Michael Hübner Die Kunst zu morden: Thriller

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Inhaltsangabe zu „Die Kunst zu morden: Thriller“ von Michael Hübner

NUR FÜR KURZE ZEIT ZUM EINFÜHRUNGSPREIS! Was ist das Geheimnis menschlicher Kreativität? Und welch grausame Formen kann sie annehmen? Der Schriftsteller Mark Ritter erwacht eines Morgens mit blutverschmierter Kleidung im Kölner Rheinpark. Seine Erinnerung an die vorherige Nacht ist völlig ausgelöscht. Er weiß nur, dass er am Abend die Kunstausstellung seines besten Freundes besucht hat. Doch der ist seitdem spurlos verschwunden. Zu allem Überfluss wird ein bekannter Kunstkritiker ermordet aufgefunden, und alle Indizien deuten auf Mark als Täter. Um seine Unschuld zu beweisen, muss er herausfinden, was in dieser Nacht geschehen ist. Doch die Suche nach seiner Erinnerung wird zu einer albtraumhaften Odyssee, an deren Ende er auf einen Gegner trifft, der vor nichts zurückschreckt. Und um ihn zu bezwingen, muss Mark seine ganze Kreativität einsetzen. Nach seinem Bestseller »Todespakt« nun der neue Thriller von Michael Hübner, mit dem er den Leser erneut in die dunkelsten Abgründe menschlicher Seelen führt. Ausführliche Leseprobe auf www.michaelhuebner.de Weitere Bücher von Michael Hübner bei Amazon: "Todespakt" "Todesdrang" "Sterbestunde" "Stigma"

Sehr kurzweilig und unterhaltsam!

— Jare
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Spannend, aber ein paar Haken

    Die Kunst zu morden: Thriller

    Krimisofa_com

    03. April 2017 um 20:52

    Ich bin mir nicht sicher, ob ich dieses Buch rezensieren soll, denn Kritiker mag der Mörder in Die Kunst zu morden nicht, und der Mörder entstand im Kopf des Autors, insofern – ach, egal, no risk no fun.Wir begleiten Martin Ritter, der sich zu Beginn des Buches mit den Rezensionen seines aktuellen literarischen Werkes Blutrausch auseinandersetzt. Autoren wie er einer ist, sind von Rezensionen abhängig, im Idealfall enden diese mit einer Leseempfehlung des Kritikers – und im noch idealeren Idealfall erreicht dieser Kritiker eine Menge Leute. Mir kam beim Lesen dieser Passage ein Zitat aus Paul Cleaves Zerschnitten in den Sinn: „Schreibe über das, was du kennst, und denk dir den Rest aus“. Mit Sicherheit liest auch Hübner Rezensionen zu seinen Büchern und wie bei uns allen bleibt negative Kritik eher hängen als positive, weil wir darüber reflektieren; dennoch ist Hübner sehr an Kritik seiner Bücher interessiert, solange sie sachlich ist, wie er uns im Nachwort erklärt – und wenn er sich den Rest des Buches nicht ausgedacht hat, dann darf man berechtigte Zweifel am Autor anmelden. Denn der Rest besteht aus Blut, häusliche Gewalt und noch mehr Abscheulichkeiten.Schon recht am Anfang des Buches lernt Ritter Valerie Bechner kennen, die sich vor allem durch Tollpatschigkeit auszeichnet, die mir doch einige Grinser entlockt hat. Sie ist Kritikerin bei einer Zeitung und zukünftige Ex-Frau eines Polizisten, den Mark unbedingt treffen muss, um herauszufinden, wie der Stand der Ermittlungen ist. Denn er selbst schließt sich nach seiner Auseinandersetzung am vergangenen Abend mit dem Kunstkritiker Kettner als Mörder dessen nicht aus – vor allem, weil Kettners Blut auf Marks Hemd klebt  Der Besuch beim Polizisten hat  allerdings schwere Folgen für Mark und Valerie, weshalb die beiden nicht in ihre Wohnungen zurückkönnen. Dieses Untertauchen, das danach kommt und einen breiten Raum im Buch einnimmt, halte ich für völlig überflüssig. Klar, Ritter mag seine Motive haben, aber warum er nicht zur Polizei – und zwar in eine Polizeiwache und nicht zu irgendeinem Streifenpolizisten – geht, entzieht sich meiner Kenntnis und erweckt den Anschein, dass Hübner der Geschichte damit zur Länge verhelfen wollte.Apropos Länge: Das Buch ist zu keinem Zeitpunkt langweilig, ganz im Gegenteil, man kann es – wie schon Todesdrang – kaum aus der Hand legen. Hübner unterteilt die Geschichte in fünf Teile und auch die Zahl der Charaktere pendelt sich in ähnliche Regionen ein – zumindest jene, die relevant für die Geschichte sind, die allerdings, bis auf die tollpatschige Valerie, alle relativ bis ziemlich farblos sind. Neben einer Handvoll Tippfehlern vertut sich Hübner einmal auch bei den Namen und nennt Jenny – Marks verstorbene Frau – Valerie. Das ist zwar im ersten Moment verwirrend, aber im zweiten verschmerzbar.Der Showdown reiht sich in die Sorte „schon zig mal dagewesen“ ein und zeichnet sich durch einen ziemlich großen Zufall – nicht aus. Denn Mark findet hier etwas, das ihm in seiner Situation nur allzu gelegen kommt.Fazit: Michael Hübner hat bei Die Kunst zu morden ein Thema gewählt, das ihm am Herzen liegt – nämlich Kritik sachlich zu äußern anstatt sie in einem Einzeiler hinzurotzen. Das ist ihm im Großen und Ganzen gut gelungen, wenngleich ich den oben angesprochenen Part etwas unnötig fand. Ich hoffe, dass ich meine Kritik sachlich rübergebracht habe und spreche sicherheitshalber eine Leseempfehlung aus ;)

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  • Wer ist der Leichenkünstler?

    Die Kunst zu morden: Thriller

    Jare

    08. January 2015 um 17:26

    Nach dem Besuch einer Kunstausstellung seines Freundes Ralf erwacht der Schriftsteller Mark Ritter am nächsten Morgen mit blutverschmierter Kleidung im Kölner Stadtpark. An die Geschehnisse des Abends kann er sich nicht mehr erinnern. Doch damit nicht genug: Ralf ist spurlos verschwunden und ein bekannter Kunstförderer wurde brutal ermordet. Alle Indizien deuten auf Mark als Täter hin. Als er in Ralfs Wohnung nur knapp einem Anschlag entgeht, entschließt er sich dazu, selbst nach der Wahrheit zu suchen. Zumal es weitere Morde gibt. Darunter auch Personen, die seinen Thriller schlecht bewertet haben. Recht schnell hat die Öffentlichkeit einen Spitznamen für den Mörder - der Leichenkünstler. Unterstützung erhält Mark von der Kunstkritikerin Valerie und dem ehemaligen Professor seines Freundes. Sehr schnell müssen die drei jedoch einsehen, dass sie es mit einem Gegner zu tun haben, der ihnen immer einen Schritt voraus ist.  Etwas ketzerisch könnte man behaupten, dass Michael Hübner in seinem Thriller "Die Kunst zu morden" alles verwendet, was der Thrillerbaukasten hergibt: eine Hauptfigur, die ihre Unschuld beweisen muss, ein Polizist, der ein doppeltes Spiel spielt, eine weibliche Figur, die viel erleiden muss und ein Helfer, der erst in letzter Sekunde helfen kann - alle Zutaten sind mehr oder weniger bekannt. Auch die Figuren an sich erfinden das Genre nicht neu oder bleiben nachhaltig im Gedächtnis. Trotzdem kann man sich der Wirkung von "Die Kunst zu morden" nur schwer entziehen. Die Begründung ist relativ einfach: Michael Hübner versteht sein Handwerk. Gekonnt vermischt er alle Zutaten zu einer äußerst packenden Story, die für geübte Krimileser zwar nur wenig Überraschendes bietet, jedoch auf sehr angenehme Art unterhält.  Zum Ende erkennt man auch, dass Michael Hübner durch die Romane von Stephen King inspiriert wurde, da sein Finale eine augenzwinkernde Verneigung vor Stephen Kings "Misery" ist.  Fazit: "Die Kunst zu morden" ist sicher kein Meilenstein des Krimis, aber ein spannender und gut zu lesender Thriller. Nebenbei nimmt der Autor ein wenig den Büchermarkt ins Visier. Natürlich hofft jeder Kritiker seines Romans, dass es ihm nicht so geht, wie den Kritikern in diesem Buch. Aber auch ohne diese Befürchtung kann ich den Thriller vorbehaltlos empfehlen. 

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