Michael Hübner

 4 Sterne bei 402 Bewertungen
Autor von Stigma, Todesdrang und weiteren Büchern.
Autorenbild von Michael Hübner (© Michael Hübner)

Lebenslauf von Michael Hübner

Michael Hübners Faszination für das Böse wurde geweckt, als er die Bücher von Stephen King für sich entdeckte. Und mit dieser Leidenschaft entstand auch gleichzeitig der Wunsch, selbst einmal Autor werden zu wollen. Bislang hat er drei Bücher im Goldmann Verlag veröffentlicht: "Stigma", "Sterbestunde" und "Todesdrang". Sein neuer Thriller "Todespakt" ist nun als Selfpublisher-Titel erschienen. Michael Hübner ist verheiratet und hat drei Töchter.

Alle Bücher von Michael Hübner

Cover des Buches Stigma (ISBN: 9783442474172)

Stigma

 (190)
Erschienen am 18.04.2011
Cover des Buches Todesdrang (ISBN: 9783442479030)

Todesdrang

 (77)
Erschienen am 15.04.2013
Cover des Buches Sterbestunde (ISBN: 9783442474189)

Sterbestunde

 (69)
Erschienen am 15.05.2012
Cover des Buches Todespakt (ISBN: 9781494349080)

Todespakt

 (23)
Erschienen am 15.12.2013
Cover des Buches Todesplan: Thriller (ISBN: 9783739246918)

Todesplan: Thriller

 (15)
Erschienen am 25.02.2016
Cover des Buches Die Kunst zu morden: Thriller (ISBN: B00R31892U)

Die Kunst zu morden: Thriller

 (10)
Erschienen am 15.12.2014
Cover des Buches Seelenblut: Thriller (ISBN: 9783744894647)

Seelenblut: Thriller

 (6)
Erschienen am 11.08.2017
Cover des Buches Sechs Tage: Thriller (ISBN: 9783750432918)

Sechs Tage: Thriller

 (4)
Erschienen am 10.08.2020

Interview mit Michael Hübner

Interview mit LovelyBooks, Mai 2011

1) Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Eigentlich habe ich schon in meiner Jugend damit begonnen, mir Geschichten auszudenken, allerdings habe ich das damals eher als einen kreativen Zeitvertreib angesehen. Ich war wohl das, was man allgemein einen Tagträumer nennt. Nie wäre mir zu diesem Zeitpunkt in den Sinn gekommen, dass mir das mal was bringen könnte. Doch auch in den Jahren danach, zog es mich immer wieder zum Schreiben hin. Da ich ein sehr selbstkritischer Mensch bin, nahm diese Entwicklung einige Jahre in Anspruch, bis ich der Meinung war, die nötige Reife erlangt zu haben. Als sich dann die richtige Romanidee einstellte, da wusste ich, ich bin soweit. Nachdem ich meine Arbeit an "Stigma" beendet hatte, verschickte ich Leseproben an verschiedene Agenturen. Bereits nach wenigen Tagen meldete sich mein jetziger Agent, Dr. Harry Olechnowitz, und verlangte begeistert den Rest meines Manuskriptes. Knapp eine Woche später nahm er mich unter Vertrag und stellte das Manuskript den Verlagen auf der Frankfurter Buchmesse vor. Kurz darauf trafen bereits die ersten Angebote von renommierten Verlagen ein. Ich entschied mich schließlich für den Goldmann Verlag, der mir aufgrund des eingereichten Manuskriptes gleich einen zweiten Buchvertrag anbot. So wurde ich quasi über Nacht zum Autor.

2) Woher bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?

Nichts inspiriert mich mehr als das Lesen von Büchern. Sie sind der beste Lehrstoff, den ich mir wünschen kann. Oftmals entspringt eine Idee aber auch ganz alltäglichen Dingen. Einem Artikel in der Zeitung, oder einer zunächst belanglosen Erfahrung, die ich dann zu einer Geschichte ausbaue. Manchmal geistert mir auch einfach eine einzelne, zusammenhanglose Szene durch den Kopf, die mich fasziniert und um die herum ich dann ein Storygerüst entwickle. Dabei stellen sich mir dann immer wieder die Fragen: "Was wäre wenn ...?", oder "Wie könnte es weitergehen?".

4) Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

Die besten Möglichkeiten, mit seinen Lesern direkt in Kontakt zu treten, bieten natürlich Lesungen. Aber auch das Internet spielt da eine zunehmend wichtige Rolle. Schließlich werden dort Bücher in Foren oder Communitys besprochen und beurteilt, was mir die Möglichkeit bietet, verschiedene Meinungen einzuholen. Denn als Autor ist man natürlich immer "heiß" darauf, zu erfahren, wie die eigene Arbeit bei den Lesern ankommt. Daher freue ich mich über jede Zuschrift, die mich über Mail erreicht.

3) Wann und was liest Du selbst?

Ich lese am liebsten abends im Bett, oder bei schönem Wetter in meiner Hängematte. Und natürlich am liebsten Thriller!

5) Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Der Autor, der mich am meisten beeinflusst hat, ist ohne Frage Stephen King. Seine Bücher haben in mir die Faszination für das Böse geweckt. Desweiteren haben mich die Werke von Sebastian Fitzek sehr inspiriert, dessen Stil meiner Art zu schreiben sehr nahe kommt. Aber auch andere deutsche Autoren wie Frank Schätzing und Andreas Eschbach haben mich mit ihren Büchern sehr beeindruckt.

Neue Rezensionen zu Michael Hübner

Cover des Buches Sechs Tage: Thriller (ISBN: 9783750432918)B

Rezension zu "Sechs Tage: Thriller" von Michael Hübner

Vergeltung für Jugend-Fehler, oder doch nicht?
Benni91vor 6 Monaten

"Sechs Tage" von Michael Hübner, ist der 5. Teil um den Ermittler Christ Bertram. Dabei hatte ich im Vorhinein keinen anderen Teil dieser Reihe gelesen sondern bin direkt mit diesem Titel eingestiegen. Auch, wenn zwischendurch einige Anspielungen auf vorherige Bände gemacht werden, so kann man der Hauptstory in diesem Thriller meines Erachtens gut folgen. 


Als Monate nach dem Verschwinden einer Person, diese wieder genau in der Position auftaucht, in dem seine Partnerin ihn zuletzt gesehen hatte, versetzt dies Chris Bertram und sein Team in Erstaunen.... Der einzige Unterschied ist, die vermisste Person ist nicht mehr quicklebendig, sondern tot und übel verwest.... Mit einem Hinweis auf ein 2. Opfer machen sich Chris und sein Partner Roland Kroch auf Spurensuche. Dabei stoßen sie auf den Namen eines alten Schul- und Jugendfreundes von Chris, Ben Leclerc. Im Nachhinein überschlagen sich dann die Ereignisse und es macht den Anschein, dass jemand Chris und Bens dunkle Vergangenheit vergelten will.....  Der Täter hat Chris ein Ultimatum von sechs Tagen gestellt, doch, was wird nach Ablauf dieser Zeit passieren? 


"Sechs Tage" hat mich wirklich gepackt. Die Spannung ist quasi von Beginn an vorhanden und lässt bis zum Ende hin nicht nach! Die Story ist zudem rasant.... Ich war mir tatsächlich zwischendurch sicher, den Täter zu kennen (auch, da einiges darauf hindeutete), wurde dann aber eines Besseren belehrt und auch zwischendurch immer wieder mit intelligenten Twists und Turns positiv überrascht! Die Schilderungen der Todesumstände sind teilweise aber etwas makaber und vielleicht nicht für jeden was... 


Auch die vielen Charaktere haben mich überzeugt, wie die neue Partnerin von Chris. Seine Frau wurde vor einiger Zeit brutal ermordet. Aber auch Ben fand ich auf seine Art sympathisch und konnte mich gut mit den meisten Protagonisten identifizieren. 


Der Showdown und das Ende sind vielleicht sogar das I-Tüpfelchen und in meinen Augen richtig gut gemacht! Die volle Punktzahl von mir! 



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Cover des Buches Sechs Tage: Thriller (ISBN: 9783750432918)P

Rezension zu "Sechs Tage: Thriller" von Michael Hübner

fesselnd
PeLivor einem Jahr

Gerade läuft das Leben von Oberkommissar Chris Bertram nach den schlimmen Ereignissen , die er erleben musste, wieder in normalen Bahnen, da wird er auch schon mit dem nächsten irren Serienkiller konfrontiert.

Diesmal werden Chris Bertram und sein Kollege Roland Koch, genannt "Rokko" zu einem Tatort gerufen, der an Abscheulichkeit nicht mehr zu überbieten ist. Eine Frau findet ihren,seit Monaten vermissten Mann, im eigenen Haus tot auf. Genau an dem Ort und in der Position, in der sie ihn vor seinem Verschwinden, zuletzt sah. Und unschwer am Zustand der Leiche zu erkennen, wurde er nicht erst gestern getötet. Außerdem hat der Täter nicht nur einen Hinweis hinterlassen, dass es in den nächsten Tagen weitere Leichen geben wird, sondern er hinterlässt außerdem eine ganz speziell an Chris Bertram gerichtete Nachricht, die ihn an eine sehr schlimme Zeit erinnert, die weit in seiner Vergangenheit liegt und von der er dachte, dass sie ihn nie wieder einholen wird. Darüber sprechen kann er zunächst mit keinem, bis er dann im Laufe der weiteren Ermittlungen einen alten Freund wieder trifft, der ebenfalls zu dieser dunklen Phase in Bertrams Leben gehörte.

Der Mörder mordet, wie angekündigt weiter, die Inszenierungen werden immer abartiger und immer persönlicher, denn er scheint Dinge von Chris und seinem Freund zu wissen, die eigentlich keiner wissen sollte und die auch jetzt keiner erfahren darf. Diese Tatsache macht die Ermittlungen nicht gerade leichter. Also versucht Bertram zusammen mit seinem alten Freund einerseits ihr dunkelstes Geheimnis zu bewahren, aber andererseits muss der irre Killer gestoppt werden, was den Oberkommissar in eine ziemliche Zwickmühle bringt.

Und der Mörder genießt das , denn für ihn hat das blutige Spiel gerade erst richtig begonnen.

Da ich alle Bücher von Michael Hübner gelesen habe, sind Chris Bertram und auch Rokko schon wie alte Bekannte für mich. Und was habe ich schon gelitten mit den beiden und ganz besonders mit Chris Bertram, denn was er erleben musste, wünscht man ja seinem größten Feind nicht. Auch in "Sechs Tage" wurde es wieder sehr persönlich und Michael Hübner hat sich so einige Grausamkeiten für seinen Hauptprotagonisten ausgedacht. Und das, wie gewohnt, auch sehr detailliert und blutig beschrieben. Zu empfindlich sollte man nicht sein, wenn man die Bücher von Michael Hübner liest, denn er hält sich nicht zurück bei seinen Beschreibungen und lässt uns in wahre menschliche Abgründe blicken. Aber er beschreibt nicht nur Gräueltaten, sondern zum Glück schafft er auch einen Kontrast dazu, seine Hauptfiguren sind überwiegend sehr sympathisch und menschlich dargestellt. Und das ist es, was ich am liebsten mag, an seinen Büchern. Einerseits normale, sympathische Personen und andererseits mordende Bestien. Mir hat "Sechs Tage" super gefallen und ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Band.

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Cover des Buches Stigma (ISBN: 9783442474172)Tat0rt_Buecherregals avatar

Rezension zu "Stigma" von Michael Hübner

Spannende Thrillerkost von Beginn an bis zum Ende.
Tat0rt_Buecherregalvor 3 Jahren

“Wenn einer keine Angst hat, hat er keine Fantasie”

E. Kästner

Die Kindheit von Tom Kessler endete mit 13 Jahren, als er entführt und in einem Keller gefangen gehalten wurde. Dort musste er grausame Misshandlungen über sich ergehen lassen, bis der Wächter ihn in einem Erdloch wie Abfall entsorgte. Tom überlebte das Martyrium und wurde von seinem eigenen Vater gerettet. Er gründet Jahre später eine Familie, lebt mit ihnen zurückgezogen am Waldesrand. Um seine Vergangenheit zu verarbeiten, schreibt er Bücher, in denen der Wächter erneut auf die Jagd gehen lässt. Tom wird mehr und mehr in den Wahnsinn gezogen, seine Frau erkennt ihn kaum wieder. Was ist noch Realität, was ist Fiktion? Tom zieht sich zunehmend zurück, lebt in seiner eigenen Welt und verliert alles!


Die Handlung dieses Buches ist unglaublich. Die gesamte Geschichte ist ein rasantes Verwirrspiel. Es bleibt kaum Zeit zum Luft holen, denn schon auf der nächsten Seite, raubt es einem erneut den Atem. Michael Hübner weiß ganz genau, wie er seine Leser neugierig auf ein weiteres Kapitel macht.

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Gespräche aus der Community

Am 15. Mai erscheint mein zweiter Thriller "Sterbestunde". Nach den vielen begeisterten Zuschriften, die ich zu meinem ersten Buch "Stigma" erhalten habe, bin ich nun sehr gespannt, wie euch der Nachfolger gefällt. Mehr Informationen und eine Leseprobe findet Ihr auf meiner Webseite www.michaelhuebner.de
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Zusätzliche Informationen

Michael Hübner wurde am 06. Juli 1968 in Wiesbaden (Deutschland) geboren.

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