Gone - Angst

von Michael Grant 
4,4 Sterne bei42 Bewertungen
Gone - Angst
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Lange hingearbeitet, kurzes aber sehr schönes Ende

JosieAnastasias avatar

Ein super Band! Bin gespannt auf den 5. Teil !

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Inhaltsangabe zu "Gone - Angst"

Die Überlebenden der FAYZ haben sich in zwei Lager gespalten. Sam lebt mit seinen Anhängern in den Bergen, sein Zwillingsbruder Caine herrscht in der Stadt. Doch dann zwingt ein schreckliches Ereignis die verfeindeten Brüder zu einem Bündnis: Die Kuppel, die die FAYZ umgibt, verfinstert sich. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis ihre Welt stockdunkel sein wird - eine tödliche Falle. Denn ohne Licht kann nichts wachsen und alle werden verhungern.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783473584635
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:480 Seiten
Verlag:Ravensburger Buchverlag
Erscheinungsdatum:01.06.2014
Teil 5 der Reihe "GONE"

Rezensionen und Bewertungen

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    Das_Lesedings avatar
    Das_Lesedingvor 3 Jahren
    Bin gespannt auf Teil 6

    Sam und Caine treffen eine Entscheidung: Jeder führt eine Stadt mit seinen Bedingungen. Alles läuft gut, bis zu dem Tag als die Kuppel schwarz und die FAYZ in völliger Dunkelheit enden wird …

    Schreibstil:
    Es wird immer verrückte und leider haben sich ein paar kleine Fehlerchen eingeschlichen. Im dritten Teil (Lügen), hatte ich so etwas leider bereits vermutet und nun kam die Gewissheit. Grant wollte zu viel und hat sich verzettelt. Dennoch ist die Geschichte spannend und in sich – im Groben – schlüssig. Die Gewalt und die detailierten und brutalen Szenen stoßen mir immer noch etwas auf, gerade weil es sich um eine Buchreihe für Jugendliche handelt.

    Charaktere:
    Sie wachsen und gedeihen. Ich muss ehrlich sagen, dass es mir sehr schwer fällt zu glauben, dass viele Personen gerade mal 10 Jahre alt sind. Alle wirken so reif und kampflustig, dass ich immer wieder denke es handelt sich um ältere „Kinder“ so um die 17 Jahre.

    Cover:
    Das Cover passt zur Reihe und passt sehr gut zur Geschichte.

    Fazit:
    Ein Teil, der „innen“ und „außen“ Beschreibt und definitiv einer der besten der Reihe ist. Die Atmosphäre in der FAYZ wird gut dargestellt und gerade dadurch fällt das Lesen so leicht. Ich zumindest wollte gar nicht mehr auftauchen und fieberte mit den Kidz mit. Ich vergebe 4 Sterne für „Angst“, weil mir das Buch stellenweise zu brutal ist und ich die kämpferischen Kinder zu unrealistisch finde.

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    Yvi33s avatar
    Yvi33vor 3 Jahren
    Rezension zu „Gone – Angst“ von Michael Grant

    Kurzbeschreibung:

    „Das Licht stirbt.
    Und zugleich wächst die Sehnsucht.
    Nach einem Hoffnungsschimmer.

    Schwarze Tentakel wachsen die Kuppel hinauf, in der Sam und seine Freunde seit Monaten gefangen sind. Noch fällt Licht von draußen herein. Noch können sie sich von den Feldern und dem Fischfang ernähren. Doch mit den Tentakeln wächst auch ihre Angst. Schon bald werden sie die Hand nicht mehr vor Augen sehen können und dann beginnt der Kampf ums nackte Überlegen...“

    Meine Meinung:

    Der fünfte Band der Gone Reihe hat mich von Anfang an extrem gefesselt. Ich konnte es kaum aus der Hand legen. 4 Monate sind vergangen, seit dem ein Teil der Kids mit Sam an den See gezogen sind und der andere Teil unter König Caine in Perdido Beach lebt. Sie haben es tatsächlich geschafft, sich ein funktionierendes Leben aufzubauen. Doch dann fängt die Kuppel an sich schwarz zu färben und droht ihnen das Licht und somit jegliche Lebensgrundlage zu nehmen. Die Dunkelheit hat es auf Dianas Baby abgesehen und schickt Drake zum See und in Perdido Beach wird Penny zur echten Gefahr für Caine. Und als wenn das alles noch nicht schlimm genug wäre droht auch noch eine echte Gefahr von draußen.
    Die Geschichte hat nochmal richtig Schwung aufgenommen quasi in „Brianna“-Geschwindigkeit und ich fand klasse, dass wir auch endlich wieder Einblicke auf die Welt außerhalb der Kuppel bekommen. Nachdem sich der vierte Band etwas hingezogen hatte, hat mich „Angst“ vollkommen in seinen Bann gezogen. Ich bin quasi durch das Buch geflogen. Es ist nicht nur spannend, sondern auch sehr dramatisch. Die Kids hatten schon so viel zu erleiden und jeder hat mit sich selbst und seinen Taten zu kämpfen. Es lohnt sich auf alle Fälle dran zu bleiben und weiter zu lesen.


    Fazit:

    Weiterlesen Leute! Es geht auf das Finale zu und das merkt man. Einfach mega spannend, dramatisch und emotional.

    Ich gebe dem Buch verdiente 5 von 5 Sternen.


    Infos zum Buch:


    Erschienen im Ravensburger Buchverlag (2012)
    ISBN: 978-3-473-496-6
    Preis: 18,99 Euro
    Gebunden, 478 Seiten

    In der Reihe erschienen sind:

    Band 1: Verloren
    Band 2: Hunger
    Band 3: Lügen
    Band 4: Rache
    Band 5: Angst
    Band 6: Licht

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    M
    MKramervor 3 Jahren
    Fast paced reality - Ich musste an den "Herr der Fliegen" denken

    Erfolgreich beschreibt der Autor ein Thema, welches noch nicht oft umgesetzt wurde. In der "Gone" Serie (insgesamt 6 Bücher) befasst er sich mit einer Stadt von Kindern die durch außergewöhnliche Fähigkeiten eine undurchdringliche Barriere zwischen sich und der Außenwelt geschaffen haben. Die Entwicklung der Kinder, ihr Umgang miteinander ohne Zivilisation und der Aufbau und Zerfall einer Gesellschaftsstruktur wird nicht nur nachvollziehbar sondern auch realistisch dargestellt.

    Gone ist das erste Buch. Die Kinder in der Stadt Perdido Beach müssen feststellen, dass alle Menschen über 15 Jahre verschwunden sind. Lehrer verschwinden vor den Augen der Schüler, Mitschüler verschwinden, Eltern sind nicht mehr aufzufinden, Autofahrer sind von dem einen zum anderen Augenblick nicht mehr da. Viele sind dadurch verwirrt und haben Angst, andere sind glücklich. Niemandem wird klar, was gerade passiert ist oder warum. Es entsteht ein großes Chaos in dem sich der Protagonist Sam Temple und seine Freunde Astrid und Quinn aufmachen, die Gegend nach Erwachsenen und Eltern zu erkundigen.

    Die Meisten der besonders kleineren Kinder nutzen diese neue Freiheit aus. Uneingeschränkt genießen sie vorerst Süßigkeiten, keine Schule und rennen glücklich umher. Viele sehen in der Abwesenheit der Eltern eine große Chance endlich alles zu machen, was sie vorher nicht durften.

    Mit Schrecken stellen sie jedoch fest, dass eine Energiebarriere die Stadt und die Umgegend umschließt. Den Bereich in der Barriere nennen die Kinder scherzhaft Fallout Alley Youth Zone, kurz FAYZ. Mit der Hoffnung, eine Lücke oder Erwachsene zu finden machen sich Sam und seine Freunde auf, diese Barriere entlang zu reisen. Um Astrids 4-jährigen schwer autistischen Bruder Pete zu finden, vermuten sie, dass er mit Astrids Vater zusammen auf der Arbeit im Atomkraftwerk gewesen sein könnte. So machen sie sich auf den Weg.

    Pete ist wirklich dort. Auf einem Videoband sehen die Kinder, wie die Barriere genau die Gegend deckt, den die Atomenergie bei einem Unfall vor 15 Jahren aussendete. Es gibt eine Aufnahme von kurz vor dem Verschwinden aller Erwachsenen. In der Kommandozentrale befinden sich die Angestellten des AKW, unter ihnen auch Pete und sein Vater. Plötzlich setzt Code 14 - Kernschmelze - alle Erwachsenen in große Aufregung. Laut rufen sie hektisch Befehle, Sirenen heulen. Pete wird all das zu viel und von einer Sekunde auf die andere verschwinden alle über 14 Jahre. Alles ist ruhig.

    Viele Kinder entdecken im Laufe des Buches, dass sie über ungewöhnliche Fähigkeiten verfügen, unter ihnen auch Sam und Pete. Michael Grant wechselt oft die Sicht aus der er schreibt. Auf diese Weise stellt er dem Leser auch den Protagonisten fremde, unbekannte Charaktere vor, wie Lana, die sich allein durch die Wildnis schlagen musste, nachdem alle Erwachsenen verschwanden. Nach einem Kojotenangriff muss sie feststellen, dass sie die Fähigkeit zu heilen hat.

    Sam und seine Freunde kehren enttäuscht nach Perdido Beach zurück. Dort erreicht gerade Caine Soren, ebenfalls jemand mit Fähigkeiten, die Stadt mit Schülern der entfernten Coates Akadamie. Selbstbewusst und stark stellt er sich den Stadtkindern vor.
    Bei der Rückkehr nach Coates nimmt Caines brutaler Mitschüler Sam und seine Gruppe mit Lana fest und sperrt sie in Coates ein. Caine stellt dort fest, dass man an seinem 15. Geburtstag ebenfalls verschwindet. Sam und seine Gruppe können mit weiteren, schwer gefoltert und misshandelten Coates Schülern fliehen und kehrt nach Perdido Beach zurück um Caine zu bekämpfen.

    Die Gone Serie fokussiert sich auf die Entwicklung dieser Kinder und wie sie ohne Erwachsene versuchen, alleine zurecht zu kommen. Grant stellt die aufkommenden Probleme wie Hungertod aufgrund von Nahrungsmangel, Kannibalismus, Machtkämpfe, Folter, Verrat und Kriege (!!) so überzeugend dar, dass dem Leser oft entfällt, dass es sich lediglich um kleine Kinder unter 15 handelt. Es ist eine Reflektion über das innere eines Menschen, wie er abgeschnitten von der Zivilisation handeln würde. Die folgenden Bücher der Serie beschreiben immer die gerade aktuellen Probleme, die die FAYZ Kinder erleben: 1. Gone 2. Hunger 3. Lügen 4. Plage 5. Angst 6. Licht.

    Ich kann die Serie nur empfehlen. Sie deckt Themen die von Religion bis Sklaverei und Rassismus (Kinder mit Fähigkeiten vs. Normale) reichen.

    Grant hat mich absolut begeistert! :D :D

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    his_and_her_bookss avatar
    his_and_her_booksvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: erschreckend nüchterne Brutalität mit hohem Spannungslevel
    erschreckend nüchterne Brutalität mit hohem Spannungslevel


    Zitat:
    „Angst kennt keine Logik. Angst dreht sich um Möglichkeiten. Nicht um Dinge, die passiert sind, sondern um Dinge, die passieren können.“
    (S.366)

    Inhalt:
    Seit vier Monaten besteht eine Art von Frieden in der FAYZ. Zwischen Perdido Beach und den Lake Tramonto Leuten wird sogar Handel betrieben. Doch nun beginnt die Barriere, sich zu verfärben. Schwarzen Flecken wandern an ihr empor und sperren das Sonnenlicht aus. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es in der FAYZ vollkommen dunkel sein wird. Angst breitet sich aus. Denn wenn die Dunkelheit kommt, droht allen der Tod.

    Meinung:
    Die Gone-Reihe von Michael Grant hatte mir bisher sehr gefallen. Nachdem ich den vierten Teil gelesen hatte, wollte ich eigentlich gleich zur Fortsetzung greifen. Und immer ist mir etwas dazwischen gekommen. Nun war es also höchste Zeit, endlich zu „Gone – Angst“ zu greifen.

    Da ja nun schon einige Zeit seit Teil Vier vergangen war, hatte ich die Befürchtung, eventuell Wesentliches vergessen zu haben. Doch hier konnte ich mich zum Glück auf den Autor verlassen. Geschickt wurden immer wieder kurze Rückblicke eingebaut, die so manche Handlung wieder aufleben ließen. Meine Befürchtung war also nicht eingetreten. Ich traf sie alle wieder. Sam, Caine, Diana und die vielen anderen Charaktere. Es war so, als wäre ich niemals fortgewesen.

    Wie bereits in den Vorbänden wird auch in „Gone – Angst“ die Erzählweise aus verschiedenen Sichten in Vergangenheitsform genutzt. Gut eingebaute Dialoge runden die Geschichte ab und ließen mich nahe am Geschehen bleiben. Die Geschichte wird immer wieder von Kapiteln mit dem Titel „DRAUSSEN“ unterbrochen, so dass sich nun eine weitere Perspektive für mich erschloss.

    Wiederum wirkte die Faszination der brutalen und lebensfeindlichen FAYZ wie ein Leseschub auf mich. Es ist kaum zu glauben, welchen Gefahren die Kinder ausgesetzt sind. Der Tod begleitet sie täglich und lässt sie langsam abstumpfen. Doch es gibt auch Lichtblicke, die Hoffnung auf einen guten Ausgang ließ ich dabei nie aus den Augen.

    Sam wirkt in diesem Teil deutlich gereifter. Man merkt ihm an, dass er eine Entwicklung durchlaufen hat. Nun trifft er Entscheidungen, auch wenn er nach wie vor nicht unbedingt ein begnadeter Anführer ist. Doch er findet seinen Platz und wirkt zufrieden. Aufgrund seiner Fähigkeit könnte er zur wichtigsten Person in der FAYZ werden. Denn wenn sich die Barriere weiter verdunkelt und kein Sonnenlicht durchlässt, kann er zumindest ein bisschen Licht machen. Auch wenn es den Tod der Kinder nur hinauszögern würde.

    Das für mich am meisten verhasste Wesen in der FAYZ ist, sogar noch vor dem Gaiaphage, Drake. Oder besser gesagt das Doppelwesen Drake/Brittney. Drake präsentiert auch in diesem Teil sein ganzes sadistisches Repertoire an Brutalität und emotionaler Kälte. Dem Gaiaphage völlig ergeben erhält er einen Auftrag. Denn die Kräfte des Gaiaphage schwinden und er benötigt etwas ganz Bestimmtes, um zu überleben. Drake macht sich umgehend auf den Weg.

    Die umgreifende Angst in der FAYZ war für mich beim Lesen nahezu spürbar. Ich konnte mit den Charakteren mitfühlen und auch leiden. Doch neben der sich anschleichenden Dunkelheit drohen weitere Gefahren. Und so musste ich mich von so manchem, teils auch liebgewonnenen Charakter, verabschieden, wenn die Bedrohung übermächtig geworden war. 

    Die Geschichte wird teils von nüchterner Brutalität getragen, die man aushalten muss. Spannung war durchweg enthalten, so dass für mich keine Längen entstanden sind. Michael Grant hat überraschende Wendungen eingebaut und stets Neugier geweckt. Ich konnte durch die Seiten rasen und mich in die Geschichte fallen lassen. Und ich erhielt in diesem fünften Band nun weitere Antworten, die mir im Gesamtgefüge bisher noch gefehlt haben. Der Autor hat hier das ganze Potential der Geschichte für actionreiche und spannende Unterhaltung genutzt.

    Für das Ende hat Michael Grant eine Szenerie gewählt, die man so nicht erwarten konnte. Mit diesem Ende bin ich jedoch definitiv zufrieden und freue mich nun auf den Abschlussband.

    Auch von der Optik her hält „Gone – Angst“ mit seinen Vorgängern Schritt. Dieser fünfte Teil hat, ganz im Stil der Reihe, einen farbigen Buchschnitt erhalten. Das Buch kommt dieses Mal in dominierendem Grün daher. Die Reihe ist damit im Regal definitiv eine Augenweide.

    Urteil:
    Auch „Gone – Angst“ wartet mit erschreckend nüchterner Brutalität auf, hält aber einen hohen Spannungslevel und lässt mitfiebern. Ich litt mit den Charakteren, erlebte so manche gefährliche Situation und konnte die Idee des Autors genießen. Für mein gelungenes Leseerlebnis vergebe ich deshalb 5 Bücher.

    Für alle, die sich von Bedrohungen nicht einschüchtern lassen, sich tödlichen Gefahren stellen und immer hoffnungsvoll nach vorne schauen können.

    Die Reihe:
    1. Verloren 
    2. Hunger 
    3. Lügen 
    4. Rache
    5. Angst
    6. Licht

    ©hisandherbooks.de

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    Denizvor 5 Jahren
    Langsam ist es zu viel des Guten...

    Meine Meinung:
    Wow, nach mehr als 1 1/2 Jahren ist der 5.Teil der "Gone"-Serie also doch noch erschienen. Kaum zu glauben! Allerdings tut sich beim Lesen ein kleines Problem auf: Man weiß nichts mehr von der Geschichte und Michael Grant gibt keine Einführung in das Buch, dass das Wissen des Lesers noch einmal auffrischt. Stattdessen muss man selbst zusehen, wie man die Namen zu den Personen zuordnen kann. Lana, Dekka, Brianna, Drake, Brittney, Sanjit, Justin und so viele mehr. Ich bin halb wahnsinnig geworden! Es gibt kein Glossar, was mir an dieser Stelle ganz schön gefehlt hat.

    Wie die FAYZ an sich aufgebaut ist, kann man (im Gegensatz zu den ganzen Personen) nicht so leicht vergessen. Die Idee habe ich in dieser Form noch nie gelesen und ich habe mich immer wieder auf den nächsten Band gefreut, um zu sehen wie es weitergeht. Doch die anfängliche "Gone"-Trilogie wurde dann auf sechs Bände ausgeweitet, und genau das tat der Reihe überhaupt nicht gut. Es gibt einen Vorfall nach dem anderen, alles schön zwischen den Bänden aufgeteilt. Mir erscheint das langsam wie eine lange To-Do-Liste, die der Autor sich vorgenommen hat. Es lässt sich nicht so gut weg lesen, weil alles konstruiert wirkt. Das immer wieder was Neues kommt, ist dabei gar nicht das Schlimme, im Gegenteil, die Spannung wird wieder aufgegriffen. Das Schlimme ist, dass die Rätsel, die schon im zweiten Band auftauchen, immer noch nicht gelöst werden - nicht einmal ansatzweise! Dass die Reihe noch ein paar Geheimnisse auf Lager haben muss, ist klar, doch die Geschehnisse und Fragen stehen viel zu sehr im Ungleichgewicht.

    Der Schreibstil ist, wie schon in den Bänden zuvor, sehr schlicht und jugendlich gehalten. Gott sei Dank ist es verhältnismäßig unblutig geworden (man erinnere sich nur an Band 4!). Sehr blutig, aber es schlägt nicht mehr ganz so oft und sehr auf den Magen. Kleine Frage am Rande: Warum gehört "Gone" zu der Sparte Jugendbücher? Ich habe Erwachsenenthriller gelesen, die verglichen mit dieser Reihe Gute-Nacht-Geschichten sind!
    Außerdem passt der Schreibstil sich mehr an die Personen an als zuvor. Die verschiedenen Sichtweisen, die Michael Grant so gerne benutzt, kommen dadurch besser zum Ausdruck.

    Was den 5. Band der "Gone"-Reihe von den bisherigen unterscheidet, sind die Kapitel außerhalb der FAYZ. Man lernt Sams und Caines Mutter kennen und erfährt so einige Dinge, die man innerhalb der Kuppel nicht herausgefunden hat. Mir gefielen diese Sichten mitunter am meisten, da sie ein wenig Abwechslung bedeuteten.

    Fazit:
    Wer die "Gone"-Reihe mag, wird auch dieses Buch lesen müssen. Es ist spannend und gut, aber langsam ist es zu viel des Guten. Michael Grant hätte es bei drei oder vier Büchern belassen sollen, denn die Story leidet langsam unter den vielen Büchern der Reihe.

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    AusZeit-Mags avatar
    AusZeit-Magvor 5 Jahren
    Ein grandioser vorletzter Band – brutal, ruhelos und überraschend!

    ~Inhalt~

    Die Stimmung in Perdido Beach wird immer bedrückter. Astrid ist verschwunden. Caine übernimmt die Rolle als skrupelloser König. Und Diana merkt, dass mit ihrem ungeborenen Kind etwas nicht stimmt. Zu allem Überfluss wird die Kuppel, unter der sich die Kids befinden, immer schwärzer und alle ahnen: bald werden sie sich im Dunkeln befinden und verhungern. Sam ist hilflos. Was ist nur zu tun? Wie lässt sich erneut die Katastrophe aufhalten, die alle ins Verderben zu stürzen droht?

    ~Einschätzung~

    Autor Michael Grant bietet mit seiner furiosen „Gone“-Reihe sehr dichte Action, die mich von Anfang an völlig in den Bann gezogen hat. Nach Teil sechs wird leider Schluss sein, aber ich fiebere dem Finale schon jetzt sehr entgegen und kann es kaum erwarten, weiter zu lesen und zu erfahren, wie diese außergewöhnliche Reihe denn ausgeht!

    Seitdem die Kinder unter fünfzehn Jahren von ihren Eltern getrennt sind und unter einer riesigen undurchsichtigen Kuppel gefangen sind, hat sich einiges verändert. Die Rollen werden immer wieder neu verteilt. Sam fühlt sich dem Anführersein nicht mehr gewachsen. Aber alle vertrauen auf ihn. Dabei will er doch nur, dass Astrid zu ihm zurückkommt. Sein Bruder Caine bestraft derweil einige Kinder, die sich etwas haben zuschulden kommen lassen. Die Freaks mit ihren besonderen Fähigkeiten, aber auch die normalen Kids sind wieder auf dem Plan gerufen – mit der Schwärze, die über sie kommt und all ihren anderen Problemen scheint das Chaos wieder perfekt und Sam weiß, dass er doch etwas tun muss, sonst sind alle verloren…

    Seit dem ersten Teil bin ich absolut süchtig nach Michael Grants spektakulärer „Gone“-Reihe, die sich darum dreht, dass Kids einer Stadt, abgeschirmt von allen Erwachsenen, unter einer Kuppel leben und darunter Superkräfte entwickeln und mit den Grundbedürfnissen, aber auch dem Bösen selbst zu kämpfen haben. Die Reihe hat mich auf jeder Seite, die ich seither gelesen habe, einfach unglaublich gefesselt. Auch mit Band 5 ist das wieder nicht anders. „Angst“ lebt wie auch die Vorgänger von einer unverwechselbaren dichten Geschichte, die mit vielen Figuren große Szenen erzählt. Es gibt einfach immer was Neues zu entdecken in der Welt von Sam, Caine und all den anderen. Es bleibt stets spannend und schrecklich schön böse – ich liebe es!

    Toll mal wieder, wie die Figuren sich weiterentwickeln und obwohl es so unglaublich viele von ihnen gibt, jede grandios individuell gestaltet wurde. Sam, die eigentliche Hauptfigur, steckt in einer kleinen Krise. Caine, der unnahbare Bruder von Sam, der im Ansehen der Kids steigt und fällt wie ein Stehaufmännchen, lernt die Schmerzen kennen, die er anderen so gerne zufügt. Der brutale Drake taucht natürlich auch wieder auf. Diana spielt mit ihrem Ungeborenen eine tragende Rolle. Und dann gibt es noch ein paar neue und alte Charaktere, die die Geschichte mit ihrem Verhalten und ihren eigenen kleinen Storys bereichern. Und endlich darf der Leser auch außerhalb der Kuppel einen Blick auf die Welt der Erwachsenen werfen, die von ihren Kindern getrennt sind. Dort geht es natürlich ebenfalls alles andere als langweilig zu …

    Wer die Vorgänger kennt und gern gelesen hat, kann um Teil 5 auf keinen Fall einen Bogen machen. Das Buch ist gewohnt fesselnd geschrieben und hält so seine Schauermomente bereit, ist nicht gerade zimperlich und einfach so gut!

    Ein Lese-Muss für alle, die die Reihe genauso lieben wie ich es tue. Top!

    ~Fazit~

    Der fünfte Teil der actionreichen Jugendbuch-Reihe „Gone“ von Michael Grant ist gewohnt packend vom Anfang bis zum Ende und kündigt ein nervenaufreibendes Finale an. Ein grandioser vorletzter Band – brutal, ruhelos und überraschend! Von mir gibt es 5 von 5 Punkten. (DL)

    Die „Gone“-Reihe:

    Band 1: „Verloren“
    Band 2: „Hunger“
    Band 3: „Lügen“
    Band 4: „Rache“
    Band 5: „Angst“
    Band 6: „Licht“ (erscheint im März 2014)

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    Eva_140vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Lange hingearbeitet, kurzes aber sehr schönes Ende
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    JosieAnastasias avatar
    JosieAnastasiavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein super Band! Bin gespannt auf den 5. Teil !
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    Wingnut89s avatar
    Wingnut89vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Unfassbarer Cliffhanger. Zum Glück ist band 6 schon erhältlich
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    Catties avatar
    Cattievor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Auch nach 5 Bänden wird es immer noch nicht langweilig. Immer kommen neue Aspekte hinzu. Macht Lust auf den Finalen 6. Band!

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