Sterbestunde

von Michael Hübner 
3,8 Sterne bei67 Bewertungen
Sterbestunde
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Bellexrs avatar

Fazit: Spannender, wendungsreicher Thriller mit facettenreich beschriebenen Charakteren.

Uwes-Leselounges avatar

Solider und durchdachter Krimi mit einem interessanten Thema.

Alle 67 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Sterbestunde"

Ein Menschenleben bedeutet ihnen nichts.

Wegen eines Autounfalls, bei dem ein Pfleger getötet wurde, gerät ein Altenheim ins Visier der Koblenzer Polizei. Kommissar Sven Becker, der die Ermittlungen leitet, stößt auf ein weiteres brisantes Detail: Die Blutprobe einer verstorbenen Heimbewohnerin enthält rätselhafte, HIV-resistente Zellen. Noch bevor der Heimdirektor dafür zur Rechenschaft gezogen werden kann, ist er verschwunden. Und Becker bekommt es mit skrupellosen Gegnern zu tun, denen ein Menschenleben nicht das Geringste bedeutet …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442474189
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:Goldmann Verlag
Erscheinungsdatum:15.05.2012
Das aktuelle Hörbuch ist am 22.05.2012 bei Der Hörverlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3,8 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne11
  • 4 Sterne36
  • 3 Sterne15
  • 2 Sterne5
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    Bellexrs avatar
    Bellexrvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Fazit: Spannender, wendungsreicher Thriller mit facettenreich beschriebenen Charakteren.
    Ein Menschenleben zählt nicht

    Ein vermeintlicher Verkehrsunfall weckt die Aufmerksamkeit von Kommissar Dennis Bergmann, der daraufhin zusammen mit seinem Kollegen Sven Becker die Ermittlungen aufnimmt. Diese führen die Koblenzer Kommissare zu einem Altenheim, in dem der getötete Pfleger gearbeitet hatte. Das Verhalten des Heimleiters kommt Bergmann merkwürdig vor und bald schon kommen die Ermittler einem Skandal auf die Spur, den einflussreiche Personen um jeden Preis verheimlichen wollen.

     

    Michael Hübner steigt mit dem Mord an dem Pfleger Jens in seinem Thriller ein, der sogleich viele Fragen aufwirft. Am Unfallort selbst wird das Notizbuch des Pflegers gefunden, das voll mit rätselhaften Einträgen ist. Zusammen mit seinem Kollegen und Freund Sven Becker beginnt Dennis Bergmann sich im Umfeld des egozentrischen Pflegers umzuhören, was nicht unbemerkt bleibt. Schon bald erhalten die Kommissare eine rätselhafte Blutprobe anonym zugestellt, die angeblich von einem der Heimbewohner stammt, in dem Jens gearbeitet hatte. Als dann weitere Menschen sterben und der Heimleiter spurlos verschwindet, ist auch das bis dahin eher geringe Interesse von Sven Becker an dem Fall geweckt. Verbissen stürzt sich der Kommissar fortan in die Aufklärung der Todesfälle.

     

    Der Thriller entwickelt sich ziemlich wendungsreich und Michael Hübner gelingt es sehr gut, die Spannung kontinuierlich aufzubauen und seinen Thriller packend und nachvollziehbar zu erzählen.

     

    Neben den Ermittlungen, die sich stellenweise hochgefährlich für die Kommissare präsentieren, geht der Autor aber auch immer wieder auf das Privatleben seiner beiden Protagonisten ein. Gerade Sven Becker, der durch die Trennung von seiner Frau regelrecht aus der Bahn geworfen wurde und unter Schlafstörungen leidet, gerät  bei dem Fall an die Grenzen seiner Belastbarkeit.

     

    Fazit: Spannender, wendungsreicher Thriller mit facettenreich beschriebenen Charakteren.

    Kommentieren0
    12
    Teilen
    Crazybookworm1984s avatar
    Crazybookworm1984vor 5 Jahren
    Überraschend, warum habe ich so lange gewartet......?

    Klappentext:

    in Menschenleben bedeutet ihnen nichts...

    Wegen eines Autounfalls, bei dem ein Pfleger getötet wurde, gerät ein Altenheim ins Visier der Koblenzer Polizei. Kommissar Sven Becker, der die Ermittlungen leitet, stößt auf ein weiteres brisantes Detail: Die Blutprobe einer verstorbenen Heimbewohnerin enthält rätselhafte, HIV-resistente Zellen. Noch bevor der Heimdirektor dafür zur Rechenschaft gezogen werden kann, ist er verschwunden. Und Becker bekommt es mit skrupellosen Gegnern zu tun, denen ein Menschenleben nicht das Geringste bedeutet …

    Ich verstehe gar nicht, weshalb ich solange gewartet habe, bis ich dieses Buch gelesen habe. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Zwischendurch fand ich das Buch auch mal sehr ergreifend.

    Mein Fazit ich werde die anderen Bücher von Michael Hübner auch noch lesen, auch etwas für Cody Mc Faden Fans.

    Kommentieren0
    4
    Teilen
    smilee_lady1988s avatar
    smilee_lady1988vor 5 Jahren
    Interessant

    Das Buch hat mir soweit gefallen - nur leider konnte Michael Hübner nicht an sein Erstlingswerk Stigma anschliessen. Dennoch ein gelungener Thriller, den ich gerne wieder lesen werde

    Kommentieren0
    5
    Teilen
    Winterzaubers avatar
    Winterzaubervor 6 Jahren
    Rezension zu "Sterbestunde" von Michael Hübner

    Von diesem Krimi war ich eher enttäuscht, hatte Stigma von diesem Autor gelesen und war begeistert, dieses Buch hat aber nichts damit gemein.

    Die Story ist durchaus spannend und das Thema brisant, kommt aber eher wie ein typisch amerikanischer Thriller rüber. Kommissar Jens Becker säuft, legt sich mit jedem an und schlägt sich rambomäßig durch die Geschichte.

    In einem Altenheim passieren merkwürdige Dinge, erst wird ein Pfleger überfahren, dann stirbt eine Bewohnerin unter etwas merkwürdigen Umständen und der Arzt des Altenheims begeht Selbstmord und nimmt seine Frau mit in den Tod. Dann verschwindet auch noch der Leiter des Heims. Die Polizei läßt nichts unversucht, um den Fall zu klären.

    Kommentieren0
    6
    Teilen
    Thrillerladys avatar
    Thrillerladyvor 6 Jahren
    Rezension zu "Sterbestunde" von Michael Hübner

    Hab soeben Sterbestunde von Michael Hübner beendet und ich muss sagen, es hat mir super gefallen, auch wenn es zum Ende hin doch etwas schwächelte. Dafür war es von Anfang an super spannend, so dass ich es nicht weglegen konnte. Zur Abwechslung mal kein Thriller mit dem üblichen Täter, sondern schon alleine von der Thematik her etwas anspruchsvoller, da es in den medizinischen Bereich geht, was recht informativ ist. Einziger Minuspunkt ist für mich, dass es zum Ende hin spannungsmäßig nicht mehr ganz so geladen war, was ich mir doch gerade vom Finale so erwartet hatte, da ja der Anfang schon so super los ging.

    Fazit: Wäre das Ende noch spannungsgeladener gewesen, wäre es perfekt gewesen, trotzdem ist es ein absolutes Lesemuss für Thrillerfreunde. Also unbedingt lesen.
    Note: 2+

    Als Anmerkung möchte ich noch auf die Danksagung eingehen, da mir da etwas sehr Positives aufgefallen ist. Dort werden nämlich bekannte Seiten genannt, die Vielen hier von Facebook bekannt sein dürften, beispielsweise Kossis Welt, Lovely´s Leseleben oder auch Daves Buchwelt. Finde ich sehr gut, dass der Autor darauf eingegangen ist, zeigt es doch, dass die Autoren die Mühe und Arbeit, die so Mancher in sein Hobby Lesen steckt, sehr geschätzt wird. Denn wir alle sorgen mit unseren Rezensionen und Büchertipps dafür, dass ihre Bücher an den Mann/Frau gebracht werden und fleißig gekauft werden.

    Kommentieren0
    34
    Teilen
    Buecher-Wahn-Sinns avatar
    Buecher-Wahn-Sinnvor 6 Jahren
    Rezension zu "Sterbestunde" von Michael Hübner

    Ich musste mich erst etwas in dem Buch einfinden, die Dialoge wirkten zu Beginn auf mich etwas gestellt. Dies hat sich aber im Laufe der ersten Seiten gelegt.

    Ich habe den Klappentext nicht vollständig gelesen. Nachdem ich wusste, dass es um Morde (ob nun beabsichtigte oder unbeabsichtigte) in einem Altenheim geht, wollte ich das Buch lesen, da ich mir die "Kulisse" allein schon durch meinen Beruf sehr gut vorstellen konnte.

    Früh wird dem Leser deutlich, dass Kommissar Becker es mit skrupellosen Gegnern zu tun bekommen wird. Sven Becker kämpft allerdings noch mit den Erinnerungen eines alten Falls. Auch die Liebe zu seiner Frau scheint gebrochen, sie will die Scheidung. Und zu allem Übel, arbeitet sie in dem Pflegeheim, in dem merkwürdige Dinge geschehen.

    Die Thematik ist sehr gut gewählt. Wer kann uns schon sagen, ob so etwas nicht auch im realen Leben stattfindet, sei es nun in einem Seniorenheim oder im Krankenhaus?

    Schockierend war ebenfalls die Rücksichtslosigkeit und Korruption.

    Kommentare: 2
    7
    Teilen
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Sterbestunde" von Michael Hübner

    Zunächst deutet alles auf einen Verkehrsunfall mit Fahrerflucht hin, doch je näher sich mit dem Opfer und dem Tathergang beschäftigt wird, desto deutlich wird, dass es ganz und gar kein Zufall war. Kommissar Sven Becker wird mit dem Fall betraut und steigt gleich voll in die Ermittlungen ein, obwohl seine Verfassung nicht immer die beste ist. Wird er es schaffen, den Fall zu einem guten Abschluss zu bringen ohne von seiner Vergangenheit eingeholt zu werden? Diese Frage rückt weitaus mehr in den Vordergrund als die nach Täter und Motiv.

    Sven Becker scheint nicht auf der Höhe zu sein, weder psychisch, noch physisch. Dennoch wirkt er recht sympathisch. Hin und wieder kann er mit seiner doch meist negativen Art schon nerven, aber im Großen und Ganzen ist er ein Hauptcharakter, dessen Weg man gerne verfolgt.

    Von Anfang an lebt die Geschichte von Spannung, auch wenn es geschichtlich gesehen mal etwas ruhiger zugeht. Dennoch ist die angespannte Atmosphäre weiterhin spürbar und man merkt direkt, dass sich in der Zeit etwas anbahnt, was man zuvor nicht erwartet hätte. Überhaupt gibt es eine Menge Wendungen und zahlreiche Überraschungen, sowohl positiv wie auch negativ, die absolut unvorhersehbar waren.

    Der Schreibstil des Autors ist locker und flüssig, so dass man der Geschichte ohne große Schwierigkeiten folgen kann.
    Ein bißchen verwirrend erscheint bloß, dass viel auf einen vergangenen Fall hingewiesen wird, den es aber nicht in Buchform gibt. Es macht allerdings den Anschein, als wäre „Sterbestunde“ ein Nachfolgeband, weshalb man vielleicht ein wenig unsicher sein könnte, ob man etwas verpasst hat.

    Alles in allem ein gelungener Thriller, der den Leser fesselt und mitreißt. Absolut zu empfehlen!

    Kommentieren0
    6
    Teilen
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Sterbestunde" von Michael Hübner

    Inhalt:
    Ein junger Mann wird auf offener Straße überfahren. Kriminalkommissar Sven Becker und sein Kollege Dennis Bergmann von der Koblenzer Polizei ermitteln in diesem Fall, da es sich allen Spuren zufolge um Mord handelt. In dem Altenheim, in dem der Tote als Pfleger angestellt war, stoßen sie auf Ungereimtheiten und seltsame Dinge. Wusste der junge Mann vielleicht von etwas, das ihn nichts anging? Wurde er deshalb aus dem Weg geschafft?

    Meine Meinung:
    Ich habe bisher noch nichts von dem Autor Michael Hübner gelesen, doch Sterbestunde hat mich dazu veranlasst, dies nachzuholen. Das Buch war durchzogen mit Spannung und verwirrendem Spiel, das zu guter Letzt zu einem überraschenden Ende führte.

    Charaktere:
    Die zwei Ermittler Sven Becker und Dennis Bergmann waren mir sehr sympathisch. Dennis vielleicht noch ein bisschen mehr. Sven Becker spielt die Hauptrolle des Buches.

    Schreibstil:
    Das Buch ist leicht und flüssig zu lesen und in kurze Kapitel eingeteilt.

    Fazit:
    Man nehme eine große Portion Spannung, gute Charaktere und ein überraschendes und überzeugendes Ende und heraus kommt „Sterbestunde“. Ich kann dieses Buch mit gutem Gewissen jedem Thriller- und Krimi-Fan empfehlen.

    Kommentieren0
    7
    Teilen
    NiliBine70s avatar
    NiliBine70vor 6 Jahren
    Rezension zu "Sterbestunde" von Michael Hübner

    Inhalt:
    Ein junger Mann wird auf offener Straße überfahren, von dem Auto keine Spur und niemand will etwas gesehen haben. Wie sich herausstellt, war er Pfleger in einem nahe gelegenen Altenheim und auch dort nicht gerade gut angesehen. Niemand wusste etwas Positives über ihn, keiner kannte ihn wirklich.

    Diesen Fakten sehen sich der Kommissar Sven Becker und sein Partner und bester Freund Dennis Bergmann ausgesetzt und sie sollen nun herausfinden, was da genau passiert ist. Es scheint alles darauf hinzudeuten, dass Der Lebenswandel des Pflegers eine Rolle spielte, Mutmaßungen über einen Auftragsmord, weil er vielleicht im kriminellen Umfeld sich betätigt hat, werden laut. Doch Sven kann das nicht so recht glauben. Er und Dennis versuchen, in dem Altenheim, wo es nach Svens Bauch auch nicht alles mit rechten Dingen zugeht, eine Verbindung zu finden. Und dann stirbt eine alte Dame aus dem Heim und ihr Tod wirft noch mehr Fragen auf und weist in eine Richtung, die man gerne übersehen mag.

    Neben allen dramatischen Vorgängen im beruflichen hat Sven allerdings auch noch privat mit einer Trennung zu kämpfen, die ihn viel Kraft kostet und ihn fast verzweifeln lässt. Erst recht, nachdem er einen weiteren, sehr sehr schmerzhaften Verlust zu verkraften hat, der privates mit beruflichem vermischt. In dieser Situation tritt ein Mann an seine Seite, den er zunächst am liebsten verprügelt, der sich jedoch dann als rettender Anker für ihn erweist, als die Hintermänner der ganzen Vorgänge im und rund um das Altenheim ihn selbst ins Visier zu nehmen scheinen. Es geht buchstäblich um Leben und Tod für Sven.

    Meine Meinung:

    Nachdenklich machende Hochspannung
    Wenn man sich das Buch so anschaut, das Cover, dann erwartet man einen blutigen, brutalen Thriller. Doch damit wird man hier nur bedingt „bedient“. Viel mehr ist es ein intelligenter Kriminalfall, der uns auch in der Realität begegnen kann. Versuche an Menschen, die sich nicht wehren können, zum Profit einiger weniger. Skrupellos, rücksichtslos, mit brutalsten Methoden durchgesetzt, dass es nicht bekannt wird. Ja, es fließt auch Blut. Aber das ist im Vergleich zu anderen Thrillern eher gering und muss auch gar nicht fließen. Es gibt andere Szenen, die einen kurz inne halten lassen, die einem den Mund offen stehen lassen und das Herz schneller schlagen lassen. Das mag nicht jedem Thriller-Liebhaber reichen, aber mir schon. Vor allem, weil ich damit nicht gerechnet habe. Mich hat es eiskalt erwischt und ich habe wohl beim Lesen die Farbe gewechselt, zumindest hat mein Mann das gesagt.

    Die Figuren gefallen mir sehr gut, Sven Becker hat schon einiges in seinem Leben zu verpacken gehabt, gerade jetzt hat ihn seine Freundin verlassen, man kann es fühlen, wie er leidet. Und auch ein anderer Verlust, den, den man ganz hautnah miterlebt, den man nicht abwenden kann, wirft ihn zusätzlich aus der Bahn. Verständlich, dass er sich da betäuben mag, entfliehen mag, aus diesem Alptraum, der aber leider Gottes das wahre Leben ist (in seinem Fall).

    Und Koschny, der Reporter, den man erst als absolutes Hassobjekt empfindet, als Schmeißfliege. Urplötzlich verändert sich die Stimmung, seine Rolle. Aber so gut, so liebenswert, dass ich mir zum Ende hin nichts mehr gewünscht habe, als direkt einen neuen Fall lesen zu dürfen, in dem die beiden gemeinsame Sache machen. Jeder hat halt doch irgendwo eine zweite Chance verdient!

    Fazit:
    Ein Thriller, der mit weniger Blut auskommt, aber dafür unheimlich mit Atmosphäre glänzt, mit einer eindringlichen Sprache und mit einem Thema, dass jeden von uns betrifft und somit viel grauenerregender ist, als alles andere.

    Vielleicht denken wir alle jetzt ein wenig anders, wenn wir zum Schmerzmittel greifen…

    Kommentieren0
    15
    Teilen
    MacBaylies avatar
    MacBaylievor 6 Jahren
    Rezension zu "Sterbestunde" von Michael Hübner

    Kurzbeschreibung:
    Sven Becker, Kommissar bei der Koblenzer Polizei, wird von seinem Urlaub abberufen und soll sich mit seinem Kollegen Dennis um einen ungeklärten Autounfall kümmern. Bei der Recherche im Altenheim, wo das Unfallopfer als Pfleger gearbeitet hat, entdecken sie Ungereimtheiten, die sie zu weiteren Ermittlungen veranlassen. Bevor sie jedoch weiter nachhaken können verschwindet der Heimdirektor plötzlich samt Familie und ist nicht mehr auffindbar. Was geht in diesem Heim vor und was hatte der junge Pfleger mit der ganzen Sache zu tun und was bedeuten die verschlüsselten Aufzeichnungen in dessen Notitzbuch?

    Meine Meinung:
    ‚Sterbestunde‘ ist meine erste Begegnung mit Michael Hübners Thrillern aber wahrscheinlich nicht meine letzte.
    Zu Beginn möchte ich jedoch alle interessierten Leser darauf hinweisen, den originalen Klappentext besser nicht zu lesen oder aber eine Zeit verstreichen lassen, bis man sich nicht mehr dran erinnern kann. Meiner Ansicht nach raubt man sich ansonsten einen wirklichen Aha-Moment und die Chance selber miträtseln zu dürfen.
    Der Thriller ist wirklich spannend und sehr emotional geschrieben. Manchmal vielleicht ein bisschen zu emotional, was Sven Becker angeht. Vielleicht würde man ihm diese „Schwäche“ besser verzeihen können, wenn man genaueres über einen vergangenen Fall, der ihm arg zu schaffen gemacht hat, wüsste. Denn dort beginnt sein Leidensweg anscheinend. Zugegebenermaßen widerfahren ihm reichlich schwer zu verkraftende Schicksalsschläge, aber als Kommissar müsste man sich da, meiner Meinung nach, in manchen Dingen anders verhalten. Natürlich sind auch Kommissare nur Menschen, aber trotzdem. Nun gut, im weiteren Verlauf (ich verrate natürlich nichts) hat er ja dann auch ziemlich die Kurve gekriegt.
    Nichtsdestotrotz hat mir das Buch sehr gut gefallen. Der Schreibstil saugt einen gradezu an der Geschichte fest und das Ende ist ausgesprochen stimmig und beantwortet alle aufkommenden Fragen.
    Ob es ein Wiedersehen mit Sven und dem anhänglichen Zeitungsreporter Koschny geben wird oder überhaupt geben kann, müsst ihr selber erlesen.

    Fazit:
    Ein spannender, äußerst stimmiger Thriller, der den Leser auch nach der letzten Seite nicht wirklich loslässt, denn das, was hier beschrieben wird könnte und wird wahrscheinlich nicht nur Fiktion sein.

    Kommentieren0
    10
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks