Breakthrough

von Michael Grumley 
3,6 Sterne bei19 Bewertungen
Breakthrough
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Positiv (10):
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Durchweg spannend

Kritisch (3):
B

Keine Science sondern Science-Fiction und relativ schwach geschrieben

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Inhaltsangabe zu "Breakthrough"

Manche Rätsel sollten besser ungelöst bleiben ...
Im Karibischen Meer muss ein U-Boot von einer Sekunde auf die andere seine Mission abbrechen. Dann verschwindet es spurlos. Die näheren Umstände sind ungeklärt. In seiner Verzweiflung wendet sich Sonderermittler John Clay an die Meeresbiologin Alison Shaw, der das scheinbar Unmögliche gelungen ist: Sie hat einen Weg gefunden, mit Delfinen zu kommunizieren. Clay schickt Alisons Schützlinge los, in der Hoffnung, die hochintelligenten Tiere könnten eine Spur des verschollenen U-Boots finden. Doch was sie auf dem Grund des Ozeans entdecken, wird die Menschheit in ihren Grundfesten für immer erschüttern...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453318755
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:380 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:11.09.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    bookwebvor 24 Tagen
    Kurzmeinung: Keine Science sondern Science-Fiction und relativ schwach geschrieben
    Nicht mein Stil...

    Meine Meinung:

    Mal wieder ein Buch das ich abgebrochen haben… Leider. Den Teil den ich gelesen habe wirkte zwar am Anfang recht gut, aber es war einfach zu wenig Handlung und viel zu viel Beschreibung. Jedes kleine Detail führt der Autor ausführlich aus, das macht für mich leider auch die langsam aufkommende Action kaputt.
    Die grundsätzliche Idee hinter diesem Buch finde ich zwar gut, aber die Bezechnung Science-Thriller passt aus zweierlei Hinsicht nicht:
    1. Es fehlt der Thrill.
    2. Bei diesem Buch handelt es sich wohl eher um einen SciFi-Roman. Die Thematik allein ist einfach zu pseudowissenschaftlich.

    Auf mich ist die Fastination, die dieses Buch ausstrahlen könnte leider überhaupt nicht übergesprungen und ich kann auch (fast) nichts positives an diesem Buch finden…

    1 von 5 Sternen

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    Dirk1974s avatar
    Dirk1974vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Durchweg spannend
    Geheimnisse in der Tiefe

    Das Buch Breakthrough ist der erste Teil einer Buchreihe von Michael Grumley und gleichzeitig sein Debütroman.

    Delfine sind hochintelligente Lebewesen. Seit Jahren versuchen Wissenschaftler die Sprache der in großen Schulen lebenden Säugetiere zu entschlüsseln. Dieses Thema greift Michael Grumley in seinem Thriller auf.

    Ein U-Boot der US Marine ist auf geheimer Mission unterwegs. Als die Systeme plötzlich anzeigen, dass ihre Position um 15 Seemeilen abweicht, brechen sie die Mission ab, um die Systeme zu überprüfen. Doch sie finden keinen Fehler.
    Um den Vorfall zu untersuchen wird ein Mini-U-Boot in das Gebiet des Vorfalls entsendet. Doch dieses verschwindet plötzlich.
    Daher nehmen die Sonderermittler John Clay und Steve Caesare Kontakt mit der Meeresbiologin Alison Shaw auf. Ihr ist es vor kurzem gelungen, erste Worte mit den Delfinen in ihrem Aquarium auszutauschen. Die Delfine Dirk und Sally sollen helfen, das verschollenen U-Boot wiederzufinden.

    Was die Wissenschaftler bei der Auswertung ihrer Unterwasseraufnahmen entdecken, ist so erstaunlich, dass selbst der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika informiert wird.

    Was dann beginnt ist ein Machtkampf zwischen Wissenschaft und Militär. Und während südlich von Florida das Geschehen untersucht wird, passieren in der Antarktis in der Nähe der McMurdo Forschungsstation merkwürdige Dinge. Als sich die Ereignisse zuspitzen stehen Millionen Menschenleben auf dem Spiel.

    Der Debütroman von Michael Grumley ist durchweg spannend geschrieben. Der Schreibstil gefällt mir gut. Mit seiner Story erinnert er daran, dass wir zwar bereits zum Mond und zum Mars geflogen sind, aber die Tiefsee auf der Erde immer noch ihre Geheimnisse hat.

    Ausgewiesen ist der Roman als Science-Thriller. Passender wäre jedoch Science-Fiction-Thriller, da zwar Aspekte der aktuellen Forschungen eingeflochten sind, aber auch viel Utopie enthalten ist.

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich bin schon auf den zweiten Teil der Reihe gespannt.

    Bisher erschienen sind:

    Breaksthrough (11.09.2017) In der Tiefe (12.02.2018) Am Abgrund (10.09.2018)

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    L
    lesemaedelvor 6 Monaten
    Unterirdisch durchschnittlich

    Rasante Action, temporeiche Handlungssprünge, breite Charaktervielfalt - alles für ein Lieblingsbuch ist da, und doch . . .
    Irgendwie war es zu viel von allem, und gleichzeitg zu wenig. Die Sprünge gingen teilweise zu schnell hin und her, dabei blieben Details auf der Strecke. Die Tiefe in einigen wissenschaftlichen Erklärungen hat gefehlt. Die Figuren und ihre Reaktionen waren mir teilweise zu vorhersehbar. Kurzum, die Story hätte einer zweiten Überarbeitung gut getan. Erstklassige Grundidee und roter Faden sind vorhanden. Den Rest hätte der Autor nur noch besser angehen sollen. Trotz dieser Makel liegt Band zwei schon bereit. Allein das Thema der Delfinkommunikation hat so viel Potenzial.

    Einfach mal selber reinlesen.

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    Laecheln86s avatar
    Laecheln86vor 7 Monaten
    Science-Thriller im Blockbuster-Stil: Ein Durchbruch?

    Breakthrough ist der Auftakt einer mindestens dreiteiligen Science-Thriller-Reihe von US-Autor Michael Grumley. Nach dem Klappentext wurde ich neugierig: Die Kombination aus der Kommunikation mit Delfinen und Navy-Missionen scheint mir spektakulär, wenn auch schwer glaubwürdig zu vermitteln. Ich starte also unbefangen in den ersten Band der Reihe. Band 2 erschien im Feburar 2018, Band 3 ist für September 2018 angekündigt.


    Was passiert? 


    Als die Alabama, ein in der Karibik stationiertes Militär-U-Boot, während eines Manövers plötzlich die Position um 15 Meilen verändert, ist die Crew ratlos. Trotz Prüfung der GPS-Daten scheint kein Fehler vorzuliegen. Da es sich um eine Sicherheitslücke innerhalb der Navy handeln könnte, schickt das Pentagon von höchster Stelle einen Spezialisten vor Ort: Analytiker John Clay ist der Leiter der Abteilung „Elektronik & Signaltechnik“. Bei weiteren Untersuchungen des Gebiets kommt es allerdings zu rätselhaften Vorfällen. Clay spürt: Hier lauert etwas in der Tiefe, eine potenzielle Gefahr, die erforscht werden muss. 


    Meeresbiologin Alison Shaw arbeitet mit ihrem Forschungsteam im Miami City Aquarium an einer Software, die eine Kommunikation mit Delfinen ermöglichen soll. Als ihrem Team der Durchbruch gelingt, ist die Presse nicht weit. Doch auch die Regierung bekommt Wind vom Erfolg und sieht neue Anwendungsbereiche: Mit Hilfe der Delfine soll Alison ein verschollenes U-Boot aufspüren. Auch für die Forscher eine neue Chance, ihr Projekt publik zu machen. Denn Forschung benötigt Geld, und der Unterhalt des Aquarium ist längst nicht mehr gesichert. 


    Doch auf was sie bei ihrer Suche stoßen, sprengt ihre Vorstellungskraft bei Weitem.  


    Worum geht´s? 


    Um die Erforschung eines Phänomens, das weit unter der Oberfläche am Meeresgrund auftritt. In einer Kooperation der Regierung, des Militärs und den Meeresforschern des ISIS-Projekts treffen Spezialisten verschiedener Fachgebiete aufeinander, die es allesamt weit genug auf der Karriereleiter aufstiegen, um niemandem mehr zu trauen. 


    Autor Michael Grumley greift hier kräftig in die Klischeekiste, und so gibt es eine Menge bereits vielfach - häufig in Blockbustern - genutzte Stereotypen wie den rüpelhaften Nationalen Sicherheitsberater, dessen Devise: „Angriff ist die beste Verteidigung“, in steter Missachtung der warnenden Wissenschaftler, bereits in etlichen Hollywoodstreifen fehlschlug. Nicht nur aufgrund dieser Charakterwahl entwickelt sich in Breakthrough kaum Tiefe.


    Zwar handelt es sich bei Breakthrough um einen Science Thriller, doch liegt der Schwerpunkt des Romans deutlich auf hollywoodreifer Action. Platz für Tiefe, sei es wissenschaftlicher oder ethischer Thematik, findet sich aufgrund des rasanten Location- und Kapitelwechsels allerdings kaum. So kommt Breakthrough mit 380 Seiten auf ganze 46 Kapitel, die sich jederzeit nebenbei weg lesen lassen.


    Wie war´s? 


    Rasant. Nach einem chaotischen Start (vier Locations in 20 Seiten) und einer anfangs befremdlichen Einführung in die Kommunikationsmöglichkeiten mit Delfinen („Hi. Wie geht´s?“) bis zur sinnvollen Erweiterung des Vokabulars, wird der Roman schließlich von Seite zu Seite besser. 


    Delfine, Aliens, Atombomben, Umweltkatastrophen…  - Breakthrough macht keine halben Sachen. Aber die teils abenteuerlichen Entwicklungen funktionieren, ziehen schnell in die Story und lassen nicht mehr los. Auch wenn die Tiefe in Verwicklung, Figuren und Science dem Erzähltempo zum Opfer fällt, nimmt sich der Autor immer wieder Zeit für Kritik an der fiktiven und generell kriegerischen Regierungen, die unwissend nur allzu schnell zum „Roten Knopf“ zucken. 


    Breakthrough umfasst also alle Vor- und Nachteile, die wir an einem Hollywood Blockbuster lieben & hassen. Dabei bieten die wissenschaftlichen Erkenntnisse des ISIS-Systems viel Potenzial für eine tiefe Story, ethische Zwickmühlen und eine tragende Figurenentwicklung. Vielleicht ab Band 2: In der Tiefe, der am 12.02.2018 bei Heyne erschien.


    [Ausführliche Rezi auf meinem Blog.]

    [Vielen Dank an den Heyne-Verlag für dieses Rezi-Exmplar.]






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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Monaten
    Science Fiction statt Science-Thriller

    Das Buch ist als Science-Thriller gelabelt, läuft bei Amazon aber unter Science-Fiction, wo es meiner Meinung nach auch perfekt reinpasst. Ich war nicht sicher, was mich erwartet. Das Buch scheint bei vielen Lesern ein hit-or-miss zu sein. Die negativen Rezensionen hatte ich wie immer vorher schon gelesen. So langsam glaube ich, dass ich das tue um meine Erwartungen gering zu halten. Vielleicht bin ich deswegen auch eher vorsichtig an das Buch rangegangen. Enttäuscht wurde ich allerdings nicht. Von der ersten Seite an schafft es Grumley, mich wortwörtlich eintauchen zu lassen in die Geschichte. Er erzählt in einem sehr flüssigen Schreibstil, der sich wunderbar lesen lesen lässt und baut verschiedene Handlungsstränge auf, die er langsam aber sehr geschickt zum Ende hin zusammenführt. Dabei werden wir mitgenommen in die Welt Unterwasser, in die Antarktis, in Miamis Aquarium und die Welt der politischen Intrigen. Als Science-Fiction sollte das Buch aber definitiv bezeichnet werden, denn als reines Science könnte es meiner Meinung nach nicht bestehen, dafür hat es zu viele wissenschaftliche Fehler und das sage selbst ich, die von Wissenschaft nur das versteht, was Harald Lesch und Neill deGrasse Tyson für Menschen wie mich weit genug runter-dummen können. Sicherlich könnte man sich vom reinen Scifi-Standpunkt her ebenfalls streiten, ob gewisse Punkte in dem Buch nicht schon hundertmal durchgekaut worden sind und ihren Reiz für reine Scifi-Leser mittlerweile verloren haben. Für mich allerdings war das alles in eine äußerst solide, spannende und unterhaltsame Geschichte verpackt. Zu den Charakteren konnte ich relativ schnell eine Beziehung aufbauen und ihre Entwicklung ist sehr gut beschrieben. Die beiden Delfine Sally und Dirk waren dabei ein absolutes Highlight. Hollywood könnte in der Tat aus diesem Buch einen Blockbuster machen. Das Potential dazu hat das Buch. Ich konnte es kaum noch aus der Hand legen und hab es regelrecht verschlungen. Auf Band 2 freue ich mich auf jeden Fall, wobei ich nicht weiß, ob ich es hier schaffen werde, auf die deutsche Übersetzung zu warten.


    Fazit
    „Breakthrough“ ist für mich ein spannendes und vor allem rasantes Scifi-Abenteuer, das man durchaus als wahren Pageturner bezeichnen kann. Nach den vielen widersprüchlichen Rezensionen bin ich froh, dass es für mich definitiv ein hit und kein miss war.

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    Zeilentraumfaengers avatar
    Zeilentraumfaengervor 10 Monaten
    Breakthrough

    Breakthrough ist der erste Teil der 'Breakthrough-Serie', der zweite Teil 'In der Tiefe erscheint am 12 Februar 2018 und ist nach diesem tollen ersten Teil direkt auf meine Wunschliste gewandert.

    Die Bezeichnung Science-Thriller auf dem Cover hat mich direkt begeistert und ich war total interessiert, was sich dahinter verbirgt. Kurz hatte ich befürchtet, dass in dem Buch mit wissenschaftlichen Begriffen nur so um sich geworfen wird, aber das war überhaupt nicht der Fall. Alles war auch für ein kleines Blondchen wie mich gut zu verstehen.
    Ob das alles so realistisch ist, kann ich natürlich nicht beurteilen, es gab einige Sachen, die ziemlich krass waren. Falls ihr euch an sowas stört, wird euch das Buch wohl nicht begeistern.
    Mich konnte vor allem Alison und ihr Umgang mit den Gefühlen begeistern. Das war absolut nicht das, was ich erwartet hatte, aber ich habe mich so mit ihr über jeden Erfolg gefreut und fands einfach süß, wie sie die Delfine ins Herz geschlossen hat.
    Der mysteriöse Fund auf dem Grund des Ozeans war dann auch sehr interessant und wirklich spannend. Vor allem die Lösung war wahnsinnig interessant, da doch einige moralische Fragen aufkamen und ich ehrliche, tiefgründige Gespräche in Thrillern ja immer mehr mag, als sinnloses abgeschlachte.
    Auch der Schreibstil von Michael Grumley hat mir unglaublich gut gefallen, das Buch lies sich wahnsinnig gut lesen und man ist nur so durch die Seiten geflogen. 

    Breakthrough ist der perfekte Thriller für alle, die es eher ruhig mögen und gerne zum nachdenken angeregt werden.




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    lauravonedens avatar
    lauravonedenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Filmreifes Spektakel
    Filmreifes Spektakel

    Kennt ihr das, wenn euch bereits ein Cover und der Klappentext so überzeugen, dass ihr sicher seid, dass dieses Buch grandios werden muss? ‚Breakthrough‘ hat genau diesen Gedanken in mir ausgelöst! Das Cover ist thematisch wirklich sehr schön getroffen und gefällt mir sogar sehr viel besser, als im englischen Original.

    ‚Breakthrough‘ ist der Auftakt einer Science-Thriller Reihe. Wir haben also typische Thriller Elemente, wie den groß ausgebauten Spannungsbogen, mit vielen interessanten Infos aus der Wissenschaft, dazu eine Portion Science-Fiction und sogar noch eine Prise Umweltkritik. Das Zusammenspiel mag im ersten Moment gar nicht so passend klingen, das Ergebnis jedoch war einfach großartig!

    Ziemlich zügig kamen mir Vergleiche zu manchen Filmen in den Sinn. ‚Breakthrough‘ ist für mich eine gelungene Mischung aus Katastrophen- und Actionfilmen wie ‚The Day After Tomorrow‘, ‚Independence Day‘ und ‚Interstellar‘. ‚Breakthrough‘ wirkt aber trotzdem keinen Deut abgekupfert, sondern sehr eigenständig. Generell empfinde ich die Story des Buches als ideale Filmvorlage. Grumley hat es mit seiner bildhaften Sprache geschafft, dass ich sofort alles gut vor Augen hatte und mich somit richtig in die Geschichte fallen lassen konnte.

    Durch diese bildhafte Sprache ließ sich das Buch nur so weglesen. Wir verfolgen mehrere Handlungsstränge, die später aufeinander treffen. Ich war hin- und hergerissen, welchen Handlungsstrang ich am interessantesten fand, vor allem wenn sie auch noch so spannend jeweils endeten am Kapitelschluss. Die Charaktere des Buches haben zugebenermaßen keinen immensen Tiefgang wie z.B. zuletzt bei ‚Es‘ von Stephen King, aber trotzdem kamen mir die Figuren sehr echt vor und ich konnte mit ihnen mitfiebern.

    Insgesamt war ‚Breakthrough‘ für mich ein grandioses Buch, das vor allem mit seiner Mischung an Themen punkten konnte. Es gibt einige nicht ganz klar gewordene Aspekte in der Story, die mich natürlich ganz neugierig auf die Fortsetzung machen.

    Übrigens besteht die Reihe im Englischen bereits aus 4 Bänden, man könnte sich also auf noch mehr Fortsetzungen in Zukunft freuen. Band 2 ‚In der Tiefe‘ erscheint am 12. Februar 2018.

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    Zsadistas avatar
    Zsadistavor einem Jahr
    Rezension zu "Breakthrough"

    Ein amerikanisches Atom U-Boot muss in der Karibik seinen Auftrag abbrechen. Es ist unter ungeklärten Umständen einfach 15 Seemeilen von seinem Kurs abgekommen. Auf Hochtouren wird versucht zu klären, warum die Abweichung entstanden ist.

    Zur gleichen Zeit ist ein Team von Forschern in einem Institut der Sprache der Delfine auf der Spur. Sie haben ein Programm entwickelt das die Sprache entschlüsselt. So schaffen die Forscher es tatsächlich mit ein paar Worten sich mit den beiden Delfinen im Institut zu unterhalten.

    Sonderermittler John Clay und Steve Caesare werden auf den Fall des U-Bootes angesetzt. Sie schicken mit Hilfe ein kleines Tauchboot zu der Stelle, an der das U-Boot Probleme hatte. Doch das Tauchboot verschwindet. Und so fragen die beiden bei Abi und ihrem Team nach, ob sie mit ihren Delfinen aushelfen könnten das Tauchboot zu finden.

    Also macht sich das Team mit den beiden Delfinen Dirk und Sally mit der Mannschaft um Clay und Steve auf den Weg zu der Stelle. Kann das Tauchboot geborgen werden? Und warum ist es einfach verschwunden?

    „Breakthrough“ ist ein Science Thriller aus der Feder des Autors Michael Grumley.

    Zuerst ist mir das Cover ins Auge gesprungen. Es ist nicht pompös und sagt auch nicht viel über den Inhalt aus. Trotzdem finde ich das Cover absolut gelungen. Das Genre Science Thriller und die Inhaltsangabe taten dann ihr letztes.

    Nun muss ich aber noch anmerken, dass die Inhaltsangabe nicht ganz stimmt. Es ist kein U-Boot der US-Marine verschwunden, sondern nur das unbemannte Tauchboot, das zur Aufklärung eingesetzt wurde. Für mich sind das zwei Paar Schuhe, ob ein riesen U-Boot verschwindet oder „nur“ ein kleines Tauchboot.

    Die Figuren von Abi, Steve, und John fand ich sehr sympathisch. Auch wenn der Held John mal wieder typisch amerikanisch übertrieben war. Trotzdem fand ich das in dem Roman nicht so schlimm, wie sonst so oft.

    Die Story an sich hat einen guten Spannungsbogen. Mich hat das ganze an eine Mischung aus „Stargate“, „Sea Quest“ und „Abyss“ erinnert. Also an recht viele zwar alte aber gute Filme und Serien.

    Natürlich war es ab einer bestimmten Stelle etwas komisch zu lesen. Bis ich mir wieder ins Gedächtnis gerufen habe, dass ich hier ja einen Science Thriller lese, also kein normaler Thriller. Auch zum Ende hin musste ich mir wieder sagen, es ist ein Science Fiction, also kann auch mal was unlogisch werden.

    Trotz all dem hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Es war spannend, sehr gut zu lesen, man konnte ja kaum aufhören, mit Aktion, viel Wasser und einige Geheimnisse. Und das Beste, die Liebesgeschichte hat gefehlt!

    Ich kann das Buch wirklich weiter empfehlen. Und ich freue mich schon auf den zweiten Teil mit den bekannten Personen und Delfinen. 

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    einz1975s avatar
    einz1975vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Mit viel Spannung am Anfang und anschaulichen kleinen Nebengeschichten...
    Breakthrough

    Wissenschaftler haben nicht immer Recht, was aber wenn doch? Wir befinden uns tief im Karibischen Meer. Ein amerikanisches U-Boot befindet sich auf einer Routinemission, doch diese Fahrt, wird die Mannschaft so schnell nicht vergessen. Zuerst wird der Kurs von der einen zur anderen Sekunde verändert, doch damit nicht genug, dass Schiff verschwindet sogar völlig vom Radar. Sonderermittler John Clay wird damit beauftragt, diesen mysteriösen Fall zu lösen. Mit so etwas hatte er noch nie zu tun und auch viele Experten können ihm nicht wirklich weiterhelfen. Doch erste Hinweise verdichten sich, da muss irgendetwas im Wasser sein. Er macht sich auf, um an der zuletzt bekannten Position zu nachzusehen.

    Und tatsächlich, was er hier entdeckt, verschlägt nicht nur ihm, sondern später auch dem Präsidenten den Atem. Da technische Gerätschaften in dieser Region anscheint unwirksam sind, zieht er eine anerkannte Meeresbiologin hinzu. Alison Shaw befasst sich eigentlich mit einem eigenen sehr außergewöhnlichen Projekt - Sie will die Sprache von Tieren übersetzten. In diesem Fall sind es Delfine. Viele Jahre der Forschung werden zusammengeführt und in einen Rechner eingespeist, was er am Ende ausspuckt, nun sagen wir mal so, diese Tiere sind nicht umsonst als sehr intelligent eingestuft worden.

    Ich kann euch gar nicht viel von der Story verraten, denn egal wie viel ich erzähle, die Story verliert dabei ihren Reiz. Zumindest kann ich erwähnen, dass besonders Ermittler Clay einen ausgesprochen ordentlichen Job macht, nicht nur als Hauptfigur, sondern auch im Roman selbst. Einige Wendungen muss man leider so hinnehmen wie sie sind und Delfine als Lösung einzusetzen war sicherlich auch der Umgebung geschuldet. Jedoch wirklich nötig waren sie meiner Meinung nach irgendwie nicht. All die militärischen Standards werden ebenfalls aufgefahren. Da haben wir die, die gleich schießen wollen und andere welche mit dem Köpfchen denken.

    Nicht das ich wirklich vom Verlauf der Geschichte überrascht war, denn alles ergibt sich allein schon von den Dialogen her. Hier eine Bombe, da etwas Science-Fiction und fertig ist Story? Nicht ganz. Mir haben einige Passagen wirklich gut gefallen und ich konnte mir schön anschaulich vorstellen, was warum passiert. Selbst die Erklärungen zu Tsunamis, Eis und Energie klingen mehr als plausibel. Als Informationstechnologe ist Michael Grumley auch gut im Umgang neuster Technik, nur bei dem wirklich echten Geheimnis, war mir die Grundidee einfach zu simpel. Hier stelle ich mir die Frage, ob die Menschen in diesem Roman sich die Planeten in unserem Sonnensystem nicht angeschaut haben?!

    Fazit:
    Breakthrough dient als Auftakt zu einer Science-Fiction-Serie, welche uns die nächsten Jahre noch begleiten wird. Mit viel Spannung am Anfang und anschaulichen kleinen Nebengeschichten, verbindet Michael Grumley die typischen politischen Machtkämpfe der Militärberater und der Wissenschaftler. Wer am Ende gewinnt und wer am meisten verliert - Die Geschichte schreibt heute schon ein ähnliches Bild. Wollen wir hoffen sie entscheiden sich anders. Wie wäre es einfach mal erstaunt zu sein und sich freuen jemand „Neues“ kennenzulernen?

    Matthias

    Autor: Michael Grumley
    Paperback: 384 Seiten
    Verlag: HEYNE Verlag
    Sprache:
    Deutsch
    Erscheinungsdatum: 11.09.2017
    ISBN: 978-3-453-31875-5

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    Lieblingsleseplatzs avatar
    Lieblingsleseplatzvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Gigantisch!
    Liest sich wie ein cooler Blockbuster!

    Vor 3 Wochen ist "Breakthrough" von Michael Grumley im Heyne Verlag erschienen. Ich war vor allem von der Genre-Angabe fasziniert: Ein Science-Thriller! Aber ist das jetzt ein Thriller mit Science-Fiction? Oder ein Wissenschafts-Thriller? Ich kann Euch sagen, es war alles zusammen - und auch noch unglaublich spannend!

    „Im Karibischen Meer muss ein U-Boot von einer Sekunde auf die andere seine Mission abbrechen. Dann verschwindet es spurlos. Die näheren Umstände sind ungeklärt. In seiner Verzweiflung wendet sich Sonderermittler John Clay an die Meeresbiologin Alison Shaw, der das scheinbar Unmögliche gelungen ist: Sie hat einen Weg gefunden, mit Delfinen zu kommunizieren. Clay schickt Alisons Schützlinge los, in der Hoffnung, die hochintelligenten Tiere könnten eine Spur des verschollenen U-Boots finden. Doch was sie auf dem Grund des Ozeans entdecken, wird die Menschheit in ihren Grundfesten für immer erschüttern...“

    Zunächst werden die unterschiedlichen Handlungsstränge und deren Protagonisten vorgestellt. Es lohnt sich genau aufzupassen, denn nach den ersten 80 Seiten fügt sich alles zusammen und man kommt kaum mehr zum Atmen vor lauter Spannung.

    Am besten gefallen haben mir Alison und Clay, sowie Dirk und Sally. Clay ist am wenigsten durchschaubar von allen Charakteren, aber gerade das macht den Ex Soldat so interessant. Alison ist eine attraktive und schlagfertige Meeresbiologin, die alles für ihre Delfine Dirk und Sally tun würde. Die beiden schwimmenden Helfer machen eine tolle Entwicklung im Laufe der Geschichte durch - je mehr das Übersetzungsprogramm ISIS an Wortschatz gewinnt. Zum Teil entstehen einfach herzerfrischende Dialoge aber auch manche, die wirklich nachdenklich stimmen. Wissen die Meeresbewohner mehr über die drohende Zerstörung ihres Lebensraumes als wir?

    ... Aber auch die fürchterlich unsympathischen Regierungsmitarbeiter waren wunderbar gezeichnet. Auch Widerlinge muss man gut charakterisieren können!

    Kennt ihr den Film „Abyss" von James Cameron? Ein wenig erinnert mich das "Breakthrough" an diesen 80er Jahre Blockbuster. Der Inhalt ist nicht wirklich ähnlich - bis auf die Tatsache das beides das Meer zum Thema hat. aber die Atmosphäre und der gelungene Mix aus Wissenschaft, Science Fiction und nervenaufreibender Action ist genau gleich. Kompliment! Gern würde ich auch "Breakthrough" als Film im Kino sehen...

    ... darüber würde sich auch sicher der Coca Cola Konzern freuen, denn das Getränk wird auffällig oft in diesem Buch konsumiert ;-)

    Am Ende gibt es einige überraschende Wendungen. Da war ich ein wenig hin und her gerissen ob ich zu #teamgottseidank oder zu #teamvollunlogisch gehöre... aber im Hinblick auf einen zweiten Teil habe ich mich einfach gefreut und bin gespannt, wie es weiter geht und das alles aufgeklärt wird.

    Mit "Breakthrough" ist Michael Grumley ein absoluter Pageturner gelungen. Die letzten 100 Seiten habe ich gelesen während eine Teenager Party bei uns statt fand -  und bin voll abgetaucht ( doppeltem Sinne) . Das spricht für sich.  Ich kann Euch das Buch wirklich an Herz legen und hoffe ihr habt genau so viel Spaß dabei wie ich.

    Der zweite Teil "In der Tiefe“erscheint am 12.02.18. Ich kann es kaum erwarten mehr von Alison und Clay zu lesen - und natürlich auch von Sally und Dirk! "Breakthrogh" erhält volle 5 von 5 LieblingsleseSesseln!

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