Michael Hübner Sterbestunde

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Inhaltsangabe zu „Sterbestunde“ von Michael Hübner

Ein Menschenleben bedeutet ihnen nichts. Wegen eines Autounfalls, bei dem ein Pfleger getötet wurde, gerät ein Altenheim ins Visier der Koblenzer Polizei. Kommissar Sven Becker, der die Ermittlungen leitet, stößt auf ein weiteres brisantes Detail: Die Blutprobe einer verstorbenen Heimbewohnerin enthält rätselhafte, HIV-resistente Zellen. Noch bevor der Heimdirektor dafür zur Rechenschaft gezogen werden kann, ist er verschwunden. Und Becker bekommt es mit skrupellosen Gegnern zu tun, denen ein Menschenleben nicht das Geringste bedeutet …

Fazit: Spannender, wendungsreicher Thriller mit facettenreich beschriebenen Charakteren.

— Bellexr

Solider und durchdachter Krimi mit einem interessanten Thema.

— Uwes-Leselounge

Gute Grundidee, nicht völlig neu, aber ordentlich umgesetzt.

— Todesrose

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  • Leserunde zu "Das Bücherhaus" von Tom Burger

    Das Bücherhaus

    ChattysBuecherblog

    Keine Leserunde!!! SUB-Abbau und/oder Verlags-Challenge 2016 Ich habe mich entschlossen im Jahr 2016 eine ganz besondere Challenge durchzuführen. Da meine bevorzugten Genre regionale Krimis und historische Romane sind, finde ich beim Gmeiner Verlag immer etwas (sehr zum Leidwesen meines SUB) Um dem etwas entgegen zu wirken, werde ich ab 2016 meine eigene Challenge veranstalten. Wie soll das Ganze ablaufen? Ich beginne ab KW 1/2016 wöchentlich ein Buch zu lesen, dass zum jeweiligen, ausgelosten,  Thema passt. Wer möchte, darf sich mir gerne mit seinem eigenen bevorzugten Verlag oder seiner Buchauswahl des SUBs anschließen. Soll heißen, es ist nicht notwendig ausschließlich Bücher eines einziges Verlages zu lesen. Das Ganze hat auch keinen Wettkampfcharakter, sondern dient lediglich dem eigenen SUB-Abbau. Ich werde jede Woche mein gelesenes Buch, sofern Printausgaben und Verschenktauglich, auf meinem Blog verlosen. http://chattysbuecherblog.blogspot.de

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  • Ein Menschenleben zählt nicht

    Sterbestunde

    Bellexr

    24. September 2015 um 09:50

    Ein vermeintlicher Verkehrsunfall weckt die Aufmerksamkeit von Kommissar Dennis Bergmann, der daraufhin zusammen mit seinem Kollegen Sven Becker die Ermittlungen aufnimmt. Diese führen die Koblenzer Kommissare zu einem Altenheim, in dem der getötete Pfleger gearbeitet hatte. Das Verhalten des Heimleiters kommt Bergmann merkwürdig vor und bald schon kommen die Ermittler einem Skandal auf die Spur, den einflussreiche Personen um jeden Preis verheimlichen wollen.   Michael Hübner steigt mit dem Mord an dem Pfleger Jens in seinem Thriller ein, der sogleich viele Fragen aufwirft. Am Unfallort selbst wird das Notizbuch des Pflegers gefunden, das voll mit rätselhaften Einträgen ist. Zusammen mit seinem Kollegen und Freund Sven Becker beginnt Dennis Bergmann sich im Umfeld des egozentrischen Pflegers umzuhören, was nicht unbemerkt bleibt. Schon bald erhalten die Kommissare eine rätselhafte Blutprobe anonym zugestellt, die angeblich von einem der Heimbewohner stammt, in dem Jens gearbeitet hatte. Als dann weitere Menschen sterben und der Heimleiter spurlos verschwindet, ist auch das bis dahin eher geringe Interesse von Sven Becker an dem Fall geweckt. Verbissen stürzt sich der Kommissar fortan in die Aufklärung der Todesfälle.   Der Thriller entwickelt sich ziemlich wendungsreich und Michael Hübner gelingt es sehr gut, die Spannung kontinuierlich aufzubauen und seinen Thriller packend und nachvollziehbar zu erzählen.   Neben den Ermittlungen, die sich stellenweise hochgefährlich für die Kommissare präsentieren, geht der Autor aber auch immer wieder auf das Privatleben seiner beiden Protagonisten ein. Gerade Sven Becker, der durch die Trennung von seiner Frau regelrecht aus der Bahn geworfen wurde und unter Schlafstörungen leidet, gerät  bei dem Fall an die Grenzen seiner Belastbarkeit.   Fazit: Spannender, wendungsreicher Thriller mit facettenreich beschriebenen Charakteren.

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  • Überraschend, warum habe ich so lange gewartet......?

    Sterbestunde

    Crazybookworm1984

    12. October 2013 um 12:08

    Klappentext: in Menschenleben bedeutet ihnen nichts... Wegen eines Autounfalls, bei dem ein Pfleger getötet wurde, gerät ein Altenheim ins Visier der Koblenzer Polizei. Kommissar Sven Becker, der die Ermittlungen leitet, stößt auf ein weiteres brisantes Detail: Die Blutprobe einer verstorbenen Heimbewohnerin enthält rätselhafte, HIV-resistente Zellen. Noch bevor der Heimdirektor dafür zur Rechenschaft gezogen werden kann, ist er verschwunden. Und Becker bekommt es mit skrupellosen Gegnern zu tun, denen ein Menschenleben nicht das Geringste bedeutet … Ich verstehe gar nicht, weshalb ich solange gewartet habe, bis ich dieses Buch gelesen habe. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Zwischendurch fand ich das Buch auch mal sehr ergreifend. Mein Fazit ich werde die anderen Bücher von Michael Hübner auch noch lesen, auch etwas für Cody Mc Faden Fans.

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  • Interessant

    Sterbestunde

    smilee_lady1988

    07. October 2013 um 10:09

    Das Buch hat mir soweit gefallen - nur leider konnte Michael Hübner nicht an sein Erstlingswerk Stigma anschliessen. Dennoch ein gelungener Thriller, den ich gerne wieder lesen werde

  • Rezension zu "Sterbestunde" von Michael Hübner

    Sterbestunde

    Winterzauber

    18. January 2013 um 13:33

    Von diesem Krimi war ich eher enttäuscht, hatte Stigma von diesem Autor gelesen und war begeistert, dieses Buch hat aber nichts damit gemein. Die Story ist durchaus spannend und das Thema brisant, kommt aber eher wie ein typisch amerikanischer Thriller rüber. Kommissar Jens Becker säuft, legt sich mit jedem an und schlägt sich rambomäßig durch die Geschichte. In einem Altenheim passieren merkwürdige Dinge, erst wird ein Pfleger überfahren, dann stirbt eine Bewohnerin unter etwas merkwürdigen Umständen und der Arzt des Altenheims begeht Selbstmord und nimmt seine Frau mit in den Tod. Dann verschwindet auch noch der Leiter des Heims. Die Polizei läßt nichts unversucht, um den Fall zu klären.

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  • Rezension zu "Sterbestunde" von Michael Hübner

    Sterbestunde

    Thrillerlady

    28. October 2012 um 00:52

    Hab soeben Sterbestunde von Michael Hübner beendet und ich muss sagen, es hat mir super gefallen, auch wenn es zum Ende hin doch etwas schwächelte. Dafür war es von Anfang an super spannend, so dass ich es nicht weglegen konnte. Zur Abwechslung mal kein Thriller mit dem üblichen Täter, sondern schon alleine von der Thematik her etwas anspruchsvoller, da es in den medizinischen Bereich geht, was recht informativ ist. Einziger Minuspunkt ist für mich, dass es zum Ende hin spannungsmäßig nicht mehr ganz so geladen war, was ich mir doch gerade vom Finale so erwartet hatte, da ja der Anfang schon so super los ging. Fazit: Wäre das Ende noch spannungsgeladener gewesen, wäre es perfekt gewesen, trotzdem ist es ein absolutes Lesemuss für Thrillerfreunde. Also unbedingt lesen. Note: 2+ Als Anmerkung möchte ich noch auf die Danksagung eingehen, da mir da etwas sehr Positives aufgefallen ist. Dort werden nämlich bekannte Seiten genannt, die Vielen hier von Facebook bekannt sein dürften, beispielsweise Kossis Welt, Lovely´s Leseleben oder auch Daves Buchwelt. Finde ich sehr gut, dass der Autor darauf eingegangen ist, zeigt es doch, dass die Autoren die Mühe und Arbeit, die so Mancher in sein Hobby Lesen steckt, sehr geschätzt wird. Denn wir alle sorgen mit unseren Rezensionen und Büchertipps dafür, dass ihre Bücher an den Mann/Frau gebracht werden und fleißig gekauft werden.

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  • Rezension zu "Sterbestunde" von Michael Hübner

    Sterbestunde

    Buecher-Wahn-Sinn

    Ich musste mich erst etwas in dem Buch einfinden, die Dialoge wirkten zu Beginn auf mich etwas gestellt. Dies hat sich aber im Laufe der ersten Seiten gelegt. Ich habe den Klappentext nicht vollständig gelesen. Nachdem ich wusste, dass es um Morde (ob nun beabsichtigte oder unbeabsichtigte) in einem Altenheim geht, wollte ich das Buch lesen, da ich mir die "Kulisse" allein schon durch meinen Beruf sehr gut vorstellen konnte. Früh wird dem Leser deutlich, dass Kommissar Becker es mit skrupellosen Gegnern zu tun bekommen wird. Sven Becker kämpft allerdings noch mit den Erinnerungen eines alten Falls. Auch die Liebe zu seiner Frau scheint gebrochen, sie will die Scheidung. Und zu allem Übel, arbeitet sie in dem Pflegeheim, in dem merkwürdige Dinge geschehen. Die Thematik ist sehr gut gewählt. Wer kann uns schon sagen, ob so etwas nicht auch im realen Leben stattfindet, sei es nun in einem Seniorenheim oder im Krankenhaus? Schockierend war ebenfalls die Rücksichtslosigkeit und Korruption.

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    • 3

    Buecher-Wahn-Sinn

    27. August 2012 um 16:24
  • Rezension zu "Sterbestunde" von Michael Hübner

    Sterbestunde

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. August 2012 um 15:50

    Zunächst deutet alles auf einen Verkehrsunfall mit Fahrerflucht hin, doch je näher sich mit dem Opfer und dem Tathergang beschäftigt wird, desto deutlich wird, dass es ganz und gar kein Zufall war. Kommissar Sven Becker wird mit dem Fall betraut und steigt gleich voll in die Ermittlungen ein, obwohl seine Verfassung nicht immer die beste ist. Wird er es schaffen, den Fall zu einem guten Abschluss zu bringen ohne von seiner Vergangenheit eingeholt zu werden? Diese Frage rückt weitaus mehr in den Vordergrund als die nach Täter und Motiv. Sven Becker scheint nicht auf der Höhe zu sein, weder psychisch, noch physisch. Dennoch wirkt er recht sympathisch. Hin und wieder kann er mit seiner doch meist negativen Art schon nerven, aber im Großen und Ganzen ist er ein Hauptcharakter, dessen Weg man gerne verfolgt. Von Anfang an lebt die Geschichte von Spannung, auch wenn es geschichtlich gesehen mal etwas ruhiger zugeht. Dennoch ist die angespannte Atmosphäre weiterhin spürbar und man merkt direkt, dass sich in der Zeit etwas anbahnt, was man zuvor nicht erwartet hätte. Überhaupt gibt es eine Menge Wendungen und zahlreiche Überraschungen, sowohl positiv wie auch negativ, die absolut unvorhersehbar waren. Der Schreibstil des Autors ist locker und flüssig, so dass man der Geschichte ohne große Schwierigkeiten folgen kann. Ein bißchen verwirrend erscheint bloß, dass viel auf einen vergangenen Fall hingewiesen wird, den es aber nicht in Buchform gibt. Es macht allerdings den Anschein, als wäre „Sterbestunde“ ein Nachfolgeband, weshalb man vielleicht ein wenig unsicher sein könnte, ob man etwas verpasst hat. Alles in allem ein gelungener Thriller, der den Leser fesselt und mitreißt. Absolut zu empfehlen!

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  • Rezension zu "Sterbestunde" von Michael Hübner

    Sterbestunde

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. August 2012 um 10:51

    Inhalt: Ein junger Mann wird auf offener Straße überfahren. Kriminalkommissar Sven Becker und sein Kollege Dennis Bergmann von der Koblenzer Polizei ermitteln in diesem Fall, da es sich allen Spuren zufolge um Mord handelt. In dem Altenheim, in dem der Tote als Pfleger angestellt war, stoßen sie auf Ungereimtheiten und seltsame Dinge. Wusste der junge Mann vielleicht von etwas, das ihn nichts anging? Wurde er deshalb aus dem Weg geschafft? Meine Meinung: Ich habe bisher noch nichts von dem Autor Michael Hübner gelesen, doch Sterbestunde hat mich dazu veranlasst, dies nachzuholen. Das Buch war durchzogen mit Spannung und verwirrendem Spiel, das zu guter Letzt zu einem überraschenden Ende führte. Charaktere: Die zwei Ermittler Sven Becker und Dennis Bergmann waren mir sehr sympathisch. Dennis vielleicht noch ein bisschen mehr. Sven Becker spielt die Hauptrolle des Buches. Schreibstil: Das Buch ist leicht und flüssig zu lesen und in kurze Kapitel eingeteilt. Fazit: Man nehme eine große Portion Spannung, gute Charaktere und ein überraschendes und überzeugendes Ende und heraus kommt „Sterbestunde“. Ich kann dieses Buch mit gutem Gewissen jedem Thriller- und Krimi-Fan empfehlen.

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  • Rezension zu "Sterbestunde" von Michael Hübner

    Sterbestunde

    NiliBine70

    28. July 2012 um 19:34

    Inhalt: Ein junger Mann wird auf offener Straße überfahren, von dem Auto keine Spur und niemand will etwas gesehen haben. Wie sich herausstellt, war er Pfleger in einem nahe gelegenen Altenheim und auch dort nicht gerade gut angesehen. Niemand wusste etwas Positives über ihn, keiner kannte ihn wirklich. Diesen Fakten sehen sich der Kommissar Sven Becker und sein Partner und bester Freund Dennis Bergmann ausgesetzt und sie sollen nun herausfinden, was da genau passiert ist. Es scheint alles darauf hinzudeuten, dass Der Lebenswandel des Pflegers eine Rolle spielte, Mutmaßungen über einen Auftragsmord, weil er vielleicht im kriminellen Umfeld sich betätigt hat, werden laut. Doch Sven kann das nicht so recht glauben. Er und Dennis versuchen, in dem Altenheim, wo es nach Svens Bauch auch nicht alles mit rechten Dingen zugeht, eine Verbindung zu finden. Und dann stirbt eine alte Dame aus dem Heim und ihr Tod wirft noch mehr Fragen auf und weist in eine Richtung, die man gerne übersehen mag. Neben allen dramatischen Vorgängen im beruflichen hat Sven allerdings auch noch privat mit einer Trennung zu kämpfen, die ihn viel Kraft kostet und ihn fast verzweifeln lässt. Erst recht, nachdem er einen weiteren, sehr sehr schmerzhaften Verlust zu verkraften hat, der privates mit beruflichem vermischt. In dieser Situation tritt ein Mann an seine Seite, den er zunächst am liebsten verprügelt, der sich jedoch dann als rettender Anker für ihn erweist, als die Hintermänner der ganzen Vorgänge im und rund um das Altenheim ihn selbst ins Visier zu nehmen scheinen. Es geht buchstäblich um Leben und Tod für Sven. Meine Meinung: Nachdenklich machende Hochspannung Wenn man sich das Buch so anschaut, das Cover, dann erwartet man einen blutigen, brutalen Thriller. Doch damit wird man hier nur bedingt „bedient“. Viel mehr ist es ein intelligenter Kriminalfall, der uns auch in der Realität begegnen kann. Versuche an Menschen, die sich nicht wehren können, zum Profit einiger weniger. Skrupellos, rücksichtslos, mit brutalsten Methoden durchgesetzt, dass es nicht bekannt wird. Ja, es fließt auch Blut. Aber das ist im Vergleich zu anderen Thrillern eher gering und muss auch gar nicht fließen. Es gibt andere Szenen, die einen kurz inne halten lassen, die einem den Mund offen stehen lassen und das Herz schneller schlagen lassen. Das mag nicht jedem Thriller-Liebhaber reichen, aber mir schon. Vor allem, weil ich damit nicht gerechnet habe. Mich hat es eiskalt erwischt und ich habe wohl beim Lesen die Farbe gewechselt, zumindest hat mein Mann das gesagt. Die Figuren gefallen mir sehr gut, Sven Becker hat schon einiges in seinem Leben zu verpacken gehabt, gerade jetzt hat ihn seine Freundin verlassen, man kann es fühlen, wie er leidet. Und auch ein anderer Verlust, den, den man ganz hautnah miterlebt, den man nicht abwenden kann, wirft ihn zusätzlich aus der Bahn. Verständlich, dass er sich da betäuben mag, entfliehen mag, aus diesem Alptraum, der aber leider Gottes das wahre Leben ist (in seinem Fall). Und Koschny, der Reporter, den man erst als absolutes Hassobjekt empfindet, als Schmeißfliege. Urplötzlich verändert sich die Stimmung, seine Rolle. Aber so gut, so liebenswert, dass ich mir zum Ende hin nichts mehr gewünscht habe, als direkt einen neuen Fall lesen zu dürfen, in dem die beiden gemeinsame Sache machen. Jeder hat halt doch irgendwo eine zweite Chance verdient! Fazit: Ein Thriller, der mit weniger Blut auskommt, aber dafür unheimlich mit Atmosphäre glänzt, mit einer eindringlichen Sprache und mit einem Thema, dass jeden von uns betrifft und somit viel grauenerregender ist, als alles andere. Vielleicht denken wir alle jetzt ein wenig anders, wenn wir zum Schmerzmittel greifen…

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  • Rezension zu "Sterbestunde" von Michael Hübner

    Sterbestunde

    MacBaylie

    28. July 2012 um 18:28

    Kurzbeschreibung: Sven Becker, Kommissar bei der Koblenzer Polizei, wird von seinem Urlaub abberufen und soll sich mit seinem Kollegen Dennis um einen ungeklärten Autounfall kümmern. Bei der Recherche im Altenheim, wo das Unfallopfer als Pfleger gearbeitet hat, entdecken sie Ungereimtheiten, die sie zu weiteren Ermittlungen veranlassen. Bevor sie jedoch weiter nachhaken können verschwindet der Heimdirektor plötzlich samt Familie und ist nicht mehr auffindbar. Was geht in diesem Heim vor und was hatte der junge Pfleger mit der ganzen Sache zu tun und was bedeuten die verschlüsselten Aufzeichnungen in dessen Notitzbuch? Meine Meinung: ‚Sterbestunde‘ ist meine erste Begegnung mit Michael Hübners Thrillern aber wahrscheinlich nicht meine letzte. Zu Beginn möchte ich jedoch alle interessierten Leser darauf hinweisen, den originalen Klappentext besser nicht zu lesen oder aber eine Zeit verstreichen lassen, bis man sich nicht mehr dran erinnern kann. Meiner Ansicht nach raubt man sich ansonsten einen wirklichen Aha-Moment und die Chance selber miträtseln zu dürfen. Der Thriller ist wirklich spannend und sehr emotional geschrieben. Manchmal vielleicht ein bisschen zu emotional, was Sven Becker angeht. Vielleicht würde man ihm diese „Schwäche“ besser verzeihen können, wenn man genaueres über einen vergangenen Fall, der ihm arg zu schaffen gemacht hat, wüsste. Denn dort beginnt sein Leidensweg anscheinend. Zugegebenermaßen widerfahren ihm reichlich schwer zu verkraftende Schicksalsschläge, aber als Kommissar müsste man sich da, meiner Meinung nach, in manchen Dingen anders verhalten. Natürlich sind auch Kommissare nur Menschen, aber trotzdem. Nun gut, im weiteren Verlauf (ich verrate natürlich nichts) hat er ja dann auch ziemlich die Kurve gekriegt. Nichtsdestotrotz hat mir das Buch sehr gut gefallen. Der Schreibstil saugt einen gradezu an der Geschichte fest und das Ende ist ausgesprochen stimmig und beantwortet alle aufkommenden Fragen. Ob es ein Wiedersehen mit Sven und dem anhänglichen Zeitungsreporter Koschny geben wird oder überhaupt geben kann, müsst ihr selber erlesen. Fazit: Ein spannender, äußerst stimmiger Thriller, der den Leser auch nach der letzten Seite nicht wirklich loslässt, denn das, was hier beschrieben wird könnte und wird wahrscheinlich nicht nur Fiktion sein.

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  • Rezension zu "Sterbestunde" von Michael Hübner

    Sterbestunde

    zehn123

    22. July 2012 um 12:16

    Sven Becker und sein Kollege Dennis Bergmann bearbeiten als Kommissare den Fall des jungen Pflegers Erik Jensen. Dieser wurde von einem Auto angefahren und dabei tödlich verletzt. Schnell haben die beiden Kommissare das Gefühl das dieser Fall ein viel größerer zu sein scheint, als anfänglich angenommen. Warum verhält sich der Leiter des Altenheims, in dem Jensen tätig war, so seltsam? Die Geschichte hat sich sehr flüssig lesen lassen. Es gab gleichzeitig Spannung und ab und zu auch einen Grund zum schmunzeln. Vor allem die nicht gerade einfache Situation zwischen Sven Becker und dem Journalisten Koschny hat für ein paar witzige Szenen gesorgt. Der Autor hat es geschafft alles gut aufzuklären. Das ist für mich immer wichtig. Ich möchte am Ende den Fall auch verstanden haben. Schlimm finde ich, dass diese Geschichte, obwohl Fiktion, auch in der Wirklichkeit sehr wahrscheinlich denkbar ist. Schade, dass Profit und Machtgedanken so oft die Menschlichkeit verdrängen.

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  • Rezension zu "Sterbestunde" von Michael Hübner

    Sterbestunde

    Natalie77

    17. July 2012 um 11:52

    Inhalt: Sven Becker ermittelt zusammen mit seinem Kollegen Dennis Bergmann in einem Fall von Unfallflucht. Alles sieht danach aus als ob es kein Unfall war sondern Mord. Die Spuren deuten darauf hin. Auf der Suche nach Demjenigen der Grund hätte Jensen zu töten. Stoßen sie auch auf Ungereimtheiten in einem Altersheim. Ist Jensen da etwas größerem auf der Spur gewesen und musste das mit seinem Leben bezahlen??? Meine Meinung: Sterbestunde ist der zweite Thriller von Michael Hübner und nachdem ich Stigma so genial fand MUSSTE ich ihn lesen. Anfangs kam ich erst schleppend rein und fand es auch noch nicht so der Reißer aber dann so nach 80 Seiten zog Sterbestunde auch mich in den Bann und ich wollte immer mehr. Der Plot ist recht einfach erklärt. Es geht um die Machenschaften großer Firmen in dem Fall einer großer Firma und diese Firma geht auch über Leichen. Davon gibt es in dem Thriller einige. Mal ganz einfach erschossen, manchmal aber auch so genau beschrieben das einem die Vorstellung schon ekelt. Da ich es in einer Leserunde gelesen habe weiß ich das es nicht nur mir so ging. Nicht immer waren für mich alle Schritte nachvollziehbar. Warum hat der Autor nun das mit rein gebracht oder jenes, aber am Ende wurde alles aufgeklärt und ich gehe als zufriedener Leser aus dieser Geschichte. Es gab eine Sache die für mich doch etwas überflüssig war und somit ein klitzekleiner Störfaktor. Allerdings kann ich das hier nicht schreiben da es doch zu viel vorweg nehmen würde, aber ihr dürft mir gerne Schreiben wenn ihr es wissen wollte, dann verrate ich es Euch. Die Frage nach dem Buch mit dem Thema ist wirklich kann man zum Wohle von Millionen Menschen wenige andere töten oder sagen wir einem lebensbedrohlichen Risiko aussetzen? Heiligt der Zweck die Mittel? Ich sage da ganz klar: Nein, aber ich war ja auch noch nie in so einer Situation. Eins möchte ich noch los werden. Ich habe mich sehr über die Danksagung gefreut in der die Blogger genannt wurden. Nachdem wir uns ja doch teilweise sehr mit Kritik auseinander setzen müssen und mussten finde ich es immer wieder schön das Autoren unser "Tun" zu würdigen wissen

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  • Rezension zu "Sterbestunde" von Michael Hübner

    Sterbestunde

    Nabura

    04. July 2012 um 08:08

    Inhalt Ein tödlicher Unfall in Koblenz lässt einen geplanten Mord vermuten. Kommissar Sven Becker nimmt daher die Ermittlungen auf, die ihn zur Arbeitsstelle des Opfers führen, einem Pflegeheim. Dort hat man offenbar etwas zu verbergen – doch Svens Nachforschungen verärgern Gegner, die ganz und gar skrupellos sind. Dann stirbt eine weitere Person unter verdächtigen Umständen… Cover Das Cover wirkt durch die ausgestanzten Buchstaben des Titels, welche im Licht rot leuchten, sehr blutig. Dies verspricht einen hochspannenden Thriller, und meine Erwartung wurde nicht enttäuscht! Aufbau & Schreibstil Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend und ein echter Pageturner. Durch den Unfall zu Beginn, welcher die grausigen Details recht genau schildert, weiß der Leser früh um die Skrupellosigkeit der Gegner. Auch durch Sätze wie „Es hatte angefangen. Und jetzt war es nicht mehr aufzuhalten.“ [S. 49] wird die Erwartung des Lesers hochgehalten die Gefährlichkeit der Situation dargestellt. Ebenfalls früh werden Andeutungen zur Frage gemacht, wer in den dunklen Machenschaften die Fäden zieht – so kann der Leser nach Herzenslust spekulieren. Nur schrittweise werden die Hinweise konkreter und offenbaren das ganze Bild. Regelmäßige Spannungshöhepunkte bringen die Handlung in eine neue Richtung, mit der nicht zu rechnen war, und enden schließlich in einem spektakulären Showdown. Charaktere Sven Becker steht bei den Ermittlungen im Mittelpunkt, indem er früh Verbindungen entdeckt und Nachforschungen anstellt. Seine mentale Verfassung wird dabei allerdings hart auf die Probe gestellt: Seine Frau möchte die Scheidung, Erinnerungen an einen alten Fall werden wach und der Fortgang der aktuellen Ereignisse zeigt allen Beteiligten, wie gefährlich die Gegner sind. Gut gefallen hat mir Svens Beziehung zu seinem Kollegen Dennis. Dieser steht ihm nicht nur bei den Ermittlungen zur Seite, sondern führt mit ihm das eine oder andere Gespräch unter Männern, bei dem man durchaus schmunzeln muss. Die beiden ergänzen sich gut und bilden ein sympathisches Ermittlerteam. Svens Nemesis ist der Journalist Koschny, der die Ermittlungen auf Schritt und Tritt verfolgt und Sven mit unangenehmen Fragen verfolgt. Diese Beziehung durchlebt wohl den größten Wandel und stellt die Geduld beider Männer auf die Probe. Durch häufige Perspektivenwechsel kann man sich gut in die verschiedenen Personen hineinversetzten und ihre Gefühle sowie die Motivation für ihr Handeln nachvollziehen. Die einzelnen Charaktere werden so noch greifbarer. Fazit Das Buch war durchweg spannend und konnte meine Erwartungen an einen guten Thriller voll erfüllen. Stellenweise wurden blutige Details geschildet, dies hielt sich jedoch entgegen meiner Erwartungen in Grenzen, was meinem persönlichen Thrillergeschmack entgegenkam. Gerne empfehle ich das Buch daher an alle weiter, die auf der Suche nach einem spannenden Thriller sind!

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  • Rezension zu "Sterbestunde" von Michael Hübner

    Sterbestunde

    Buechersuechtig

    17. June 2012 um 12:24

    DIE GESCHICHTE... An seinem freien Tag wird Kommissar Sven Becker zu einem Tatort gerufen. Das Opfer ist der 19-jährige Erik Jensen, der durch ein fahrendes Auto vorsätzlich getötet wurde. Das Notizbuch, das bei dem Toten gefunden wird, enthält kryptische Aufzeichnungen, die die Polizei vor ein Rätsel stellt. Die Ermittlungen führen Sven Becker und seinen Partner Dennis Bergmann an den Arbeitsplatz des Mordopfers - in das Senioren- und Pflegeheim Waldesruh, wo augenscheinlich dubiose Dinge vor sich gehen... Als die Polizisten den Leiter dieses Instituts nochmal befragen wollen, ist Peter Hofer plötzlich spurlos verschwunden. Becker und Bergmann sowie der ehrgeizige Reporter Walter Koschny stechen mit ihren Nachforschungen in ein Wespennest und locken damit skrupellose Gegner an, für die ein Menschenleben nichts zählt... MEINE MEINUNG: Nachdem ich schon von Michael Hübners Debüt "Stigma" total begeistert war, musste ich natürlich auch das 2. Werk "Sterbestunde" lesen. Toll finde ich auch, dass der deutsche Autor in sich abgeschlossene Bücher schreibt, denn Einzelbücher findet man inzwischen viel zu selten... Der Prolog führt uns 2 Jahre zurück und erzählt, wie Sven Becker die erhängte Leiche eines verdächtigen Kindermörders gefunden und die Ermittlungen in den Sand gesetzt hat, wobei ihn diese Tatsache auch noch Jahre später verfolgt. Die eigentliche Geschichte startet am Donnerstag, 26. Juli und endet ein paar Tage später. Der Handlungsschauplatz wurde nach Koblenz verlegt. Diesmal steht der 35-jährige Sven Becker im Mittelpunkt, der als Kommissar bei der Kripo Koblenz arbeitet. Der eigenbrötlerische Polizist handelt oft intuitiv und bringt sich dadurch gern in Schwierigkeiten. Da er, wie die meisten Polizisten, für seinen Beruf lebt, steht es mit seiner Ehe nicht zum Besten, denn seine Frau Sandra ist bereits aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen und auch von Scheidung ist schon die Rede. Wie gut, dass es Dennis Bergmann gibt, der nicht nur Svens Partner, sondern auch sein bester Freund ist. Der 33-jährige unterstützt seinen Kollegen bei den Ermittlungen und liebt sein Singledasein, das sich mit vielen Dates und wechselnden Frauenbekanntschaften abwechslungsreich gestaltet. Zum Leidwesen von Kommissar Becker mischt sich der ehrgeizige Journalist Walter Koschny gern in laufende Ermittlungen ein, denn die beiden unterschiedlichen Männer können sich nicht ausstehen... Mit diesem ungleichen Ermittlerduo und dem nervigen Journalisten hat Michael Hübner interessante, facettenreiche Protagonisten erschaffen, die authentisch agieren und mit allerlei Macken, Ecken & Kanten aufwarten. Durch die privaten Probleme von Sven Becker wirkt der Polizist sehr menschlich. Auch die ansprechend gestalteten Nebenfiguren überzeugen und fügen sich gut in die Handlung ein. Als interessantes Setting wurde ein Altenheim gewählt, wobei dort einige rätselhafte Vorkommnisse aufzudecken sind, was Kommissar Becker auf den Plan ruft. Wer diesen Thriller noch lesen möchte, sollte sich die Kurzbeschreibung (im Buch bzw. im Internet) besser nicht durchlesen, da sie meiner Meinung zu viel verrät! Größtenteils werden die rasanten Begebenheiten in der 3. Person aus der Sicht von Sven und Dennis erzählt, zwischendurch berichten unzählige Nebenfiguren aus ihrem Blickwinkel über die Ereignisse, was mich teilweise leicht verwirrt hat. Ebenso zahlreich wie die Erzählperspektiven sind auch die Handlungsstränge, die sich mit zunehmender Seitenanzahl wie Puzzleteile zusammensetzen und am Ende ein schlüssiges Bild ergeben. Der Plot wirkt glaubhaft und gut recherchiert, wobei die Handlung für meinen Geschmack für einen Thriller zu unblutig ist. Hat mich "Stigma" wegen der originellen Grundidee samt genialer Umsetzung und wegen der durchgehenden Hochspannung umgehauen, so beinhaltet "Sterbestunde" eine bereits dagewesene Idee, die ganz ordentlich in die Tat umgesetzt wurde. Auch wenn dieser Thriller kleine Längen und viele ausgeschmückte Beschreibungen (die wie Lückenfüller anmuten) birgt, so unterhält die spannende Story mit überraschenden Wendungen und falschen Fährten. Natürlich fragt man sich auch, wer die mysteriösen Gegenspieler und warum der junge Pfleger sterben musste, allerdings ist die Handlung ab der Hälfte mit so vielen rasanten Geschehnissen durchzogen, dass ich manche Passagen 2 Mal lesen musste, um alles mitzubekommen. Dennoch lassen sich die knapp 450 Seiten dank Michael Hübners ungemein fesselndem Schreibstil und der flüssigen Sprache wunderbar schnell lesen. FAZIT: Wer gern Thriller mit sympathischen Ermittlern, einer interessanten Geschichte mit relativ wenig Blut & viel Spannung sowie einer packenden Schreibweise liest, wird "Sterbestunde" lieben. Obwohl mir "Stigma" noch besser gefallen hat, unterhält dieser Thriller trotz kleiner Schwächen seine Leser bestmöglich, weshalb ich eindrucksvolle 4 STERNE vergebe.

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