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einz1975

vor 3 Monaten

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Wissenschaftler haben nicht immer Recht, was aber wenn doch? Wir befinden uns tief im Karibischen Meer. Ein amerikanisches U-Boot befindet sich auf einer Routinemission, doch diese Fahrt, wird die Mannschaft so schnell nicht vergessen. Zuerst wird der Kurs von der einen zur anderen Sekunde verändert, doch damit nicht genug, dass Schiff verschwindet sogar völlig vom Radar. Sonderermittler John Clay wird damit beauftragt, diesen mysteriösen Fall zu lösen. Mit so etwas hatte er noch nie zu tun und auch viele Experten können ihm nicht wirklich weiterhelfen. Doch erste Hinweise verdichten sich, da muss irgendetwas im Wasser sein. Er macht sich auf, um an der zuletzt bekannten Position zu nachzusehen.

Und tatsächlich, was er hier entdeckt, verschlägt nicht nur ihm, sondern später auch dem Präsidenten den Atem. Da technische Gerätschaften in dieser Region anscheint unwirksam sind, zieht er eine anerkannte Meeresbiologin hinzu. Alison Shaw befasst sich eigentlich mit einem eigenen sehr außergewöhnlichen Projekt - Sie will die Sprache von Tieren übersetzten. In diesem Fall sind es Delfine. Viele Jahre der Forschung werden zusammengeführt und in einen Rechner eingespeist, was er am Ende ausspuckt, nun sagen wir mal so, diese Tiere sind nicht umsonst als sehr intelligent eingestuft worden.

Ich kann euch gar nicht viel von der Story verraten, denn egal wie viel ich erzähle, die Story verliert dabei ihren Reiz. Zumindest kann ich erwähnen, dass besonders Ermittler Clay einen ausgesprochen ordentlichen Job macht, nicht nur als Hauptfigur, sondern auch im Roman selbst. Einige Wendungen muss man leider so hinnehmen wie sie sind und Delfine als Lösung einzusetzen war sicherlich auch der Umgebung geschuldet. Jedoch wirklich nötig waren sie meiner Meinung nach irgendwie nicht. All die militärischen Standards werden ebenfalls aufgefahren. Da haben wir die, die gleich schießen wollen und andere welche mit dem Köpfchen denken.

Nicht das ich wirklich vom Verlauf der Geschichte überrascht war, denn alles ergibt sich allein schon von den Dialogen her. Hier eine Bombe, da etwas Science-Fiction und fertig ist Story? Nicht ganz. Mir haben einige Passagen wirklich gut gefallen und ich konnte mir schön anschaulich vorstellen, was warum passiert. Selbst die Erklärungen zu Tsunamis, Eis und Energie klingen mehr als plausibel. Als Informationstechnologe ist Michael Grumley auch gut im Umgang neuster Technik, nur bei dem wirklich echten Geheimnis, war mir die Grundidee einfach zu simpel. Hier stelle ich mir die Frage, ob die Menschen in diesem Roman sich die Planeten in unserem Sonnensystem nicht angeschaut haben?!

Fazit:
Breakthrough dient als Auftakt zu einer Science-Fiction-Serie, welche uns die nächsten Jahre noch begleiten wird. Mit viel Spannung am Anfang und anschaulichen kleinen Nebengeschichten, verbindet Michael Grumley die typischen politischen Machtkämpfe der Militärberater und der Wissenschaftler. Wer am Ende gewinnt und wer am meisten verliert - Die Geschichte schreibt heute schon ein ähnliches Bild. Wollen wir hoffen sie entscheiden sich anders. Wie wäre es einfach mal erstaunt zu sein und sich freuen jemand „Neues“ kennenzulernen?

Matthias

Autor: Michael Grumley
Paperback: 384 Seiten
Verlag: HEYNE Verlag
Sprache:
Deutsch
Erscheinungsdatum: 11.09.2017
ISBN: 978-3-453-31875-5

Autor: Michael Grumley
Buch: Breakthrough
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