Michael Gruber The Good Son

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Inhaltsangabe zu „The Good Son“ von Michael Gruber

WARRIOR. TRAITOR. SAVIOUR. EVERY SON MUST DO HIS DUTY A high- calibre thriller that explodes all genre boundaries, challenges your every expectation, and stars a heroine to equal Larsson's Lisbeth Salander.

Alles in allem handelt es sich hierbei nicht um einen typischen Thriller, da der Leser nicht die ganze Zeit in Spannung versetzt wird.

— Osilla
Osilla
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  • Ein literarischer Thriller mit ein paar Längen in der Erzählung

    The Good Son
    Osilla

    Osilla

    05. November 2016 um 17:29

    Michael Gruber ist der Autor von den Bestsellern „The Book of Air and Shadows“, „The Forgery of Venus“, „Night of the Jaguar“, „Tropic of Night“, und „Valley of Bones“. Er hat einen PhD in Meereskunde und begann neben seiner Arbeit in Washington, D.C. mit dem Schreiben. Seit 1990 schreibt er Vollzeit. Er lebt in Seattle, Washington. Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Zum Einen ist da Theo, ein Soldat, er tritt in diversen Kapiteln als Ich-Erzähler auf. Außerdem gibt es noch Sonia (Theos Mutter) und Cynthia Lam (eine Mitarbeiterin der NSA), hier wird aus einer auktorialen Perspektive erzählt. Zu Beginn bekommt Theo einen Anruf von seiner Mutter, sie erzählt ihm, dass sie mit dem Flugzeug nach Lahore in Pakistan zu einer Konferenz fliegen will. Sie ist Katholikin sowie auch Muslimin. Das Problem hier, sie darf aufgrund eines früher veröffentlichten Buches Pakistan nicht mehr betreten. Sollte sie erkannt werden droht ihr der Tod. Ihre Vorgeschichte wird immer wieder durch Rückblicke erzählt. Auf ihrer Reise werden sie und acht weitere Teilnehmer der Konferenz gekidnappt. Theo beginnt Nachforschungen zu machen, er bringt die NSA dazu, von einem Nuklearbombenattentat auszugehen und so wird Theo mit seiner geheimen Einsatztruppe nach Pakistan geschickt. Auch bei Theos Erzählungen kommt es immer wieder zu Rückblenden in die Vergangenheit. Nebenher gibt es noch einen dritten Handlungsstrang, nämlich den von Cynthia. Sie ist Übersetzerin bei der NSA und fällt nicht auf die fingierten Anrufe durch Theo herein. Dies alles bringt sie allerdings in große Gefahr. Die Sprache ist leicht verständlich, allerdings gibt es einige Begriffe aus dem Islam, welche Probleme beim Verständnis verursachen könnten. Die diversen Rückblenden im Buch sind teilweise viel zu lang und nicht unbedingt notwendig. So sind die Vergangenheiten von Sonia und Theo zwar wichtig für das Verständnis des Buches, müssten allerdings nicht so ausführlich beschrieben werden. Diese Schilderungen lenken mehr vom eigentlichen Thema des Buches ab. Mit diesen Geschichten könnte man wohl noch zwei weitere Romane schreiben. Die Kapitel sind aus drei verschiedenen Perspektiven beschrieben, immer wieder tritt ein anderer der drei Protagonisten in den Mittelpunkt. Der Handlungsstrang ist leicht nachvollziehbar und es gibt immer wieder Andeutungen der Protagonisten, die für Spannung sorgen, da sie nicht sofort aufgelöst werden. Die Ebene der Cynthia Lam, sowie die Beschreibungen von Theos Soldatenleben waren mir teilweise zu langatmig und hätten vielleicht verkürzt oder gestrichen werden können. Alles in allem handelt es sich hierbei nicht um einen typischen Thriller, da der Leser nicht die ganze Zeit in Spannung versetzt wird. Die Bezeichnung „literarischer Thriller“ trifft wohl besser zu. Es gibt einen breiten Kontext, wie zum Beispiel die Religion des Islams sowie die Lebensweise der Pakistani. Sie werden näher beleuchtet aber keinesfalls nur verurteilt. Das Buch hat einen multikulturellen Hintergrund, so werden auch die Konferenzmitglieder aus verschiedenen Ländern und Aspekte dieser Länder (beispielsweise Deutschland, die Schweiz) thematisiert. Der Konflikt zwischen den Amerikanern und der Pakistani wird zusätzlich gut herausgearbeitet. Das Buch ist also nicht nur spannend sondern auch sehr informativ, aber leider etwas zu lang und ausführlich.

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