Michael Hübner Todesdrang

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Inhaltsangabe zu „Todesdrang“ von Michael Hübner

Ein skrupelloser Psychopath sucht seine Opfer im Internet und macht ihnen das Leben zur Hölle …

Ein blutiger Amoklauf erschüttert Koblenz: In blinder Wut richtet der Eigentümer einer Softwarefirma seine Angestellten mit mehreren Schüssen hin. Sein Motiv bleibt rätselhaft. Einige Tage später loggt sich Dirk Bukowski, erfolgreicher Filialleiter einer Bank und glücklicher Familienvater, in ein soziales Netzwerk ein, als in einem Fenster plötzlich die Worte „Wünsch dir was!“ aufblinken. Dirk glaubt an einen harmlosen Werbegag und tippt nichts ahnend „Ich habe bereits alles!“ in die darunterliegende Eingabezeile. Und schon bald darauf beginnt der schlimmste Albtraum seines Lebens …

Eins sehr blutrünstiger Thriller. Spannung von der ersten bist zur letzten Seite. Für Fans von blutrünstigen Thriller Genre.

— Lesebegeisterte

„Todesdrang“ ist ein verdammt unterhaltsamer Thriller, der sich irgendwann zu einem regelrechten Pageturner entwickelt

— Crimehands-com

Fazit: Vorsicht beim Klicken im Internet … es könnte ein perfider Stalker dahinterstecken – spannend und wendungsreicher Thriller.

— Bellexr

Leicht lesbar und teilweise auch spannend, jedoch nicht wirklich überzeugend.

— MrsLinton

Seit langem mal wieder ein super spannender Thriller, den ich kaum aus der Hand legen konnte. Ganz nach meinem Geschmack.

— scarlettomanu

Beginnt genial spannend, wird aber bereits im 2. Drittel für meinen Geschmack viel zu abstrus...

— daneegold

Das war ein Thriller, genau nach meinem Geschmack. Fesselnd bis zur letzten Seite.

— brigitte_kammerer

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  • ...hefig...

    Todesdrang

    Lesebegeisterte

    12. January 2018 um 12:53

    Alles beginnt mit einem blutigen Amoklauf. Der Beginn eines sehr grausamen Spiels. Dirks Leben ist perfekt. Er hat einfach alles um rundum glücklich zu sein. Dies ändert sich schlagartig, als er ins Visier eines kranken Psychopathen gerät… Eins sehr blutrünstiger Thriller. Erstaunlich, was es für Möglichkeiten für Hacker gibt, indem man nun ein paar Informationen über sich im Internet preisgibt. Aber Gott sei Dank ist diese Geschichte frei erfunden. Regt aber trotzdem zum Nachdenken an.....

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  • ...puh, ganz schön heftig...

    Todesdrang

    Lesebegeisterte

    01. July 2017 um 15:58

    Ein sehr spannender und sehr blutrünstiger Thriller! Auch an einem Abend ausgelsen! Erstaunlich, was mit ein paar Angaben im Internet so alles gemacht werden kann!!! Gott sei Dank ist diese Geschichte erfunden!!!

  • Aktuell und fesselnd

    Todesdrang

    Crimehands-com

    02. August 2016 um 14:48

    Menschen, die in den 1990ern geboren wurden, kennen ein Leben ohne Internet nicht, sie saugen das Wissen darüber quasi mit der Muttermilch auf, kennen sich zumeist besser damit aus, als die Generation vor ihr. Sie wissen über Facebook Bescheid und übers Hacken. Dass das Internet zu einem großen Teil immer noch ein rechtsfreier Raum ist, betrachten Leute mit krimineller Energie als Sahnehäubchen auf dem Kaffee ihres Lebens. Im Prinzip sagt das Eingangszitat „Das Übel kommt nicht von der Technik, sondern von denen, die sie mißbrauchen“, das der Geschichte vorangestellt ist, alles darüber aus, was danach kommt – ein gnadenloser und brutaler Thriller, bei dem das Opfer im Vordergrund steht.Dirk Bukowski ist 37 und mit Anke verheiratet, er hat einen fünfjährigen Sohn und ist stellvertretender Chef einer Bank – eigentlich führt Dirk ein ziemlich gutes und sorgenfreies Leben. Bis das passiert, was in der Einleitung dieses Beitrages steht. Bis er zum Opfer eines Wahnsinnigen wird, ab da geht es mit seinem Leben rasant bergab. „Todesdrang“ ist eines der wenigen Bücher, bei dem der Titel das hält, was er verspricht: einen Menschen mit dem schieren Drang zu töten. Der Antagonist ist ziemlich jung und hat die klassische Schule eines Serienmörders durchschritten – nach und nach lernt man auch ihn und seine Beweggründe kennen.Wen man hingegen gar nicht kennenlernt ist Dirks Ehefrau. Sie heißt Anke, aber weder weiß man, wie alt sie ist, noch ob, und wenn, was sie arbeitet. Sie fängt innerhalb kürzester Zeit an, Dirk zu misstrauen, was von ihrer Warte vielleicht nachvollziehbar ist, für Außenstehende wie dem Leser allerdings nicht wirklich. Immerhin kennen sich die zwei schon zirka acht Jahre, da sollte man einander doch sehr gut kennen und einschätzen können. Darüber hinaus dürfte Dirk etwas mehr als „alles“ haben – nämlich ein paar Probleme mit Anke in den letzten Monaten, das wird zumindest kurz erwähnt. Möglicherweise rührt daher das schnelle Misstrauen Ankes. Der Sohn Kevin bleibt in der Geschichte weitestgehend farblos und tritt nur sporadisch in Erscheinung.Was das negative in diesem Buch angeht, ist mir eine kleine Ungereimtheit aufgefallen, die allerdings in einem gesonderten SPOILER-Beitrag behandelt wird, da sie zu tief in die Geschichte hinein gehen würde. Ansonsten hätte ich mir mehr Kapitel gewünscht, denn bei "Todesdrang" enden die Kapitel nur dann, wenn ein Tag endet, und die Tage können mitunter über einige Seiten gehen. Aber vermutlich ist das Buch so konzipiert, dass man es recht schnell liest - dafür wiederum bin ich nicht konzipiertFazit: „Todesdrang“ ist ein verdammt unterhaltsamer Thriller, der sich irgendwann zu einem regelrechten Pageturner entwickelt, den man nicht mehr aus der Hand legen kann. Es war mein erster Hübner und es werden definitiv weitere folgen.

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  • gefährliche Medien

    Todesdrang

    cvcoconut

    05. March 2016 um 08:41

    Dirk ist ein erfolgreicher Familienvater, der eigentlich alles hat und das auch nach außen verkörpert. Doch nach einem Banner auf seinem Rechner, was er sich wünscht, verwandelt sich sein Leben in einen Alptraum. Die Geschichte ist spannend geschrieben und hat einen sehr guten Schreibstil, wo durch man sehr schnell durch ist. Ich finde der Roman macht sehr deutlich, wie viel in der heutigen Zeit alleine durch die Medien passieren kann. Der Mensch ist mittlerweile „gläsern“ und wie leicht das Umfeld zu manipulieren ist, indem nur mal eine Mail geschickt wird, ist schon sehr erschreckend. Durch diese Hilfsmittel kann man ganze Leben zerstören bzw. auslöschen.

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  • Wünsch dir was

    Todesdrang

    Bellexr

    30. August 2015 um 18:23

    Während noch ein blutiger Amoklauf Koblenz erschüttert, erhält der Banker Dirk Bukowski per Internet eine Nachricht: „Wünsch Dir was!“. Da Dirk an einen harmlosen Werbegag denkt, antwortete er kurzentschlossen, dass er schon alles hat. Am nächsten Tag beginnt für den Filialleiter ein Alptraum, sein bisheriges glückliches Leben als Ehemann und Familienvater existiert nicht mehr.   Zusammen mit seiner Frau Anke und seinem kleinen Sohn Kevin lebt Dirk Bukowski in einem Vorort von Koblenz. Sein Leben ist perfekt, seine Arbeit als Filialleiter einer Bank füllt ihn aus und mit Anke ist Dirk mehr als glücklich verheiratet. Bis Dirk sich eines Abends in ein soziales Netzwerk einloggt und einem sich dabei öffnenden vermeintlichen Werbefenster antwortet. Als am nächsten Tag ein Obdachloser vor seiner Haustür steht und ihm eine Nachricht überreicht, überschlagen sich die Ereignisse.   Geschickt spielt der skrupellose Psychopath mit Gerüchten, versteckten Drohungen und Intrigen und ruiniert Dirks Leumund immer mehr. Dabei kommen dem Stalker seine hervorragenden Kenntnisse des Internets mehr als zugute. Dirk kann bald nur noch auf die Katastrophen, die auf sein Leben hereinstürzen, reagieren. Doch irgendwann entschließt sich der Filialleiter, sich gegen den Stalker zur Wehr zu setzen.   Michael Hübner konzentriert sich bei seinem Thriller auf die Geschehnisse, die rund um Dirk hereinbrechen und man mag kaum glauben, wie schnell man einen Menschen verunglimpfen kann, wie Zweifel an seiner Glaubwürdigkeit geschürt werden können. Glaubwürdig schildert der Autor das perfide Spiel, welches sich der Stalker für Dirk Bukowski hat einfallen lassen.   Die Story entwickelt sich sehr spannend und packend, immer wieder kommt auch der Psychopath zu Wort, ohne dass Michael Hübner dessen Identität preisgibt. Die Charaktere überzeugen durchweg in ihren Handlungen und auch die Story entwickelt sich durchweg nachvollziehbar und überrascht auch immer wieder mit unvorhersehbaren Wendungen.   Fazit: Vorsicht beim Klicken im Internet … es könnte ein perfider Stalker dahinterstecken – spannend und wendungsreicher Thriller.

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  • Rezension zu Todesdrang von Michael Hübner

    Todesdrang

    MrsLinton

    14. April 2015 um 14:41

    In diesem Moment wurde ihr bewusst, dass sie sich den ganzen Morgen nur abgehetzt hatte, um zu ihrer eigenen Hinrichtung zu erscheinen.Das Leben, das Dirk führt ist perfekt: Eine hohe und erfolgreiche Anstellung in einer Koblenzer Bank, einen kleinen Sohn und eine tolle Frau. Er hilft den Nachbarn und hat auch soziale Kontakte, doch abends und am Wochenende bleibt er lieber mit seiner Familie zuhause, anstatt zum Stammtisch zu gehen. Um abzuspannen surft er gerne ausgiebig im Internet und eines Abends öffnet sich ein Banner mit den Worten: " Wünsch dir was, schnell!". Bei seiner flapsigen Antwort " ICH HABE BEREITS ALLES!" denkt sich Dirk nichts dabei - doch dieser Satz soll sein ganzes Leben grundlegend ändern: Er hat eine Bestie auf sich aufmerksam gemacht, die ihm nun alles nehmen möchte, was er hat. Es beginnt ein tödliches Spiel mit Verleumdung, Lügen, Intrigen, Hass und Verzweiflung. Das Buch liest sich sehr flüssig und man ist wirklich schnell damit durch. Der Schreibstil ist sehr spannungserzeugend und anschaulich, dabei nicht zu komplex oder tiefgehend. Die Geschichte fängt sehr rasant an und es baut sich sehr schnell eine sehr hohe Spannung auf. Man hat das Gefühl, vor Nervenkitzel nicht atmen zu können und freut sich schon richtig auf das nächste Geschehen. Leider kann der Autor dies nicht durchweg aufrechterhalten, die Spannung flacht sehr schnell ab und übrig bleibt ein langweiliges Gedösel. Man hat das Gefühl, einen alten Kaugummi ständig erneut kauen zu müssen. Endlose Wiederholungen der Charaktere, viel zu langgezogene Handlungen, Langeweile und eine hohe Vorausschaubarkeit. Dazu gesellen dich dann noch nicht nachvollziehbare Gedanken und aktive Handlungen der Protagonisten. An sich hat die Art und Weise der Geschichte Potenzial, wobei Internethackerei auch fast schon wieder langweilig ist. Aber dieser abfallende Spannungsbogen macht den Spaß am Lesen zunichte. Der Protagonist Dirk kommt so gesehen ganz gut beschrieben rüber, jedoch nicht wirklich rund und schlüssig. Schon mal überhaupt nicht sympathisch. Und bei einem unsympathischen Charakter, der verfolgt wird, lässt das Mitfiebern eben wirklich nach. Das Umfeld von ihm möchte ich auch nicht unbedingt haben, ausschließlich um die Frau nebst Sohn fiebert man noch mit. Das Thema ist in der heutigen Zeit sicher ein sehr aktuelles, es ist immer wichtig, sich selbst und seine Lieben zu schützen und nicht zu lapidar Informationen zu veröffentlichen. Der Autor hat die Gefahren sehr gut beschrieben, auch wo und wie sie lauern können. Ist an für sich sicher wichtig. Ich finde weiter, dass es nicht passt, dass Dirk abends immer ins "Arbeitszimmer" (zum Internet surfen) verschwindet, da ausdrücklich erwähnt wird, wie wichtig ihm seine Frau und sein Sohn ist. Auch finde ich, dass dieses Verhalten nicht zu einem erwachsenen, bodenständigen Mann passt, der fest im Leben steht...wobei man heutzutage ja echt nicht weiß... Alles in allem fand ich das Buch zwar lesbar, war jedoch froh, als ich es endlich beendet hatte, da es ab dem ersten Drittel nur noch langgezogen, langweilig und dumpf wurde. Und dazu kommt noch, dass das Ende auch nicht versöhnlich stimmt....

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  • Der Drang zu töten

    Todesdrang

    Krimifee86

    09. May 2014 um 13:42

    Inhalt: Ein blutiger Amoklauf erschüttert Koblenz: In blinder Wut richtet der Eigentümer einer Softwarefirma seine Angestellten mit mehreren Schüssen hin. Sein Motiv bleibt rätselhaft. Einige Tage später loggt sich Dirk Bukowski, erfolgreicher Filialleiter einer Bank und glücklicher Familienvater, in ein soziales Netzwerk ein, als in einem Fenster plötzlich die Worte „Wünsch dir was!“ aufblinken. Dirk glaubt an einen harmlosen Werbegag und tippt nichts ahnend „Ich habe bereits alles!“ in die darunterliegende Eingabezeile. Und schon bald darauf beginnt der schlimmste Albtraum seines Lebens … Cover: Das Cover finde ich ganz okay. Ich weiß nicht wieso, aber es wirkt irgendwie ein bisschen billig auf mich. Wie gesagt, ich kann es nicht erklären, aber es sieht einfach nicht sonderlich professionell aus. Aber es ist okay. Schreibstil: Der Schreibstil ist erstaunlicherweise echt gut. Erstaunlicherweise, weil ich, wie ich schon öfter geschrieben habe, nicht allzu sehr auf deutsche Autoren stehe und ihren Schreibstil meistens nicht besonders mag. Im Fall von Michael Hübner ist das aber ganz und gar nicht so. Auch wenn ich mit seinem Hauptcharakter Dirk nicht so richtig warm geworden bin, da er in vielen Situationen für mich überhaupt nicht nachvollziehbar reagiert, fand ich das Buch doch spannend. Wobei es auch ziemlich lange (gut 150 Seiten) gedauert hat, bis sich diese Spannung wirklich aufgebaut und ich in das Buch und die Handlung hineingekommen war. Super fand ich Dirks Nachbarn! Ein wirklich sympathischer und toll dargestellter Charakter, auch wenn er nur eine kleine Nebenrolle hatte. Ihn habe ich sofort ins Herz geschlossen. Die Story: Die Story oder die Idee, die dahinter stand, fand ich absolut genial, denn ich glaube, vielen Leuten ist gar nicht bewusst, welche Macht das Internet (oder Hacker) heutzutage haben und wie einfach es im Grunde genommen ist, jemanden mit falschen Behauptungen und geschickten Schachzügen ins gesellschaftliche Abseits zu befördern. Genau darum geht es auch hier: Der Täter versucht in seinem perfiden Spiel alle gegen Dirk aufzubringen, bis er ganz alleine dasteht und alles verloren hat. Aber Dirk wehrt sich und es entwickelt sich eine Art Machtspiel zwischen den Beiden, was wirklich spannend zu beobachten ist. Dirk gelingt es schließlich auch die Identität des Täters aufzudecken – leider ist dies dann ziemlich unglaubwürdig. Sowohl wie Dirk die Identität des Täters entlarvt, als auch dessen Motiv und Hintergrund. Das hat mich dann zum Ende hin doch irgendwie sehr enttäuscht. Fazit: Da ich fast die Hälfte des Buches gebraucht habe, um in die Geschichte hinein zu kommen und zu merken, dass es doch sehr spannend ist, kann ich leider nicht mehr als drei Sterne vergeben. Auch die Auflösung bzw. das Motiv des Täters konnte mich nicht wirklich überzeugen. Trotzdem hat mich „Todesdrang“ und der Autor Michael Hübner absolut positiv überrascht und werde gerne noch einmal etwas von ihm lesen.

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  • So schnell kann Glück zerbrechen

    Todesdrang

    guybrush

    14. February 2014 um 21:09

    Es beginnt mit einem blutigen Amoklauf. Wer oder was hat den erfolgreichen Chef einer Softwarefirma dazu seine Angestellten und sich selbst mit einer Schrotflinte hinzumetzeln? Ein Psychopath, der Freude daran hat, Menschen in den Wahnsinn zu treiben. Und er hat schon den Nächsten für sein perfides „Spiel“ ausgesucht. Und auch dessen Leben wird er systematisch zerstören. Was wird aus einem Menschen, den man alles nimmt, was ihm wertvoll ist, und dessen guten Ruf man in den Boden stampft? Nur mir einem hat der Irre nicht gerechnet. Sein nächstes Opfer wehrt sich. Michael Hübner greift mit seinem Roman ein sehr aktuelles Thema auf. Wie leicht kann man mit Hilfe des Internets jemandes Identität stehlen ohne dabei Spuren zu hinterlassen. Stalken, Manipulieren und Rufmord betreiben, alles kein Problem, dafür gibt es die sozialen Netzwerke. Leider hat er das brisante Thema nicht ganz so gut umgesetzt. Der Psychopath hat so gar kein Charisma. Er ist einfach nur langweilig und äußerst brutal. Jemand der es nicht erträgt, dass andere erfolgreicher sind als er selbst. Sein Opfer Dirk Bukowski, Filialleiter einer Bank, mutiert im Verlauf der Geschichte zu einer Art Rambo, während die Polizei im Dunkeln tappt und bestenfalls eine Nebenrolle spielt. Trotz oder vielleicht wegen der vielen brutalen und blutigen Szenen, konnte mich das Buch nicht richtig fesseln. Ein actionreicher Thriller ist es trotzdem geworden. Mir hat aber der psychologische Tiefgang gefehlt. Hier ist die Glaubwürdigkeit der Action zum Opfer gefallen und die Spannung in der Brutalität untergegangen. Schade.

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  • Die große LovelyBooks Themen-Challenge 2014

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2014? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 20 vorgegebenen Themen mindestens 15 Bücher aus 15 unterschiedlichen Themen zu lesen. 5 Themen können also ausgelassen werden. Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt hier mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag. Diese Challenge läuft vom 1.1.2014 bis 31.12.2014. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Wer am Ende des Jahres die 15 Bücher zu 15 verschiedenen Themen geschafft hat, nimmt automatisch an einer Verlosung eines schönen Überraschungspakets teil. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2014 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Ich habe jedes Thema auch zu einem extra Beitrag hier auf LovelyBooks verlinkt, in dem ihr euch jeweils über die passenden Bücher austauschen könnt. Für jedes Thema hänge ich ein Beispielbuch in der Reihenfolge der vorgegebenen Themen an, ihr könnt aber gern andere lesen! Bücher, die erstmalig vor 2010 erschienen sind Bücher, die Teil einer Reihe sind (alles ab mindestens 2 Bänden) Bücher, die ein vorranging rotes Cover haben Bücher, deren Buchtitel eine Zahl enthalten Bücher, die ausschließlich als Taschenbuch / Broschur erschienen sind (nicht als Hardcover, E-Book zusätzlich ist ok) Bücher, bei denen der Vor- oder der Nachname des Autors mit dem gleichen Buchstaben beginnt, wie der Buchtitel Bücher, die bisher noch keine Rezension auf LovelyBooks haben (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, in denen es ums Essen geht und das auch durch den Buchtitel, das Cover o.Ä. ausgedrückt wird Bücher von deutschsprachigen Autoren Bücher, die weniger als 250 Seiten haben Bücher, auf denen hauptsächlich Schrift und kein vordergründiges Covermotiv zu sehen ist Bücher von Autoren, die schon mindestens 5 Bücher veröffentlicht haben Bücher, die in der Hardcover-Ausgabe einen Schutzumschlag haben Bücher, deren Buchtitel aus mindestens 5 Wörtern bestehen Bücher, die aus einer anderen Sprache als dem Englischen oder Französischen übersetzt wurden Bücher, die in einer Stadt mit mehr als 1 Mio. Einwohner spielen Bücher, die in einem unabhängigen Verlag erschienen sind (keine Verlagsgruppen / Konzerne) Bücher, auf deren Cover mindestens 3 Lebewesen zu sehen sind (es zählen Menschen & alle Tierarten) Bücher, die auf LovelyBooks mit 4,5 - 5 Sternen bewertet sind (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, deren Hauptfigur mindestens 10 Jahre jünger oder älter als ihr selbst ist (wer dieses Thema erfüllen möchte, müsste hier sein Alter verraten - in meinem Fall müsste die Figur 17 oder jünger bzw. 37 oder älter sein) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Antworten auf häufig gestellte Fragen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Wenn es in der Aufgabenstellung keine spezielle Eingrenzung gibt, zählt wirklich alles, was dazu passt. Zahlen zählen also auch als Zahlen, egal ob ausgeschrieben oder nicht usw. * Ich kann diese Challenge nicht in Unterthemen gliedern, da das nur bei Leserunden geht. * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Unabhängige Verlage sind solche, die nicht zu einer Verlagsgruppe / einem Konzern gehören. Wenn ihr unsicher seid, schreibt mir eine Nachricht mit dem entsprechenden Verlag. * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, als auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2014 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Postet euer jeweiliges Buch bitte erst, wenn ihr es wirklich komplett gelesen & eine Rezension oder Kurzmeinung geschrieben habt. * Ein paar Beispiele für Verlage,  die als unabhängig zählen - es gibt aber wirklich ganz viele, fragt mich im Zweifel einfach per Nachricht: Hanser Verlag (und Unterverlage), Aufbau Verlag (und Unterverlage), dtv, Coppenrath Verlag, Diogenes Verlag, usw. * Falls Bücher, die eine ISBN habe, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com * Bei Themen, für die der Stand bei Lesebeginn entscheidend ist (Bücher, die noch keine Rezension haben / Bücher, mit Bewertung zwischen 4,5 - 5 Sternen) vertraue ich einfach darauf, dass ihr wirklich nur welche angebt, wo das stimmt. * Keine Mangas & Comics, außer für Thema 10 - Graphic Novels zählen überall, sofern sie dem Thema entsprechen Teilnehmer: 19angelika63 4cloverleaf 78sunny aba Aduja Ajana Alchemilla AlinchenBienchen allegra Alondria Amara Anendien Aniston81 AnnaMK Anneblogt Annilane Anniu anushka Arizona Asu AuroraBorealis baans Bambi-Nini Baneful battlemaus88 BethDolores BiancaWoe Bluebell2004 bluebutterfly222 bookgirl Bookmarble books_and_senses bookscout brudervomweber BuchblogDieLeserin Bücherwurm Buchgeborene Buchrättin Buecherfee82 Buecherfreak321 Buecherschmaus Buecherwurm1973 callunaful Carina2302 carooolyne CaryLila Cattie christiane_brokate Clairchendelune Clouud coala_books Code-between-lines Curin czytelniczka73 daneegold DaniB83 Daniliesing danzlmoidl darigla Deengla Deirdre dieFlo Dini98 Donata Donauland DonnaVivi Dreamworx Dunkelblau El. 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    • 2083
  • 4 Sterne....

    Todesdrang

    Kartoffelschaf

    31. December 2013 um 21:16

    da mich dieser Thriller von Michael Hübner leider nicht ganz so überzeugen konnte wie Stigma. Wir haben es hier mit dem erfolgreichen Banker und liebevollen Familienvater Dirk zu tun, der durch einen mehr oder minder dummen Zufall von einem Psychopathen ausgewählt wird, an dessen perfidem "Spiel" teilzunehmen. Als Protagonist sozusagen. Nach und nach wird Dirk von seiner Familie bzw. seinem sozialen Umkreis isoliert - denn leider Gottes ist sein Gegenspieler ein Hacker, dem es ein leichtes ist, durch diverse "Eingriffe" in Dirks Privatsphäre dessen Rechner zu manipulieren und so Gerüchte zu streuen, die tiefgreifende Auswirkungen auf Dirks Leben haben. Nach einigen dramatischen Ereignissen ist Dirk mehr oder weniger auf sich allein gestellt - gilt es doch seinen Peiniger ausfindig zu machen und Vergeltung zu üben. Ein Thriller mit straffem Spannungsbogen, keinem sinnlosen "Seitenschinden" und durchaus düsterer Atmosphäre. Der Leser wird an die Abgründe der menschlichen Seele geführt und wird des öfteren einen leisen Hauch im Nacken spüren .... Das Ende ist ebenso unerwartet wie offen - ggf. folgt hier eine Fortsetzung? Meiner Meinung nach konnte dieser Roman leider nicht ganz an "Stigma" heranreichen, was ich ein bisschen schade finde. Trotzdem ein genialer Thriller, der sich super lesen lässt. Der absolut nachvollziehbare, wie sympathische Protagonist hat mich als Leser das Buch kaum aus der Hand legen lassen. Leseempfehlung!

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  • Ich habe bereist alles ....

    Todesdrang

    Zahnfee12L

    20. October 2013 um 12:52

    Inhalt:Ein skrupelloser Psychopath sucht seine Opfer im Internet und macht ihnen das Leben zur Hölle … Ein blutiger Amoklauf erschüttert Koblenz: In blinder Wut richtet der Eigentümer einer Softwarefirma seine Angestellten mit mehreren Schüssen hin. Sein Motiv bleibt rätselhaft. Einige Tage später loggt sich Dirk Bukowski, erfolgreicher Filialleiter einer Bank und glücklicher Familienvater, in ein soziales Netzwerk ein, als in einem Fenster plötzlich die Worte „Wünsch dir was!“ aufblinken. Dirk glaubt an einen harmlosen Werbegag und tippt nichts ahnend „Ich habe bereits alles!“ in die darunterliegende Eingabezeile. Und schon bald darauf beginnt der schlimmste Albtraum seines Lebens … Fazit:  Wie leicht man das Leben eines Menschen zerstören kann zeigt dieser Thriller sehr eindrucksvoll. Dirk erscheint beim Surfen im Internet ein Popup Fenster mit der Aufschrift "Wünsch dir was" da er glücklich mit seinem Leben ist Antwortet er "Ich habe bereist alles" das diese Antwort seinen größten Albtraum starten wird ist ihm nicht bewusst.Als darauf ein Obdachloser mit einem Brief vor seiner Tür steht merkt er noch immer nicht den Zusammenhang, doch als sich die Hinweise häufen und alles immer Kurioser wird glaubt er zu wissen wer es ist. Einziges Ziel dieses Psychopathen ist es, zu zeigen wie Oberflächlich die Menschheit geworden ist und wie leicht ihr Leben zu zerstören ist wenn man ihnen nur ihr Geld,Rum und den Stolz nimmt. Alles in allem ein sehr guter Thriller und Pageturner den ich in 3 Tagen durchgelesen habe.

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  • Regt zum nachdenken an

    Todesdrang

    smilee_lady1988

    07. October 2013 um 10:13

    Dass man beim Surfen im Netz vorsichtig sein muss, ist ja schon länger bekannt. In Todesdrang wird einem vor Augen geführt, wie leicht sich ein Leben zerstören lässt - durch die heutige Technik.

    Ein spannendes Thema, gut umgesetzt - und mit einem doch etwas verblüffenden Ergebnis. Und ab und an habe ich sogar eine Träne vergossen.

    Zwar nicht so gut wie Stigma, aber durchaus empfehlenswert.

  • Lange nicht mehr so einen Pageturner gelesen – WoW :D

    Todesdrang

    KatjaKaddelPeters

    11. September 2013 um 20:31

    Kurze Zusammenfassung (in eigenen Worten): Du hast alles... Du bist glücklich - privat und beruflich läuft alles super... und dann ploppt eines Tages dieses Fenster auf Deinem Bildschirm auf. Du machst eine unbedachte Eingabe und... auf einmal ist alles anders! Dirk Bukowski kann gar nicht so schnell gucken und schon ändert sich sein Leben von Grund auf. Plötzlich erhalten seine Frau und er merkwürdige Anrufe, sein Auto wird zerstört, der Streit mit einem Kollegen eskaliert und DAS ist erst der Anfang, denn nichts wird wieder so, wie es mal war! Meine Meinung Ich habe mich bewusst bei der Zusammenfassung kurz gehalten und nicht zu viel erzählt, denn alles, was man im Vorhinein über diese Geschichte weiß, wäre glaube ich fatal und würde evtl. den Lesegenuss schmälern... Dieses Buch ist eindeutig,  mit Abstand mein Thriller-Highlight 2013 und ein absoluter Pageturner. SO muss ein Psychothriller geschrieben sein und dem Autor gilt mein bester Dank dafür, dass ich beim Lesen manchmal den Atem anhalten und mich zusammenreißen musste, um nicht an den Fingernägeln zu kauen. Die Seiten flogen nur so dahin und ich konnte nicht so schnell lesen, wie ich eigentlich wollte. Jetzt auch beim Schreiben, überschlagen sich quasi meine Worte im Kopf... Die Geschichte wird in der dritten Person aus mehreren Perspektiven erzählt: u.a. von der Sekretärin, die am Anfang des Buches zu spät zu einem Meeting auf der Arbeit erscheint, bei der der Chef ein Massaker angerichtet hat. Aber auch Dirk wird beleuchtet, wie er die ganzen ungeheuerlichen Anschuldigungen und Ereignisse über sich ergehen lassen muss. Selbst der Täter meldet sich aus der ICH-Perspektive zu Wort... Ich habe schon lange keinen Thriller mehr gelesen, der mich so ins Geschehen und in die Handlung eingesogen hat. Als Leser - zumindest mir erging es so – fiebert man mit, kommt kaum zum Luft holen und denkt die ganze Zeit für sich: Kann mir so etwas auch passieren? Und man kommt zu dem Schluss: Oh ja, es KANN! Für mich wurde in diesem Buch der Begriff PSYCHO-Thriller gekonnt von Michael Hübner umgesetzt und ich muss gestehen: Es gibt wieder einen neuen deutschen Lieblingsautoren auf meiner Liste... TODESDRANG war das erste (und auch aktuellste) Werk, das ich von diesem Autoren gelesen habe. Die anderen beiden Thriller sind gleich auf meiner Wunschliste gelandet und ich werde versuchen, diese noch dieses Jahr zu lesen... Auch dieses Buch kommt als Thriller nicht gänzlich ohne Blut, Leichen und Verstümmelungen aus. Manchmal sehr brutal und in Einzelheiten bildlich dargestellt, aber diese Szenen machen den Roman nicht aus. Vielmehr handelt es sich um ein Katz-und-Maus-Spiel, eine Jagd und ICH weiß schon, wer am Ende gewinnen und/oder verlieren wird ... Wie man vielleicht merkt, ich bin immer noch ganz begeistert und gefesselt von der Geschichte und der Schluss ist DER Kracher. Die letzten drei Sätze haben mich total umgehauen und waren genau richtig so, wie sie da standen... Für meine Verhältnisse war ich endlich mal wieder relativ schnell bei der Täterfindung, aber egal, denn die Spannung in diesem Buch ist einfach unerträglich gut! Dieses eBook lag tatsächlich mal nicht so lange ungelesen auf meinem Reader und hat es eher durch Zufall vor 3 Tagen vor meine Augen geschafft, denn die 3 angefangenen (Holz-) Bücher, die ich mir übers Wochenende zu meinem Kurztrip mitgenommen hatte, lagen ganz unten in der Reisetasche und daher habe ich am Nachmittag in der Bahn angefangen zu lesen und konnte eigentlich nicht mehr aufhören... Fazit Ein Katz-und-Maus-Spiel in Zeiten des Internets, das Seinesgleichen sucht. Der Autor konnte mich mit diesem Buch begeistern und ich hoffe, dass die anderen beiden Werke von ihm genauso spannend sind... Ich vergebe von Herzen überzeugte 5 von 5 Sterne und kann dieses Buch allen empfehlen, die gerne  Cody McFayden, Chris Carter, Arno Strobel und Andreas Winkelmann lesen!

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  • Ein neuer Lieblingsthriller in meinem Regal

    Todesdrang

    Fami

    14. August 2013 um 18:20

    Allgemeine Informationen: Ausgabe: Taschenbuch Seiten: 315 S. Preis: 8,99 € Verlag: Goldmann Klappentext: Ein blutiger Amoklauf erschüttert Koblenz. In blinder Wut richtet der Eigentümer einer Softwarefirma seine Angestellten mit mehreren Schüssen hin. Sein Motiv bleibt rätselhaft. Auch Dirk Bukowski, erfolgreicher Filialleiter einer Bank und glücklicher Familienvater, erfährt über die Medien von der Schreckenstat. Als er wenige Tage später in einem sozialen Netzwerk surft, öffnet sich plötzlich ein Fenster mit einer seltsamen Aufforderung: "Wünsch Dir was!". Dirk hält das Ganze für einen harmlosen Werbegag und tippt genervt einen Kommentar in die darunterliegende Eingabezeile. Bereits am nächsten Tag geschehen merkwürdige Dinge. Und schon bald darauf befindet sich Dirk im schlimmsten Albtraum seines Lebens. Denn er ist ins Visier eines skrupellosen Psychopathen geraten, der sich seine Opfer gezielt über das Internet sucht. Er hackt sich in ihre Profile und Rechner und kontrolliert jeden ihrer Schritte. Sein Ziel ist es, Dirks Leben und das seiner Familie zu zerstören. Und um dies zu erreichen, schreckt er auch nicht vor Methoden zurück, die an Grausamkeit kaum zu überbieten sind ...    Meine Meinung: Dies ist mein erstes Buch von Michael Hübner und das Einzige was ich sagen kann ist "WOW".  Dieses Buch ist genau das was ich unter einem Thriller verstehe. Es beginnt mit einem blutigen Prolog. Danach folgt erst mal die Einführung in die Story, welche aber nicht zu sehr in die Länge gezogen wird. Starten tut die Story dann damit das Dirk Bukowski ein unüberlegtes Kommentar in die Eingabezeile einer "Werbung" tippt, hier wurde gezeigt das man sich echt gut überlegen sollte was man und vor allem wo man etwas von sich preisgeben sollte.  Hier beginnt dann der Horrortrip und der hat es echt in sich gehabt. Die Geschichte wird entweder aus der Sicht von Dirk erzählt, wie er und seine Familie das Psychospiel erleben oder aus der Sicht des Täters. Der Täter erzählt warum er dieses Psychospielchen, bei dem seine Gegner sich am Ende selbst richten "spielt". Es war für mich extrem spannend jedes Mal, mehr über den Täter zu erfahren. In diesen Passagen hat man aber auch erfahren was er z.B. im Moment plant. Solche Abschnitte/Kapitel fehlen leider in vielen angeblichen Thrillern. Die Kapitel über Dirk waren auch sehr spannend zu lesen. Ich habe in jedem Satz mit ihm mitgefiebert und musste unbedingt erfahren wie dieser Horrortrip für ihn ausgehen wird.  Fazit: Michael Hübner hat hier einen Thriller geschaffen, wie ich ihn mir öfters wünschen würde wenn Thriller auf dem Buch steht. Ich war von der Story die ganze Zeit über gefesselt und ich frage mich warum seine anderen Bücher noch auf meinem SuB liegen und ich sie noch nicht gelesen habe. Aber das werde ich auf jeden Fall dieses Jahr noch nach holen. Wenn mich seine anderen beiden Werke auch überzeugen können dann habe ich neben Sebastian Fitzek einen neuen Lieblingsautor.

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  • Super spannend...

    Todesdrang

    Monalii

    03. June 2013 um 08:25

    Ein Buch, das man von Anfang bis Ende in einem Rutsch durchlesen kann, so spannend ist es ab der ersten Seite geschrieben! Einen Punkt Abzug gibt es nur wegen der teils sehr brutalen und ekelhaften Szenen. Diese waren mir zu genau beschrieben und haben mir wirklich, obwohl ich nicht empfindlich bin, den Apetit verdorben. Wer das nicht mag sollte die Finger davon lassen, nur als Warnung. Es geht schon in Richtung "Saw" Filme. Schade, da ansonsten wirklich super empfehlendwert, habe lange nicht mehr einen so spannenden Thriller gelesen und werde weitere Bücher des Autors lesen.

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