Michael Grandt , Gerhard Spannbauer Europa vor dem Crash

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Inhaltsangabe zu „Europa vor dem Crash“ von Michael Grandt

So können Sie dem kommenden Sturm trotzen

Europa steht vor dem Zusammenbruch. Die ersten Vorboten haben sich bereits gezeigt. Wer hätte vor einem Jahr an einen Staatsbankrott von Griechenland und Irland geglaubt? Daran, dass Portugal, Spanien und sogar Großbritannien kurz davorstehen? Auch in Deutschland ist der Staatsbankrott bereits vorprogrammiert. Er ist nur noch eine Frage der Zeit.

Langsam haben es auch die größten medialen Realitätsverweigerer und politischen Schönredner begriffen: Nichts ist mehr sicher. Der Euro ist eine tickende Zeitbombe und der Countdown läuft. Eine Währungsreform in naher Zukunft wird immer wahrscheinlicher.

Verzweifelt versuchen Politiker mit gefälschten Arbeitslosenzahlen, geschönten Konjunkturdaten und dem Verschweigen der wahren Staatsverschuldung, die so hoch ist, dass man es sich kaum mehr vorstellen kann, das Volk zu belügen, zu betrügen und zu beruhigen. Sie fürchten Ausschreitungen wie in Griechenland und Frankreich oder gar Revolutionen wie jene, die mit Tunesien erst Nordafrika und dann mit Ägypten weite Teile der arabischen Welt erschütterten. Interne Studien von Sicherheitsbehörden und Geheimdiensten warnen bereits vor bürgerkriegsähnlichen Zuständen in Deutschland.

Der Niedergang scheint unausweichlich. Wie ernst ist die Lage also wirklich? Was wird den Bürgern noch immer verschwiegen? Wann und wo wird sich der Wutstau entladen? Das sind einige der wichtigsten Fragen, die in diesem Buch beantwortet werden. Und zwar mit schonungsloser Offenheit.

Hier erfahren Sie, wie Sie dem kommenden Sturm trotzen können:

- Wie Sie Ihr Einkommen sichern und sich neue Einkommensquellen erschließen
- Wie Sie zahlungsfähig bleiben und Ihre Ersparnisse krisensicher machen
- Wie Sie persönliche Vorräte anlegen und damit autark werden
- Welche Maßnahmen Sie für Ihre eigene Sicherheit treffen sollten
- Krisengewinner oder Krisenverlierer – was macht den Unterschied aus?

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  • Apokalyptische Zustände in Europa?

    Europa vor dem Crash

    R_Manthey

    01. July 2015 um 11:37

    Vor einigen Jahren hätte man den Titel und die Aufmachung dieses Buches vielleicht noch als ziemlich reißerisch empfunden. Doch inzwischen ist viel geschehen, und der Blick in die Zukunft ist nicht mehr ganz so sorgenfrei. Dieses Buch hat drei Autoren, weil es aus den neugeschriebenen und aktualisierten Kurzfassungen von vier bereits vorher erschienenen Büchern zusammengesetzt ist. Dabei handelt es sich um Grandts Der Staatsbankrott kommt!: Hintergründe, die man kennen muss, Ulfkottes Vorsicht Bürgerkrieg!: Was lange gärt, wird endlich Wut und Kein Schwarz. Kein Rot. Kein Gold: Armut für alle im »Lustigen Migrantenstadl« sowie Spannbauers Finanzcrash: Die umfassende Krisenvorsorge. Grandt geht in seinem Teil des Buches auf eine Mehrfachbedrohung ein, die durch die verschiedenen Schuldenberge in der Welt auf uns zukommt. Zunächst betrachtet er das Verhältnis der USA und Chinas. Während die vorgebliche westliche Führungsmacht bis über beide Ohren in China verschuldet ist, muss das Reich der Mitte unbedingt in einem gewissen Wachstumskorridor bleiben, denn sonst drohen soziale Spannungen. Doch weder werden die USA jemals ungeschoren aus ihrer selbst gestellten Falle kommen, noch wird China dieses Wachstumstempo ewig ohne Verwerfungen durchhalten können. Grandt erklärt die verschiedenen Aspekte dieses mehrfachen Dilemmas. Dann beschreibt er den unausweichlichen Kollaps der EU, dem der Zusammenbruch der Gemeinschaftswährung vorausgehen wird. Jedes Schneeballsystem platzt einmal. Wenn man seine Schulden und die Zinsen darauf immer nur noch dadurch bezahlen kann, dass man neue Kredite aufnimmt, dann kommt dieser Punkt irgendwann unausweichlich. Griechenland ist dort bereits angelangt. Dass die EU nun für die Griechen bürgt, verschiebt das Unabwendbare nur ein wenig in die Zukunft und reißt dafür noch andere mit. Insofern ist jeder Euro Griechenlandhilfe zusätzlich verbranntes Geld, denn die Griechen können sparen, was und wie sie wollen, ihre Schulden sind unbezahlbar und werden früher oder später abgeschrieben werden müssen. Leider erklärt Grandt das nicht präzise. Doch man kann stattdessen ruhig dem Chef der Deutschen Bank vertrauen, der diese simple Wahrheit einmal versehentlich ausgesprochen hatte. Griechenland ist jedoch nur ein kleiner Fisch im Verhältnis zu allen anderen ebenfalls hoch verschuldeten EU-Staaten, deren sowieso schon katastrophale Situation sich durch die gegenseitigen Rettungsversuche nur umso schneller verschlechtern wird. Abschließend befasst sich Grandt mit der absehbaren Staatspleite Deutschlands. Wir hätten schon alleine genug Probleme mit den Schulden der Einheit und unserer ungünstigen Alterspyramide. Da wir aber noch für halb Europa und unsere glorreichen Banken blechen müssen, rasen wir trotz einer geradezu lächerlichen Schuldenbremse (wir machen weiter Schulden, aber nicht mehr ganz so viele) immer schneller zum Angriff auf die deutschen Privatvermögen. Denn nichts anderes bedeutet eine Staatspleite. Grandt beschreibt das so humorlos, wie es ist. Im zweiten Teil dieses Werkes bemüht sich Udo Ulfkotte in seiner üblichen bissigen Art, uns auszumalen, was passieren wird, wenn sich die Wut der verschiedenen Interessensgruppen und der Frust über die Wohlstandsvernichtung in Deutschland in Gewalt entladen. Darüber hinaus beleuchtet er die sogenannte Migrationsindustrie, die den deutschen Steuerzahler zusätzlich um enorme Beträge bringt. Im letzten Teil schließlich erklärt uns Gerhard Spannbauer, wie wir uns vor dem kommenden Unheil schützen oder uns wenigstens einigermaßen darauf vorbereiten können. Das fängt bei der Sicherung des Einkommens an und hört bei der Stärkung der inneren Psychologie auf. Dazwischen liegen eine vernünftige Bevorratung, das Beschaffen vernünftiger Zahlungsmittel und die Verbesserung der eigenen Sicherheit. Für die meisten wird sich das alles etwas paranoid anhören. Doch in der Regel ist die menschliche Vorstellungskraft recht träge. Wir können uns nur schwer eine so dramatische Veränderung ausmalen, schließlich sind keine unmittelbaren Vorboten zu fühlen. Die historische Erfahrung zeigt jedoch, dass es beim massenhaften Erkennen solcher Zeichen bereits sehr spät ist. Fazit. Das Buch ist eine aktualisierte Kurzfassung von vier bereits erschienen Büchern. Obwohl alle Teile recht gut geschrieben sind, macht das Lesen keinen Spaß, weil einem angst und bange wird. Leider sind die Befürchtungen der Autoren keineswegs unbegründet. Ich hätte mir an einigen Stellen weniger Polemik gewünscht und dafür ein genaueres und adäquateres Beschreiben der Sachlage.

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