner ist, als man denkt. Das Buch hat nicht einmal eine DIN A5 Größe. Es hat 160 Seiten, bei denen „nur“ 132 Seiten mit dem Inhalt beschrieben sind. Hätte man ein normal großes Buch daraus gemacht, hätte es gerade mal um die 60 Seiten. Ich finde, das sollte auch einmal erwähnt werden.

 

Der Autor fängt das Buch mit dem Text des „Zwei-plus-Vier-Vertrages“ an. Ich habe nicht nachgeprüft, ob der Text so stimmig ist. Ich nehme ihn als eins zu eins übertragen hin. Ich finde es daher interessant, zuerst einmal mit dem Objekt der Begierde konfrontiert zu werden. 

 

Was mir schon einmal prinzipiell an dem Buch gefällt ist, dass der Autor für ihn wichtige Aussagen und Details dick gedruckt hat. Dazu in grauen Kasten Hintergründe oder seine Bewertungen zu dem geschriebenen Text weitergibt. 

 

Auffällig ist aber auch hier, dass die NATO, USA und im besonderen Deutschland sehr schlecht wegkommt, wobei auf der Gegenseite auch hier Russland wieder die arme bedrängte Nation ist. USA und Russland seien einmal dahingestellt. Was aber bitte sollte Deutschland Russland antun? Wir kommen ja nicht einmal an die Wade zum Reinbeißen. 

 

Meine erste Anmerkung ist hier der Kasten Hintergrund „Ist Deutschland noch „besetzt“?“ Seite 51 in dem Buch. Hier werden die Truppen auf Deutschem Boden aufgezählt, die auf Dauer in Deutschland stationiert sind. Deutschland also besetzen. Aufgelistet werden hier Belgien, Frankreich, Großbritannien, Kanada, die Niederlande und die USA. 

 

Man kann hier ganz einfach die Länder auf Deutschem Boden bei google durchsuchen. Dazu habe ich folgende Informationen gefunden. 

 

Frankreich hat seine Truppen nach und nach bis 2014 abgezogen. Rein in der Teschner Kaserne in Mühllheim sind noch Franzosen stationiert. 

 

Belgien hat seine Soldaten nach und nach bis 2005 aus Deutschland abgezogen. Die Aufgabe der Belgier war hier die Überwachung der Nuklearwaffen, sowie die Sondermunitionslager in Wahnder Heide und Stilleking.

 

Anfang 2020 haben alle britischen Kampftruppen Deutschland verlassen. 

 

Kanada hat bis 1993 in Deutschland alles aufgelöst. 1984 haben sie den Zwei-Schlüssel-Prinzip Vertrag gekündigt. Dieser war wegen den Nuklearwaffen zwischen Kanada und den USA geschlossen worden. 

 

Die Niederlande hat bis 2006 alles bis auf zwei FlakRak-Stellungen in Goldbeck und Laatzen in Deutschland aufgelöst. 

 

So viel zu der „Dauerbesatzungsmächten“ in Deutschland. Hier auch ein Augenmerk auf Belgien und Kanada. Schon zu frühen Zeiten waren beide für Nuklearwaffen in Deutschland zuständig. Man kann das öffentlich, ohne Probleme im Internet nachlesen. Also war zu dem Zeitpunkt den Mächten und Russland bekannt, dass Nuklearwaffen auf deutschem Boden stationiert sind. Nur mal rein zur Info.

 

Auf Seite 52 desselben Kastens ist vom Autor dick gedruckt, dass die USA in Deutschland mehr als 500 Quadratkilometer deutschen Bodens „besetzen“. 500 Quadratkilometer, Sorry, das ist nicht einmal die Größe des Bodensee. Wenn ich dann daran denke, dass ein kompletter Großflughafen Ramstein, sowie das große Lazarett in Landstuhl schon mit eingerechnet ist, ist das jetzt nicht wirklich viel. 

 

Man sollte auch hier nicht die Wirtschaftskraft vergessen, die diese Stützpunkte für die Region bedeuten, in der sie stationiert sind. Daher sehe ich die Truppen nicht als Besetzungsmacht in dem Sinne mehr an, wie sie vielleicht vor 60 Jahren einmal waren. 

 

In Teil 2 „Wortbrüche“ geht es darum, dass Deutschland/NATO/USA gegen den Zwei-plus-Vier-Vertrag verstoßen hätten. Angeblich haben wir uns Richtung Osten ausgebreitet und haben so gegen den geschlossenen Vertrag verstoßen. Oha, mal kurz überlegen, stimmt. Wir haben da ein paar Länder mit in die NATO genommen. Hat Russland also Recht, sich angegriffen zu fühlen? Auch hier mal kurz überlegen, nein. Wir haben weder gegen den Vertrag verstoßen, noch kann sich Russland deswegen angegriffen fühlen. Warum? Ganz einfach. Es wurde nie so in den Vertrag geschrieben. Auch wenn jetzt behauptet wird, Russland gäbe mehr auf Aussagen als auf Verträge. Ja, da sind sie halt selbst schuld. Nur was auf dem Blatt steht, hat Gültigkeit und da macht man für Russland auch keine Ausnahme. Da hätten sie beim Aufsetzen des Vertrages schon darauf bestehen müssen, dass das mit in den Vertrag kommt. Also, keine Ausrede für mich, wir haben keinen Vertrag gebrochen. 

 

Der nächste Punkt, auf den ich kommen möchte, befindet sich auf Seite 77 in Teil 3 „Vertragsbrüche“. Hier unterlegt der Autor dick: „Nach der Verfassung des vereinten Deutschlands sind Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, verfassungswidrig und strafbar.“ Gut und schön. 

 

Doch macht Deutschland weder das eine noch das andere. Durch die Waffenlieferungen an die Ukraine soll Deutschland den Vertrag, insbesondere den Inhalt des Satzes gebrochen haben. 

 

Ukraine und Russland hatten zu dem Zeitpunkt der Lieferungen von Deutschland, seien es nun Helme oder Waffen, kein friedliches Zusammenleben mehr. Daher konnte dieser Punkt schon gar nicht mehr gebrochen werden. Außerdem wurde die Ukraine von Russland angegriffen und nicht Russland von der Ukraine. Daher dienten die Lieferungen lediglich zur Verteidigung und nicht zur Führung oder Vorbereitung eines Angriffskrieges. 

 

Des Weiteren wird angeführt, dass wir mit unseren Waffen Russland über die Ukraine angreifen würden. Das ist meines Erachtens und auch das vieler Experten, eben nicht so. Wir liefern der Ukraine zB den Leopard Panzer. Somit geht der Leopard Panzer in den Besitz der Ukraine über. Es könnte auch genauso gut Schweden den Ukrainern in Deutschland produzierte und von Schweden gekaufte Leopard Panzer, liefern. Nur, weil es in Deutschland produziert wird, wir es verkaufen oder verschenken, heißt das noch lange nicht, dass Deutschland einen Krieg führt und deswegen verklagt werden kann. Wenn ein in Deutschland produziertes Auto, nach Australien verkauft wird, kann man den deutschen Hersteller doch auch nicht verklagen, wenn damit ein Terroranschlag begangen wird. Oh je, ich will da keinen auf falsche klagewellen Gedanken bringen. 

 

Der letzte Punkt, auf den ich kommen möchte, befindet sich auf Seite 128, Teil 4 „Kündigen die Russen den Zwei-plus-Vier-Vertrag?“ Es geht hier um den Kasten Bewertung des Autors. 

 

Die Aussage des Autors ist hier im ersten Satz so: „Als objektiver Beobachter sollte man sich in beide Seiten hineinversetzen.“ Und sogleich stellt sich der Autor wieder rein auf die Seite Russlands. 

 

Auf keiner Seite in seinem Buch, hat er sich in die Seite von Deutschland hineinversetzt. Es kamen nur Anklagen gegen Deutschland, kein Argument, warum Deutschland so entschieden hat, wie es entschieden hat oder entscheiden musste. 

 

Wenn man schon schreibt, dass man etwas objektiv von beiden Seiten beobachten sollte, dann sollte man meines Erachtens, dies auch tun. 

 

Auch hier muss ich wieder erwähnen, dass ich Bücher aus dem Kopp Verlag sehr gerne lese. Man muss sie aufmerksam lesen, sich Gedanken machen, selbst nachforschen. Sie geben einen guten Diskussionshintergrund mit meiner Familie. Ich diskutiere immer wieder gerne über die Themen und einzelnen Abschnitte in diesen Büchern. Man darf und sollte nur nicht alles für bahre Münze halten, was geschrieben steht und sich selbst ein bisschen Arbeit damit machen. 

 

Cover des Buches Megatrend Wasserstoff! (ISBN: 9783864458903)
K

Rezension zu "Megatrend Wasserstoff!" von Michael Grandt

kvel
Thema: Wasserstoff.

Info von der Buchrückseite und der Umschlaginnenseite:
Wasserstoff. Was Sie über den Megatrend wissen müssen - und wie Sie davon profitieren.


Stellen sie sich eine Welt vor, in der Flugzeuge mit Wasserstoff im Tank fliegen, Frachtschiffe schwerölfrei über die Meere gleiten und luftverpestende Diesel-Lkws von den Autobahnen verschwinden. Stattdessen surren Fahrzeuge, angetrieben mit Brennstoffzellen, über die Straßen und in den Häusern wärmen wasserstoffbetriebene Heizungen.


Das sind keine Fantasien oder Hirngespinste, sondern das wird tatsächlich bald Wirklichkeit werden. Wasserstoff wird unsere Zukunft noch viel fantastischer machen, als wir uns das heute überhaupt vorstellen können.


Begleiten Sie Bestsellerautor Michael Grandt auf seiner spannenden und faktenreichen Reise durch die Welt des Wasserstoffs. Erfahren Sie, warum das kleinste Element des Universums gerade jetzt die Lösung vieler Probleme sein kann - auch für Sie ganz persönlich! Mit vielen Beispielen beleuchtet der Autor den neuesten Stand der Forschung und beantwortet interessante Fragen wie:


- Was ist Wasserstoff eigentlich, wie wird er erzeugt und wie viel Energie liefert er?

- Warum werden Wasserstoff-Autos bald die E-Autos ablösen?

- Fliegen wir künftig nur noch mit Wasserstoff-Flugzeugen?

- Hat jeder bald ein »Minikraftwerk« im Keller?

- Kann Wasserstoff den ökonomischen Selbstmord Deutschlands verhindern?


Michael Grandt geht auf viele andere interessante Themen ein:


- Wie man aus Abfall Wasserstoff herstellen kann.

- Weshalb sich Tesla in Zukunft warm anziehen muss.

- Wie Sie Ihre eigene Energiewende gestalten.

- Welche innovativen Anlagen und Konzepte für Ihr Zuhause interessant sind.

- Wie Sie Wasserstoff selbst herstellen.

- Wie Sie mit nur 2,4 Litern Wasser bald Ihr ganzes Haus mit Strom versorgen können.

- Was es mit der Mini-Wasserstoff-Tankstelle in der Garage auf sich hat.

- Mit welchen Wasserstoff-Aktien Sie hohe Gewinne erzielen und vieles andere mehr.


Die Entwicklung schreitet mit Riesenschritten voran. Wir stehen gerade an der Schwelle zu einer gigantischen Energie-Revolution. Denn was Wasserstoff liefert, ist gewaltig!


Der »Megatrend Wasserstoff« hat gerade erst begonnen!


Meine Meinung:

Gut zu lesen und zu verstehen.
Viele Informationen und verschiedene Aspekte.


Aber manche Informationen wirkten teilweise so, als ob sie einfach aus verschiedenen Quellen zusammengetragen worden wären:
Etwas unstrukturiert und manchmal zusammenhanglos.
Manche Informationen kamen mehrfach vor; dies ärgerte mich etwas beim Lesen, wegen des Gefühls von Zeitverschwendung.


Fazit: Gut.

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