Michael Green

 3,4 Sterne bei 64 Bewertungen
Autor von Stunde Null, Der jüngste Tag und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Michael Green

Michael Green arbeitete u.a. über zehn Jahre lang als priesterlicher Rektor an der St. Aldates Church in Oxford. Mittlerweile ist er in der Mission unter Studenten an verschiedenen britischen und europäischen Universitäten unterwegs.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Michael Green

Cover des Buches Stunde Null (ISBN: 9783404160655)

Stunde Null

 (24)
Erschienen am 18.07.2011
Cover des Buches Der jüngste Tag (ISBN: 9783404166978)

Der jüngste Tag

 (10)
Erschienen am 21.09.2012
Cover des Buches Ruder hart links! (ISBN: 9783667105950)

Ruder hart links!

 (3)
Erschienen am 10.08.2016
Cover des Buches Blade Runner 2019 (ISBN: 9783741617201)

Blade Runner 2019

 (2)
Erschienen am 24.03.2020
Cover des Buches Höre mich, mein Gott (ISBN: 9783761565292)

Höre mich, mein Gott

 (1)
Erschienen am 17.09.2018
Cover des Buches Blade Runner 2019 (ISBN: 9783741619922)

Blade Runner 2019

 (1)
Erschienen am 20.10.2020
Cover des Buches Ruder hart rechts! (ISBN: 9783768816410)

Ruder hart rechts!

 (1)
Erschienen am 01.01.2005
Cover des Buches Hoch bauen mit Holz (ISBN: 9783035604740)

Hoch bauen mit Holz

 (0)
Erschienen am 11.01.2017

Neue Rezensionen zu Michael Green

Cover des Buches Blade Runner 2019 (ISBN: 9783741619922)Belladonnas avatar

Rezension zu "Blade Runner 2019" von Michael Green

Die spannende und mitreißendes Fortsetzung der »Blade-Runner 2019«-Comic-Reihe
Belladonnavor 12 Tagen

Meine Meinung

Blade Runner Aahna Ashina (kurz »Ash«) machte im letzten Band noch Jagd auf Replikanten und befindet sich nun in der Fortsetzung »Balde Runner 2019 – Off-World Jenseits der Erde«, sieben Jahre später mit Cleo, der Tochter eines mächtigen Industriellen, nicht mehr auf der futuristischen Erde, sondern auf einer rauen Minen-Kolonialwelt, auf der Replikanten ihren Strafdienst ableisten.

Ash gibt Cleo als Jungen aus, um sie weiterhin davor zu schützen als Versuchskaninchen für genetische Experimente zu enden. Die Antwort darauf warum Cleo so interessant für die Forschung ist, bleiben uns Michael Green und Mike Johnson allerdings auch in diesem Szenario schuldig.

Dennoch liefert das Kreativ-Team hier einen alles andere als langweiligen Cyberpunk-Comic ab, denn als es zu einem Aufstand der Replikanten kommt, werden Ash und Cleo getrennt. Ab sofort begleitet man die Wege der beiden spannenden Protagonistinnen und bekommt dabei ein abwechslungsreiches Setting aus Raumstationen und Raumschiffen geboten.

Spannend an diesem Band ist nicht nur die gelungene Charakterentwicklung, sondern vor allen Dingen auch die spannende Sichtweise auf Replikanten wie auch Menschen. Unterstützt wird dieses ansprechende Szenario von einer dichten Weltraumatmosphäre, die durch stimmungsvolle Zeichnungen von Andrés Guinaldo und die darauf abgestimmten Farben von Marco Lesko erschaffen wird.

Neben einem vielversprechenden Cliffhanger, der auf einen noch besseren Folgeband schließen lässt, ist in diesem Heft auch noch Zusatzmaterial wie eine Cover-Galerie und der Weg vom Script zur Zeichnung sowie ein Nachruf für Syd Mead enthalten, der »Blade Runner« durch sein Design nachhaltig prägte.

Fazit

Die spannende und mitreißendes Fortsetzung der »Blade-Runner 2019«-Comic-Reihe punktet durch einen abwechslungsreichen Plot und lässt noch etwas Luft nach oben für einen krönenden Abschluss-Band.

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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 24.02.2021

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Cover des Buches Der jüngste Tag (ISBN: 9783404166978)einz1975s avatar

Rezension zu "Der jüngste Tag" von Michael Green

Michael Green - Der jüngste Tag
einz1975vor 10 Monaten

Nach den Ereignissen aus "Das jüngste Gericht", geht es schnurstracks mit den Abenteuern um Mark Chatfield und seiner Familie weiter. Die Welt, wie wir sie kannten, ist durch einen Virus untergegangen. Die Chatfield sind jetzt mit dem Boot auf dem Weg nach Neuseeland, wo sie auf die restliche Verwandtschaft hoffen. Die Reise dauert jedoch länger als gedacht und ungefährlich ist sie auch nicht. Indessen geht auch die Geschichte in England weiter. Hier werden immer noch die überlebenden des Virus von der einer Horde Möchtegernfürsten unterdrückt. Es kommt zu Erschießungen und mehr als eine Vergewaltigung.

Ja, so richtig schön liest sich der Roman nicht. Immer wieder wird versucht, das Grauen, welches die Frauen erleben, mit der Tatsache zu rechtfertigen, dass es um die Erhaltung der Menschheit geht. Auch sonst geht es viel um Sex, Gewalt und zum Teil wirklich sehr unglaubwürdige Charaktere. Die zweigeteilte Story hätte Potential, wenn nicht so viele unnötige Wendungen vorkommen würden. Wo auf der einen Seite die Reise doch noch recht logisch und nachvollziehbar erzählt wird, kommt es auf der anderen zu einer Revolution, welche mehr als hanebüchen und stümperhaft umgesetzt wird.

Das gleiche gilt dann für die Rache an den Quälern und der erneute Aufbau einer Gemeinschaft. In Neuseeland geht es auch nicht besser zur Sache. Plötzlich verschwinden Mitglieder der Crew, weil hübsche nackte Mädchen ihnen den Kopf verdrehen... mal ehrlich, hat man nach einer solchen Katastrophe nicht wirklich andere Sorgen? Klar gibt es auch kleine Actioneinlagen, wo gegen wilde Hunderudel gekämpft wird, aber alles in kurzen Phasen, die so schnell vorbei sind, als dass man sich wirklich darin einfühlen könnte. Die Trilogie wäre besser beraten gewesen, diese Ausflüge der Charaktere komplett wegzulassen.

Fazit: 
Wer den ersten Teil gelesen und noch nicht aufgegeben hat, wird spätestens jetzt die Segel streichen. Die Story ist sehr holprig und zu verzweigt, als dass man ihr ohne Problem folgen kann. Die aufgezeigten Szenen sind teilweise sehr unter der Gürtellinie und bringen dem Roman weder Kraft noch Inhalt. Die teilweise netten Dialoge und die Erklärung der Seuche halten den Leser zwar in kurzen Momenten bei der Stange, reichen aber bei weitem nicht aus, um das Niveau des Romans zu steigern. Wie auch schon bei Teil eins, kann Michael Green leider nicht überzeugen.

Matthias Göbel

Autor: Michael Green

Übersetzung: Karin Meddekis

Taschenbuch: 365

Verlag: Editionnova

ISBN: 23232891


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Cover des Buches Blade Runner 2019 (ISBN: 9783741617201)Belladonnas avatar

Rezension zu "Blade Runner 2019" von Michael Green

Gelungene Neuinterpretation der Klassiker-Cyberpunk-Story
Belladonnavor einem Jahr

Wer kennt sie nicht, die dreckige Cyberpunk Science Fiction, die in der Popkultur vor allem durch Ridley Scotts Film »Blade Runner« in den 80er Jahren ein Gesicht erhielt. In der neuen Comic Serie »Blade Runner 2019 – Los Angeles« werden von Michael Green und Mike Johnson die bekannten Motive der futuristisch-dystopischen Welt aufgegriffen.

Die Replikanten, die äußerlich vom Menschen nicht mehr zu unterscheiden sind, und durch ihre Eigenschaften zu einer Gefahr für die humanoide Bevölkerung wurden, werden immer noch verfolgt. Aahna Ashina (kurz »Ash«) ist ein weiblicher Blade Runner der im Auftrag des Police Department Jagd auf die Replikanten macht. Doch nun bekommt sie einen vollkommen neuen Auftrag, sie soll für einen einflussreichen Mann aus der Wirtschaft seine  vermisste Frau und Tochter finden.

Ash ist durch ein Handicap eingeschränkt und kann nur durch ein technisches Korsett, dass ihr Rückgrat stützt, aufrecht gehen und ihre Arbeit ausüben. Trotz ihrer Behinderung ist Ash eine unglaublich starke Protagonistin, die über große Willenskraft verfügt und der sich durch den neuen Auftrag ein neuer Horizont eröffnet. Die Recherche zu den vermissten Personen führt sie zu einem gefährlichen Netz aus gefährlichen Intrigen und Ash muss sich entscheiden, auf welcher Seite sie kämpfen will.

»Blade Runner 2019 – Los Angeles« ist ein toller Science Fiction Comic, der die Herznote der Filme aufgreift und in einer modernen Adaption daherkommt, die für spannende Unterhaltung sorgt. Die Illustrationen von Andrés Guinaldo verhelfen den Panels zu der authentisch dreckigen Futurismus-Atmosphäre, die unglaublich stimmig ist und die Geschichte zu einem runden Erlebnis macht.

Leider ist die Story für meinen Geschmack etwas zu kurz geraten, und gerade als Spannung und Action am Höhepunkt angelangen, schließt der Comic mit einem offen gehaltenen Ende.

Fazit

Bei der neuen Interpretation der Cyberpunk-Story von »Blad Runner« kommt die Nostalgie nicht zu kurz, aber auch neue Nuancen bekommen einen Platz, sodass alte Fans genauso ihren Spaß mit dem Comic haben dürften, wie neue Leser*innen.

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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 06.05.2020

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