Michael Green Stunde Null

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Inhaltsangabe zu „Stunde Null“ von Michael Green

Für Mark Chatfield und seine Frau sollte es ein gewöhnlicher Heimflug nach Neuseeland sein. Doch an Bord geschehen seltsame Dinge: Einige Mitglieder der Crew scheinen krank zu sein. Sie zeigen alle die gleichen Sympthome, auch Marks Frau leidet daran. Die Krankheit verbreitet sich rasend schnell. Als das Flugzeug landet, sind die meisten Passagiere tot. Mark hält seine sterbende Frau in den Armen. Ein Super-SARS-Virus verbreitet sich rund um dem Globus. Tausende sterben an einem Tag, Millionen in einer Woche. Es löscht die gesamte Menschheit aus. Nur Mark scheint immun zu sein. Ist er der letzte Mensch auf der Erde? Auf der Suche nach Überlebenden stößt er auf etwas, das noch viel grausamer ist als die tödliche Krankheit ...

chneller, rasanter Zukunftsthriller, der manchmal etwas mittelalterlich anmutet und mit sympathischen Charakteren aufwartet. Spannend

— harakiri
harakiri

Wer hat Angst vor Super-SARS? Eine gar nicht mal so abwegige Zukunftsvision.

— StackOfBooks
StackOfBooks

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    Stunde Null
    Zombody

    Zombody

    16. July 2017 um 20:08

    Meine Erwartungen an „Stunde Null“ waren groß und auch schon ziemlich spezifisch. Und zu Beginn des Buches jauchzten diese auch vor Erfüllung bis sie peu à peu niedergemetzelt wurden. Zurück blieb das Gefühl von Enttäuschung und so gönnte ich der Geschichte und mir eine kleine Beziehungspause. Begonnen hab ich mit „Stunde Null“ Ende April und beenden konnte ich es Mitte Juni. Wo der Klappentext noch einen Endzeitklassiker mit Dramatik verspricht, und der Anfang diesem alle Ehre macht, beginnt im zweiten Teil die eigentliche Geschichte rund um einen Neustart ; Stunde Null hat geschlagen und nahezu jegliche Spannung schleicht sich davon. Das war der Punkt in dem meine Enttäuschung das Buch in die Ecke pfeffern wollte und ich mich zaghaft von der Lektüre entfernt habe. .. Wendepunkt! .. Frei von Erwartungen setzte ich mich also Mitte Juni erneut an Green‘s Drama und fand unmittelbar wieder in die Geschichte rein, konnte mich an der Entwicklung erfreuen und empfand die Erzählung als nicht mehr enttäuschend. Denn für mich ist diese Geschichte mehr als Drama einzuordnen als Dystopie. Natürlich hat es dystopische Elemente, dennoch ist der Hauptaugenmerk auf das was danach kam, den Aufbau nach dem Ende. Und als ich das für mich erkannte, konnte ich auch die Botschaft des Autors verstehen bzw erreichte mich zumindest eine. Das menschliche Verhalten wird in seinem für und wider dargestellt, ebenso wie sein verbissener Selbsterhaltungstrieb. Manchmal war es mir zuwider, aber meistens stimmte es mich nachdenklich und ich fragte mich mehr als einmal wie wohl ich handeln würde. Tatsächlich glaube ich, dass das auch ein Part war, den sich der Autor gewünscht hat. Vielleicht sollte man sogar Stellung beziehen, aber das ist gar nicht so einfach, weil es eben doch nicht nur schwarz oder weiß gibt. Der Stil des Autors mit Worten umzugehen hinterlässt prinzipiell einen angenehmen Leseeindruck, dennoch bestückt er jeden Satz mit vielen Details, die mal mehr, für mich eher weniger relevant waren und meinen persönlichen Lesefluss teilweise gestört hat, so dass ich manches auch eher nur grob überflog. Die Szenerie wurde allerdings zum Leben erweckt und man durfte mitreisen, mit denken, mit leiden. - Alles zusammen ergibt für mich ein gelungenes Buch mit einem irreführendem Klappentext und teilweise schleppenden Kapiteln. Das Cover könnte kaum treffender sein und auch das grün hinterlässt einen bitteren Beigeschmack, wenn man es sich länger ansieht. So ergibt als Ganzes für mich 4 von 5 Blutstropfen.

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  • Buchempfehlungen: Jeden Monat, eine Buchempfehlung der anderen lesen - Abstimmung für November 2013

    Kanjuga

    Kanjuga

    Hallo Ihr Lieben, ihr wolltet es nicht anders, deswegen bin ich weiterhin eure Themeneröffnerin *freu* Worum geht es hier eigentlich? Nun, bestimmt kennt das jeder von euch: man steht vor seinem SuB (Stapel ungelesener Bücher, wahlweise auch Regal oder Berg ^^ ) und weiß einfach nicht, welches Buch man als nächstes lesen soll. Wir wollen uns bei diesem Problem gegenseitig helfen ;o) Die Idee: Jeder Teilnehmer nennt hier  maximal 10 Bücher, die er sich eventuell vorstellen könnte, im nächsten Monat zu lesen. Alle anderen Teilnehmer stimmen ab und wählen jeweils den Favoriten aus den bis zu 10 vorgeschlagenen Büchern aus. Das am häufigsten vorgeschlagene Buch wird dann versucht zu lesen. Gern aber natürlich auch mehr! Bitte schreibt einen Hauptbeitrag, in dem ihr die Bücher anhängt, die ihr zur Wahl stellen möchtet und schreibt hierin auch für jeden der anderen Teilnehmer eure Buchempfehlung rein. Als Vorlage könnt ihr euch einen der bereits vorhandenen Beiträge nehmen. Wer bisher noch nicht mitgemacht hat, kann natürlich jederzeit einsteigen (gerne auch "kurz vor knapp") - wir freuen uns immer über neue Gesichter. Und wer nur abstimmen möchte, darf das auch sehr gern tun :-) Die Teilnehmer trage ich immer hier im Startbeitrag in einer Liste ein und verlinke den jeweiligen Hauptbeitrag. Damit es übersichtlich bleibt, wird für jeden Monat ein neues Thema gestartet. Man kann sich also jeden Monat aufs neue überlegen, ob man mitmachen möchte oder nicht. Und es ist ja auch nicht schlimm, wenn es mit dem Buch dann doch nicht klappt. Wenn ihr dabei sein wollt, schreibt einfach hier einen Kommentar. Ihr könnt dort direkt schon eure 10 Bücher anhängen. Bei diesem Thema geht es um ein Buch, das dann im November 2013 gelesen werden sollte. Das Buch, das am 31. Oktober 23:59 Uhr die meisten Stimmen hat, sollte also DAS Buch für den November sein. Schön fände ich, wenn jeder am Ende des Monats berichtet, ob es mit dem Buch geklappt hat und wie es gefallen hat! Bei Fragen, einfach hier melden! Teilnehmer: SteffiFeffi Kanjuga Lizz LadySamira091062 Bluebell2004 Sommerleser Sunny Rose Lese-Krissi mamenu Lesewutz Mikki 78sunny Lilasan Nymphe Ajana LibriHolly Carina2302 somaya niob Daniliesing Si-Ne LaDragonia synic Bücher booklover_42 (nur abgestimmt) chatty68 Hier lang gehts zur Dezemberrunde!

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  • Rezension zu "Stunde Null" von Michael Green

    Stunde Null
    lunartec

    lunartec

    10. August 2011 um 09:45

    Leider hat das Buch meinen Ansprüchen nicht in Gänze gerecht werden können. Die Story selbst ist aber genau mein Ding. Die Zivilisation auf dem schmalen Grat der Vernichtung. Alles scheint zerstört, jahrhundertlange Kultur, Tradition und das technische Know-how der Gegenwart. Das Ende kam für mich zwar erwartet aber wurde viel zu schnell abgehandelt. Vielmehr hätte mir ein Epilog gefallen, in dem über die nächsten Monate in Neuseeland berichtet worden wäre. Auch schließt dieses schnelle Ende einen 2. Teil nicht aus, der mich aber sicherlich nicht überzeugen würde, weil ich die Story für abgehandelt ansehe.

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  • Rezension zu "Stunde Null" von Michael Green

    Stunde Null
    mabuerele

    mabuerele

    05. April 2011 um 17:07

    Der Roman gehört ins Genre "Endzeitthriller". Die grundlegende Idee fand ich gut. Mark Chatfield kehrt mit seiner Frau nach Neuseeland zurück. Sie scheint sich eine Grippe zugezogen zu haben. Aber sie stirbt bei der Ankunft. In Neuseeland erwartet die Passagiere das Militär und ein Quarantänezelt. Während alle anderen nach und nach an einer Art SARS-Virus erkranken, bekommt Mark nicht einmal Fieber. Das interessiert die Ärzte. Doch vor der "unangekündigten" Untersuchung kann er fliehen. Das öffentliche Leben ist mittlerweile zusammengebrochen. Mord und Raub sind an der Tagesordnung. Mark zieht sich mit seiner Familie auf seine Yacht zurück. Sie scheinen die einzigen Überlebenden zu sein ... Mark macht sich auf nach England, um nach seinen Bruder Paul zu suchen. Auch hier scheinen nur Vertreter der Familie Chatfield überlebt zu haben. Doch um welchen Preis... Der Roman lässt sich flott lesen, ist auch spannend geschrieben. Allerdings zeigt vor allem der Teil, der in England spielt, ein sehr vereinfachtes Strickmuster. Um den Preis, Nahrung zu erhalten, ist der Mensch bereit, jede seine anderen Ansprüche aufzugeben. Es gilt nur noch der Kampf jeder gegen jeden. Der Stärkste gewinnt. In Neuseeland wird im Buch manches Klischee bedient. Neben Mord, Raub und Vergewaltigung darf auch Kannibalismus nicht fehlen. Keines der Vorurteile wird ausgelassen. Schade! Glücklicherweise endet das Buch mit einem zarten Hoffnungsschimmer. Es scheint so, als sei eine Fortsetzung geplant. Allerdings hat der Autor auch manch interessante Idee entwickelt. Allein der Gedanke, weshalb nur Nachkommen der Familie Chatfield immun sind, ist völlig ungewöhnlich. Doch wenn es um das Überleben der Menschheit geht, ist die alleinige Fixierung auf den genetischen Pol etwas einseitig.

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  • Rezension zu "Stunde Null" von Michael Green

    Stunde Null
    HarryF

    HarryF

    24. April 2010 um 06:57

    Nur für absolute Fans des Genres empfehlenswert. Der erste Teil (die Ausrottung der Menschheit durch eine Art Super-SARS) ist noch sehr gut und spannend beschrieben. Allerdings kratzt der Autor bei vielen Dingen, die ich gerne im Detail gelesen hätte, nur an der Oberfläche, während er anderen Dingen viel zu viel Raum gewährt. Die Geschichte dreht dann (nach Ankunft in England) allerdings total ab. Ein Mitglied der Familie installiert ein feudales Herrschaftssystem mit 5 "Herrschern", während sich 39 Menschen einfach so untergeben. Sie nutzen nichtmal die Gelegenheit, 2 von Ihnen zu töten, während diese ihren Rausch ausschlafen. Absolut unglaubwürdig, so gut sind Menschen nicht! Es gibt in diesem Genre viel, viel bessere Bücher. Erwähnt sei hier nur Stephen King's "Das letzte Gefecht" oder "Die Tribute von Panem".

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  • Rezension zu "Stunde Null" von Michael Green

    Stunde Null
    Äxl

    Äxl

    16. January 2010 um 20:18

    Zunächst einmal positiv ist mir aufgefallen, dass diese Virus-Pandemie-Ende-der-Menschheit-Geschichte nicht in den üblichen Zombiegeschichten ausgeartet ist. Allerdings erscheint mir die Geschichte einer auf Neuseeland und Großbritannien verteilten Familiendynastie, in der einige wenige aus einer Ecke des Familienkreises den kompletten Rest unterjochen als wenig plausibel. Dies wird zwar in sich schlüssig dargestellt, doch ist es für einen "Außenstehenden" eher schwierig nachzuvollziehen warum ein Familienzweig, nur weil sich der eine Cousin mal mit dem anderen gestritten hat, gleich eine Art mittelalterliches Feudalsystem bzw. eine totalitäre Schreckensherrschaft über die anderen aufbaut. Dies mag aber auch an dem Sprachstil liegen, der immer irgendwie oberflächlich wirkt. Der Autor hat zwar viele gute Ideen, besonders was den Überlebenskampf des einen Familienzweiges in Neuseeland kurz nach der Pandemie betrifft, allerdings werden diese Ideen immer nur in kurzen, knappen und oberflächlich anmutenden Geschichten widergespiegelt. Als Fazit bleibt hängen, dass die Grundidee einer Menschheitsvernichtenden Pandemie erfreulicherweise einmal ganz anders aufgezogen wurde. Leider wirkt die Geschichte dennoch die ganze Zeit über unplausibel und oberflächlich und kann so leider den (meinen) Erwartungen nicht gerecht werden.

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